Produktbild: Der Schattenriss

Der Schattenriss Ein viktorianischer Thriller

9

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Festa

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/3,9 cm

Gewicht

570 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867601-8-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Festa

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/3,9 cm

Gewicht

570 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867601-8-2

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

Email: shop@festa-verlag.de

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  • NiWa

    5/5

    02.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konterfei des viktorianischen Thrillers

    Die Scherenschnitt-Künstlerin Agnes steht vor einer wirtschaftlichen Herausforderung: Die Kundschaft ist seit dem Aufkommen der Fotografie spärlich und neuerdings hat es ein Mörder auf ihre Kunden abgesehen. Agnes sieht im Geistermedium Pearle eine Chance, weitere Bluttaten zu verhindern. Doch stattdessen bringt sie Erschütterndes ans Licht. Laura Purcell ist die Königin des viktorianischen Thrillers und mit "Der Schattenriss" lädt sie zum spannenden Spiel mit Licht und Dunkelheit ein. Obwohl ich Bücher nicht nach Cover auswähle, muss ich bei dem Design ein wahres Lob aussprechen. Regelrecht majestätisch thronen die goldenen Scheren über dem edlen Konterfeit, was dem hochwertigen Niveau des Thrillers entspricht. Laura Purcell versetzt den:die Leser:in nach London zur viktorianischen Zeit. Die Stadt unterliegt modernem Wandel, derweil sich die Oberschicht mit dem Rufen von Geistern schaurigst vergnügt. Obschon wenige Jahre zuvor viele Wände ein von Hand gefertigter Schattenriss zierte, tritt mittlerweile die Fotografie den Siegeszug an, was der Scherenschnitt-Künstlerin Agnes schwer zu schaffen macht. Denn die Kundschaft bleibt aus. So kommt Agnes in finanzielle Not. Doch sobald sich ein Klient in ihr Atelier wagt, wird dieser kurze Zeit danach ermordet aufgefunden. Bisher ist der Zusammenhang nur der Künstlerin selbst aufgefallen und es drängt sie, den Mörder zu stellen. Damit verbindet sich der Erzählstrang um Agnes mit dem jungen Mädchen Pearle. Diese ist gerade dabei, sich als Geister-Medium einen Namen zu machen, während ihre Schwester die spiritistischen Sitzungen tatkräftig unterstützt. Der Roman wird aus der jeweiligen Sicht von Agnes und Pearle erzählt, wobei sicherlich die Scherenschnitt-Künstlerin als Protagonistin zu bezeichnen ist. Mit beiden Frauen - der älteren Agnes und der überaus jungen Pearle - nimmt man am beängstigenden Geschehen, bedrängenden Sorgen sowie täglichen Nöten teil und wird in jeden einzelnen Moment davon an die Seiten gebannt. Grundlegend ist eine sanft schaurige Note, die in Richtung eines Psychothrillers tendiert, und dabei unter anderem die wirtschaftlichen Perspektiven von Frauen jener Zeit in den Vordergrund stellt. Purcell zeigt, wie wichtig eine Gabe - sei es das Talent zum Scherenschnitt oder das Rufen von Geistern - für das Überleben ist, wenn der männliche Hauptverdiener abhanden gekommen ist. Hinzu kommt Purcells Gespür für historische Details, welche, trotz manchmal ernüchternder Realität, interessant eingepflegt sind und mitunter zum Drehpunkt mancher Wendung werden. Beispielsweise schärft die Autorin den Blick für Londons dreckige Straßen und woher der Unrat stammt. Dabei kommt das erzählerische Spiel zweier Kontraste, aus Licht und Schatten, zu tragen. Es wirkt, als hätte Laura Purcell, genau wie ihre Figur, mit diesem Werk tatsächlich einen Schattenriss, erschaffen, der bis zum bitteren Ende das Geschehen umreißt. Der Roman war für mich ein fesselndes Lesevergnügen. Die Handlung empfand ich als großartig erdacht, feinsinnig geschnitten und zum Ende hin detailliert in Perfektion gebracht. Denn mit dem Finale sowie dem letztendlichen Schluss hat Laura Purcell auf sehr geniale Weise erzählerische Finesse gezeigt. Zwar lag der Showdown - bis auf wenige Einzelheiten - auf der Hand, doch dann hat sie sich eine äußerst überraschende Wende ausgedacht und sich dabei vermutlich ins Fäustchen gelacht. Erneut hat Laura Purcell mit „Der Schattenriss“ bewiesen, dass sie das Konterfei des viktorianischen Thrillers ist. Ich freue mich auf weitere Werke aus ihrer Hand, weil ich bisher all ihre Bücher an Liebhaber:innen subtiler Spannung zur viktorianischen Zeit nachdrücklich empfehlen kann.

  • Vanessa | @herbsandhexes

    aus Köln

    5/5

    07.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisches Highlight

    „Der Schattenriss“ war auf jeden Fall anders als erwartet, dafür aber sehr atmosphärisch und oft auf eine ungezwungene Art poetisch. ʙösᴇs ɢᴇsᴄʜɪᴇʜᴛ ɪᴍ ᴅᴜɴᴋᴇʟɴ. Als wäre das Leben als unverheiratete Frau fortgeschrittenen Alters und mit angeschlagener Gesundheit Mitte des 19. Jahrhunderts nicht schon schwierig genug, sieht sich die Scherenschnitt-Künstlerin Agnes mit weiteren Problemen konfrontiert: Das Interesse an ihrem Geschäft sinkt dank der aufkommenden Fotografie und ihre verbleibende Kundschaft scheint jemand nach dem Leben zu trachten. Um den mysteriösen Morden auf den Grund zu gehen – die Ermittlungen gehen nur schleppend voran – wendet sich Agnes an ein Medium. Doch so manches Geheimnis sollte lieber im Verborgenen bleiben… Ich habe das Buch im Buddyread gelesen und uns beide hat die Sprache sehr eingenommen. An vielen Stellen fand ich die Bemerkungen überraschend tiefsinnig und die Geschichte war insgesamt angenehm zu lesen. Mich hat der Einblick in den Alltag der Figuren zum Teil sehr bewegt – schwierige Situationen gibt es hier zuhauf. Vor allem die verschiedenen Facetten von zwischenmenschlichen Beziehungen und Konflikten haben mir richtig gut gefallen. Wie so oft gibt es wenig schwarz oder weiß, dafür aber viele Schattierungen dazwischen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch bei Leseflauten ein guter Griff wäre: Kurze Kapitel, mysteriöse Morde und ein angenehmer historischer Flair – was will das Herz mehr? Insgesamt war ich sehr begeistert, auch wenn mich einige Wendungen und Zusammenhänge weniger überrascht haben. Ich werde auf jeden Fall auch zu den weiteren Büchern der Autorin greifen!

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    31.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiterer atmosphärischer Thriller der Autorin!

    Bisher habe ich jedes Buch der Autorin gelesen und sie schaffte es jedes Mal auf's neue mich zu begeistern. Umso gespannter war ich natürlich auf ihr neustes Werk. Allein schon das Cover von "Der Schattenriss" gefiel mir unglaublich gut. Die hochwertige Ausstattung macht dieses Buch zu etwas besonderem. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Wie gewohnt punktet Laura Purcell hier absolut mit ihrem Schreibstil. Dieser ist in meinen Augen etwas ganz besonderes. Sie schreibt einnehmend, fesselnd und bildhaft. Es gelang ihr zudem mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Bereits nach wenigen Seiten war ich vollends in der Story versunken. Die Atmosphäre im Buch war düster und bedrückend. Man spürt deutlich das etwas nicht stimmt. Das etwas passieren wird. Laura Purcell hat hier wieder sehr eindringliche und außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Die kleine Pearl wuchs mir schnell ans Herz. Aber auch alle anderen Charaktere wurden voller Leben dargestellt. Laura Purcell erschaffte hier eine andere Art der Spannung. Diese war eher unterschwellig wahrnehmbar. Doch das machte sie verdammt gut. Man kann dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sie zeigt die menschlichen Abgründe und das war beängstigend. Abschließend kann ich sagen hat mich auch "Der Schattenriss" unfassbar gut unterhalten. Das Ende war wieder einmal grandios denn damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Klare Leseempfehlung! Fazit: Mit "Der Schattenriss - Ein viktorianischer Thriller" gelingt Laura Purcell ein beeindruckender Thriller der mich sprachlos zurück gelassen hat. Ein weiteres Meisterwerk der Autorin!

  • Lowin1000

    aus Heide

    4/5

    24.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Guter Purcell

    Rezension [ Genre: viktorianischer Thriller] F; Schonmal einen Schattenriss gesehen? Laura Purcell hat mit ,,Der Schattenriss” eine Mischung aus historische Geschichte mit ein wenig Thrill und Spookey Momente geschaffen. Auch das ist ein Einzelband und wir reisen hier ins Jahre 1854 und die Autorin beschreibt das Leben zu der Zeit sehr detailliert und als Leser/ in bekommt man dadurch ein gutes Bild ,wie es in Bath damals zu statten ging . Die Handlung fängt ruhig an und es geschehen seltsame Ereignisse,die Fragen in mir auslösen ,die Figuren werden detailreich vorgestellt und es geht gleich in die Tiefe ,was ich persönlich zuerst in Ordnung finde ,aber die Handlung bleibt leider 150 Seiten auf der Strecke die Fusion von Handlung und Figurenentwicklung ist leider nicht erfolgt,dennoch hat mich die zweite Hälfte der Geschichte sehr gut unterhalten, gerade das Thema mit den West Schwestern mit Agnes Vergangenheit und die Wahrheit über die ganzen Ereignisse, hat einen großen Spannungsbogen ausgelöst. Und das fasziniert mich an Purcells Bücher, dass sie etwas glaubhaft verkauft und am Ende sprachlos stehen lässt,weil es doch nicht so ist ,wie sie es gemeint hat Auch finde ich es gut das sie Dinge aufklärt wie der Phosphor Kiefer unvorstellbar das Leute das in Kauf nahmen um Geld zu verdienen. Einfach krass. Das Thema Mesmerismus wovon viele zur damaligen Zeit sehr überzeugt waren. Auch die Kunstform mit dem Schattenriss bevor die Fotografie einhielt , finde ich spannend. Insgesamt habe ich mit den Frauen sehr mitgefühlt und es macht mich wütend, wie schwer es Frauen hatten ,wenn der Ehemann verschied und auch das Thema Kinderarbeit. Es gibt so einige Punkte, die ich lobenswert finde ,wie auch die leichten gruseligen Momente und dennoch hätte ich mir mehr Thrill gewünscht. Der Nervenkitzel hielt sich verstanden mir in Grenzen! Insgesamt ein guter Purcell ,ich bin gespannt, was Ihre weiteren Bücher zu bieten haben. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

  • Bewertung

    4/5

    04.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster, poetisch, bizarr, spannend

    Agnes arbeitet im viktorianischen England des Jahres 1854 als Schattenschnitt-Künstlerin. Nach und nach ereignen sich jedoch merkwürdige Dinge und ihre Kunden sterben unter mysteriösen Umständen. Agnes will das Rätsel auflösen und trifft dabei auf das junge Geistermedium Pearl, die versucht ihr zu helfen. Der Sprachstil des Buches hat mich wirklich begeistert! Er ist poetisch und an die Sprache des 19. Jahrhunderts angelehnt und dennoch gut verständlich. Laura Purcell schafft es, einem während des Lesens Bilder in den Kopf zu malen! Über Pearl und wie sie lebt erfahren wir recht schnell recht viel. Agnes dramatische Familiengeschichte wird uns hingegen nur häppchenweise serviert, was die Spannung langsam aufbaut. Hinzu kommen, besonders im letzten Drittel, einige Plottwists. Immer wenn ich dachte, wir näherten uns der Enttarnung des Mörders an, gab es eine erneute Wendung, die wieder alles in einem anderen Licht erschienen ließ. Das Ende hat mich wirklich überrascht und selbst auf der letzten Seite habe ich noch gerätselt ob es nicht doch anders gewesen sein könnte! Man erhält gut recherchierte Einblicke in das Leben im viktorianischen England, abseits der Adelshäuser und königlichen Familien und lernt sogar noch etwas dazu! Allerdings hätte ich mir für eine Vielzahl an Begebenheiten eine genauere Erklärung oder ein Glossar gewünscht. Düster, poetisch, teilweise bizarr, hin und wieder gruselig, spannend - so lässt sich die Stimmung des Buches spoilerfrei zusammenfassen. :)

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