Sie sind tödlich. Und sie sind außer Kontrolle Als die Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg ihren ehemaligen Mentor Anasias in Georgien besucht, gerät sie mitten in einen tödlichen Angriff auf ihn. Zuvor kann er Nina jedoch verraten, dass es ihm gelungen ist, ein Medikament gegen die gefährlichsten multiresistenten Keime der Welt zu finden. Musste er deswegen sterben? Zusammen mit dem Foodhunter Tom Morell, dessen Tochter an einem dieser Keime erkrankt ist, versucht Nina, die Forschungsergebnisse nachzuvollziehen. Aber Nina und Tom sind nicht die Einzigen, die hinter Anasias' Forschung her sind, und ihre Gegner schrecken weder vor Entführung und Erpressung noch vor Mord zurück.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
lucyca
5/5
28.10.2021
eBook (ePUB)
ein packender Wissenschafts-Thriller
Die beiden Autorinnen haben in «Probe 12» einen Wissenschafts-Thriller geschrieben, der ein sehr aktuelles Thema beinhaltet.
Diese Geschichte hat mich gleich zu Beginn in ihren Bann gezogen. Brutale Szenen, Jagd nach den Proben 12 sowie das Laborjournal, viel Action und Verwirrung sorgen hier für einen absoluten spannend Thriller. Gegen den Schluss wird es nochmals richtig dramatisch. In den letzten Kapiteln wird dann alles mehr oder weniger schlüssig erklärt und aufgedeckt.
Ich fand, dass die wissenschaftliche Seite gut und fundiert beschrieben ist, dass dieses Szenario jederzeit eintreffen könnte. Erschreckend. Die einzelnen Protagonisten, wie der Vater von Sylvie, sowie Nina, die beide in einem Gefühlschaos leben sehr gut beschrieben. Ich fühlte förmlich, wie sie litten. Auch die weiteren Personen sind gut ausgearbeitet worden.
Titel und Cover gut gewählt, schlicht, dass es einem umgehend ins Auge fällt. Dieses Buch hat mich als Thriller sehr überzeugt und empfehle es gerne weiter.
Talaith
aus Rheine
5/5
17.10.2021
eBook (ePUB)
Unterhaltung, bei der man dazulernt
Zukunft. Die ganze Welt kämpft mit multiresistenten Erregern, gegen die es keine wirklich wirksamen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Die Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg besucht ihren Ziehvater in Georgien, der an einem Heilmittel forscht. Doch bevor sie sich mit ihm austauschen kann, wird er in einem Bombenanschlag getötet. Nina reist fluchtartig wieder nach Deutschland ab, um das Medikament wiederzubeschaffen. Dort trifft sie auf den Foodhunter Tom Morell, der, weil seine Tochter an einem multiresistenten Keim erkrankt ist, ebenfalls Interesse an der Beschaffung des Medikaments hat.
Doch auch in Deutschland sind sie nicht sicher.
Mir gefiel schon die Einleitung in das Buch. Es geht direkt rasant los, sodass man sehr schnell mittendrin ist, und auch "unterwegs" lassen Spannung und Tempo einem kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Insgesamt erinnert das Buch dadurch ein wenig an einen Actionfilm, sowohl durch Handlung als auch durch das Tempo und die Bildhaftigkeit der Erzählung.
Die beiden Autorinnen haben Ahnung von dem Thema, über das sie schreiben, das merkt man direkt. Trotzdem sind auch die fachlichen Teile für Laien verständlich, und im Notfall gibt es hinten ein Glossar und auch eine kurze Beurteilung, wie realistisch das Ganze ist, die man aber erst am Schluss lesen sollte, da sie Spoiler enthält. Durch die wissenschaftlichen Inhalte und Erklärungen lernt man auch als Leser dieses Thriller etwas dazu, was besonders viel Spaß macht, weil es in so ein spannendes Setting eingepackt ist.
Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, sowohl von den Protagonisten als auch von den Antagonisten, was den Leser aber beim Entschlüsseln des großen Rätsels auch nur bedingt hilft, die Zusammenhänge erkennt man nur wenig früher als die Charaktere. Die Perspektivensprünge erfolgen ziemlich schnell, sodass man ständig springt. Darauf muss man sich einstellen, weil es etwas irritierend sein kann, auf einmal an einem völlig anderen Ort zu sein. Wenn man aber einmal durchblickt hat, dass eigentlich jeder Absatz einen Perspektivenwechsel anzeigt, kommt man ganz gut damit klar.
Die Handlung enthält ständig Wendungen, meist die schlimmstmögliche, was ein bisschen frustrierend ist, wenn man mit den Figuren mitfiebert und ihnen schon wieder Steine in den Weg gelegt werden. Einiges davon ist vorhersehbar, einiges aber absolut nicht, sodass man regelmäßig überrascht wird.
Die Spannungskurve ist die ganze Zeit oben, lässt keine Pause, in der man wieder Anlauf nehmen könnte, was einen praktisch dazu zwingt, das Buch in einem Rutsch zu lesen, weil man es nicht aus der Hand legen kann.
Die Charaktere sind unterschiedlich und durch die vielen Perspektivwechsel ist für jeden jemand dabei, den man sympathisch finden kann. Jede einzelne Figur ist individuell ausgearbeitet, was beim Lesen Spaß macht.
Das Thema ist ziemlich aktuell durch Pandemie, aber trotzdem so abstrahiert, dass man nicht das Gefühl hat, genau das Gleiche auch in den Nachrichten sehen zu können.
Das Cover springt ins Auge und passt ziemlich gut, es hat das richtige Farbschema für einen Thriller, und auch die Spannung der Handlung gibt es wieder.
Fazit:
Der Lesespaß ist hoch, weil man nicht nur eine spannende Unterhaltungslektüre mit gutgezeichneten Charakteren hat, sondern auch noch etwa dazulernt, Anreize bekommt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Jedem Menschen, der sich ein bisschen für wissenschaftliche Themen interessiert und actionreiche Thriller mag, würde ich dieses Buch empfehlen.
Talaith
5/5
17.10.2021
eBook (ePUB)
Zukunft. Die ganze Welt…
Zukunft. Die ganze Welt kämpft mit multiresistenten Erregern, gegen die es keine wirklich wirksamen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Die Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg besucht ihren Ziehvater in Georgien, der an einem Heilmittel forscht. Doch bevor sie sich mit ihm austauschen kann, wird er in einem Bombenanschlag getötet. Nina reist fluchtartig wieder nach Deutschland ab, um das Medikament wiederzubeschaffen. Dort trifft sie auf den Foodhunter Tom Morell, der, weil seine Tochter an einem multiresistenten Keim erkrankt ist, ebenfalls Interesse an der Beschaffung des Medikaments hat. Doch auch in Deutschland sind sie nicht sicher. Mir gefiel schon die Einleitung in das Buch. Es geht direkt rasant los, sodass man sehr schnell mittendrin ist, und auch "unterwegs" lassen Spannung und Tempo einem kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Insgesamt erinnert das Buch dadurch ein wenig an einen Actionfilm, sowohl durch Handlung als auch durch das Tempo und die Bildhaftigkeit der Erzählung. Die beiden Autorinnen haben Ahnung von dem Thema, über das sie schreiben, das merkt man direkt. Trotzdem sind auch die fachlichen Teile für Laien verständlich, und im Notfall gibt es hinten ein Glossar und auch eine kurze Beurteilung, wie realistisch das Ganze ist, die man aber erst am Schluss lesen sollte, da sie Spoiler enthält. Durch die wissenschaftlichen Inhalte und Erklärungen lernt man auch als Leser dieses Thriller etwas dazu, was besonders viel Spaß macht, weil es in so ein spannendes Setting eingepackt ist. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, sowohl von den Protagonisten als auch von den Antagonisten, was den Leser aber beim Entschlüsseln des großen Rätsels auch nur bedingt hilft, die Zusammenhänge erkennt man nur wenig früher als die Charaktere. Die Perspektivensprünge erfolgen ziemlich schnell, sodass man ständig springt. Darauf muss man sich einstellen, weil es etwas irritierend sein kann, auf einmal an einem völlig anderen Ort zu sein. Wenn man aber einmal durchblickt hat, dass eigentlich jeder Absatz einen Perspektivenwechsel anzeigt, kommt man ganz gut damit klar. Die Handlung enthält ständig Wendungen, meist die schlimmstmögliche, was ein bisschen frustrierend ist, wenn man mit den Figuren mitfiebert und ihnen schon wieder Steine in den Weg gelegt werden. Einiges davon ist vorhersehbar, einiges aber absolut nicht, sodass man regelmäßig überrascht wird. Die Spannungskurve ist die ganze Zeit oben, lässt keine Pause, in der man wieder Anlauf nehmen könnte, was einen praktisch dazu zwingt, das Buch in einem Rutsch zu lesen, weil man es nicht aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind unterschiedlich und durch die vielen Perspektivwechsel ist für jeden jemand dabei, den man sympathisch finden kann. Jede einzelne Figur ist individuell ausgearbeitet, was beim Lesen Spaß macht. Das Thema ist ziemlich aktuell durch Pandemie, aber trotzdem so abstrahiert, dass man nicht das Gefühl hat, genau das Gleiche auch in den Nachrichten sehen zu können. Das Cover springt ins Auge und passt ziemlich gut, es hat das richtige Farbschema für einen Thriller, und auch die Spannung der Handlung gibt es wieder. Fazit: Der Lesespaß ist hoch, weil man nicht nur eine spannende Unterhaltungslektüre mit gutgezeichneten Charakteren hat, sondern auch noch etwa dazulernt, Anreize bekommt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Jedem Menschen, der sich ein bisschen für wissenschaftliche Themen interessiert und actionreiche Thriller mag, würde ich dieses Buch empfehlen.
Bewertung
5/5
15.10.2021
eBook (ePUB)
Post-Corona Realität
In diesem Wissenschaftsthriller gibt es zunächst mehrer Handlungsstränge, die aber recht schnell verschmelzen.
Zum einen gibt es den Mikrobiologen Georgy Anasias, der Phagen erforscht. Phagen sind Viren, die Bakterien als Wirtszellen nutzen. Dadurch können sie als Ersatz für Antibiotika dienen. Da Resistenzen gegen Antibiotika immer mehr zunehmen, ist dies ein wichtiges Forschungsfeld. Und genau in diesem Bereich hat Anasias einen großartigen Erfolg erreicht: Er hat 12 Phagenstämme gegen die 12 schlimmsten Krankheitserreger gefunden. Doch bevor er die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren kann, wird ein Anschlag auf ihn verübt...
Der zweite Handlungsstrang dreht sich um die jugendliche Sylvie, die mit einem pan-resistenten Keim infiziert ist. Ihr Vater Tom hat sie unwissentlich angesteckt und muss hilflos mit ansehen, wie die Ärzte erklären, dass es kein wirksames Antibiotikum für Sylvie gibt. Er macht sich auf die Suche nach einer Alternative...
Es ist offensichtlich, wie sich die Wege der Figuren kreuzen, aber trotzdem ist das Buch sehr spannend. Von Anfang an gibt es geheimnisvolle Verfolger, die es auf die Phagen abgesehen haben. Daneben gibt es aber auch noch eine Polizistin, die im Fall eines anonymen Attentäters ermittelt. Er nennt sich Prometheus und macht sich durch geheimnisvolle „Aktionen“ einen zweifelhaften Ruf. Wie passt er in die Geschichte? Einiges wird erst zu Schluss aufgelöst, aber bis dahin habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert und ganz nebenbei einiges gelernt. Obwohl dies kein Buch ist, dass besonders viel Wissen vermitteln will, hier geht es in erster Linie um Spannung! Ein echter Thriller, mit wissenschaftlich anghauchtem Hintergrund.
Und trotzdem erschreckend real, auch wenn dieses Buch einige Zeit nach der Corona-Pandemie spielt. Gerade deshalb konnte ich mich gut in einige Themenbereiche hineinversetzen.
Die zwischenmenschlichen Aspekte waren eher vorhersehbar, das hat mich aber überhaupt nicht gestört.
Im großen und ganzen ein lesenswertes Buch für alle, die spannende Wissenschaftsthriller lieben ohne dabei seitenlange Abhandlungen und Vorträge zu lesen!
Schmökerkopp
5/5
05.10.2021
eBook (ePUB)
Spannend und hochaktuell In…
Spannend und hochaktuell In Berlin kämpft die 15-jährige Sylvie um ihr Leben. Sie leidet seit langem an Mukovizidose und hat sich nun auch noch mit einem multiresistenten Keim infiziert, den ihr Vater Tom Morell aus Indien eingeschleppt hat. Alle Antibiotika versagen. Das Mädchen wird sterben, falls nicht noch ein Wunder geschieht. Rettung könnte eine Phagen-Therapie bringen, aber die benötigten Bakterio-Phagen sind in Deutschland weder verfügbar noch zugelassen. Unterdessen wird in Georgien der Mikrobiologe Georgy Anasias in seinem Labor überfallen und getötet. Er hat in Tiflis exakt die Phagen entwickelt, die Sylvie das Leben retten könnten. Das hat russische Gangster auf den Plan gerufen. Sie haben den Anschlag auf Anasias verübt, um an seine Forschungsergebnisse heranzukommen. Der Mikrobiologe hatte genau das befürchtet und deshalb noch gerade rechtzeitig Proben seiner Phagen und die Forschungsunterlagen zu seinem Freund Max Seifert nach Berlin geschickt. Seine enge Vertraute, die deutsche Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg hat den Anschlag in Tiflis miterlebt und macht sich nun schnellstens auf den Weg nach Berlin, um das wissenschaftliche Erbe ihres Ziehvaters zu retten. Aber auch die russischen Gangster sind auf dem Weg nach Berlin. Für Sylvie beginnt unterdessen ein Rennen gegen die Uhr. Ohne die Phagen wird sie nicht mehr lange überleben. Soweit der Plot. In Berlin entsteht nun eine interessante Koalition zwischen Max, Tom und Nina. Die Motive sind völlig unterschiedlich, aber die drei halten fest zusammen: Tom will alles tun., um seine Tochter Sylvie zu retten, Nina das Erbe ihres Ziehvaters Georgy bewahren und Max mit Hilfe von Toms Tochter Druck auf den Bundestag ausüben, damit der ein Gesetz zur Bekämpfung der multiresistenten Keine verabschiedet. Max braucht Sylvie als Gesicht seiner Kampagne. Über die Motive der Gegenspieler lässt sich indes zunächst nur spekulieren: Der Auftraggeber der überaus „freundlichen“ Russen hat möglicherweise kommerzielle Interessen. Immerhin könnte man mit den Phagen eine Menge Geld verdienen, oder mit deren Vernichtung und Verhinderung der Antibiotika-Industrie auch weiterhin fette Gewinne sichern. In Berlin muss sich unterdessen die Kriminalkommissarin Christina Voss mit Bakterien-Anschlägen in Seniorenheimen auseinandersetzen, hinter der eine Bewegung namens Prometheus steckt. Was führt diese Gruppe im Schilde? Will sie mit ihren „rustikalen“ Methoden ebenfalls auf die Problematik mit den multiresistenten Keimen hinweisen oder geht es hier schlicht um Bio-Terrorismus? Besteht am Ende ein Zusammenhang zwischen den Russen und Prometheus? Die beiden Autorinnen servieren einen interessanten Mix aus Gangster-Stück, Medizinthriller und politischem Ränkespiel. An medizinischen Fachbegriffen herrscht beileibe kein Mangel, aber mit Hilfe des Glossars kommt man auch ohne Fachstudium ganz gut mit. Das Thema ist nicht nur wegen der Krankenhaus-Keime sehr aktuell. Corona lässt grüßen. „Probe 12“ ist ein super spannender Medizin-Thriller, mit einem leider sehr realen Hintergrund. Den Autorinnen ist es gelungen, einen fesselnden Roman mit einem guten Stück Sachbuch zu verbinden. Beste Unterhaltung, und man lernt etwas dabei.
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5/5
06.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein super recherchierter Wissenschaftsthriller,...
Ein super recherchierter Wissenschaftsthriller, spannend bis zur letzten Seite.
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