Die zerbrochene Feder

Sabine Ebert

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Beschreibung


Ende 1815, Zeit der Restauration. Die junge Witwe Henriette wird nachts aus dem Schlaf gerissen und muss laut Polizeierlass binnen einer Stunde Preußen verlassen. Ihre Schilderungen des Kriegsleides und Herrscherversagens während der Völkerschlacht haben in höchsten Kreisen Missfallen geweckt. Ihr Oheim Friedrich Gerlach im sächsischen Freiberg nimmt sie auf. Doch auch hier haben sich die Zeiten geändert: verschärfte Zensur, die Rückkehr zum Korsett und der gesellschaftliche Druck, sich wieder zu vermählen, setzen ihr zu. Gemeinsam mit dem traumatisierten Felix, einem alten Verbündeten aus Kriegstagen, stellt sie sich gegen den aufziehenden Geist, in dem Bücherverbrennungen und Attentate als Heldentaten gefeiert werden.

Produktdetails

Verkaufsrang 1302
Sprecher Gabriele Blum
Spieldauer 705 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 24.11.2021
Verlag Argon Digital
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732419272

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Einlassen und fallenfallen können

Bewertung aus Moosburg am 29.11.2021

Bewertet: Hörbuch (CD)

Ende 1815, Zeit der Restauration. Die junge Witwe Henriette wird nachts aus dem Schlaf gerissen und muss laut Polizeierlass binnen einer Stunde Preußen verlassen. Ihre Schilderungen des Kriegsleides und Herrscherversagens während der Völkerschlacht haben in höchsten Kreisen Missfallen geweckt. Ihr Oheim Friedrich Gerlach im sächsischen Freiberg nimmt sie auf. Doch auch hier haben sich die Zeiten geändert: verschärfte Zensur, die Rückkehr zum Korsett und der gesellschaftliche Druck, sich wieder zu vermählen, setzen ihr zu. Gemeinsam mit dem traumatisierten Felix, einem alten Verbündeten aus Kriegstagen, stellt sie sich gegen den aufziehenden Geist, in dem Bücherverbrennungen und Attentate als Heldentaten gefeiert werden. (Klappentext) Dieser Roman hat mir gut gefallen. Er ist etwas „anders“ als die Romane, die man von Sabine Ebert kennt. Trotzdem war ich schnell an der Seite von Henriette und ihre „Erlebnisse“ klingen für mich sehr authentisch und gut vorstellbar. Er schein gut recherchiert zu sein und das Kopfkino fing schnell das Rattern an. Oft wußte ich nicht, was ist Realität und Fiktion. Es entstand eine gewissen Atmoshäre, der ich mich nicht entziehen konnte. Man muß sich aber auf die Geschichte einlassen und fallenlassen können.

Einlassen und fallenfallen können

Bewertung aus Moosburg am 29.11.2021
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ende 1815, Zeit der Restauration. Die junge Witwe Henriette wird nachts aus dem Schlaf gerissen und muss laut Polizeierlass binnen einer Stunde Preußen verlassen. Ihre Schilderungen des Kriegsleides und Herrscherversagens während der Völkerschlacht haben in höchsten Kreisen Missfallen geweckt. Ihr Oheim Friedrich Gerlach im sächsischen Freiberg nimmt sie auf. Doch auch hier haben sich die Zeiten geändert: verschärfte Zensur, die Rückkehr zum Korsett und der gesellschaftliche Druck, sich wieder zu vermählen, setzen ihr zu. Gemeinsam mit dem traumatisierten Felix, einem alten Verbündeten aus Kriegstagen, stellt sie sich gegen den aufziehenden Geist, in dem Bücherverbrennungen und Attentate als Heldentaten gefeiert werden. (Klappentext) Dieser Roman hat mir gut gefallen. Er ist etwas „anders“ als die Romane, die man von Sabine Ebert kennt. Trotzdem war ich schnell an der Seite von Henriette und ihre „Erlebnisse“ klingen für mich sehr authentisch und gut vorstellbar. Er schein gut recherchiert zu sein und das Kopfkino fing schnell das Rattern an. Oft wußte ich nicht, was ist Realität und Fiktion. Es entstand eine gewissen Atmoshäre, der ich mich nicht entziehen konnte. Man muß sich aber auf die Geschichte einlassen und fallenlassen können.

Die Macht der Worte

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 22.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die nun in Dresden lebende Autorin Sabine Ebert hat in den letzten Jahren hochklassige, historische Romane veröffentlicht. Authentisch – menschlich und so spannend hat kaum eine deutsche Autorin uns das Mittelalter in die Wohnzimmer und in unsere Köpfe projizieren können.  Die Barbarossa- Reihe – Schwert und Krone - schleuderte uns in ein deutsches „Game of Thrones“ – Ein Duell des Adels, der Kampf um Macht und Einfluss kostete tausende von Menschenleben. Jahr zuvor, erzählte die sympathische Autorin von der Völkerschlacht bei Leipzig, der Anfang vom Ende des kleinen Korsen, der Europa bis dahin fest im Griff hatte. Sabine Ebert geht jetzt literarisch ein Stück zurück und erzählt die Geschichte, dass Schicksal der jungen Witwe Henriette weiter, die wir schon aus den beiden Romanen 1813 Kriegsfeuer  und 1815 Blutfrieden kennengelernt haben. Ende 1815, Zeit der Restauration: Die junge Witwe Henriette wird nachts aus dem Schlaf gerissen und muss laut Polizeierlass binnen einer Stunde Preußen verlassen. Ihre Schilderungen des Kriegsleides und Herrscherversagens vor, während und nach der Völkerschlacht haben in allerhöchsten Kreisen Missfallen geweckt. Der Oheim Friedrich Gerlach, Verleger und Buchhändler im sächsischen Freiberg, nimmt sie auf. Doch rasch merkt sie, dass sich auch hier die Zeiten geändert haben: verschärfte Zensur, die Rückkehr zum Korsett und der gesellschaftliche Druck, sich wieder zu vermählen, setzen ihr zu. Mit der Rückkehr des wie sie traumatisierten Kriegsfreiwilligen Felix Zeidler trifft sie einen Freund und Vertrauten wieder. Doch erst nach einer drohenden Katastrophe wird ihr klar, dass er ihr mehr als nur ein Freund ist. Gemeinsam stellen sich Felix und Henriette gegen den aufziehenden Geist, in dem Bücherverbrennungen und Attentate als Heldentaten gefeiert werden. (Verlagsinfo) Auch wenn der Roman vor 200 Jahren spielt – ist er dennoch mit seinen brisanten Themen gerade heute hochaktuell. Sabine Ebert verarbeitet hier kulturelle Themen, die Rolle einer selbstbewussten, emanzipierten jungen Frau, sie redet von Zensur, von Bespitzelung und Denunziation. Die Wunden des Krieges bluten noch immer – auch wenn sich das Land von der Kriegsgräuel erholt – doch der Hochadel verschließt Augen und Ohren , und möchte weder an alte Bündnisse, noch an Versprechungen festhalten. Kriegsgeschichten – in denen vom Leid der Soldaten und dem Schicksal der Zivilbevölkerung verdrängt man unter Androhung von Strafen. Doch es bricht auch eine neue Zeit an, in der, der Schrei nach Freiheit und Meinungsäußerung nicht zu überhören oder zu unterdrücken ist. Es entstehen Debatten um Bildung in denen sich auch die Rolle der Frau drastisch verändert. „Die gebrochene Feder“ ist ein politischer Roman, der nicht die Protagonisten in die erste Reihe schiebt – sondern die Themen auf einer attraktiven erzählerischen Bühne disponiert. Diese Restauration wirkt insgesamt stiller als die Romane, die uns die Autorin in den letzten Jahren präsentiert hat. Das Schicksal von Henriette hat fast ein Alleinstellungsmerkmal und ist nicht der absolute Fokus der Story. Um ihre Charaktere, ihre Vergangenheit zu verstehen empfehle ich es sehr die beiden Romane 1813 Kriegsfeuer  und 1815 Blutfrieden zu lesen. Und zwar am besten unmittelbar – bevor man zu diesem aktuellen Buch greift. Sabine Ebert ist eine raffinierte, eine kluge Autorin, die wenig, vielleicht gar nichts dem Zufall überlässt und so kann man Henriettes Kriegstrauma und Schicksal erst vollumfänglich fassen, wenn man es an ihrer Seite selbst erlebt. Sabine Ebert meint, dass wäre ihr persönlichster Roman. Dem ist auch so. Aber es ist auch ein stiller Roman, der sich ganz stark von den übrigen unterscheidet. Es ist wie eine „spannende“ Entspannung – für die Autorin absolut, für ihre Leser eine Umgewöhnung, denn diese „Stille“ ist weniger dramatisch als gewohnt. Henriette spürt den Druck überall – nicht nur über ein Korsett, dass ihr die Luft abschnürt, sondern auch gesellschaftlich möchte man sie gerne wieder unter der Haube sehen, und wenn sie sich schon schriftstellerisch betätigt, dann bitte politisch korrekt. Wer Henriette kennengelernt hat – wird wissen, dass die Themen wie ein rotes Tuch für sie sind. Natürlich darf die „Liebe“ nicht fehlen, aber wie schon in den Romanen zuvor, hebt sich die Autorin von romantisierten Klischees ab und lässt Henriette authentisch Leiden und Lieben. Damit gehört „Die gebrochene Feder“ nicht zu dem stärksten Titel der Autorin. Doch auch das ist überhaupt nicht schlimm. Qualitativ ist der Roman außerordentlich gut. Unterhaltung auch – die Spannung ist ein wenig stiller geworden, aber wer die Autorin kennt, weiß das sie mit Sicherheit ein weiteres Romanprojekt vorbereitet. Fazit „Die gebrochene Feder“ ist ein historischer Roman, dessen Stimme und Stimmung auch heute präsent ist. Unterhaltsam, stiller, souverän und vielseitig. Sabine Eberts Perspektive auf diese historische Epoche ist auch etwas Fingerpointing auf unsere stark mediale geformte Welt. Michael Sterzik

Die Macht der Worte

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 22.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die nun in Dresden lebende Autorin Sabine Ebert hat in den letzten Jahren hochklassige, historische Romane veröffentlicht. Authentisch – menschlich und so spannend hat kaum eine deutsche Autorin uns das Mittelalter in die Wohnzimmer und in unsere Köpfe projizieren können.  Die Barbarossa- Reihe – Schwert und Krone - schleuderte uns in ein deutsches „Game of Thrones“ – Ein Duell des Adels, der Kampf um Macht und Einfluss kostete tausende von Menschenleben. Jahr zuvor, erzählte die sympathische Autorin von der Völkerschlacht bei Leipzig, der Anfang vom Ende des kleinen Korsen, der Europa bis dahin fest im Griff hatte. Sabine Ebert geht jetzt literarisch ein Stück zurück und erzählt die Geschichte, dass Schicksal der jungen Witwe Henriette weiter, die wir schon aus den beiden Romanen 1813 Kriegsfeuer  und 1815 Blutfrieden kennengelernt haben. Ende 1815, Zeit der Restauration: Die junge Witwe Henriette wird nachts aus dem Schlaf gerissen und muss laut Polizeierlass binnen einer Stunde Preußen verlassen. Ihre Schilderungen des Kriegsleides und Herrscherversagens vor, während und nach der Völkerschlacht haben in allerhöchsten Kreisen Missfallen geweckt. Der Oheim Friedrich Gerlach, Verleger und Buchhändler im sächsischen Freiberg, nimmt sie auf. Doch rasch merkt sie, dass sich auch hier die Zeiten geändert haben: verschärfte Zensur, die Rückkehr zum Korsett und der gesellschaftliche Druck, sich wieder zu vermählen, setzen ihr zu. Mit der Rückkehr des wie sie traumatisierten Kriegsfreiwilligen Felix Zeidler trifft sie einen Freund und Vertrauten wieder. Doch erst nach einer drohenden Katastrophe wird ihr klar, dass er ihr mehr als nur ein Freund ist. Gemeinsam stellen sich Felix und Henriette gegen den aufziehenden Geist, in dem Bücherverbrennungen und Attentate als Heldentaten gefeiert werden. (Verlagsinfo) Auch wenn der Roman vor 200 Jahren spielt – ist er dennoch mit seinen brisanten Themen gerade heute hochaktuell. Sabine Ebert verarbeitet hier kulturelle Themen, die Rolle einer selbstbewussten, emanzipierten jungen Frau, sie redet von Zensur, von Bespitzelung und Denunziation. Die Wunden des Krieges bluten noch immer – auch wenn sich das Land von der Kriegsgräuel erholt – doch der Hochadel verschließt Augen und Ohren , und möchte weder an alte Bündnisse, noch an Versprechungen festhalten. Kriegsgeschichten – in denen vom Leid der Soldaten und dem Schicksal der Zivilbevölkerung verdrängt man unter Androhung von Strafen. Doch es bricht auch eine neue Zeit an, in der, der Schrei nach Freiheit und Meinungsäußerung nicht zu überhören oder zu unterdrücken ist. Es entstehen Debatten um Bildung in denen sich auch die Rolle der Frau drastisch verändert. „Die gebrochene Feder“ ist ein politischer Roman, der nicht die Protagonisten in die erste Reihe schiebt – sondern die Themen auf einer attraktiven erzählerischen Bühne disponiert. Diese Restauration wirkt insgesamt stiller als die Romane, die uns die Autorin in den letzten Jahren präsentiert hat. Das Schicksal von Henriette hat fast ein Alleinstellungsmerkmal und ist nicht der absolute Fokus der Story. Um ihre Charaktere, ihre Vergangenheit zu verstehen empfehle ich es sehr die beiden Romane 1813 Kriegsfeuer  und 1815 Blutfrieden zu lesen. Und zwar am besten unmittelbar – bevor man zu diesem aktuellen Buch greift. Sabine Ebert ist eine raffinierte, eine kluge Autorin, die wenig, vielleicht gar nichts dem Zufall überlässt und so kann man Henriettes Kriegstrauma und Schicksal erst vollumfänglich fassen, wenn man es an ihrer Seite selbst erlebt. Sabine Ebert meint, dass wäre ihr persönlichster Roman. Dem ist auch so. Aber es ist auch ein stiller Roman, der sich ganz stark von den übrigen unterscheidet. Es ist wie eine „spannende“ Entspannung – für die Autorin absolut, für ihre Leser eine Umgewöhnung, denn diese „Stille“ ist weniger dramatisch als gewohnt. Henriette spürt den Druck überall – nicht nur über ein Korsett, dass ihr die Luft abschnürt, sondern auch gesellschaftlich möchte man sie gerne wieder unter der Haube sehen, und wenn sie sich schon schriftstellerisch betätigt, dann bitte politisch korrekt. Wer Henriette kennengelernt hat – wird wissen, dass die Themen wie ein rotes Tuch für sie sind. Natürlich darf die „Liebe“ nicht fehlen, aber wie schon in den Romanen zuvor, hebt sich die Autorin von romantisierten Klischees ab und lässt Henriette authentisch Leiden und Lieben. Damit gehört „Die gebrochene Feder“ nicht zu dem stärksten Titel der Autorin. Doch auch das ist überhaupt nicht schlimm. Qualitativ ist der Roman außerordentlich gut. Unterhaltung auch – die Spannung ist ein wenig stiller geworden, aber wer die Autorin kennt, weiß das sie mit Sicherheit ein weiteres Romanprojekt vorbereitet. Fazit „Die gebrochene Feder“ ist ein historischer Roman, dessen Stimme und Stimmung auch heute präsent ist. Unterhaltsam, stiller, souverän und vielseitig. Sabine Eberts Perspektive auf diese historische Epoche ist auch etwas Fingerpointing auf unsere stark mediale geformte Welt. Michael Sterzik

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