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Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste SPIEGEL-Bestseller | »Ein augenöffnendes Buch über das System Putin.« SZ

12

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2022

Abbildungen

mit 32 Abbildungen

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

13,9/21,7/6 cm

Gewicht

830 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Putin's People. How the KGB Took Back Russia and Then Took on the West

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0328-3

Beschreibung

Rezension

»Spannend wie in einem Thriller leuchtet Russland-Kennerin Catherine Belton dieses System aus.« ("Kurier")
»Das Buch eignet sich für zeithistorisch sowie an der jüngsten russischen Politik interessierte Leserinnen und Leser.« ("Spektrum der Wissenschaft")
»Wer spannungsreiche Agenten Thriller liebt, wird Beltons Werk nicht aus der Hand geben.« ("fachbuchjournal")
» […] eine beeindruckende Recherche-Leistung.« ("Gegenwart Zeitschrift für Kultur, Politik, Wirtschaft")
»Jeder, der Putin wirklich verstehen will, [wird] das Buch mit Gewinn lesen.« ("Tychis Einblick")
»Ich empfehle das Buch ›Putins Netz‹. Es zeigt, wie sich Putin und die KGB-Mafia das Land zur Beute gemacht haben.« ("Willhelmshavener Zeitung")
»Der 600-Seiten-Wälzer sei jedem Politik-Interessierten dringend empfohlen.« ("Ostfriesen Zeitung")
»Eine beängstigende Lektüre.« ("Tagesspiegel")
»Es ist ein atemberaubendes Panorama, das Belton in ihrem Buch ausrollt, gegen das sich Mario Puzos Epos ›Der Pate‹ ausnimmt wie ein kriminalistisches Bullerbü.« ("Die Tagespost")
»Das Buch ist genau das Richtige für alle, die wissen wollen, wie Putin und Russland ticken und warum die Sorge vor dem Kreml-Herrscher berechtigt ist.« ("Stuttgarter Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2022

Abbildungen

mit 32 Abbildungen

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

13,9/21,7/6 cm

Gewicht

830 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Putin's People. How the KGB Took Back Russia and Then Took on the West

Übersetzt von

  • Elisabeth Schmalen
  • Johanna Wais

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0328-3

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    14.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannendes Buch

    Im Buch ist genau beschrieben, wie der Putin zur Macht kam, wie er sie halten und ausbauen konnte. Die Geschichte von "obschak", gemeinsame KGB-Kassa und das Schleusen und Waschen des Geldes im Westen zeigt wie skrupellos und trickreich KGB-Mafia war und ist. Es wird das KGB-Koruptionssystem der westlichen Politik durchgeleuchtet, insbesondere von Trump: wie KGB bei seiner Sanierung und Machtübernahme half. Das Ganze ist gut belegt mit Fakten und Namen. Kein leicht zu lesendes Buch aber trotzdem sehr spannend!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles in allem: beängstigend

    Putins Netz Das Buch ist keine leichte Lektüre. Den Hang der Autorin zu unnötig langen Schachtelsätzen konnten die Übersetzerinnen nicht immer in verständliche Sätze ummünzen. Dazu kommt, dass Mitteleuropäer es mit den vielen fremden Namen nicht immer leicht haben (-ow, -ew, -owin, -ovski, -owski, -in, -itsch) geben sich die Klinke in die Hand. Also am besten mitschreiben, wer nicht unter den gut 20 dankenswerterweise eingangs genannten Hauptpersonen angeführt wird. Das Buch beschreibt zunächst Putins Weg vom „kleinen“ KGB-Mann, seine Verwicklung in den Mord an Herrhausen, das „Verschwinden“ zahlloser Stasi-Unterlagen und die angesichts des nahenden Zerfalls der Sowjetunion beschleunigte Verschiebung russischen Vermögens in den Westen. In der nächsten Station erkennen wir sein Geschick dabei, mit Hilfe der organisierten Kriminalität Schlüsselindustrien (hier: Petersburger Hafen und Ölterminal / Mafia) zu übernehmen. Dem Kreis um die Familie Jelzin galt er als blass und unauffällig genug, um den krankheitsbedingt vakanten Job als Präsident wahrzunehmen. Hier gelingt es Putin, mithilfe alter KGB-Seilschaften Staatsanwaltschaft und Steuerbehörden zu übernehmen. Damit bindet er die Großindustrie an sich, indem der Fiskus ruinöse Steuerforderungen erfindet, die Staatsanwaltschaft Richter bedroht, bis diese willkürlich verurteilt und die Unternehmen für einen Spottpreis an Putins Gefolgsleute übergehen. Nachdem Putin sich Russland (einschließen der russisch-orthodoxen Kirche, die sich als besonders dankbares Vehikel homophober und imperialistischer Träume entpuppt) angeeignet hat, richtet er den Blick auf die Ukraine, die er erst korrumpiert und dann unterwandert (das Buch wurde zwischen Annexion der Krim und dem Überfall 2022 geschrieben). Ob die Ukraine ein Test für das weitere Vorgehen war, oder ob der Erfolg Putin beflügelte, bleibt offen. Aber die Methode dient als Blaupause für die Übernahme Westeuropas. Wie schon die Friedensbewegung der 80er wurden und werden Marine Le Pen, Gerhard Schröder, Silvio Berlusconi, Matteo Salvini, die griechische sozialistische Syriza, Baschar al-Assad, die AfD, die Linke, die Tories (das ist nur eine kleine Auswahl) und ihnen nahestehen Organisationen systematisch korrumpiert. Es gibt kompromittierendes Material über jeden. Wo man nichts findet, wird es gemacht - von der Prostituierten im Hotelzimmer über lukrative (Schein-)Aufträge bis zu Millionenbeträgen in bar. Das Netz beschränkt sich nicht auf Europa, auch die USA sind unterwandert. Ein amerikanischer Immobilienmogul, der sich verzockt hatte und dem niemand außer der Deutschen Bank mehr Geld geben wollte, kam gerade Recht, um im großen Stil Geld zu waschen. Die dabei geknüpften Bande halten bis heute und halfen, im Präsidentschaftswahlkampf dessen demokratische Konkurrentin mit einer Schmutz- und Lügenkampagne zu überziehen. Hillary Clinton wurde deshalb nicht die erste Präsidentin der USA, sondern Donald Trump. Wer in die Zeitungen sieht, erkennt, dass es wirkt - und, dass es nicht aufhört (Moldau enttarnt pro-russisches Netzwerk als aktuelles Beispiel). Spaltung, Destabilisierung und Desinformation bedrohen uns nicht weniger als russische Raketen. „Was vorher ein Konflikt zwischen zwei Ideologien war, der kommunistischen gegen die kapitalistische, (...) ist heute einer zwischen Ideen einer traditionellen humanistischen Gesellschaft und dem absoluten Materialismus. … dies ist in der Tat ein Kampf, den Russland nutzt, um seine globale Position wiederherzustellen.“ (Wladimir Jakunin. In der Wikipedia wird er so beschrieben: „Jakunin gilt als Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er wird den Silowarchen zugerechnet…ist Jakunin innerhalb der russischen Elite einer der „Hauptvertreter eines aggressiven und intoleranten Konservatismus“.). „Korruption ist das neue Werkzeug ihrer Außenpolitik“, sagte Joe Biden schon als Clinton’s Vize. Zeit, entschieden für Demokratie und gegen Korruption einzustehen. Oder ist es schon so weit, dass man sich besser auf Putins Seite positioniert?

  • Bewertung

    aus Biel-Benken BL

    5/5

    24.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aussergewöhnlich

    Obschon ich erst wenige Seiten gelesen habe, kann ich bereits jetzt festhalten: Die Einschätzungen der Autorin sind aussergewöhnlich und geben einen vertieften Einblick in das Leben von W. Putin. Es ist aber harte Kost und braucht Zeit, um das Gelesene zu verarbeiten. Ich habe selten ein Buch angetroffen, das eigentlich einfach geschrieben ist, aber doch schwer zu verdauen ist.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top recherchiert

    Äusserst lesenswert! Wenn man die letzten 35 Jahren von Putins Leben und der Entwicklung der Sowjetunion bzw. Russlands sich dank diesem sehr gut recherchierten Buch vor Augen führt, ist der grausame Angriffskrieg gegen die Ukraine nur eine logische, unmenschlich brutale Folge.

  • Bewertung

    5/5

    17.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schon seit den Zaren haben die...

    Schon seit den Zaren haben die Menschen an der Spitze Rußlands Bodenhaftung vermissen lassen. Wo Raffgier, Machthunger und Überheblichkeit heutzutage hingeführt haben legt dieses Buch eindrucksvoll Zeugnis ab. Leider nicht nur für Russen bedeutsam !

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Leon Spielmann

    Leon Spielmann

    OSIANDER Forchheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut recherchiertes Buch über Putin und dem russischen Staat!

    Ein sehr spannendes und gut recherchiertes Buch über Putin und dem russichen Staat, das die derzeitige Zeit einen besser verstehen lässt. Ich habe mich geärgert beim lesen, wie naiv wir waren im Umgang mit Putin und mich immer wieder gefragt, wie es so weit kommen konnte. Für mich eines der besten Sachbücher, die ich je gelesen habe. Unbedingt lesen, um zu verstehen warum die Welt in diesen Tagen so aussieht!
  • Zum Bewerterprofil von Martin Riethmüller

    Martin Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch vollgepackt mit Warnungen, die man deutlich früher hätte sehen müssen.

    Kein Tag vergeht, an dem man nichts über neue Gräueltaten der russischen Armee liest. Die Journalistin Catherine Belton beschreibt eindrucksvoll wie Putin vom KGBler zum Präsidenten Russlands wurde. Sie zeichnet dabei ein Bild eines Mannes, der skrupellos seine Ziele verfolgt und welcher Mittel er sich bedient. „Putins Netz“ ist sehr detailliert, verliert dabei aber nicht an Spannung und lässt mich fragend zurück. Wie blind war der Westen? Wie naiv hat er nicht gesehen, was sich da zusammenbraut? Und wie oft hat der Westen weggeschaut und dabei seine Taschen gefüllt? Ein wichtiges Buch, das hilft Putin zu verstehen. Ein Buch vollgepackt mit Hinweisen, die man deutlich früher hätte ernst nehmen müssen.

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