Produktbild: Das Kaffeehaus - Falscher Glanz
Band 2

Das Kaffeehaus - Falscher Glanz Roman - Die Kaffeehaus-Saga 2

Aus der Reihe Die Kaffeehaus-Saga
36

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46651

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/5,4 cm

Gewicht

551 g

Farbe

Beige / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49356-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46651

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/5,4 cm

Gewicht

551 g

Farbe

Beige / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49356-2

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Marina

    aus Rügen

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tragik, Liebe und historischer Flair!

    Wunderbare Fortsetzung! Der zweite Band der Kaffeehaus-Saga steht dem ersten in nichts nach. Schon vom ersten Kapitel ist man wieder komplett in der Geschichte drin. Ich war begeistert, wie schlüssig die Ereignisse dem ersten Teil folgten. Man wird abgeholt, wo man im ersten Teil stehengelassen wurde. Sophies Geschichte nimmt eine tragische Wendung, es war sehr interessant. Durch die Ereignisse ist Sophie nur noch mehr gewachsen, ich finde, sie hat eine starke charakterliche Entwicklung durchgemacht. Doch auch Richard, Amalie, Danzer, … sie alle waren sehr tief ausgearbeitet und haben die Geschichte komplett gemacht. Der Titel passt hervorragend im Teil, denn ein falscher Glanz wohnte dem Hof immer bei. Es ist interessant, Sisi und das Hofleben aus einer solchen nahen Perspektive zu erleben. Die Intrigen, historischen Ereignisse und auch die Folgen von Mayerling wurden perfekt in diesem Roman verwebt. Der Schreibstil ist ein Traum, ich bin begeistert von dieser Geschichte! Es gab keine bis wenige Stellen die sich lang gezogen haben, man wollte ständig wissen wie es weitergeht. Ich persönlich fand, es war überhaupt nicht vorhersehbar. Bis zur letzten Seite war ich gepackt und habe das Buch förmlich verschlungen. Die Karten, das Nachwort etc. waren sehr schöne zusätzliche Informationen im Roman. Ich freue mich auf den nächsten Teil!

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselndes Sittenbild einer nur vordergründig glanzvollen Zeit

    Nach dem tragischen und unrühmlichen Ende Mary Vetseras und ihres geliebten Kronprinzen Rudolf im ersten Band der Kaffeehaus-Trilogie von Marie Lacross liegt jetzt der zweite Band vor, der die Leser*innenschaft wieder in die Endzeit der Habsburger-Monarchie führt. Einen, wie sich bald zeigt, morschen und und in vielen Bereichen dekadenten Staat, dessen oberste Repräsentaninnen und Repräsentanten nach außen hin einer Lebensweise folgen, die durch strenge katholisch-feudale und patriarchalische, militärische Traditionen geprägt ist. So sehr dieser Pomp und Glanz des Kaiserhauses und des Hochadels, der „hoffähigen“ Adelsfamilien, hochgehalten wird, so sehr ist er doch schon längst unterspült von Realitäten, die diese Ordnung hinter der Fassade auf unmoralische, ausbeuterische und korrupte Weise aushöhlen. Hauptprotagonistin des zweiten Bandes ist wieder Sophie von Werdenfels, die Freundin und Vertraute Marys, deren Kenntnis der wahren Hintergründe der Tragödie von Mayerling sie in eine Art „überwachte Existenz“ beim Kaiserhof führt. Heute würde man vielleicht sagen, sie wurde aus dem Leben, das sie liebt, „weggelobt“ und zu einer der Hofdamen der Kaiserin berufen. Das Cafè Prinzess ihres Onkels Stefan Danzer, in dem sie ihr eigentliches Zuhause sieht, wird für sie nun zu einem fast unerreichbaren Sehnsuchtsort. Ohne zu viel zu verraten, kann man sagen, daß sich während Sophies Zeit am Kaiserhof für die Leserinnen und Leser unerwartete, spannende Einblicke in die rastlose, oft zwiespältige Lebenswelt der Kaiserin eröffnen. Das höfische Leben - wie überhaupt die historischen Tatsachen, auf denen der Roman fußt - wurden wie im ersten Band sehr gründlich recherchiert. Die teilweise bestürzenden Geschehnisse und schockierenden Zustände im Zentrum der Macht des Vielvölkerstaates fegen den verkitschten „Sisi“ - Mythos jedenfalls schnell weg und eröffnen einen ungetrübten Blick auf die Realitäten: ehrgeizig verfolgte und beinhart durchgesetzte Interessen der herrschenden Schicht, die ihre scheinheilige Doppelmoral im religiös geprägtem Hofzeremoniell bemäntelt einerseits; eine schamlos ausgebeutete Unterschicht andererseits, die sich in ersten Streiks grundlegende Rechte zu erkämpfen beginnt. Auch Sophies eigenes Leben beginnt sich in eine gefährliche Richtung zu bewegen, als sie die Erwartungen, die an eine junge Komtesse gestellt werden, nicht erfüllen will. Auch die glanzvolle k.k. Armee wird – sehr realistisch – von der ernüchternden und teilweise verbrecherischen Seite gezeigt, die sie abseits der Romantik des „Radetzkymarsches“ vor allem in den entfernteren Gebieten der Monarchie prägte. Beim Lesen ist mir aufgefallen, wie wenig ich über das Leben dieser Kreise bisher wußte - wohl auch, weil ich von der heutzutage allgegenwärtigen Klatschpresse und der Kaiser-Romantik zu abgestoßen war, um mich eingehender damit zu befassen. Abgesehen vom Unterhaltungswert der Berichte über Festivitäten bei Hof, der teilweise sehr strengen, hierarchischen Kleidungsvorschriften und der Konkurrenz um den besten Auftritt, die Wettbewerbe um Präsenz im „Wiener Salonblatt“ (das man übrigens tatsächlich im Internet noch heute nachlesen kann) und die Art und Weise, wie auch hochgestellte Damen oft aus reiner Räson und gegen ihren Willen „gut“ verheiratet wurden, ist das Buch eben auch ein Zeitdokument, das ohne erhobenen Zeigefinger vorführt, was letztlich zum Untergang der „Donaumonarchie“ führen mußte. Es verspricht spannend zu werden, wenn der dritte Band der Kaffeehaus – Trilogie erscheint. Ich werde sicher zu seinen Lesern gehören und freue mich schon darauf, welche Entdeckungen über die Geschichte meiner Heimatstadt ich darin machen werde.

  • Eliza

    5/5

    18.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wien in seiner Blüte oder trügt der Schein?

    Wer schon immer mehr über Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, wissen wollte der sollte zu dem zweiten Band der Kaffeehaus-Saga von Marie Lacrosse greifen. Das Cover knüpft sehr gut an den ersten Teil der Saga an, nur das die junge Frau nun nicht mehr in blau gekleidet ist. Sie zeigt sich in einem zarten Rosa und hat eine andere Haltung als im ersten Band. Der Klappentext ist sehr unvorteilhaft gestaltet. Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Klappentext so immens viel verrät, wie in diesem Fall, denn dass Sophie ins Kaffeehaus flüchtet passiert erst auf den letzten 100 Seiten des Buches. Sie nehmen uns Lesern sehr viel Spannung, dies muss nicht sein. Die Autorin schafft es auf ihre unnachahmliche Weise das Leben der Kaiserin Sisi in den Mittelpunkt zu stellen. Der Sumpf aus Intrigen, falschen Spielen und Machenschaft wird detailliert gezeichnet. Der Glanz, welcher das Hause Habsburg nach außen repräsentiert, sucht man im inneren vergeblich, hier herrschen Doppelzüngigkeit und Doppelmoral. Hier merkt man die exakte und genaue Recherche der Autorin, denn alle Ereignisse haben sich laut Nachwort so zugetragen und wurden zeitlich und örtlich aus dramaturgischen Gründen angepasst. Als weitere Themen sind die Arbeiterbewegung und der Zustand der Armee zu nennen. Die Passagen über die Arbeiterbewegung bescheren dem Leser ein Wiedersehen mit Irene Gerban, die viele aus der Weingut-Trilogie kennen werden. Sophie öffnet uns Lesern somit die Tür zu den Gemächern der Kaiserin, während Richard uns mit in die Armee nimmt und dort Missstände aufdeckt. Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch, die überaus präzise und sehr gut gewählte Wortwahl machen das Buch zu einem Erlebnis. Die Beschreibungen sind treffend und emphatisch zugleich. Besonders gefreut hat mich die Weiterentwicklung von Sophie, die vor allen Dingen charakterlich stärker wird. Zudem ist die Verwebung von fiktiven und historischen Ereignissen wieder hervorragend. Vieles hätte sich genauso abspielen können und dies macht für mich einen guten historischen Roman aus. Der Roman wird stringent erzählt und es sind einige kleine Zeitsprünge zu verzeichnen. Insgesamt spielt der Roman über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren. Meist wird der Roman aus den Blickwinkeln von Sophie und Richard erzählt. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Sophie und ihrer Familie weitergeht, denn hier bahnen sich einige Veränderungen an. Aber auch Richards Werdegang scheint noch einiges an Potential für eine überraschende Wendung zu haben. Die Spannung des Romans zieht sich vor allen Dingen aus dem Werdegang Sophies, welche wir an den Hof von Kaiserin Sisi begleiten. Mit ihr und der Kaiserin erleben wir viele Ausflüge und schauen so hinter die Maske von Sisi. Denn die wahre Kaiserin von Österreich hat nichts mit der Sissi (gespielt von Romy Schneider) aus den Sissi-Filmen gemein. Vor jedem Abschnitt findet sich sowohl eine Orts- als auch Zeitangaben, welche eine sehr gute Orientierung ermöglicht. Eine Karte von Österreich-Ungarn und von Wiens näherer Umgebung, sowie ein Personenverzeichnis, ein Glossar, sowie ein Literaturverzeichnis und ein ausführliches Nachwort runden den Roman ab. Ich kann diesen Roman nur allen empfehlen, die sich gerne ein wenig genauer mit der Geschichte der Kaiserin Sisi auseinandersetzen wollen und dabei vor dicken Büchern nicht zurückschrecken. Eine insgesamt gelungene Fortsetzung, die die Vorfreude auf Band 3 (erscheint am 11.10.2021) noch zu erhöhen weiß.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    02.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder großartig geschrieben

    Komtess Sophie von Weidenfels ist eine von wenigen Personen in der Wiener Gesellschaft, die wissen, wie Kronprinz Rudolf wirklich ums Leben kam und welche Rolle Mary Vetsera dabei zukommt. Um ihr Schweigen zu erzwingen, beruft Kaiserin Sisi sie als Hofdame. Doch Sophie fühlt sich in dieser Rolle nicht wirklich wohl, besonders da sie oft mit der Kaiserin auf Reisen ist. Sophie macht sich sorgen um ihre Schwester, die unter dem herrschsüchtigen Stiefvater leidet und um ihren Onkel Stefan Danzer, der ihr geliebtes Café Prinzess führt, aber schwer erkrankt zu sein scheint. Mühsam versucht Sophie, all dem gerecht zu werden, ohne die wankelmütige Kaiserin zu verärgern. Der zweite Band der Kaffeehaus-Reihe von Marie Lacrosse fügt sich nahtlos an den ersten an und nimmt einen genauso schnell wieder mit in das Wien am Ende des 19. Jahrhunderts. Sophie ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ungewollt in die Rolle der Hofdame gedrängt wird. Dort findet sie zwar auch eine Freundin, aber die Zwänge am Hof engen sie sichtlich ein. Doch dies gibt der Geschichte natürlich auch neue Spannung und Dramatik, denn Sophies Spielraum, ihrem Onkel im Kaffeehaus zu helfen, wird stark eingeschränkt und sie muss kreativ werden. Die bekannten Personen aus dem ersten Band spielen wieder eine wichtige Rolle und so setzt sich die Geschichte sehr flüssig fort. Sehr interessant fand ich, dass sich der Schwerpunkt mehr auf das Leben und die Gebräuche bei Hofe konzentriert und die berühmte Kaiserin Sisi eine wichtige Rolle zukommt. Sie wird sehr realistisch gezeichnet, denn dass ihr Charakter wenig mit den romantischen Heimatfilmen der 50er Jahre zu tun hat, ist inzwischen wohl vielen bekannt. Die historischen Darstellungen sind wie immer bei Marie Lacrosse bis ins kleinste Detail perfekt recherchiert und beschrieben, so dass man als Leserin oder Leser wie bei einem bunten Historienfilm an der Handlung teilhat, vom kleinsten Detail der Kleidung über die Gebräuche bei Hofe bis hin zu gesellschaftlichen Umgangsformen auf dem Hofball. „Das Kaffeehaus. Falscher Glanz“ ist ein großartiger historischer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag, sobald man begonnen hat, sich wieder in die Welt des Wiener Highlife zu begeben, toll geschrieben und recherchiert, einfach rundum gelungen.

  • Jasika

    5/5

    30.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Einblick in die Wiener Belle Èpoque

    Teil 2 der großen Kaffeehaus-Trilogie geht fesselnd weiter und setzt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Der Prolog bietet hier eine perfekte Zusammenfassung an, so dass man als Leser trotz des größeren zeitlichen Abstands zum ersten Band und der vielen Charaktere wieder schnell mitten im Geschehen ist. Im ersten Teil wurde vorrangig die "Affäre Mayerling" behandelt. Die weitreichenden Folgen werden in der Fortsetzung aufgegriffen. Sophie als enge Freundin der Mary Vetsera wurde als Hofdame an den Kaiserhof bestellt und soll auf diese Weise zum Schweigen gebracht werden. In Wien kursieren derweil die vielfältigsten Gerüchte und die Mutter und Schwester der verstorbenen Mary Vetsera werden von der feinen Wiener Gesellschaft geschnitten. Sophie von Werdenfels gerät in der Hofburg in eine wahre Schlangengrube. Vom Glanz des Kaiserhofes ist nicht immer viel zu spüren! Einzig Ida von Ferenczy, eine ungarische Hofdame Sisis, steht Sophie bei. "Wahrscheinlich würde sie in der Hofburg ein von der Kaiserin vollkommen ignoriertes Schattendasein führen, geschnitten und gemieden von allen anderen Mitgliedern des Hofes." (Zitat S. 74) Marie Lacrosse hat auch für den zweiten Teil ihrer großen Trilogie umfassend recherchiert, was ich dem Buch auch angemerkt habe. Ich habe ein sehr interessantes Bild der Kaiserin Sisi gewinnen können, das so ganz anders ist als in den romantisch angehauchten Sissi-Verfilmungen. Die vielen kleinen historisch belegten Begebenheiten werden wunderbar eingefangen. Wie z. B. Sisis ausschweifender Körperkult, sie hat kaum Nahrung zu sich genommen, jeden Tag weite Wanderungen unternehmen und zudem Übungen absolviert. Auch ihren dichten Haare, die ihr bis zu den Fersen reichten und aufgrund ihres Gewichts zu Kopfschmerzen führten, widmete sie viel Aufmerksamkeit. Von ihren Pflichten bei Hofe wollte sie indessen nichts wissen und war ausgesprochen egoistisch. Die unterschiedlichen Perspektiven bieten ein breites Spektrum und haben mich regelrecht in einen Lesesog gezogen. Zudem wurde weiterhin auf die Situation der Arbeiter mit ihren 16 Stunden-Arbeitstagen (und mehr) für einen geringen Lohn eingegangen, der in den tatsächlich belegten Streik der Wiener Tramway-Kutscher im Jahr 1889 mündete. Fiktive Charaktere und historisch belegte Persönlichkeiten wurden gekonnt mit der Handlung verwoben, so dass ein spannender und facettenreichen Einblick in die Wiener "Belle Èpoque" wahrlich gelungen ist! Das prächtige "Café Prinzess" ist dabei wieder Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse. Die erwähnten Kaffeespezialitäten und exquisiten Torten machen Appetit. Abgerundet wird der Roman wie gewohnt mit einem ausführlichen Personenregister, Karten des damaligen Wiens und Österreich-Ungarns, einem Glossar sowie ein Nachwort der Autorin zu Fiktion und Wirklichkeit. Fazit: Großartiger detaillierter und authentischer Einblick in die Wiener Gesellschaft der Jahre 1889 bis 1891! Ich bin schon sehr gespannt auf den abschließenden dritten Teil!

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