Produktbild: Die Engel von Berlin

Die Engel von Berlin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49483

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3473 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426462201

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

49483

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3473 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426462201

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Mutige Frauen

    „…Ich erzähle sie dir. Vielleicht weißt du dann auch wieder, wie stark du bist, wie stark jede Frau ist. Und das wir immer versuchen sollten, die Welt ein wenig besser zu machen…“ Die Geschichte beginnt 2022, wo Martha ihre Tochter Laura aus einem Tief herausholen will. Deshalb erzählt sie ihr die Geschichte ihrer Großmutter. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Das bedeutet auch, dass die zwischenmenschlichen und die gesellschaftlichen Probleme auf den Punkt gebracht werden. Das Buch zeugt von einer umfangreichen Recherche. Im Jahre 1931 treffen sich Annegret und Martha in einem Lager der Pfadfinder in Berlin. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine schöne Freundschaft. Martha ist aus London angereist. Als begeisterte Fotografin nimmt sie viele Bilder von Berlin auf . Dazu gehören auch die Eindrücke von den aufkommenden Nationalsozialismus. Erste Diskussionen zwischen den jungen Frauen kommen schnell auf den Punkt. „…Wir Pfadfinderinnen lehren die Kinder seit Jahrzehnten Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft….“ Unter den Kindern ist Fanny. Das jüdische Mädchen hat vor kurzem erst ihre Mutter verloren. Sie fühlt sich in der Gemeinschaft wohl. Martha muss zurück nach London. Die Freundinnen bleiben brieflich verbunden. Nach der Reichspogromnacht setzt sich Martha dafür ein, dass jüdische Kinder nach Großbritannien kommen können. Sie bringt Fanny bei ihrer verheirateten Schwester unter. Währenddessen ist Annegret in Berlin hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Mann und dessen politischer Einstellung. Bei ihren Arbeitskolleginnen nimmt sie kein Blatt vor den Mund. „…Überhaupt sollten sich Frauen mehr für Politik interessieren. Denn wir sind nachher die Leidtragenden…“ Annegrets Einsatz hat Folgen. 1945 kehrt Martha nach Berlin zurück. Was wird sie vorfinden? Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin setzt damit all denen ein Denkmal, die ähnlich gehandelt haben.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    03.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Pfadfinderinnen

    Was tust Du, wenn sie h dein Leben komplett verändert. Wenn du mit Leib und Seele Pfadfinderin bist und dass plötzlich nicht mehr sein darfst, weil alle Jugendlichen jetzt in der HJ sein sollen. Wenn der Mann den du liebst plötzlich den Parolen der Nazies nachläuft? Und was tust Du wenn dann deine jüdische Nachbarin vor der Tür steht, und nach einem Ei fragt? All diese Fragen muss sich Anegret stellen. Sie kann nicht wegsehen, sie glaubt nicht an das was Hitler sagt und sie versteht nicht, warum sie nicht mehr das jüdische Mädchen betreuen darf, das ihr so ans Herz gewachsen ist. Dann ist da auch noch ihre Freundin Martha in London die all die Graultaten mitbekommt und im fernen England nicht viel tun kann... Ein Roman über Menschlichkeit und Nächstenliebe. Er erzählt von den ganz alltäglichen Sorgen einer jungen Frau, die über sich hinauswächst und zur Heldin wird. Nicht weil sie aktiv im Wiederstand arbeitet, sondern weil sie der jüdischen Nachbarin das Ei leiht und sich nicht von ihr abwendet. Für mich ist der Roman schon jetzt ein Highlight in diesem Jahr.

  • marielu

    5/5

    29.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Tiefe Freundschaft zweier mutiger Frauen

    Zum Inhalt: 1931. Die jung verheiratete Annegret wird gebeten, ein Pfadfinderlager zusammen mit der lebenslustigen Engländerin Martha im Grunewald/Berlin zu leiten. Schon bald entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden jungen Pfadfinderinnen, die sich mit den Nazis auseinandersetzen müssen, denn ein Schützling von ihnen, die kleine Fanny, ist Jüdin. Während Martha sich mutig den Widrigkeiten stellt, nimmt Annegret die langsame Wandlung ihres Mannes Friedrich zur Kenntnis. Als das Leben für die jüdischen Mitbewohner immer schwieriger wird, versucht Annegret die Kinder vor der Deportation zu retten, dabei entfernt sie sich immer mehr von ihrem Mann. Martha unterstützt sie so gut es geht von England aus. Als aber die Luftangriffe auf London immer schlimmer werden, ändert sich auch in England die Sicht der Menschen. Hat die Freundschaft dieser beiden Frauen auf Dauer Bestand? Meine Meinung: Dies ist das erste Buch, das die Autorin Anja Saskia Beyer unter dem Pseudonym Hanna Lucas veröffentlicht. Das Cover hat mich sofort angesprochen, es zeigt von hinten zwei Frauen, die zusammen eingehackt Richtung Siegessäule laufen. Es passt gut zu der Geschichte um die Freundschaft zweier Frauen, die mutig ihren Weg gehen. Ich durfte die beiden Protagonistinnen Annegret in Berlin und Martha in London in der Zeit von 1931 – 1945 begleiten und fühlte mich ihnen sehr verbunden. Die Entwicklungen in dieser Zeit wurden detailreich und präzise in einem flüssigen, spannenden Schreibstil geschildert. Dass das Leben der beiden nicht einfach ist, ergibt sich schon aus der Jahreszahl. Während Martha schon fast rebellisch agiert, handelt Annegret, die zunächst einen ängstlichen Eindruck macht, im Stillen, so ergänzen sich die beiden wunderbar. Auch die anderen Figuren wurden realitätsnah dargestellt und ich habe noch einige ins Herz geschlossen. Geschickt und informativ wird die Geschichte der Pfadfinder, die systematische Entrechtung der Juden, die Grausamkeit an jüdische Mitbewohner, Dissidenten und des Krieges an Annegrets und Marthas Seite herzergreifend veranschaulicht. Diese Geschichte mahnt uns Leser, stets genau hinzuschauen, sich mutig gegen Ungerechtigkeit zu stellen und wie heißt es so schön „Den Anfängen zu wehren“. Fazit: Eine emotionale Story über zwei ungleiche Freundinnen, die sich den Widrigkeiten des Lebens mutig und verantwortungsbewusst entgegenstellen. Klare Leseempfehlung

  • marielu

    aus Mainbernheim

    5/5

    29.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Tiefe Freundschaft zweier…

    Tiefe Freundschaft zweier mutiger Frauen Zum Inhalt: 1931. Die jung verheiratete Annegret wird gebeten, ein Pfadfinderlager zusammen mit der lebenslustigen Engländerin Martha im Grunewald/Berlin zu leiten. Schon bald entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden jungen Pfadfinderinnen, die sich mit den Nazis auseinandersetzen müssen, denn ein Schützling von ihnen, die kleine Fanny, ist Jüdin. Während Martha sich mutig den Widrigkeiten stellt, nimmt Annegret die langsame Wandlung ihres Mannes Friedrich zur Kenntnis. Als das Leben für die jüdischen Mitbewohner immer schwieriger wird, versucht Annegret die Kinder vor der Deportation zu retten, dabei entfernt sie sich immer mehr von ihrem Mann. Martha unterstützt sie so gut es geht von England aus. Als aber die Luftangriffe auf London immer schlimmer werden, ändert sich auch in England die Sicht der Menschen. Hat die Freundschaft dieser beiden Frauen auf Dauer Bestand? Meine Meinung: Dies ist das erste Buch, das die Autorin Anja Saskia Beyer unter dem Pseudonym Hanna Lucas veröffentlicht. Das Cover hat mich sofort angesprochen, es zeigt von hinten zwei Frauen, die zusammen eingehackt Richtung Siegessäule laufen. Es passt gut zu der Geschichte um die Freundschaft zweier Frauen, die mutig ihren Weg gehen. Ich durfte die beiden Protagonistinnen Annegret in Berlin und Martha in London in der Zeit von 1931 – 1945 begleiten und fühlte mich ihnen sehr verbunden. Die Entwicklungen in dieser Zeit wurden detailreich und präzise in einem flüssigen, spannenden Schreibstil geschildert. Dass das Leben der beiden nicht einfach ist, ergibt sich schon aus der Jahreszahl. Während Martha schon fast rebellisch agiert, handelt Annegret, die zunächst einen ängstlichen Eindruck macht, im Stillen, so ergänzen sich die beiden wunderbar. Auch die anderen Figuren wurden realitätsnah dargestellt und ich habe noch einige ins Herz geschlossen. Geschickt und informativ wird die Geschichte der Pfadfinder, die systematische Entrechtung der Juden, die Grausamkeit an jüdische Mitbewohner, Dissidenten und des Krieges an Annegrets und Marthas Seite herzergreifend veranschaulicht. Diese Geschichte mahnt uns Leser, stets genau hinzuschauen, sich mutig gegen Ungerechtigkeit zu stellen und wie heißt es so schön „Den Anfängen zu wehren“. Fazit: Eine emotionale Story über zwei ungleiche Freundinnen, die sich den Widrigkeiten des Lebens mutig und verantwortungsbewusst entgegenstellen. Klare Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    21.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein emotional bewegender Roman nicht nur über Freundschaft.

    Der Zeitraum von 1931 bis 1945 wird in bewegenden Bildern aus Berlin und London als Kriegsbrennpunkte des 2. Weltkriegs herauskristallisiert, ohne das Über-/Leben von Juden im Nazi-Deutschland auszuklammern. Die Historie der Pfadfinder spielt hier eine besondere Rolle. Die Gestapo hatte die Weiterarbeit der Christlichen Pfadfinderschaft 1937 endgültig verboten. Hitler hat sich die Pfadfinderbewegung als Vorbild für seine Hitler-Jugend genommen, Lord Baden-Powells Grundsätze und Erkenntnisse für nationalsozialistische Interessen missbraucht. Hitler wollte manipulieren, diese Girls-Guides erzogen zu eigenständigen Persönlichkeiten – so dachten zumindest unsere Protagonisten Martha und Annegret. Wenn es viel mehr Pfadfinder oder andere damals gegeben hätte, die sich für Frieden und Nächstenliebe eingesetzt hätten, wie wäre dann der Lauf der Geschichte fortgesetzt worden? Zum Kindertransport jüdischer Kinder nach Großbritannien: Es hieß, dass um die 10000 jüdische Kinder vor dem Krieg hatten ausreisen können. Aber seit Kriegsbeginn gab es kein Entkommen mehr. Der letzte Transport, der aus Prag kam, wurde gestoppt, und über 50 Kinder waren in den sicheren Tod zurückgeschickt worden. Ein paar der älteren Kinder des Kindertransports wurden nach Kriegseintritt als »friendly enemy aliens«, als Feinde, interniert. Es mussten um die eintausend Transportkinder sein, die in Internierungslagern auf der Isle of Man gelandet waren. Grausam das alles hier im Roman zu lesen als Nachkriegsdeutsche. Juden durften ja längst nicht mehr in die öffentliche Schule gehen, Mischlinge inzwischen auch nicht mehr. Die Jüdische Gemeinde in Berlin gab zum Glück Unterricht. Gemäß der Rassenlehre wurden Mischlinge inzwischen aber genauso diskriminiert und verfolgt – all diese Informationen in diesem Roman empören mich sehr. Neu ist für mich auch die Aktivität von deutschen Künstlern aus dem Exil: Einmal im Monat kam in der BBC die Sendung Deutsche Hörer. Hier sprach z.B. Thomas Mann, Schriftsteller, der in die USA emigriert war, zum deutschen Volk. Damals hatte er in einem amerikanischen Magazin auch einen Artikel mit Details über deutsche Gräuel in Polen vorgelesen und prangerte die Tötung von fast elftausend polnischen Juden mit Giftgas an. In luftdicht verschlossene Wagen hatte man sie gesteckt und alle kurzerhand ermordet, unter dem Gelächter der SS-Schergen, die die Gräuel begangen hatten.

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