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Mit Büchern von Frauen durchs Leben: 4 CDs

Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang 904
Medium CD
Sprecher Elke Heidenreich
Spieldauer 240 Minuten
Erscheinungsdatum 07.10.2021
Verlag Eisele Verlag
Anzahl 4
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783961611232

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Ein Buch über Literatur von einer Frau, die Literatur lebt

Bewertung aus Bargteheide am 14.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elke Heidenreich ist eine faszinierende Frau, der man die Liebe zu den Büchern sofort abnimmt. Sie lebt durch und mit der Literatur. Und sie schreibt genau so, wie sie spricht – also so wie ihr der Schnabel gewachsen ist – flapsig. Den Inhalt würde ich ein wenig anders wiedergeben, als es hier auf der Seite steht. Denn wie auch einigen anderen Autor:innen ist es ihr ein Herzensanliegen, dass Literatur von Frauen mehr Beachtung findet und nicht auf Frauenliteratur beschränkt wird. Denn was unterscheidet Bücher, die von Frauen geschrieben wurden, von denen, die von Männern geschrieben wurden? Es gibt gute und schlechte Bücher. Es gibt hochliterarische, literarische, gute Unterhaltung und ganz leichte Unterhaltung. All diese Genres werden gleichermaßen von Autoren und Autor:innen bedient. Aber komischerweise sind Bücher von Männern Literatur, Bücher von Frauen Frauenliteratur. Und bei Rezensionen im Feuilleton wird bei den Frauen fast immer auf ihre optische Erscheinung und ihren Familienstand eingegangen, bei den Männern aber nicht. Und wenn in der Schule oder an der Universität Romane gelesen werden, sind es zum überwiegenden Teil Romane von Männern. Auf dieses Unrecht möchte Elke Heidenreich mit ihrem Buch aufmerksam machen und die Leser:innen dafür sensibilisieren. Dieses Buch ist aber keine Kampfschrift! Es ist auch die literarische Biografie einer klugen Frau, die sich ihre Freiheiten im Leben genommen hat. Anhand der gelesenen Bücher erfahren wir auch viel über das Leben dieser tollen Frau. Obwohl Elke Heidenreich inzwischen fast 80 Jahre alt ist, haben sie und ich gerade in der Kindheit doch viele gelesenen Bücher gemeinsam. Und ich bin 20 Jahre jünger als sie! Mir hat es viel Spaß gemacht, diese alten „Schätze“ wiederzuentdecken, auch wenn die Autorin heute anders über diese Bücher denkt als ich. Ich liebe diese Bücher noch heute. Allerdings würde ich sie natürlich heute keinem Kind mehr empfehlen. Mir hat an diesem Buch so besonders gut gefallen, dass Elke Heidenreich nie den Zeigerfinger erhebt und sagt, dieses Buch müsse man gelesen haben und dieses auf gar keinen Fall. Sie macht auch die Literatur der Männer nicht schlecht, aber zeigt auf, dass es die Frauen ebenso gut können. Ich habe in diesem Buch viele Bücher entdeckt, die ich hoffentlich während meiner Rente in der Zukunft noch lesen werde. Wenn Sie das Buch noch vor sich haben, machen Sie sich Notizen, welches Buch Sie vielleicht auch lesen möchten. Denn das ist das einzig Negative, was ich an dem Buch auszusetzen habe, es gibt keine Buchempfehlungsliste der Autorin am Ende des Buches. Neben vielen tollen Büchern, die man bei dieser Lektüre entdecken kann, lernt man die Autorin auch noch einmal ganz anders kennen. Sie ist im Prinzip die gleiche Generation wie meine Eltern, aber doch so anders. So offen, so mutig, so frei und nicht so verbissen, wie Alice Schwarzer manchmal rüberkommt und nicht so bieder, wie es meine Eltern und viele andere dieser Generation sind/waren. Eine wirklich tolle Lektüre für all diejenigen, die sich für (Frauen)-Literatur interessieren. Und wenn Sie es etwas wissenschaftlicher haben möchten, kann ich Ihnen gleich noch ein weiteres Buch zum Thema empfehlen: Nicole Seifert, „Frauen Literatur – Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt“, Kiepenheuer & Witsch, 978-3-462-00236-2, 2021. Dieses Buch lese ich gerade und werde Ihnen bei Gelegenheit auch davon berichten. Auf jeden Fall kann ich Ihnen schon jetzt sagen, dass diese beiden Bücher sich ideal ergänzen!

Ein Buch über Literatur von einer Frau, die Literatur lebt

Bewertung aus Bargteheide am 14.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elke Heidenreich ist eine faszinierende Frau, der man die Liebe zu den Büchern sofort abnimmt. Sie lebt durch und mit der Literatur. Und sie schreibt genau so, wie sie spricht – also so wie ihr der Schnabel gewachsen ist – flapsig. Den Inhalt würde ich ein wenig anders wiedergeben, als es hier auf der Seite steht. Denn wie auch einigen anderen Autor:innen ist es ihr ein Herzensanliegen, dass Literatur von Frauen mehr Beachtung findet und nicht auf Frauenliteratur beschränkt wird. Denn was unterscheidet Bücher, die von Frauen geschrieben wurden, von denen, die von Männern geschrieben wurden? Es gibt gute und schlechte Bücher. Es gibt hochliterarische, literarische, gute Unterhaltung und ganz leichte Unterhaltung. All diese Genres werden gleichermaßen von Autoren und Autor:innen bedient. Aber komischerweise sind Bücher von Männern Literatur, Bücher von Frauen Frauenliteratur. Und bei Rezensionen im Feuilleton wird bei den Frauen fast immer auf ihre optische Erscheinung und ihren Familienstand eingegangen, bei den Männern aber nicht. Und wenn in der Schule oder an der Universität Romane gelesen werden, sind es zum überwiegenden Teil Romane von Männern. Auf dieses Unrecht möchte Elke Heidenreich mit ihrem Buch aufmerksam machen und die Leser:innen dafür sensibilisieren. Dieses Buch ist aber keine Kampfschrift! Es ist auch die literarische Biografie einer klugen Frau, die sich ihre Freiheiten im Leben genommen hat. Anhand der gelesenen Bücher erfahren wir auch viel über das Leben dieser tollen Frau. Obwohl Elke Heidenreich inzwischen fast 80 Jahre alt ist, haben sie und ich gerade in der Kindheit doch viele gelesenen Bücher gemeinsam. Und ich bin 20 Jahre jünger als sie! Mir hat es viel Spaß gemacht, diese alten „Schätze“ wiederzuentdecken, auch wenn die Autorin heute anders über diese Bücher denkt als ich. Ich liebe diese Bücher noch heute. Allerdings würde ich sie natürlich heute keinem Kind mehr empfehlen. Mir hat an diesem Buch so besonders gut gefallen, dass Elke Heidenreich nie den Zeigerfinger erhebt und sagt, dieses Buch müsse man gelesen haben und dieses auf gar keinen Fall. Sie macht auch die Literatur der Männer nicht schlecht, aber zeigt auf, dass es die Frauen ebenso gut können. Ich habe in diesem Buch viele Bücher entdeckt, die ich hoffentlich während meiner Rente in der Zukunft noch lesen werde. Wenn Sie das Buch noch vor sich haben, machen Sie sich Notizen, welches Buch Sie vielleicht auch lesen möchten. Denn das ist das einzig Negative, was ich an dem Buch auszusetzen habe, es gibt keine Buchempfehlungsliste der Autorin am Ende des Buches. Neben vielen tollen Büchern, die man bei dieser Lektüre entdecken kann, lernt man die Autorin auch noch einmal ganz anders kennen. Sie ist im Prinzip die gleiche Generation wie meine Eltern, aber doch so anders. So offen, so mutig, so frei und nicht so verbissen, wie Alice Schwarzer manchmal rüberkommt und nicht so bieder, wie es meine Eltern und viele andere dieser Generation sind/waren. Eine wirklich tolle Lektüre für all diejenigen, die sich für (Frauen)-Literatur interessieren. Und wenn Sie es etwas wissenschaftlicher haben möchten, kann ich Ihnen gleich noch ein weiteres Buch zum Thema empfehlen: Nicole Seifert, „Frauen Literatur – Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt“, Kiepenheuer & Witsch, 978-3-462-00236-2, 2021. Dieses Buch lese ich gerade und werde Ihnen bei Gelegenheit auch davon berichten. Auf jeden Fall kann ich Ihnen schon jetzt sagen, dass diese beiden Bücher sich ideal ergänzen!

Lesen, lesen, lesen!

Bewertung am 04.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elke Heidenreich gibt uns mit diesem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr (Lese-)Leben. Mit ihrer authentischen, spontanen und herrlich erfrischende Art erzählt sie uns ihre ersten Lese-Erlebnisse als Kind und leitet dann weiter Stück für Stück durch ihre Lesejahre. Man möchte am liebsten gleich mehrere Bücher zur Hand, die sie anspricht und die ihr in vielen Situationen Kraft und Orientierung gegeben haben. Die Kapitel sind immer wieder ergänzt mit vielen witzigen und kluge Episoden und Fotos aus ihrem Alltag und Beruf. Ihre lebenslangen Liebe zu den Büchern spürt man bei jedem Satz. Als Literaturkritikerin möchte sie nicht bezeichnet werden, sondern lieber als Missionarin fürs Lesen und dieses Überzeugen und Antreiben gelingt ihr unheimlich gut. Mich hat die schöne Aufmachung des Buches sehr angesprochen und inhaltlich kann ich nur sagen: Was für ein wunderbar ermutigendes und anregendes Buch, das Elke Heidenreich wieder geschrieben hat! Nach der Lektüre muss man einfach weiter lesen, lesen, lesen!

Lesen, lesen, lesen!

Bewertung am 04.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elke Heidenreich gibt uns mit diesem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr (Lese-)Leben. Mit ihrer authentischen, spontanen und herrlich erfrischende Art erzählt sie uns ihre ersten Lese-Erlebnisse als Kind und leitet dann weiter Stück für Stück durch ihre Lesejahre. Man möchte am liebsten gleich mehrere Bücher zur Hand, die sie anspricht und die ihr in vielen Situationen Kraft und Orientierung gegeben haben. Die Kapitel sind immer wieder ergänzt mit vielen witzigen und kluge Episoden und Fotos aus ihrem Alltag und Beruf. Ihre lebenslangen Liebe zu den Büchern spürt man bei jedem Satz. Als Literaturkritikerin möchte sie nicht bezeichnet werden, sondern lieber als Missionarin fürs Lesen und dieses Überzeugen und Antreiben gelingt ihr unheimlich gut. Mich hat die schöne Aufmachung des Buches sehr angesprochen und inhaltlich kann ich nur sagen: Was für ein wunderbar ermutigendes und anregendes Buch, das Elke Heidenreich wieder geschrieben hat! Nach der Lektüre muss man einfach weiter lesen, lesen, lesen!

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