• Produktbild: Verbrenn all meine Briefe

Verbrenn all meine Briefe Roman | »Sein Buch ist kein Krimi und könnte doch aufregender nicht sein.« Christine Westermann

118

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4626

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

703 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783423446105

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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21.09.2022

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Dtv Digital

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304 (Printausgabe)

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Hanna Granz

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Deutsch

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9783423446105

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  • Leiraya

    5/5

    16.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Kann Wut über mehrere Generationen weitergegeben werden?

    Alex Schulman ist es erneut gelungen einen äußerst gelungenen Roman zu schreiben, der einen regelrecht fesselt und man unbedingt tiefer in die Vergangenheit der Protagonisten eintauchen möchte. Für diesen Roman hat sich Alex Schulmann seiner eigenen Geschichte bzw. der seiner Großeltern bedient, wenngleich er klarstellt, dass es sich trotz der Parallelen um eine fiktive Geschichte handelt. Allein schon aufgrund der Parallelen fand ich es interessant, mehr über den Protagonisten Alex und seinen oft wütenden Großvater zu erfahren. Ich wollte von Anfang an wissen, was die große Wut in diesem Mann wohl zutage gebracht hat und auch, wie sich dies über Generationen hinweg weiterverbreiten konnte. Man wird während der Lektüre an vielen Stellen das starke Gefühl, nicht los dass sich Schulman aus eigener Erfahrung heraus sehr gut in die Protagonisten einfühlen kann. Mit einer interessanten und abwechslungsreichen Wortwahl gelingt es Schulman ausgesprochen gut, die Geschichte von Alex und seinem Großvater zu erzählen. Das dabei gezeichnete Bild der Protagonisten hat mich von Anfang an überzeugt und in seinen Bann geschlagen. Auch wenn das Buch an manchen Stellen etwas bedrückend ist, so war es für mich doch ein literarischer Genuss, dieses Buch zu lesen. Alex Schulman gelingt es, spannend und ansprechend eine persönlich inspirierte Geschichte zu erzählen, die man nicht mehr weglegen möchte.

  • Herbstrose

    aus 87772

    5/5

    21.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Liebe in zerstörerischen Hass umschlägt …

    Als Alex Schulmann bemerkt, dass seine unvermittelten Wutanfälle seine Frau schockieren und seinen Kindern Angst bereiten, versucht er diese zu ergründen und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis seiner Großeltern mütterlicherseits. Er erinnert sich an die Ferien, die er bei den Großeltern verbracht hat, an den ewig mürrischen und nie zufriedenen Großvater und an die Großmutter, die stets beflissen war und Angst vor seiner Wut hatte. Das begann im Sommer 1932, als das junge Ehepaar Sven und Karin Stolpe einige Tage Gäste im Hause einer Literaturstiftung waren, wo Sven, der schon damals ein bekannter Autor war, einige Lesungen hielt. Ebenfalls anwesend war auch der noch unbekannte junge Schriftsteller Olof Lagercrantz. Karin, die sich von ihrem berühmten Mann ständig überwacht und bevormundet fühlt, verliebt sich sofort in den zurückhaltenden und schüchternen Olof. Auch er entbrennt in heißer Liebe zu Karin und schreibt schwärmerische Gedichte über und für sie. Das bleibt Sven nicht lange verborgen und Karins Trennungsversuch von ihm endet in einer Katastrophe. Karin fürchtet um ihr Leben … Alex Schulman, geb. 1976 in Hemmesdynge, ist einer der populärsten schwedischen Schriftsteller der Gegenwart. Er studierte Film-, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Stockholm und ist Autor, Journalist, Blogger und Fernseh- und Radiomoderator. Er schrieb einige Bühnenshows und veröffentlichte ein paar autobiografische Geschichten über seine Familie, bevor ihm 2021 mit „Die Überlebenden“ der große Durchbruch gelang. Sein ein Schweden bereits 2018 erschienener und vielbeachteter Roman „Bränn alla mina brev“ wurde jetzt, 2022, ins Deutsche übersetzt und erschien unter dem Titel „Verbrenn all meine Briefe“ bei der dtv-Verlagsgesellschaft. Alex Schulman ist ein Enkel mütterlicherseits des schwedischen Schriftstellers Sven Stolpe. Er ist seit 2010 in dritter Ehe mit Amanda Schulman verheiratet, hat zwei Töchter und mit ihr einen gemeinsamen Sohn. Dank der intensiven und äußerst akribischen Recherche des Autors erfahren wir, wie sein tyrannischer Großvater Sven Stolpe drei Leben zerstörte, das seiner Frau Karin Stolpe, das von Olof Lagercrantz und nicht zuletzt sein eigenes. Zwar funktioniert Karin weiterhin als Ehefrau, bringt vier Kinder zur Welt, lebt aber nur in der Erinnerung an ihre große Liebe. „Verbrenn all meine Briefe“, bittet sie den Geliebten aus Furcht, sie könnten eines Tages Sven in die Hände fallen. In Olofs Gedichten von 1935 und 1937 ist diese Liebe immer noch zu spüren. Der Roman ist kein Krimi, aber eine spannende, aufregende Geschichte, bei der diese kurze und tragische Liebesgeschichte sehr feinfühlig wieder zum Leben erweckt wird. Behutsam nimmt man Teil an deren Leben, hofft und leidet mit ihnen. Die in jedem Kapitel wechselnden Handlungsstränge, das Kennenlernen der Liebenden in den dreißiger Jahren, die Zeit in den Achtzigern, als der Autor Alex Schulman die Ferien bei seinen Großeltern Sven und Karin verbrachte und sein Leben heute als Erwachsener, Ehemann und Vater, halten die Spannung aufrecht und machen das Lesen abwechslungsreich. Zum Schluss kann man für Schulman nur hoffen, dass er sein Gemüt besänftigen kann und seine Wutausbrüche unter Kontrolle bringt, da er nun ihren Ursprung kennt. Fazit: Einfach nur schön, sehr emotional, ein großes Lesevergnügen!

  • mrs-lucky

    aus Norddeutschland

    5/5

    27.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    eine tragische Familiengeschichte, großartig erzählt

    Auch in seinem aktuellen Roman „Verbrenn all meine Briefe“ widmet sich der schwedische Autor Alex Schulman wieder einem autobiographischen Thema. Nach einem Streit mit seiner Frau wird Alex bewusst, dass er eine nicht definierbare Wut in sich trägt, seine Kinder zeigen Angst vor seinen Reaktionen, versuchen seine Stimmungen zu lesen und es ihm recht zu machen, so wie Alex es als Kind bei seiner Mutter getan hat. Auf der Suche nach der Ursache hinter seiner Wut rückt schnell Alex Großvater, der Schriftsteller und Literaturkritiker Sven Stolpe in den Fokus. Alex erinnert sich an die häufigen Wutanfälle seines Großvaters ebenso wie an die unterwürfige Haltung seiner Großmutter Karin, an die unendliche Reihe von Konflikten in der Familie seiner Mutter und den Hass zwischen den Geschwistern. Mit Hilfe alter Briefe und Dokumente versucht Alex zu rekonstruieren, wie es dazu kommen konnte, dass Sven Stolpe seiner Frau mit so viel Hass und Verachtung begegnet, diese sich aber weiterhin um ihren seit Jahren kranken Ehemann kümmert und es offenbar nicht wagt, diesen zu verlassen. Anhand von alten Briefen und Tagebucheinträgen erkennt Alex, dass seine Großeltern im Sommer 1932 einige Wochen in der Literaturstiftung in Sigtuna verbracht haben, wo sie sich auch kennengelernt und ein Jahr zuvor geheiratet haben. Karin lernt dort den jungen Schriftsteller Olof Lagercrantz kennen, die beiden verlieben sich ineinander und beginnen sich heimlich zu treffen. Als Sven Stolpe hinter dieses Verhältnis kommt, beginnt er zu toben, die folgenden Ereignisse führen dazu, dass alle drei Beteiligten ein Leben lang darunter leiden müssen. Die Geschichte wird auf drei Ebenen erzählt, in der Zeitschiene im Jahr 1932 erschafft Alex Schulman aus den vorliegenden Fakten eine fiktive Liebesgeschichte, die mit ihrer Intensität berührt. Die Szenen sind sehr persönlich und ergreifend mit einer schwer zu fassenden Tragweite und Tragik. Die Schilderungen aus der Gegenwart haben dagegen einen eher dokumentarischen Charakter, der Leser begleitet den Autor bei seinen Recherchen und Deutungen seiner Erkenntnisse. Verbunden sind die Ebenen durch Erinnerungen Alex‘ aus einem Besuch bei den Großeltern im Winter 1988, deren Begebenheiten ihm erst jetzt nach seinen Recherchen in vollem Ausmaß bewusst werden. Der Roman erzählt eine ergreifende Geschichte ohne kitschig zu sein, ist lebendig und fesselnd geschrieben und zeigt, wie sehr derart schicksalhafte Ereignisse das Leben mehrerer Generationen prägen kann. Ich bin wieder begeistert von Alex Schulmans Erzählstil.

  • Leseprinzessin59

    5/5

    14.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    Woher kommt die Wut

    Mit "Verbrenn alle meine Briefe" ist Alex Schulman wieder einmal ein wunderbares Buch gelungen. Das Cover ist unverkennbar für eines seiner Werke. Alex kann sich seine unterschwellige Wut, unter der auch seine Kinder und die Beziehung zu seiner Frau leiden, nicht erklären. Als ihm Bücher seines Großvaters, dem Schriftsteller Sven Stolpe, übergeben werden, beginnt er zu recherchieren. Seine Großmutter Karin Stolpe hat 1932 eine Beziehung zu dem, ebenfalls, jungen Schriftsteller Olof Lagerkranz. Das Problem an einer Trennung von ihrem Ehemann ist dessen grausame Ader und seine Eifersucht. Er quält Karin ständig, bedroht sie mit dem Tod und schreckt auch vor einer öffentlichen Demütigung nicht zurück. Alex Schulman schreibt in seiner unnachahmlichen poetischen Art eine traurige Liebesgeschichte, deren Auswirkungen noch spätere Generationen belasten. Die Handlung erstreckt sich über drei Zeitebenen und zwei Perspektiven. Unbedingt lesenswert!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    22.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    Hat mich nicht berührt

    Zum Inhalt: Im Sommer 1932 verliebt sich Karin in den jungen Schriftsteller Olof. Was so schön klingt, ist aber ein Problem, denn Karin ist bereits mit den hochrangigen Schriftsteller Sven verheiratet. Was soll sie nur tun? 68 Jahre später versucht Alex, ebenfalls Autor und Karins Enkel herauszufinden, woher seine Wut kommt und stößt bei Recherchen auf die unglückliche Liebesgeschichte. Meine Meinung: Mir war bei der Lektüre nicht bewusst, dass die Geschichte angelehnt ist an wahre Begebenheiten, was das ganze natürlich noch ein wenig interessanter macht. Insgesamt habe ich mich aber trotzdem ein wenig schwer getan mit dem Buch. Es ist zwar interessant geschrieben aber die Geschichte hat mich nicht wirklich berührt und vermutlich ist es ein Buch für mich, dass ich schnell wieder vergessen habe. Der Schreibstil hat mir allerdings gefallen. Fazit: Hat mich nicht berührt

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra Werner

    Sandra Werner

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unglaublich berührendes Buch

    Alex Schulman fühlt beständig eine Wut in sich, die er kaum bändigen kann, und von der er nicht weiß, wo sie herkommt. Er findet die Ursprünge in seiner Familiengeschichte: die Geschichte seines Großvaters, Schriftsteller, charismatisch und beeindruckend, dabei aber auch narzisstisch und despotisch, der mit überkommenen Wertevorstellungen seine komplette Familie bis auf Äußerste dominierte. Gleichzeitig erzählt er die Geschichte seiner Großmutter, die sich diesem Leben unterworfen hat, und die seiner Mutter, die in diesem toxischen Umfeld aufgewachsen ist. Die alles entscheidende Frage für Schulman ist: Kann man seinen Wurzeln entfliehen?
  • Zum Bewerterprofil von Manuela Boxhorn

    Manuela Boxhorn

    OSIANDER Calw

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über Liebe und Wut

    Der Erzähler begreift nach einem Streit mit seiner Frau, dass seine Kinder Angst vor ihm und seiner ihn ständig begleitenden Wut haben. Das erschreckt ihn zutiefst und er stößt bei seiner Suche nach der Ursache dieser Wut auf seinen Großvater, den Schriftsteller Sven Stolpe. Auch er trug eine unberechenbare Wut in sich, die seine Familie stark belastete. 1932 verliebte sich Svens Frau Karin in Olof Lagercrantz. Sven gibt Karin ein ganzes Leben lang nicht frei. Was dies bedeutet, wird nach und nach in diesem Roman aufgefächert. Das klingt zunächst wildromantisch, ist aber wahnsinnig traurig. „Verbrenn all meine Briefe“ ist eine Liebesroman, eine Tragödie, letztendlich für den Erzähler jedoch ein Aufbruch. Neben der sprachlichen Brillanz, interessierten mich die Persönlichkeitsstörungen, die über Generationen hinweg weitergegeben werden können.
  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe diesem Buch eine zweite...

    Ich habe diesem Buch eine zweite Chance gegeben und es nicht bereut. Eine fesselnde Geschichte über Liebe, Wut und ein Leben in einer emotionalen Gefangenschaft.

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