Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2)

Die Kinderärztin Band 2

Antonia Blum

(72)
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Beschreibung

Krankheit und Hoffnung in der Weimarer Republik:Marlene und Emma kämpfen für ihre kleinen Patienten
Berlin 1918: Marlene Lindow ist glücklich, nach ihrem Medizinstudium wieder in der Kinderklinik Weißensee arbeiten zu können. Die meisten Ärzte wurden in Lazarette befohlen, sodass Marlene mit den kleinen Patienten oft auf sich allein gestellt ist. Fortan kämpft sie nicht nur um ihren geliebten Maximilian, der völlig verändert aus dem Krieg heimkehrt, sondern auch gegen die Spanische Grippe, die Säuglinge in ganz Berlin befällt. Als der Sohn ihrer Schwester Emma ebenfalls erkrankt, taucht der verschollene Kindsvater auf und bietet Emma ein neues Leben fern des seuchengeplagten Berlins an. Aber Marlene braucht Emma als Oberschwester dringend an ihrer Seite: Nur so kann sie das Leben der kleinen Frieda Kunze retten. Wie wird sich Emma entscheiden?
Wie schon im ersten Teil"Kinderklinik Weißensee – Zeit der Wunder" zieht Karoline Mask von Oppen auch hier den Hörer stimmlichin den Bann und lässt die Zeit der Weimarer Republik lebendig werden.

Produktdetails

Verkaufsrang 356
Sprecher Karoline Mask Oppen
Spieldauer 930 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 27.09.2021
Verlag Hörbuch Hamburg
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844927429

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Kundenbewertungen

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72 Bewertungen
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Teil zwei noch besser!
von Igela am 23.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Endlich Ärztin! Marlene Lindow beginnt ihre Assistenzzeit in der Kinderklinik Weissensee in Berlin und freut sich sehr auf die vor ihr liegende Zeit. Doch Freud und Leid liegen nah beieinander, denn ihr Liebster, Maximilian von Weilert, wird in den Krieg eingezogen. Es soll eine Trennung für lange sein. Während Max an der Front ... Endlich Ärztin! Marlene Lindow beginnt ihre Assistenzzeit in der Kinderklinik Weissensee in Berlin und freut sich sehr auf die vor ihr liegende Zeit. Doch Freud und Leid liegen nah beieinander, denn ihr Liebster, Maximilian von Weilert, wird in den Krieg eingezogen. Es soll eine Trennung für lange sein. Während Max an der Front Verletzte versorgt, kämpfen Ärzte und Schwestern der Kinderklinik gegen die grassierende Spanische Grippe. Marlene weiß vor lauter Arbeit nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Ihre Schwester Emma, bei der sie wohnt, ist ihr eine große Unterstützung. Bis die beiden Frauen ein Schicksalsschlag ereilt. Denn Theodor, der kleine Sohn von Emma wird ernsthaft krank. Diese Krise können die Schwestern nur gemeinsam meistern. „Jahre der Hoffnung“ knüpft lückenlos am ersten Teil der Serie rund um die Kinderklinik Weissenstein an. Alle Fäden aus „Zeit der Wunder“ werden weitergeführt. Ob es nun um die Liebesgeschichte von Marlene und Max geht oder das nicht einfache Leben der ledigen und alleinerziehenden Emma. Meiner Meinung nach ist es unabdingbar, dass man den vorderen Teil kennt. Wie auch im ersten Teil spielt sich ein großer Teil der Handlung in der Klinik oder im medizinischen Milieu ab. Passagen, in denen die damals fortschrittliche Heilkunde thematisiert wird, wechseln sich mit den 1918 gängigen Behandlungsmethoden ab. Der Beschreibung des Klinikalltags und der in dem Krankenhaus herrschenden Hierarchie wird ein großer Blickwinkel gewidmet. Die beschriebene und grassierende Spanische Grippe liess mich unweigerlich Parallelen zu der Seuche der Gegenwart, der Covid Krankheit ziehen. Es wird auch die Rolle der Frau zu der damaligen Zeit eingeflochten. Das Frauenstimmrecht noch in den Kinderschuhen und Frauen, die einen Beruf in gehobener Position anstreben, war eine Seltenheit. Das bekommt Marlene, als erste praktizierende Assistenzärztin in der Klinik Weissensee, zu spüren. Mir hat es manchmal über die Engstirnigkeit der Menschen die Sprache verschlagen. Eltern, die sich weigern, ihr krankes Kind von einer Frau untersuchen zu lassen, wie auch Ärzte, die denken, dass Frauen nicht gemacht sind, um komplexere Zusammenhänge zu begreifen, spiegeln deutlich, was das weibliche Geschlecht damals erlebt hat. Doch auch das Kriegsgeschehen, die Mobilmachung, der Hunger der Zurückgebliebenen, sowie die Angst um die eingezogenen Männer, Söhne und Väter wird authentisch beschrieben. Der Krieg jedoch, wird nur am Rande erwähnt, denn die Priorität der Handlung liegt auf den medizinischen Aspekten. Absolut realitätsnah sind auch die Figuren charakterisiert. Marlene ist eine authentische und starke Figur, die sich nicht nur für ihre kleinen Patienten einsetzt, sondern auch für das Recht der Frau kämpft. Marlene leidet sehr unter der Trennung von ihrem Liebsten und die dezent eingesetzte Liebesgeschichte empfand ich als sehr romantisch. Oft ist es so, dass mir ein zweiter Teil weniger gut gefällt als sein Vorgänger. Das war hier nicht so. Ich empfand die Handlung als zentrierter und die Figuren als ausgereifter als in „Zeit der Wunder“. Nun freue ich mich auf Teil drei, der leider erst im September 2022 erscheinen soll.

nicht ganz so gut wie Band 1
von einer Kundin/einem Kunden aus Alzey am 23.10.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

endlich geht es weiter Ich war ganz gespannt auf die Fortsetzung. Band 1 war mein Lesehighlight 2020 und war war froh, als es endlich weiter ging. Etwas schade fand ich es, das zwischen den beiden Büchern so viele Jahre dazwischen sind. Der Schreibstil ist gut, sodass ich das Buch an zwei Tagen durchgelesen habe. Die be... endlich geht es weiter Ich war ganz gespannt auf die Fortsetzung. Band 1 war mein Lesehighlight 2020 und war war froh, als es endlich weiter ging. Etwas schade fand ich es, das zwischen den beiden Büchern so viele Jahre dazwischen sind. Der Schreibstil ist gut, sodass ich das Buch an zwei Tagen durchgelesen habe. Die beiden Schwestern sind mir ans Herz gewachsen. ich mag die kluge Marlene und die aufopferungsvolle Emma sehr gerne. Während letztere eine liebevolle Mutter ist, schuftet Marlene um endlich Ärztin zu werden. Mir hat es wieder sehr gut gefallen, wie die medizinischen Tätigkeiten und das Leben als Krankenschwester beschrieben wurden. Diese Atmosphäre ist auch allgemein in der vergangenen Zeit spürbar. Auch finde ich, dass die Kinderklinik einen guten Job macht. Der Umgang mit an der spanischen Grippe erkrankten war interessant. Auch privat geht gibt es für die beiden Schwestern hoch´s und tief´s. Das Ende des Buches fand ich gut - dazwischen gab es für mich kleinere Längen. Leider kam das Buch nicht ganz an Band 1 ran - ich vergebe 4 Sterne.

von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2021
Bewertet: anderes Format

Eine schöne und liebenswerte Fortsetzung der Kinderklinik Reihe, die offenbart, wie streng das Bild und die Rolle der Frau in der Gesellschaft gehalten wurde. Spannend, schön lesbar und ein wunderbarer Sonntagsschmöker.


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