Produktbild: Viktor

Viktor

82

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

21,6/14,7/3,9 cm

Gewicht

674 g

Auflage

2

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8251-5257-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

21,6/14,7/3,9 cm

Gewicht

674 g

Auflage

2

Übersetzt von

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8251-5257-4

Herstelleradresse

Urachhaus/Geistesleben
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
DE

Email: info@geistesleben.com

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  • Bewertung

    aus Drensteinfurt

    5/5

    02.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Victors ergreifende Kindheit

    Herzergreifend zunächst die Geschichte wie Geertje beginnt ihr Judentum zu erfassen und zu begreifen, indem sie immer wieder auf Fragen um Viktor stößt. Ich bin begeistert von dem Cover und die Gestaltung wie sich mehrmals Das V aus Victor trifft. Judith Fanto schreibt sehr bewegt und sachlich in der Victor Kindheit im 20igsten Jahrhundert. Ergreifend wie ein neugieriger Junge Victor leider immer mehr vergisst wie viel Erziehung´s Vorbilder ihm nahegelegt wurden. Die neugierige Geertje kommt taktisch zu Victor´s Geschichte durch die Erzählungen der Großeltern. Die Figuren um beide in verschiedenen Epochen sind sehr authentisch. So erläuternd der Stammbaum auf der ersten Seite um David Rosenbaum mit Sascha Saphirstein und die Kinder bis zur Geburt um Victor. Toll zu lesen, zu begreifen und sich Seite um Seite beinahe endlos lesend leider eine tragisch verehrende episode zu begreifen. Sehr sehr sehr zu empfehlen. Es bereichert in dem man von 1914 Wien nach Nimwegen 1994 reist. Es ist elegant gelöst

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das schwarze Schaf...?

    Viktor ist frech, rebellisch, hat ein riesengroßes Herz, passt aber so gar nicht in seine Zeit. 1914. Auf der anderen Seite haben wir Geertje, die auf der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln ist. 1994. In der Familie ist das Thema Judentum aber ein absolutes Tabu. Dieses Buch hat den Ton und die Gradwanderung zwischen Ernsthaftigkeit und Humor einfach perfekt getroffen. Eine Familiengeschichte über fast ein Jahrhundert, die einen absolut in den Bann zieht und bewegt, bei dem man aber auch hin und wieder sehr viel lachen darf. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    15.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön

    Das Buch Victor erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie und spannt den historischen Bogen über ein Jahrhundert europäischer Geschichte. Zugleich taucht man tief in die Geschichte ein und der Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Ehrlichkeit fand ich sehr berührend und hat viel Nähe zu mir und den Protagonisten geschaffen. Ich habe mich als Teil dieser Familie gefühlt und habe mitgelitten, mitgehofft und mitgelacht... Mir hat das Buch Victor ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar, einnehmend und berührend. Man merkt, dass es ihr ein Herzensthema ist.Diese Nähe spürt man auf jeder Seite, in jedem einzelnen Satz. Ein absolutes Buch-Highlight in diesem Jahr. Das Buch hat es verdient auf den Bestsellerlisten zu landen. Fünf Sterne!

  • yellowdog

    5/5

    08.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erzählerisch gestaltete Familienbiografie

    Viktor von Judith Fanto ist eine gediegene Familiengeschichte jüdischer Herkunft. Es gibt zwei Handlungsebenen, einen 1914, der andere ca. 70 Jahre später. Schon das Cover deutet auf das alte Wien hin und der Vergangenheitsteil des Romans liest sich teilweise wie ein klassischer Roman, was ich sehr angenehm fand. Viktor, anfangs noch ein Junge, ist eine gute Hauptfigur, äußerst lebhaft und mitfühlend, auch ein Filou.Aber ist auch jemand, der die Verfolgung der Juden genau beobachtet, sich für andere einsetzt und Widerstand wagt. Der moderne Handlungsteil liest sich anders. Er ist in den Niederlanden angesiedelt. Geertje beginnt über die Vergangenheit der Familie nachzuforschen. Schon jung liest sie in der Bibliothek Bücher über das jüdische Schicksal und befragt ihre Großeltern über Wien, Mahler und Viktor. Musik ist in der Familie ein wichtiges Thema. Vielleicht hat das Buch daher auch eine gewisse Musikalität und viele Sätze einen besonderen Ton. Später als Erwachsene nennt Geertje sich Judith und macht sich ernsthaft auf die Suche. Erstaunlich, wie sie sich hineinsteigert, aber es geht um die Suche nach ihrer Identität und das ist ein längerer Prozess. Judith Fanto hat mit erzählerischen Mitteln ihre Familienbiografie geschrieben. Daher wirkt die Familiengeschichte stärker als wenn es ein biografisches Sachbuch wäre.

  • adel69

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    08.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überaus lesenswert Worum geht…

    Überaus lesenswert Worum geht es in dem Buch? Geertje ist eine junge Frau und lebt in Nijmegen in den Niederlanden. Sie will Jura studieren, trifft sich mit ihrer Freundin Yolante und verliebt sich in den angehenden Zahnarzt Thomas. Gleichzeitig möchte sie für sich selbst herausfinden, wie sie zum Judentum steht, da sie und ihre Familie jüdisch sind. Sie versucht, in eine jüdische Gemeinschaft einzutreten, was ihr aber nicht einfach gemacht wird. Und sie recherchiert ihre Familiengeschichte, da ihr ihre Großeltern nicht alles sagen wollten, was damals in deren Heimat – in Wien – während der Nazi-Zeit passierte. Geertjes Großvater Felix hatte einen Bruder, namens Viktor, der als Frauenheld galt. Außerdem galt er als sehr kreativ, was seine Geldverdienstmöglichkeiten anbelangte. Geertje recherchiert und ändert parallel dazu ihren Vornamen. Geertje passt nicht zu ihr – das fühlt sie nicht nur, das haben ihr auch mehrere Leute gesagt. Sie nennt sich von nun an Judith. Meine Meinung zu diesem Buch: „Viktor“ ist ein flüssig geschriebenes und lesenswertes Buch aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler). Sofort bin ich mitgerissen von den Ereignissen rund um die Familie Fanto in Wien. Sie sind Juden, sie feiern jüdische Feste. Wenn ich Ausdrücke und Wörter zu diesem Thema, die in dem Buch fallen, nicht kenne, kann ich ihre Bedeutung am Schluss des Buches in einem Extra-Kapitel nachschlagen. Mir gefällt der Schreibstil und manche Ereignisse in dem Buch werden mit einem Augenzwinkern geschildert. Beispielsweise ein Essen bei den Großeltern oder das Gespräch zwischen Judith und einem Rabbiner, mit dessen Hilfe sie in eine jüdische Gemeinschaft in Nijmegen aufgenommen werden will. Als Leserin will ich wissen, wie es mit Viktor, Felix und ihren Angehörigen in Wien weitergeht. Es passieren erschütternde Dinge. Die Familie diskutiert, wie sie mit den Repressalien gegen die Juden umgehen soll. Alles ist mit einer gewissen Distanz, aber auch anschaulich und lesenswert geschrieben. „Victor“ ist nicht nur ein Familienroman, sondern auch ein Roman über eine junge Frau, die ihren Platz im Leben sucht. Ich wünsche diesem Buch noch viele Leserinnen und Leser und empfehle es weiter.

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