Produktbild: Acqua alta

Acqua alta

Aus der Reihe marePocket
12

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,2/13/2 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le naufrage de Venise

Übersetzt von

Kirsten Gleinig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-708-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,2/13/2 cm

Gewicht

303 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le naufrage de Venise

Übersetzt von

Kirsten Gleinig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-708-6

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Desillusionierende Dystopie...

    2021: Venedig ist von den Wassermassen eines letzten Acqua alta verschlungen worden. Guido Malegatti, einer der Überlebenden, fährt mit dem Boot durch die Ruinen, auf der Suche nach Frau und Tochter. Zwei Jahre zuvor: Angesichts des drohenden Meeresspiegelanstiegs bahnt sich der Konflikt innerhalb der Familie an. Guido als Wirtschaftsrat schwört auf den Tourismus und die Segnungen der Technik. Seine Frau Maria Alba schwelgt in der vergangenen Pracht einer Stadt am Rande des Zusammenbruchs. Und ihre 17-jährige Tochter Léa wird in dem Versuch, die geliebte Stadt zu retten, zur Gegnerin ihres Vaters. Isabelle Autissier entwirft das so dramatische wie realistische Szenario vom Untergang Venedigs. Mitreißend zeichnet sie der Perspektive dreier Familienmitglieder nach, wie es zur Katastrophe kommt, und stellt uns alle vor die Frage: Wie würde ich mich verhalten? (Verlagsbeschreibung) Einen beeindruckenden Roman präsentiert Isabelle Autissier hier. Sie entwirft ein Untergangsszenario Venedigs, das überaus glaubhaft und deshalb um so erschütternder wirkt. Im Zentrum des Geschehens stehen die Mitglieder der Familie Malegatti. Diese sind recht prototypisch gezeichnet, was hier aber passend erscheint, da die drei Figuren für jeweils eine andere Position stehen. Der Vater Guido stammt aus ärmlichen Verhältnissen und hat sich hochgearbeitet, die Hochzeit mit der Tochter einer alteingesessenen venezianischen Adelsfamilie war nur das Sahnehäubchen auf seinem Erfolg. Seither stehen ihm alle Türen offen, und so hat er es bis in die Politik geschafft. Als Wirtschaftsrat kümmert er sich nun um die Finanzen der Stadt und fördert den Tourismus um jeden Preis. Er schlägt die Warnungen vor den Folgen für die Lagune und die Stadt in den Wind, und er vertraut bedingungslos dem Sturmflutsperrwerk MO.S.E. (Modulo Sperimentale Elettromeccanico), das bereits Millarden verschlungen hat und für das jedes Jahr weitere 100 Millionen Euro bereitgestellt werden müssen. Die Mutter Maria Alba steht für das alte Venedig und den alten Adel. Immer auf akkurates Auftreten bedacht, widmet sie sich den Schönheiten des Lebens und der Stadt. Maria Alba war nie in finanziellen Nöten und bemüht sich, ihrer Tochter das alte Venedig nahezubringen, sie auf die verfallenden Sehenswürdigkeiten aber auch auf die kleinen Besonderheiten der Stadt aufmerksam zu machen. Auf die zunehmenden Rivalitäten zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter reagiert sie mit Rückzug. Sie ist die Beobachtende, die Abwartende, die das Geschehen und Handeln anderen überlässt. Die Tochter Léa wächst wohlbehütet bei ihren Eltern auf, stellt aber mit Beginn ihres Studiums zunehmend einige Standpunkte ihres Vaters in Frage. Sie erfährt viel über die Folgen des Klimawandels, der Industrialisierung, des Tourismus für ihre Stadt - und begreift, dass sie etwas unternehmen muss. Auch das von ihrem Vater so hochgelobte Sturmflutsperrwerk MO.S.E. sieht sie zunehmend kritisch, und das aus gutem Grund. Zu Beginn nimmt Léa nur an Demonstrationen teil, später geht sie in den aktiven Widerstand und verlässt ihre Familie. All diese Informationen erhält der Leser im Verlauf - nachdem Venedig bereits zerstört wurde. Guido Malegatti hat die Katastrophe überlebt, Mutter und Tochter bleiben vermisst. Monate nach der fürchterlichen Überschwemmung der Stad fährt er mit seinem Boot durch die die Kanäle Venedigs und ist erschüttert vom Ausmaß der Zerstörung. Rückblicke in die Vergangenheit zeugen von den Streitigkeiten zwischen den Befürwortern von Tourismus und Technik und den Mahnern, die vor der Katastrophe warnten. Acqua alta - das winterliche Hochwasser - nimmt seit Jahren an Häufigkeit zu. Ob MO.S.E. hält, was die Betreiber versprechen, wird die Zukunft zeigen. Penible Recherche liegt diesem Roman zugrunde, der viele Informationen zu den genannten Themen bietet. Sowohl die Funktionsweise des Sturmflutsperrwerks als auch die Argumente für und wider Massentourismus und die Veränderungen in Stadt und Lagune in den letzten Jahrhunderten, v.a. Jahrzehnten werden hier nachvollziehbar dargelegt. Daneben wird immer wieder auch auf die Schönheit Venedigs eingegangen, das Altehrwürdige, die besondere Stimmung zu unterschiedlichen Tageszeiten - und auf den allmählichen Verfall. Wehmut und Desillusion durchziehen den Roman, was das Ende noch bestärkt. Was mag sich nach solch einer Katastrophe ändern? Autissier deutet an: der Mensch wohl nicht. Und das beschränkt sich wohl kaum nur auf die Situation um Venedig…   © Parden

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier wird vorweggenommen, wovor...

    Hier wird vorweggenommen, wovor viele warnen: Venedig geht unter! Guido, Wirtschaftsrat von Venedig, muss die Kassen der Stadt füllen, seine Tochter Léa stemmt sich vehement gegen Massentourismus. Realistischer, atmosphärisch packender Roman. Isabelle Autissier at her best!

  • Bewertung

    5/5

    13.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Acqua Alta

    Ein unglaublich interessantes Buch! Es fällt nicht unbedingt in mein Leseschema und doch hat mich der Klappentext angesprochen. Einfach mal etwas querlesen, dachte ich. Ich war aber von der ersten Seite an so gefesselt und konnte es nicht mehr weglegen. Man erfährt viel über Venedig, warum es funktioniert wie es funktioniert oder eben nicht. Über Korruption, den schmalen Grad zwischen Wirtschaftsinteressen und Umweltbewusstsein. Über M.O. S.E. das große Sperrwerk vor der Lagune die das Hochwasser abhalten soll und dass die Klimaerwärmung gar nicht das Hauptproblem für den steigenden Wasserpegel ist, sondern auf die vielen falschen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte zurückzuführen ist. Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und nie langweilig. Die beiden Sichten, die des wirtschaftsorientierten Vaters und der jungen Umweltaktivistin die absolut gegensätzlich sind, fand ich auch sehr interessant , versteht man ja doch irgendwie beide Seiten. Ein wirklich fesselndes und informatives Buch.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    24.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Untergang Venedigs

    ch war schon sehr oft in Venedig. Unvergesslich wird bleiben, als ich zwei Tage nach dem ersten Lockdown dort hinfuhr und genau wusste, so werde ich Venedig nie mehr erleben. Es war beeindruckend: kaum eine Menschenseele war anzutreffen, nur Einheimische – das hatte Flair und Stimmung. Isabelle Autissier konnte mich schon vor ein paar Jahren mit ihrem Roman „Herz auf Eis“ begeistern. Auch Aqua alta ist kurzweilig und interessant zu lesen – ganz an „Herz auf Eis“ kommt es jedoch nicht heran. Der Roman beginnt damit, dass Guido Malegatti in einem Krankenhaus erwacht und sich erinnert, dass die befürchtete Katastrophe eingetroffen ist: Venedig ist von einer gewaltigen Flutwelle erfasst worden und liegt in Trümmern. Auch der Sperrwall M.O.S.E., der dem italienischen Staat Milliarden gekostet hatte, konnte Venedig nicht schützen. Mit einem Boot fährt Guido Malegatti durch das zerstörte Venedig, auf der Suche nach seiner Tochter Lea. Die drei Mitglieder der Familie Malegatti stehen für unterschiedliche Sichtweisen auf Venedig: Guido Malegatti, aufstrebender und ehrgeiziger Stadtpolitiker, ist zuständig für Wirtschaftsangelegenheiten, will eine Stadtentwicklung in Richtung mehr Tourismus, noch mehr Hotels, noch mehr Kreuzfahrtschiffe. Seine Frau Maria Alba stammt aus dem alten Adel Venedigs, deren Familie drei Dogen hervorbrachte. Sie steht im Roman für die prachtvolle historische Geschichte Venedigs. Sie zeigt ihrer Tochter Lea die Schönheit der Stadt bei gemeinsamen Spaziergängen. Seine Tochter Lea ist eine militante Umweltaktivistin und protestiert gegen Massentourismus, Kreuzfahrtschiffe und auch gegen den Vater, um ihr Venedig zu retten. Der Roman ist sehr realistisch geschrieben und führt die Problematik Venedigs mit seinem Massentourismus deutlich vor Augen. Er schafft so ein Bewusstsein für eine mögliche Zukunft. Das Konzept der drei Sichtweisen auf Venedig finde ich besonders gelungen. Alles in allem ein sehr lesenswerter und wichtiger Roman!

  • Bewertung

    5/5

    19.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fiktion über Umweltkatastrophe die hoffentlich auch das bleibt

    Venedig geht unter und damit auch die Familie Malegatt. Wobei: hat sich das nicht schon viel früher abgezeichnet, vorallem der Konflikt zwischen Vater und Tochter deren Meinungen und Ansichten nicht gegensätzlicher sein könnten. Die Eine steht für Umweltschutz, Solidarität und Liebe zur stadt, der Andere handelt aus wirtschaftlichen Gründen und ist dafür auch bereit über Leichen zu gehen. In Rückblicken erfährt man mehr über die Familie und die sich anbahnende Katastrophe. Ich mag Venedig sehr und so hat es mich wirklich betrofefn gemacht und zum Nachdenken angeregt. ich hoffe es bleibt bei der Fiktion und wird nicht zur Realität.

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hanna Schöllkopf

    Hanna Schöllkopf

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende einer Welt - endlich im Taschenbuch!

    Es war nur eine Frage der Zeit, dass (auch) die Literatur des 21. Jahrhunderts den Untergang Venedigs schreibt. Wie gut, dass es nun Isabelle Autissier ist, die sich mit "Acqua Alta" dieser literarischen Herausforderung stellt! Überraschender Ausgangspunkt: Wir schreiben das Jahr 2021 – und Venedig wurde soeben von einer Sturmflut ausgelöscht. Das auch im 'echten Leben' höchstumstrittene Sturmflutsperrwerk MO.S.E hat versagt. Nur wenige überleben die Katastrophe. Darunter Guido und seine Tochter Lea, die – so erfährt man nach und nach in Rückblende – ganz unterschiedliche Vorstellungen von der 'Rettung' ihrer Stadt hatten. Keine Dystopie in ferner Zukunft also, sondern ein konkret denkbares gegenwärtiges Szenario. Ja, die Autorin hat sich offenbar akribisch mit dem Ökosystem der Venezianischen Lagune auseinandergesetzt, mit dessen nachhaltiger Zerstörung seit Beginn der Industrialisierung, mit den Versuchen von Generationen, das Überleben Venedigs dennoch zu sichern. Die große Kunst dieses schmalen Romans aber liegt darin, diese hinlänglich bekannten harten Fakten zu einem Text zu verdichten, der bewegt, beschäftigt und erlebbar macht, was der Untergang einer Stadt eigentlich bedeutet – fernab abstrakter Simulationen. Mit Isabelle Autissier haben wir eine Autorin, die aus eigener Erfahrung weiß, was es bedeutet, eine Symbiose mit dem Meer einzugehen – schließlich ist sie die erste Frau, die allein im Rahmen einer Regatta 1991 die Welt umsegelte. Und so weiß sie den 'Organismus Venedig', seine Geschichte, Gegenwart und Bewohner empathisch zwischen sämtlichen Zeilen zu lesen und schöpft daraus eine poetische Kraft und zugleich Unmittelbarkeit in der Sprache, die überzeugt. "Acqua Alta" ist zugleich wütender, zärtlicher, trauernder, ohnmächtiger und doch noch immer hoffender (Ab)Gesang – denn noch steht Venedig ja. Meisterhaft gelingt es der Autorin, die ganze Komplexität des aktuellen Diskurses rund um Biodiversität, Klimawandel, Wirtschaft, Tourismus… aufzufächern, ohne zu moralisieren. Vielmehr spielt sie den Ball an den Leser zurück, sodass man nicht umhinkommt, sich die drängende Frage nach dem eigenen Standpunkt und möglichen Handlungsmaximen zu stellen. Schließlich ist Venedigs Lagune nur eines unter vielen gefährdeten Ökosystemen.
  • Zum Bewerterprofil von Isabel Tzschaschel-Laggner

    Isabel Tzschaschel-Laggner

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Venedig ist untergegangen ...

    Der Roman Acqua alta (das italienische Wort für Hochwasser) beginnt mit einem Horrorszenario: Venedig wurde von einer gigantischen Flutwelle zerstört und ist wie ein Kartehaus zusammengefallen. Guido Malegatti, Wirtschaftssenator und Bauunternehmer Venedigs ist einer der wenigen Überlebenden der Stadt und einer der dieses Drama mitzuverantworten hat. Auch ihm war der wirtschaftliche Erfolg der Stadt wichtiger und naiverweise hat er an MOSE geglaubt, einem gigantischen, unterirdischen, heftig umstrittenen Sperrwerk, das tatsächlich in der Lagune von Venedig gebaut wurde und in der Realität auch schon versagt hat. Ganz nebenbei bemerkt möchte ich auch erwähnen, dass es Wissenschaftler gibt, die im Ernstfall nicht glauben, dass dieses Sperrwerk eine große Sturmflut aufhalten kann. Doch zurück zum Buch: auch die 17-jährige Tochter Guidos hat diese Katastrophe überlebt. Sie hatte sich schon zuvor einer Umweltorganisation angeschlossen, die gegen die Stadtregierung kämpfte, gegen den Ausverkauf Venedigs und die den Fakten ins Auge blickte und Lösungsvorschläge bot. Mit Ihrem Vater hatte sie schon lange abgeschlossen. Dieser reale Hintergrund des Buches, macht den Roman so lebendig und gespenstisch zugleich. Auch der Zusammenbruch und der Untergang Venedigs und der gleichzeitige Zusammenbruch der Familie Malegatti ist meiner Meinung nach ein sehr gelungener Kunstgriff. Ein faszinierendes Buch das mich sehr beschäftigt und berührt hat und das uns daran erinnert, dass dieses Szenario schon bald Realität werden könnte!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch habe ich an einem Tag verschlungen!

    Ein letztes Hochwasser in Venedig zerstört die Stadt und die wunderschönen Palazzi verschwinden in den Wassermassen. Nur wenige Venezianer überleben diese Katastrophe. Einer davon ist Guido Malegatti. Mit seinem Boot fährt er zwischen den Trümmern der Paläste hindurch in der Hoffnung seine Frau Maria Alba und Tochter Lea zu finden. In den letzten Jahren haben sich in der Familie bereits unterschiedliche Positionen und Meinungen zum Thema Klimaerwärmung und den Venedig bedrohenden Anstieg des Meeresspiegels ausgebildet. Vater Guido als amtierender Wirtschaftsrat ist Verfechter einer prosperierenden Wirtschaft und Tourismusbranche. Er hat sich über die Jahrzehnte hochgearbeitet, ist jetzt reich, mächtig und stolz auf seinen politischen Einfluss. Er vertraut auch auf das gigantische Sperrwerk MOSE. Seine Tochter Lea warnt eindringlich vor den Gefahren des Klimawandels und geriet wegen der unterschiedlichen Position schon vor zwei Jahren in einen heftigen Streit mit ihrem Vater. Mutter Maria Alba steht zwischen den beiden Streithähnen. Wie Isabelle Autissier diese Geschichte aus jeder der drei Perspektiven erzählt, ist schlicht grandios. Ich habe dieses Buch an einem Tag verschlungen!
  • Zum Bewerterprofil von Martina Kraus

    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Venedigs Zukunft - packend erzählt

    Eine Zukunftsvision Venedigs? Der Untergang im Namen des Profits und Climate Fiktion – all das beschreibt den Roman von Autissier. Einmal mehr stellt die Autorin ihr großes Können unter Beweis. Beeindruckende Mischung aus Sachbuch und Fiktion. Eine Bedrohung Venedigs, die sich in naher Zukunft durchaus ereignen kann. Der Beginn des Romans prägt sich tief ins Gedächtnis ein. “Die Lagune weint um ihre Stadt”. Es ist keine Dystopie, ist leider bereits Realität. Auf kleinstem Raum entwickelt die Autorin ein Drama. Beeindruckend zu lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "La Serenissima" geht unter- spannend, aktuell, beängstigend

    In "Acqua Alta" wird der fiktive Untergang Venedigs im Jahr 2021 anhand einer Familiengeschichte erzählt. Der Vater ist ein geltungsbedürftiger Politiker, der auf den Tourismus und die Technik schwört. Die Mutter entstammt einem alten venezianischen Adelsgeschlecht und lebt eher in der Vergangenheit. Die Tochter aber möchte die Welt verändern. Alle verbindet die Liebe zu dieser einmaligen Stadt und deren Rettung, aber durch die unterschiedlichen Auffassungen kämpfen sie eher gegen als mit einander und können die große Katastrophe in der Stadt und in der Familie nicht verhindern. Ein sehr lesenswertes Buch, das die schöne Fassade dieser Stadt aber auch deren Bedrohung verdeutlicht. Spannend, aktuell, beängstigend-nicht nur für Venedig-Fans!

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