Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa von Frau Alsfelder das große Los gezogen. Hier geben sich attraktive Masseure die Klinke in die Hand, und Techtelmechtel entstehen, die besser geheim bleiben sollen. Für Aufregung sorgen ein aufgeschwatzter Pudel und ein zurückgelassenes Baby, die die alte Dame sichtlich neu beleben. Sehr zum Missfallen ihres Großneffen, der aufs Erbe lauert.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Stäfa
5/5
02.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Ingrid Noll
Ein echter Ingrid Noll Roman. Ich bin begeistert, wie von allen Ingrid Noll-Romane. Sie ist eine Meisterin der Spannung und ihre Charaktere sind speziell, einmalig, konfus und mit so menschlichen Stärken und Schwächen. Einfach herrlich.
Bewertung
aus Hinterkappelen
2/5
30.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Naja
Einfache Unterhaltung, geeignet für Strandlektüre! Durchsichtige Geschichte, sprachlich einfach, kann auch bei Umgebungsablenkung gelesen werden. Das Umschlagsbild und der Titel versprechen zu viel!
Bewertung
5/5
06.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lorina, eine junge, nicht gerade attraktive Frau, hat eine Stelle als private Altenpflegerin gefunden. In Frau Alsfelders Villa lebt es sich gut. Und die Masseure bringen Abwechslung in ihr Leben und in ihr Bett. Wäre da nicht der Großneffe Christian, der scharf auf sein Erbe ist, und auch das Baby ihrer Schwester, um das sie sich kümmern muss. Skurril und spannend – ein Lesevergnügen.
Bewertung
5/5
05.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Altersmild?
Die Romane von Ingrid Noll zeichnen sich üblicherweise dadurch aus, dass die Autorin ihre Heldinnen lustvoll morden lässt. In „Kein Feuer kann brennen so heiß“ passieren die Morde allerdings eher aus Versehen. Kann ja passieren! Auch der zu Beginn des Romans etwas ernste Unterton beim Thema Pflegenotstand ist nicht typisch Noll, jedoch richtig und wichtig!
Sonst aber erwartet die Leserin - und hoffentlich auch viele Leser – die gewohnte und bewährte Noll-Mischung aus Spannung und schwarzem Humor. Die Figuren sind wieder originell gezeichnet und kommen aus unterschiedlichen Milieus. Männlein, Weiblein und Hund, alt und jung, arm und reich. Die Palette ist wieder bunt und die Handlung bietet reichliche Überraschungen.
Bei „Kein Feuer kann brennen so heiß“ kann Mann/Frau nix falsch machen. Lesen!
annlu
5/5
19.03.2021
eBook (ePUB 3)
Ingrid Noll enttäuscht mich nie - ihre Geschichten sind besonders
Seit sie denken kann, wird Lori als Trampeltier oder Plumpori bezeichnet. Enttäuscht darüber, dass aus ihr kein Junge geworden ist, kann sie es ihren Eltern nie recht machen. Aufwärts geht es erst, als sie in ihrem Beruf als Altenpflegerin eine private Stelle annimmt. Als Pflegerin für die schwerbehinderte, ältere, reiche Frau Alsfelder gewinnt sie endlich etwas Selbstvertrauen. Das liegt nicht nur daran, dass die Frau sie schätzt, auch die Männer zeigen plötzlich Interesse an ihr. Zum einen ist da der „Erbschleicher“ - der Neffe Frau Alsfelders – aber auch der Masseur hat es Lori angetan. Nur leider erweist sich der als Macho und Casanova. Ein neuer Masseur muss her. Dabei gibt es so schon genug Troubel mit einem jungen Hund, einem zurückgelassenen Baby und einem Erbschleicher im Haus.
Die Geschichte wird von Lori selbst erzählt. In den Bericht über ihre neue Arbeit flechtet sie einige Informationen zu sich selbst. Dass es ihr an Selbstvertrauen mangelt wird bald schon deutlich, schließlich spricht sie immer wieder ihre Unzulänglichkeiten an. Doch dann landet Masseur Nummer eins in ihrem Bett und das Blatt scheint sich für sie zu wenden. Allerdings ist sie in Bezug auf ihn recht naiv. Schließlich warnen sie mehrere Leute vor Boris. Umso enttäuschter und zorniger ist sie, als er sich wirklich aus Weiberheld herausstellt. So nimmt die Geschichte einen typischen Ingrid-Noll-Lauf und wie nebenbei wird der Masseur um die Ecke gebracht. So kommt nicht nur ein neuer Masseur und eine neue Chance in Loris Leben, sondern auch so manch andere Verwicklung.
Der Haushalt mit älterer pflegebedürftiger Dame, Lori, Haushälterin Nadine und dem hündischen Neuzugang erlebt so manche Überraschungen. Dabei sind die Beziehungen, die sich hier zwischen den Personen in der Villa entwickeln nicht so sehr von Freundschaft geprägt, wie man denken könnte. In ihnen bleibt immer eine bestimmte Distanz. So bleibt auch Lori mit einigen Problemen und Gedanken alleine und macht vieles mit sich selbst aus. Dabei wird sie von ihrer Kindheit und der Tatsache, dass sie als Mädchen/Frau in den Augen ihrer Eltern nie soviel Wert war wie ein Junge, beeinflusst. Dadurch war sie lange einsam/alleine und hat sich in Vielem minderwertig gefühlt. Umso radikaler wirken manche ihrer Gedanken und Entscheidungen, wenn sie nun endlich mal andere Gefühle zeigt und in diesen enttäuscht wird. Eigentlich könnte so manches an ihrem Charakter abschreckend wirken. Da sie aber selbst als Erzählerin fungiert, lebt der Leser mit ihr mit und erlebt ihre Emanzipation von ihren Eltern und den Meinungen der anderen.
Fazit: Ingrid Noll steht für mich für eine besondere Art von Geschichten. Bisher hat sie mich nie enttäuscht. Auch diese Geschichte hat mich gut unterhalten.
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5/5
06.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Kein Feuer kann brennen so heiß" ist ein Krimi, bei dem man immer wieder lachen muss! Ingrid Noll erzählt mit ihrem herrlichen Sinn für Humor vom Leben einer pflegebedürftigen, aber geistig fitten älteren Dame, die von zwei Angestellten rund um die Uhr in ihrer Villa betreut wird. Im Lauf der Zeit ziehen in diese WG noch ein Masseur, ein Hund und ein Baby ein. Das sind jedoch eindeutig zuviele Personen für ihren Neffen, der am Wohl seiner Tante - aber auch an ihrem Geld - interessiert ist. Wären nicht die Leichen, die im Lauf der Erzählung "entstehen", man möchte am liebsten mit einziehen.
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