Produktbild: Das Kaffeehaus - Falscher Glanz
Band 2
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Marie Lacrosse

1. Das Kaffeehaus - Falscher Glanz

Das Kaffeehaus - Falscher Glanz Die Kaffeehaus-Saga 2

Aus der Reihe Die Kaffeehaus-Saga
Gesprochen von
36
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Katrin Fröhlich

Spieldauer

20 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

272

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844541366

Beschreibung

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Ja

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Katrin Fröhlich

Spieldauer

20 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

272

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844541366

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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Tragik, Liebe und historischer Flair!

Marina aus Rügen am 31.05.2026

Bewertungsnummer: 3154339

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wunderbare Fortsetzung! Der zweite Band der Kaffeehaus-Saga steht dem ersten in nichts nach. Schon vom ersten Kapitel ist man wieder komplett in der Geschichte drin. Ich war begeistert, wie schlüssig die Ereignisse dem ersten Teil folgten. Man wird abgeholt, wo man im ersten Teil stehengelassen wurde. Sophies Geschichte nimmt eine tragische Wendung, es war sehr interessant. Durch die Ereignisse ist Sophie nur noch mehr gewachsen, ich finde, sie hat eine starke charakterliche Entwicklung durchgemacht. Doch auch Richard, Amalie, Danzer, … sie alle waren sehr tief ausgearbeitet und haben die Geschichte komplett gemacht. Der Titel passt hervorragend im Teil, denn ein falscher Glanz wohnte dem Hof immer bei. Es ist interessant, Sisi und das Hofleben aus einer solchen nahen Perspektive zu erleben. Die Intrigen, historischen Ereignisse und auch die Folgen von Mayerling wurden perfekt in diesem Roman verwebt. Der Schreibstil ist ein Traum, ich bin begeistert von dieser Geschichte! Es gab keine bis wenige Stellen die sich lang gezogen haben, man wollte ständig wissen wie es weitergeht. Ich persönlich fand, es war überhaupt nicht vorhersehbar. Bis zur letzten Seite war ich gepackt und habe das Buch förmlich verschlungen. Die Karten, das Nachwort etc. waren sehr schöne zusätzliche Informationen im Roman. Ich freue mich auf den nächsten Teil!

Tragik, Liebe und historischer Flair!

Marina aus Rügen am 31.05.2026
Bewertungsnummer: 3154339
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wunderbare Fortsetzung! Der zweite Band der Kaffeehaus-Saga steht dem ersten in nichts nach. Schon vom ersten Kapitel ist man wieder komplett in der Geschichte drin. Ich war begeistert, wie schlüssig die Ereignisse dem ersten Teil folgten. Man wird abgeholt, wo man im ersten Teil stehengelassen wurde. Sophies Geschichte nimmt eine tragische Wendung, es war sehr interessant. Durch die Ereignisse ist Sophie nur noch mehr gewachsen, ich finde, sie hat eine starke charakterliche Entwicklung durchgemacht. Doch auch Richard, Amalie, Danzer, … sie alle waren sehr tief ausgearbeitet und haben die Geschichte komplett gemacht. Der Titel passt hervorragend im Teil, denn ein falscher Glanz wohnte dem Hof immer bei. Es ist interessant, Sisi und das Hofleben aus einer solchen nahen Perspektive zu erleben. Die Intrigen, historischen Ereignisse und auch die Folgen von Mayerling wurden perfekt in diesem Roman verwebt. Der Schreibstil ist ein Traum, ich bin begeistert von dieser Geschichte! Es gab keine bis wenige Stellen die sich lang gezogen haben, man wollte ständig wissen wie es weitergeht. Ich persönlich fand, es war überhaupt nicht vorhersehbar. Bis zur letzten Seite war ich gepackt und habe das Buch förmlich verschlungen. Die Karten, das Nachwort etc. waren sehr schöne zusätzliche Informationen im Roman. Ich freue mich auf den nächsten Teil!

Fesselndes Sittenbild einer nur vordergründig glanzvollen Zeit

Bewertung am 02.08.2021

Bewertungsnummer: 1543853

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach dem tragischen und unrühmlichen Ende Mary Vetseras und ihres geliebten Kronprinzen Rudolf im ersten Band der Kaffeehaus-Trilogie von Marie Lacross liegt jetzt der zweite Band vor, der die Leser*innenschaft wieder in die Endzeit der Habsburger-Monarchie führt. Einen, wie sich bald zeigt, morschen und und in vielen Bereichen dekadenten Staat, dessen oberste Repräsentaninnen und Repräsentanten nach außen hin einer Lebensweise folgen, die durch strenge katholisch-feudale und patriarchalische, militärische Traditionen geprägt ist. So sehr dieser Pomp und Glanz des Kaiserhauses und des Hochadels, der „hoffähigen“ Adelsfamilien, hochgehalten wird, so sehr ist er doch schon längst unterspült von Realitäten, die diese Ordnung hinter der Fassade auf unmoralische, ausbeuterische und korrupte Weise aushöhlen. Hauptprotagonistin des zweiten Bandes ist wieder Sophie von Werdenfels, die Freundin und Vertraute Marys, deren Kenntnis der wahren Hintergründe der Tragödie von Mayerling sie in eine Art „überwachte Existenz“ beim Kaiserhof führt. Heute würde man vielleicht sagen, sie wurde aus dem Leben, das sie liebt, „weggelobt“ und zu einer der Hofdamen der Kaiserin berufen. Das Cafè Prinzess ihres Onkels Stefan Danzer, in dem sie ihr eigentliches Zuhause sieht, wird für sie nun zu einem fast unerreichbaren Sehnsuchtsort. Ohne zu viel zu verraten, kann man sagen, daß sich während Sophies Zeit am Kaiserhof für die Leserinnen und Leser unerwartete, spannende Einblicke in die rastlose, oft zwiespältige Lebenswelt der Kaiserin eröffnen. Das höfische Leben - wie überhaupt die historischen Tatsachen, auf denen der Roman fußt - wurden wie im ersten Band sehr gründlich recherchiert. Die teilweise bestürzenden Geschehnisse und schockierenden Zustände im Zentrum der Macht des Vielvölkerstaates fegen den verkitschten „Sisi“ - Mythos jedenfalls schnell weg und eröffnen einen ungetrübten Blick auf die Realitäten: ehrgeizig verfolgte und beinhart durchgesetzte Interessen der herrschenden Schicht, die ihre scheinheilige Doppelmoral im religiös geprägtem Hofzeremoniell bemäntelt einerseits; eine schamlos ausgebeutete Unterschicht andererseits, die sich in ersten Streiks grundlegende Rechte zu erkämpfen beginnt. Auch Sophies eigenes Leben beginnt sich in eine gefährliche Richtung zu bewegen, als sie die Erwartungen, die an eine junge Komtesse gestellt werden, nicht erfüllen will. Auch die glanzvolle k.k. Armee wird – sehr realistisch – von der ernüchternden und teilweise verbrecherischen Seite gezeigt, die sie abseits der Romantik des „Radetzkymarsches“ vor allem in den entfernteren Gebieten der Monarchie prägte. Beim Lesen ist mir aufgefallen, wie wenig ich über das Leben dieser Kreise bisher wußte - wohl auch, weil ich von der heutzutage allgegenwärtigen Klatschpresse und der Kaiser-Romantik zu abgestoßen war, um mich eingehender damit zu befassen. Abgesehen vom Unterhaltungswert der Berichte über Festivitäten bei Hof, der teilweise sehr strengen, hierarchischen Kleidungsvorschriften und der Konkurrenz um den besten Auftritt, die Wettbewerbe um Präsenz im „Wiener Salonblatt“ (das man übrigens tatsächlich im Internet noch heute nachlesen kann) und die Art und Weise, wie auch hochgestellte Damen oft aus reiner Räson und gegen ihren Willen „gut“ verheiratet wurden, ist das Buch eben auch ein Zeitdokument, das ohne erhobenen Zeigefinger vorführt, was letztlich zum Untergang der „Donaumonarchie“ führen mußte. Es verspricht spannend zu werden, wenn der dritte Band der Kaffeehaus – Trilogie erscheint. Ich werde sicher zu seinen Lesern gehören und freue mich schon darauf, welche Entdeckungen über die Geschichte meiner Heimatstadt ich darin machen werde.

Fesselndes Sittenbild einer nur vordergründig glanzvollen Zeit

Bewertung am 02.08.2021
Bewertungsnummer: 1543853
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach dem tragischen und unrühmlichen Ende Mary Vetseras und ihres geliebten Kronprinzen Rudolf im ersten Band der Kaffeehaus-Trilogie von Marie Lacross liegt jetzt der zweite Band vor, der die Leser*innenschaft wieder in die Endzeit der Habsburger-Monarchie führt. Einen, wie sich bald zeigt, morschen und und in vielen Bereichen dekadenten Staat, dessen oberste Repräsentaninnen und Repräsentanten nach außen hin einer Lebensweise folgen, die durch strenge katholisch-feudale und patriarchalische, militärische Traditionen geprägt ist. So sehr dieser Pomp und Glanz des Kaiserhauses und des Hochadels, der „hoffähigen“ Adelsfamilien, hochgehalten wird, so sehr ist er doch schon längst unterspült von Realitäten, die diese Ordnung hinter der Fassade auf unmoralische, ausbeuterische und korrupte Weise aushöhlen. Hauptprotagonistin des zweiten Bandes ist wieder Sophie von Werdenfels, die Freundin und Vertraute Marys, deren Kenntnis der wahren Hintergründe der Tragödie von Mayerling sie in eine Art „überwachte Existenz“ beim Kaiserhof führt. Heute würde man vielleicht sagen, sie wurde aus dem Leben, das sie liebt, „weggelobt“ und zu einer der Hofdamen der Kaiserin berufen. Das Cafè Prinzess ihres Onkels Stefan Danzer, in dem sie ihr eigentliches Zuhause sieht, wird für sie nun zu einem fast unerreichbaren Sehnsuchtsort. Ohne zu viel zu verraten, kann man sagen, daß sich während Sophies Zeit am Kaiserhof für die Leserinnen und Leser unerwartete, spannende Einblicke in die rastlose, oft zwiespältige Lebenswelt der Kaiserin eröffnen. Das höfische Leben - wie überhaupt die historischen Tatsachen, auf denen der Roman fußt - wurden wie im ersten Band sehr gründlich recherchiert. Die teilweise bestürzenden Geschehnisse und schockierenden Zustände im Zentrum der Macht des Vielvölkerstaates fegen den verkitschten „Sisi“ - Mythos jedenfalls schnell weg und eröffnen einen ungetrübten Blick auf die Realitäten: ehrgeizig verfolgte und beinhart durchgesetzte Interessen der herrschenden Schicht, die ihre scheinheilige Doppelmoral im religiös geprägtem Hofzeremoniell bemäntelt einerseits; eine schamlos ausgebeutete Unterschicht andererseits, die sich in ersten Streiks grundlegende Rechte zu erkämpfen beginnt. Auch Sophies eigenes Leben beginnt sich in eine gefährliche Richtung zu bewegen, als sie die Erwartungen, die an eine junge Komtesse gestellt werden, nicht erfüllen will. Auch die glanzvolle k.k. Armee wird – sehr realistisch – von der ernüchternden und teilweise verbrecherischen Seite gezeigt, die sie abseits der Romantik des „Radetzkymarsches“ vor allem in den entfernteren Gebieten der Monarchie prägte. Beim Lesen ist mir aufgefallen, wie wenig ich über das Leben dieser Kreise bisher wußte - wohl auch, weil ich von der heutzutage allgegenwärtigen Klatschpresse und der Kaiser-Romantik zu abgestoßen war, um mich eingehender damit zu befassen. Abgesehen vom Unterhaltungswert der Berichte über Festivitäten bei Hof, der teilweise sehr strengen, hierarchischen Kleidungsvorschriften und der Konkurrenz um den besten Auftritt, die Wettbewerbe um Präsenz im „Wiener Salonblatt“ (das man übrigens tatsächlich im Internet noch heute nachlesen kann) und die Art und Weise, wie auch hochgestellte Damen oft aus reiner Räson und gegen ihren Willen „gut“ verheiratet wurden, ist das Buch eben auch ein Zeitdokument, das ohne erhobenen Zeigefinger vorführt, was letztlich zum Untergang der „Donaumonarchie“ führen mußte. Es verspricht spannend zu werden, wenn der dritte Band der Kaffeehaus – Trilogie erscheint. Ich werde sicher zu seinen Lesern gehören und freue mich schon darauf, welche Entdeckungen über die Geschichte meiner Heimatstadt ich darin machen werde.

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