Produktbild: Hannas Regen

Hannas Regen Ein Jugendbuch über Freundschaft und Geheimnisse

4

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2022

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

4099 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783646936063

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2022

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

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4099 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783646936063

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    04.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Regen - als Zauber, als Zuflucht

    Ich weiss gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin. Auf jeden Fall fand ich das Cover sehr ansprechend und hinterher nach dem Lesen auch sehr passend. Zwei völlig unterschiedliche Mädchen, die sich langsam einander annähern, manchmal auch einfach in einem Schweigen, einer Geste. Eine leise Freundschaft, die so wunderbar zum Schreibstil passt, der eben auch leise ist, unaufgeregt, fast etwas poesieartig. Insgesamt eine sehr stimmige Geschichte, die sich auch sehr spannend liest, weil man eben wissen will, was es mit Hannas Art auf sich hat, welches Geheimnis sie hütet. Und ich muss gestehen, die Auflösung hat mir auch sehr gut gefallen. Ein lesenswertes Buch, für mich ein kleines Juwel, weil es hinter die Fassaden blickt und zeigt, dass man manchmal eben doch zwei oder drei Gesichter hat - und damit vielleicht auch einfach nur versucht, so gut es geht “sich selbst” zu sein, zu bleiben.

  • Daggy

    5/5

    05.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wundervolle Sprache

    Das Cover zeigt ein rotes Buch, dass wie ein Haus aufgestellt ist und auf das es regnet. Hanna, das Mädchen, das in Josefins Klasse kommt, hat immer ein Buch dabei „Gotische Kirchen bei Licht besehen“, in der Schulstunde legt sie ihren Kopf darauf ab. Josefin, die Verlässliche, die die nicht gesehen wird und die zu Haues noch einen Festnetzanschluss hat, hofft, dass Hanna vielleicht eine Freundin für sie werden könnte. Doch Hanna spricht nicht mit ihr und scheint Josefin auch meist nicht zu sehen. Trotzdem gehen die beiden jeden Tag zusammen zur Schule und auch gemeinsam wieder zurück bis an die Ecke an der Hanna abbiegen muss. Aufgrund ihres eigenartigen Verhaltens findet Josefin, die uns die Geschichte in der Ich-Form erzählt, dass etwas mit Hanna nicht stimmt. Als ihre Mutter dann noch ihre detektivischen Fähigkeiten nutzt und eine Theorie zur Hannas Familie aufstellt, beobachtet Josefin Hanna und erwägt, dass ihre Mutter recht haben könnte. Josefins Familie ist eigentlich ganz normal, aber der Vater liebt das Festnetz und wenn er sich dort meldet, gibt es oft viel Verwirrung, ihre Mutter ist berufstätig und kocht „international“, die Wochen in denen es entsprechende Gerichte eines Landes zu essen gibt, sind nicht immer ganz einfach für die Familie und deshalb hat Carlo, der jüngere Bruder, immer den Flyer der Pizzeria zur Hand. „ich glaube Geschichten verändern sich, sobald sie ein schlagendes Herz bekommen.“ Ein beeindruckender Satz, an dem ich hängen geblieben bin, wie bei vielen anderen Sätzen. Denn diese Buch kann man nicht einfach schnell herunterlesen, bei diesem Buch muss man genüsslich von Seite zu Seite blättern und sich der schön gestalteten Sätze erfreuen. „ich bin höchstens eine Mitahnerin. Ich ahne mit meiner Mutter mit.“ Hannas ungewöhnliches Verhalten hat durchaus einen Sinn und ihr Schicksal ist auf ungewöhnliche Art tragisch. Ein leises Buch, dass trotzdem einschlägt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    18.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie der leise Ton prasselnden Regens

    Josefin ist unsichtbar. Hanna gar nicht da. Und doch entwickelt sich leise und langsam eine Freundschaft, die jedes Ungewitter überdauert. Eine Geschichte, die mich sprachlich überzeugt hat wie kein anderes Jugendbuch. Man fühlt sich eingelullt in den poetischen Sätzen und ist doch immer wie auf Nadeln… weil irgendetwas an Hanna nicht stimmt… Ist sie wirklich die, die sie nicht vorgibt zu sein?

  • Favola

    4/5

    25.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine ganz besondere Freundschaftsgeschichte

    Ich habe mich sehr auf die Lektüre von "Hannas Regen" gefreut. Das Buch lockte mich nicht nur optisch, die Autorin konnte mich schon einmal mit ihren Worten begeistern. Nach "Elektrische Fische" erstaunte es mich nicht, dass Susan Kreller bereits viermal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde und den Preis auch einmal gewonnen hat. So schnell konnte sie mich mit "Hannas Regen" jedoch nicht für sich gewinnen, denn zu Beginn tat ich mich etwas schwer mit dem Schreibstil. Ich liebe spezielle Geschichten und besondere oder poetische Schreibstile, doch hier kam mir genau dieser etwas zu gewollt, zu gesucht vor. Doch es ging mir wie der Protagonistin mit Hanna, auch ich freundete mich nach und nach damit an und immer mehr faszinierte mich die geheimnisvolle Hanna und ich wollte hinter ihr Geheimnis kommen. Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive von Josefin geschildert und genau das ist auch das Spezielle. Nicht nur der Titel auch der Inhalt dreht sich vor allem um Hanna und nicht um die Protagonistin. Sie erscheint mir wie als das Medium, das uns Hanna durch ihre Beobachtungen, Gedankengänge und auch Gespräche in der Familie näher bringt. Man bekommt den Eindruck, dass sich bei Josefin während dieser Zeit beinahe alles um dieses neue, wortkarge Mädchen in der Schule dreht. Und so möchten auch wir als Leser*innen herausfinden, warum sich Hanna so "komisch" verhält und es ist schön mitzuverfolgen, wie die beiden Mädchen trotz vielen Schwierigkeiten doch nach und nach zu etwas wie Freundinnen werden. Denn manchmal braucht es keine Worte. Die Menschen, mit denen man gemeinsam schweigen kann, sind oft die, die einem am nächsten sind. Und so mausert sich "Hannas Regen" von einer anfänglichen Monotonie zu einer ganz besonderen Freundschaftsgeschichten - mit vielen Metaphern und wunderbar poetischen Passagen. Fazit: Einmal mehr hat Susan Kreller ein besonderes Buch geschaffen. Nach anfänglicher Monotonie mausert sich "Hannas Regen" zu einer ganz besonderen Freundschaftsgeschichte - mit vielen Metaphern und wunderbar poetischen Passagen.

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    Verena Bothe

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hannas Regen

    Josefin hat nicht viele Freunde. Daher freut sie sich, als eines Tages die geheimnisvolle Hanna neu in die Klasse kommt. An dem Tag regnet es in Strömen, und Hanna ist völlig durchnässt. Sie zieht ein zerlesenes Buch mit dem Titel “Gotische Kirchen bei Licht besehen” aus der Tasche, bettet ihren Kopf darauf, als sei es ein Kissen und macht erstmal ein Nickerchen. Irgendetwas ist seltsam an Hanna. Zum Beispiel reagiert sie nicht, wenn man sie mit ihrem Namen anspricht, und sie spricht selbst nur das nötigste. Josefins Mutter, die bei einem großen Technologiekonzern arbeitet, ist gleichsam irritiert von Hannas Mutter, die neu bei ihr in der Buchhaltung angefangen hat. Sie steckt Josefin mit der Idee an, dass an der ganzen Familie etwas faul ist, und Josefin beginnt zu ermitteln. Sie beobachtet Hanna ganz genau, und es fallen ihr immer mehr verdächtige Dinge auf. Warum erschreckt Hanna bei der Knallgasprobe in Chemie fast zu Tode? Warum bekommt sie Panik, als sich ein Polizist in die Klasse verirrt, der eigentlich zur Berufsberatung in die Klasse nebenan wollte? Warum zieht es sie immer wieder in das alte Planetarium? Und warum hat sie laut Supermarktleiter Pollmann 10 Flaschen Nagellack geklaut, wo sie doch gar keinen trägt? Warum trägt sie nach diesem Vorfall dann doch plötzlich Nagellack? Josefin wird aus ihr einfach nicht schlau. Sie lädt Hanna zum Essen mit ihrer Familie ein. Ihre Mutter hat ein Faible für abenteuerliche Länderküche. Diese Woche ist Liechtenstein dran. Josefins Bruder Carlos legt immer demonstrativ den Flyer vom Pizzalieferdienst auf den Tisch, denn Mutters Kochkünste sind oftmals gewöhnungsbedürftig. Diesmal hat sie beim Nachtisch Zucker und Salz verwechselt, sodass Hanna das Kirschdessert quer über den Tisch spuckt und alles und jeden mit Kirschflecken übersät. Josefins Familie ist schon ein bisschen verrückt, aber liebenswert. Ihr Vater ist Lehrer, und sein Hobby ist das alte Festnetztelefon. Wenn dort mal jemand anruft, was selten genug vorkommt, da die Leute fast nur noch von Handy zu Handy kommunizieren, meldet er sich mit den schrägsten Namen und lacht sich kaputt über die Reaktion der Anrufer. Josefin hat inzwischen eine Theorie zum “Hanna Rätsel”: Hanna und ihre Familie müssen im Zeugenschutzprogramm sein! Dazu passt auch, dass sich Hanna nicht mit dem Rest der Schülergruppe fotografieren lassen will und ihre Mutter sogar gegenüber einem Fotografen des regionalen Käseblatts handgreiflich wird, um ja nicht abgelichtet zu werden. Am letzten Tag vor den Ferien fehlt Hanna in der Schule, und die Lehrerin bittet Josefin, ihr einen Umschlag vorzubringen. Hannas Eltern behaupten, dass Hanna a) krank und b) in der Badewanne ist, doch sie sind schlechte Lügner. Josefin sucht Hanna und findet sie schließlich auch. Hanna freut sich über das Weihnachtsgeschenk, das Josefin ihr mitgebracht hat, einen Schlüsselanhänger in Form eines gotischen Fensters und Kirsch-Schokolade. Nun sind sie wirklich Freundinnen. Die beiden reden nicht viel, aber manchmal braucht man keine Worte. Die besten Freunde sind die, mit denen man auch mal schweigen kann, ohne dass es unangenehm wird. Als Hanna wieder zum Länderküchen-Familienessen bei Josefin ist, diesmal ist Ägypten an der Reihe, taucht Hannas Mutter auf, zerrt sie förmlich aus der Wohnung und flüstert etwas von “kein Kontakt”, was Josefins Theorie zu bestätigen scheint. Doch dann ist Hanna plötzlich verschwunden. Josefin findet ihr Buch mit den gotischen Kirchen im Regen bei den Mülltonnen. Hannas Geheimnis wird schließlich gelüftet, aber nichts ist so, wie es bisher schien … Eine ungewöhnlich leise Geschichte, aber dennoch spannend bis zur letzten Seite! Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, weil ich einfach wissen wollte, was denn nun wirklich mit Hanna los ist. Wer viel Action braucht, der ist hier falsch, aber wer eine wirklich außergewöhnliche Freundschaftsgeschichte, die auch sprachlich aus der Masse heraussticht, lesen will, der liegt mit diesem Buch goldrichtig!

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