Das Mädchen mit dem Drachen
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Laetitia Colombani

1. Das Mädchen mit dem Drachen

Das Mädchen mit dem Drachen

Roman

Hörbuch-Download (MP3)

Variante: Hörbuch-Download (2022)

Das Mädchen mit dem Drachen

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Beschreibung

Wie schon in ihren Hörbuch-Bestsellern "Der Zopf" und  "Das Haus der Frauen" erzählt Laetitia Colombani bewegend und mitreißend von mutigen Frauen, die das scheinbar Unmögliche wagen.

Am Golf von Bengalen will Léna ihr Leben in Frankreich vergessen. Jeden Morgen beobachtet sie das indische Mädchen Lalita, das ihren Drachen fliegen lässt. Als Léna von einer Ozeanwelle fortgerissen wird, holt Lalita Hilfe bei Preeti, der furchtlosen Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe für junge Frauen. Léna überlebt und fasst einen Plan. Als ehemalige Lehrerin will sie Lalita, die für ihre Familie arbeiten muss statt zur Schule zu gehen, das Lesen und Schreiben beibringen. Allen Widerständen zum Trotz gründen Léna und Preeti die erste Dorfschule, die alles verändern wird.

Details

Verkaufsrang

1822

Sprecher

Cathlen Gawlich

Spieldauer

4 Stunden und 45 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1822

Sprecher

Cathlen Gawlich

Spieldauer

4 Stunden und 45 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Argon Digital

Hörtyp

Lesung

Originaltitel

Le cerf-volant

Übersetzer

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419265

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Ein bewegendes Buch über das Schicksal junger Mädchen in Indien

mrs-lucky aus Norddeutschland am 06.03.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

In ihrem aktuellen Roman „Das Mädchen mit dem Drachen“ bleibt die französische Autorin Laetitia Colombani ihrem Thema treu, bewegende Geschichten von mutigen Frauen zu erzählen, die sich gegen gesellschaftliche Repressionen oder schicksalhafte Lebensumstände stellen. Dieser Roman spielt, wie schon ein Teil ihres ersten Romans „Der Zopf“, in Indien und es gibt ein Wiedersehen mit der kleinen Lalita, deren Geschichte hier eine zentrale Rolle spielt. Die französische Lehrerin Léna reist nach einem persönlichen Schicksalsschlag nach Indien, um dort zu sich selbst zu finden. Am Strand beobachtet sie die 10-jährige Lalita, die dort in den frühen Morgenstunden ihren Drachen steigen lässt. Kurz darauf trifft sie mit Preeti zusammen, die andere junge Frauen in Selbstverteidigung unterweist und sich als Anführerin dieser Gruppe auf furchtlose Weise für die Rechte von Frauen einsetzt. Von Preeti erfährt Léna, mit welchen Widrigkeiten Frauen und insbesondere diejenigen aus der Gruppe der Dalit, der untersten hinduistischen Gesellschaftsgruppe, zu kämpfen haben. Léna beschließt, dabei nicht tatenlos zuzusehen, sondern die Mädchen zu unterstützen. Mit Hilfe ihrer neuen indischen Freunde schafft sie es, eine Schule für Dalit-Kinder zu gründen und Eltern dazu zu bewegen, ihre Kinder dort hinzuschicken. Doch schon bald muss Léna erkennen, dass es nicht leicht ist, die traditionellen Sitten und Gebräuche zu durchbrechen. Die Autorin vermittelt auch in diesem Buch wieder eine große Nähe zu ihren Hauptfiguren, sie zeigt schonungslos, wie schwer es die jungen Mädchen insbesondere der Dalit haben, sich eine eigene Zukunft aufzubauen. Sie erzeugt Hoffnung, verschweigt aber auch nicht, wie sehr die Menschen dort in ihren Traditionen und dem täglichen Kampf ums Überleben gefangen sind. Die Geschichte der Mädchen macht umso betroffener in dem Wissen, dass ähnliche Szenen für viele dem Alltag entsprechen. Der Roman beruht auf dem realen Projekt einer Dalit-Schule in der Region Rajasthan, die Laetitia Colombani auf einer Reise nach Indien besucht hat. Diese persönlichen Eindrücke tragen sicherlich dazu bei, dass sie Charaktere und Szenen so lebendig wirken, man spürt, wie sehr der Autorin das Thema am Herzen liegt.  Lediglich die Rahmenhandlung um Léna habe ich als unglücklich gewählt empfunden. Ihr persönliches Schicksal ist etwas zu dick aufgetragen, sorgt für unnötiges Pathos und lässt ihre Motivation zu dem Projekt fragwürdig erscheinen.  Insgesamt kann ich das Buch aber aufgrund seines wichtiges Themas wärmstens empfehlen, im Hörbuch des Argon-Verlags lässt  Cathlen Gawlich die Szenen mit ihrem angenehmen Vortrag lebendig werden. 

Ein bewegendes Buch über das Schicksal junger Mädchen in Indien

mrs-lucky aus Norddeutschland am 06.03.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

In ihrem aktuellen Roman „Das Mädchen mit dem Drachen“ bleibt die französische Autorin Laetitia Colombani ihrem Thema treu, bewegende Geschichten von mutigen Frauen zu erzählen, die sich gegen gesellschaftliche Repressionen oder schicksalhafte Lebensumstände stellen. Dieser Roman spielt, wie schon ein Teil ihres ersten Romans „Der Zopf“, in Indien und es gibt ein Wiedersehen mit der kleinen Lalita, deren Geschichte hier eine zentrale Rolle spielt. Die französische Lehrerin Léna reist nach einem persönlichen Schicksalsschlag nach Indien, um dort zu sich selbst zu finden. Am Strand beobachtet sie die 10-jährige Lalita, die dort in den frühen Morgenstunden ihren Drachen steigen lässt. Kurz darauf trifft sie mit Preeti zusammen, die andere junge Frauen in Selbstverteidigung unterweist und sich als Anführerin dieser Gruppe auf furchtlose Weise für die Rechte von Frauen einsetzt. Von Preeti erfährt Léna, mit welchen Widrigkeiten Frauen und insbesondere diejenigen aus der Gruppe der Dalit, der untersten hinduistischen Gesellschaftsgruppe, zu kämpfen haben. Léna beschließt, dabei nicht tatenlos zuzusehen, sondern die Mädchen zu unterstützen. Mit Hilfe ihrer neuen indischen Freunde schafft sie es, eine Schule für Dalit-Kinder zu gründen und Eltern dazu zu bewegen, ihre Kinder dort hinzuschicken. Doch schon bald muss Léna erkennen, dass es nicht leicht ist, die traditionellen Sitten und Gebräuche zu durchbrechen. Die Autorin vermittelt auch in diesem Buch wieder eine große Nähe zu ihren Hauptfiguren, sie zeigt schonungslos, wie schwer es die jungen Mädchen insbesondere der Dalit haben, sich eine eigene Zukunft aufzubauen. Sie erzeugt Hoffnung, verschweigt aber auch nicht, wie sehr die Menschen dort in ihren Traditionen und dem täglichen Kampf ums Überleben gefangen sind. Die Geschichte der Mädchen macht umso betroffener in dem Wissen, dass ähnliche Szenen für viele dem Alltag entsprechen. Der Roman beruht auf dem realen Projekt einer Dalit-Schule in der Region Rajasthan, die Laetitia Colombani auf einer Reise nach Indien besucht hat. Diese persönlichen Eindrücke tragen sicherlich dazu bei, dass sie Charaktere und Szenen so lebendig wirken, man spürt, wie sehr der Autorin das Thema am Herzen liegt.  Lediglich die Rahmenhandlung um Léna habe ich als unglücklich gewählt empfunden. Ihr persönliches Schicksal ist etwas zu dick aufgetragen, sorgt für unnötiges Pathos und lässt ihre Motivation zu dem Projekt fragwürdig erscheinen.  Insgesamt kann ich das Buch aber aufgrund seines wichtiges Themas wärmstens empfehlen, im Hörbuch des Argon-Verlags lässt  Cathlen Gawlich die Szenen mit ihrem angenehmen Vortrag lebendig werden. 

Das Leben geht weiter

Bewertung aus Lemwerder am 23.02.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch „Das Mädchen mit dem Drachen“ von der Schriftstellerin Laetitia Colombani ist ein besonders beeindruckendes Werk.. Die Sprecherin Kathleen Grawlich bringt die Geschichte gut zu Wort. Man wird in die Welt der Lehrerin Lena gezogen. Die hat in Frankreich an eine Schule ihren Partner verloren. Der wollte immer mal nach Indien und Lena macht sich auf den Weg. Beeindruckend wird das Leben besonders der Mädchen geschildert. Dramatisch ist wie es mit den Mädchen zu geht, sie werden schon mit 12 Jahren verheiratet. Da kämpft Lena gegen an. Bildung ist für Mädchen in Indien nicht vorgesehen. Das macht sie nur aufsässig. Die Autorin versteht es sehr gut die Spannung hoch zu halten. Der Roman ist einfach wunderbar geschrieben. Große Klasse.

Das Leben geht weiter

Bewertung aus Lemwerder am 23.02.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch „Das Mädchen mit dem Drachen“ von der Schriftstellerin Laetitia Colombani ist ein besonders beeindruckendes Werk.. Die Sprecherin Kathleen Grawlich bringt die Geschichte gut zu Wort. Man wird in die Welt der Lehrerin Lena gezogen. Die hat in Frankreich an eine Schule ihren Partner verloren. Der wollte immer mal nach Indien und Lena macht sich auf den Weg. Beeindruckend wird das Leben besonders der Mädchen geschildert. Dramatisch ist wie es mit den Mädchen zu geht, sie werden schon mit 12 Jahren verheiratet. Da kämpft Lena gegen an. Bildung ist für Mädchen in Indien nicht vorgesehen. Das macht sie nur aufsässig. Die Autorin versteht es sehr gut die Spannung hoch zu halten. Der Roman ist einfach wunderbar geschrieben. Große Klasse.

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Sarah Ulbrich

OSIANDER Geretsried

Zum Portrait

5/5

Spannend und einfühlsam erzählt - sehr zu empfehlen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon „Der Zopf“ und „Das Haus der Frauen“ geht es um eine starke weibliche Protagonistin. Nach einem schweren Schicksalsschlag flieht Lena vor der Realität nach Indien. Dort trifft sie jeden Tag ein kleines Mädchen mit ihrem Drachen am Strand. Zufällig erfährt Lena, dass dieses Mädchen weder schreiben noch lesen kann und bringt es ihr schließlich bei. So wird Lena auf den mangelnden Zugang zu Bildung für Mädchen, besonders aus der Schicht der Unberührbaren, aufmerksam und wird aktiv. Sehr spannend und einfühlsam erzählt mit Einblicken in die indische Kultur. Sehr zu empfehlen!
5/5

Spannend und einfühlsam erzählt - sehr zu empfehlen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon „Der Zopf“ und „Das Haus der Frauen“ geht es um eine starke weibliche Protagonistin. Nach einem schweren Schicksalsschlag flieht Lena vor der Realität nach Indien. Dort trifft sie jeden Tag ein kleines Mädchen mit ihrem Drachen am Strand. Zufällig erfährt Lena, dass dieses Mädchen weder schreiben noch lesen kann und bringt es ihr schließlich bei. So wird Lena auf den mangelnden Zugang zu Bildung für Mädchen, besonders aus der Schicht der Unberührbaren, aufmerksam und wird aktiv. Sehr spannend und einfühlsam erzählt mit Einblicken in die indische Kultur. Sehr zu empfehlen!

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Susanne Leberle

OSIANDER Nördlingen

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5/5

Ein Mädchenschicksal in Indien. Emotional und bewegend.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre des Buches bin ich überwältigt von der Geschichte Lalitas, eines 10-jährigen Mädchens, das als "Dalit" als "Unberührbare" geboren und als billige Arbeitskraft von ihren Adoptiveltern ausgebeutet wird, wie so viele andere Mädchen in Indien. Und von Lena, einer Lehrerin aus Frankreich, die nach einem schweren Schicksalsschlag in Indien versucht Kraft zu tanken. Als sich die Wege der Beiden kreuzen beginnt für sie eine schicksalhafte Reise, die von allen Beteiligten viel Mut verlangt und die auf unendliche gesellschaftliche und soziale Widerstände trifft. Laetitia Colombani schafft es wie immer, zu Tränen zu rühren und einem die Augen für soziale Brennpunkte zu öffnen. Sehr lesenswert!
5/5

Ein Mädchenschicksal in Indien. Emotional und bewegend.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre des Buches bin ich überwältigt von der Geschichte Lalitas, eines 10-jährigen Mädchens, das als "Dalit" als "Unberührbare" geboren und als billige Arbeitskraft von ihren Adoptiveltern ausgebeutet wird, wie so viele andere Mädchen in Indien. Und von Lena, einer Lehrerin aus Frankreich, die nach einem schweren Schicksalsschlag in Indien versucht Kraft zu tanken. Als sich die Wege der Beiden kreuzen beginnt für sie eine schicksalhafte Reise, die von allen Beteiligten viel Mut verlangt und die auf unendliche gesellschaftliche und soziale Widerstände trifft. Laetitia Colombani schafft es wie immer, zu Tränen zu rühren und einem die Augen für soziale Brennpunkte zu öffnen. Sehr lesenswert!

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