25, Cover, Vor- und Nachsatz sind farbig illustriert. Im Innenteil befinden sich ca. 20 ganzseitige Illustrationen. Großflächig in schwarz-weiß angelegt,
Das Mädchen in unserem Badezimmer ist ein Jugendkrimi, der das Thema Obdachlosigkeit von Jugendlichen thematisiert. Die vierzehnjährige Amra und ihre Freundin Louise lernen unvermutet die Ausreißerin Coco kennen, die zu Hause bei Amra duschen darf und danach spurlos verschwindet. Das Tagebuch der Siebzehnjährigen bleibt liegen, und seine Lektüre enthüllt den beiden Mädchen Cocos dramatische Geschichte. Sie machen sich auf die Suche nach ihr. Besuchen Orte, an denen sie sich aufgehalten hat, sprechen mit der Vermisstenstelle, mit Streetworkern und mit Menschen, die sie kannten. Schon bald ahnen sie, dass Coco das Opfer krimineller Machenschaften geworden sein muß.
Laut dem Deutschen Jugendinstitut leben in Deutschland 37.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße oder sind wohnungslos, davon 7.500 Minderjährige. In Berlin gibt es Schätzungen zufolge etwa 2.500 obdachlose Straßenkinder.* Die Figur der Coco ist eine von ihnen. Durch diesen rasanten Jugendroman mit seinem unverwechselbaren Sound rückt sie ganz nah an die Leserinnen und Leser heran.
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Ein Blick in ein anderes Leben
Anja H. aus Bremen am 27.05.2024
Bewertungsnummer: 2209985
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Amra war bis vor kurzem gar nicht bewußt wie gut sie es hat.
Doch als sie dann das Tagebuch von "Coco",einem jungen Mädchen ,das bei ihr zu Gast zum Duschen war,da erfährt sie das es andere viel schwerer haben als sie.Amra und Lousie erfahren sehr viel über Coco und machen sich dann auf die Suche nach ihr,damit sie ihr Tagebuch wiederbekommt.Eine sehr fesselnde Geschichte ,die zeigt wie es vielen Straßenkindern ergehen kann, ergeht.
Durch das Tagebuch ,das Coco im Badezimmer vergessen hat,bekommt man einen sehr deutlichen Eindruck,was sie schon alles durchmachen musste.
spannender und wichtiger Krimi
Honeybook am 17.07.2023
Bewertungsnummer: 1981813
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Eines Tages spricht Amras Mutter ein fremdes, obdachloses Mädchen auf der Straße an und lädt es zum Duschen ein. Amra findet das gar nicht gut von ihrer Mutter! Doch dann vergisst dieses Mädchen – Coco – ihr Tagebuch in Amras Badezimmer. Amra und ihre beste Freundin Louise finden schnell heraus, dass dieses Tagebuch eine wichtige Bedeutung für Coco hat, weshalb sie es ihr unbedingt zurückgeben müssen. Doch Coco ist plötzlich spurlos verschwunden! Nicht einmal die ganzen Hinweise, die im Tagebuch versteckt sind, helfen weiter. Werden Amra und Louise Coco schließlich finden und das Tagebuch zurückgeben?
Das Cover ist auf jeden Fall einmal etwas speziell, außergewöhnlich und vor allem interessant. Es weckt die Neugier für das Buch. Ich war schon sehr gespannt darauf, das Buch zu lesen, da es einfach so spannend klang. Und ich kann euch verraten, dass meine Erwartungen auch nicht enttäuscht wurden. Der Jugendkrimi hat mich wirklich sehr in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mit Amra und Louise mitgefiebert und das Beste: Ich konnte daneben auch noch etwas dazulernen! Man erfährt nämlich ziemlich viel zum Thema Obdachlosigkeit bei Jugendlichen. Über das Thema wird eigentlich viel zu wenig gesprochen, denn es betrifft mehr Jugendliche als gedacht! Ich kann euch das Buch also definitiv nur weiterempfehlen
Meinung aus der Buchhandlung
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Die vierzehnjährige Amra fällt aus allen Wolken, als ihre Mutter das seltsame Mädchen von der Parkbank einlädt, bei ihnen zu duschen. Das Mädchen, die siebzehnjährige Coco, gegenwärtig ohne festen Wohnsitz, taucht tatsächlich auf und verbringt geschlagene 6 Stunden im Bad, färbt sich die Haare, benutzt Mutters Parfüm und Nagellack - und vergißt ihr Tagebuch, das später die Putzfrau findet. Amra und ihre beste Freundin Louise lesen es, um herauszufinden, wo Coco sein könnte, damit sie ihr das Buch zurückbringen können. Alle Einträge beginnen mit “Liebe Jasmin”. Jasmin ist Cocos jüngere Halbschwester. Als Jasmin geboren wurde, war Coco 11 Jahre alt. Damals war sie glücklich. Der neue Freund ihrer Mutter, Jasmins Vater Carlos, war auch für sie wie ein Vater. Als Carlos stirbt, bricht ihre Welt zusammen. Ihre Mutter stürzt völlig ab, verfällt dem Alkohol und verschwindet oft tagelang. Coco kümmert sich um Jasmin. Die beiden sind oft in der Bücherei. Irgendwann kommt ihre Mutter in eine Entzugsklinik, doch sie bricht den Entzug ab und verschwindet mit ihrem neuen Freund nach Tunesien. Jasmin kommt zu Pflegeeltern und Coco in eine Wohngruppe irgendwo in der Pampa. Nach ihrem Hauptschulabschluss arbeitet Coco in der Altenpflege. Als ihr eine demente Dame 1375 schenkt, haut sie ab nach Berlin, wo sie zunächst bei ihrer Bekannten Nessa unterkommt. Nessa ist drogenabhängig und wird von ihrem “Freund” Karim zur Prostitution gezwungen. Schnell kommt es zum Bruch zwischen den beiden Mädchen, denn Coco hält nichts von Drogen. Sie kommt eine Weile bei verschiedenen Bekannten und Freunden von Freunden unter, übernachtet dann in Schrebergärten … Amra und Louise sind geschockt von dem, was Coco in dem Tagebuch schreibt. Sie müssen Coco unbedingt finden, fragen nach ihr in der Bücherei, im Schwimmbad, an all den Orten, über die Coco im Tagebuch geschrieben hat. Sie hängen auch Zettel auf. Sie kombinieren ihre Suche mit einer Artikelserie für die Schülerzeitung, interviewen die Helfer in der Bahnhofsmission Zoo, wo es Duschen und Essen für Obdachlose gibt und sogar Tierärzte für deren Hunde, interviewen eine Polizistin von der Vermisstenstelle und den Sozialarbeiter/ Streetworker Sebastian, der den Straßenjugendlichen auf dem Alexanderplatz hilft. Sie treffen viele Leute, die Coco kennen, doch niemand scheint zu wissen, wo sie ist. Frau Kowaczek, mit der Coco immer am Brunnen geraucht hat, meint, dass Coco im Krankenhaus sei. Sie will ihr das Tagebuch bringen. Kaum hat sie das Tagebuch, hören Amra und Louise nichts mehr von ihr. Da ist doch etwas faul. Sie vermuten, dass Frau Kowaczek verhindern will, dass sie Coco finden. Warum sonst sollte sie ihnen so viele unterschiedliche Geschichten erzählt haben, von wegen, Coco sei bei ihrer Oma, in Hamburg, in Kuba und jetzt angeblich im Krankenhaus. Sie machen sich große Sorgen um Coco und malen sich die schlimmsten Dinge aus, die ihr passiert sein könnten, als sie plötzlich eine heiße Spur finden …
Würdest Du eine(n) Obdachlose(n) bei Dir zuhause duschen lassen? Die sehr authentisch erzählte Geschichte von Coco geht unter die Haut und regt zum Nachdenken an. Es ist alles andere als ein typischer Krimi. Sowohl durch Cocos Tagebuch als auch durch Amras und Louises Recherchen bekommt man einen guten Einblick in das Leben von Straßenjugendlichen. Die Recherchen und Tagebucheinträge wechseln sich ab, und die fertigen Schülerzeitungsartikel mit den Interviews findet ihr dann ganz hinten im Buch. Ich kannte Amra schon von “Klappe, Cut, Hurra”, was auch ein tolles Buch war, muss aber sagen, dass mir “Das Mädchen in unserem Badezimmer” noch besser gefallen hat. Es ist einfach ein total interessantes Thema, super spannend geschrieben, und es wühlt einen beim Lesen auf, aber nicht so, dass es einen total runterzieht.
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