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Band 3

Das Mädchen in unserem Badezimmer Nominiert für den PAUL MAAR-PREIS und den SERAFINA-PREIS 2023

Aus der Reihe Amra
15

14,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.10.2022

Abbildungen

25, Cover, Vor- und Nachsatz sind farbig illustriert. Im Innenteil befinden sich ca. 20 ganzseitige Illustrationen. Großflächig in schwarz-weiß angelegt,

Illustriert von

Kerstin Wacker

Herausgeber

Kerstin Wacker und Freunde

Verlag

Wacker und Freunde Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,9/14,5/2,6 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Eisblau / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-00-071776-5

Beschreibung

Rezension

Longlist 2023 der schönsten deutschen Bücher, Stiftung Buchkunst, 05.2023
"Die temporeiche, literarisch überzeugende realistische Handlung, die auch tragische Momente nicht ausblendet, wird durch die nüchternen Schwarz-Weiß-Illustrationen perfekt ergänzt." Karin Hahn, Deutschlandfunk, 02.2023
„Dieses Buch verdient einen extra Stern für die wunderschöne Gestaltung.“ Katja Eßbacher, NDR Kultur, Buchtipps 04/2023
Esel des Monats 12/2022. Maren Partzsch, Eselsohr, Fachzeitschrift für Kinder und Jugendmedien
„Auf dem Cover die bunte, freundliche Welt eines alltäglichen Badezimmers, doch schaut man hinter die Wohlstandsgesellschaftsfassade, zwischen die absolut stimmig harten Pappdeckel, zeigt die Welt ihre zwei Seiten in hartem Schwarz-Weiß-Kontrast. Kerstin Wackers an Holzschnitte erinnernde Grafiken akzentuieren in ihrer Kantigkeit die Klassentrennung, die Straßenkinder und auch erwachsene Wohnsitzlose erleben. Ein im Selbstverlag erschienenes Buch, das Veröffentlichungen aus großen Verlagshäusern ebenbürtig ist.“
"Was für ein tolles, neuartiges und wichtiges Buch. Die lebendige und lebensnahe Sprache des Buches, die ehrlichen und nachvollziehbaren Reaktionen der Protagonisten und eine herzerfrischende Prise Humor machen das Buch authentisch und spannend. Die handelnden Personen machen Fehler, sind unzuverlässig und dann doch da, wenn man sie braucht. Ein absolut lesenswertes Buch mit vielen wichtigen Informationen… Zusätzlich stützen die schwarz – weiß Illustrationen Erzählstil und Inhalt sehr sinnvoll und sind ein zusätzlicher Genuss.“ AJuM, NRW, 02/2023
„Toller Mix aus Infos über Straßenkinder und Spannung vor Berliner Kulisse.“ Andrea Kachelrieß, Stuttgarter Zeitung, 12/2022
"Der Schreibstil wie auch der Plot sind einfach mitreißend." Yoko, 16 Jahre, Bloggerin, @lesen_und_weg, 02.2023
„Ein wichtiges Buch über verborgene Schicksale in unserer Gesellschaft.“ Katharina Siegenthaler, KMJ Bern-Freiburg, 10/2022
„Leute bitte lest dieses Buch. Es ist soo wichtig. Und auch noch soo spannend …die ganze Geschichte soo unglaublich fesselnd aufgebaut und super authentisch beschrieben.
Magdalena (14), Bloggerin von @lenis_lesewelt
„Spannend wie ein Krimi, aber ziemlich schonungslos, wird die erschütternde und tief bewegende Geschichte einer jugendlichen Obdachlosen erzählt.“ Sandra Rudel, Kilifü, Almanach der Kinderliteratur 2022/23

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.10.2022

Abbildungen

25, Cover, Vor- und Nachsatz sind farbig illustriert. Im Innenteil befinden sich ca. 20 ganzseitige Illustrationen. Großflächig in schwarz-weiß angelegt,

Illustriert von

Kerstin Wacker

Herausgeber

Kerstin Wacker und Freunde

Verlag

Wacker und Freunde Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,9/14,5/2,6 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Eisblau / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-00-071776-5

Herstelleradresse

Wacker und Freunde
Mommsenstraße 56
10629 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Anja H.

    aus Bremen

    5/5

    27.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick in ein anderes Leben

    Amra war bis vor kurzem gar nicht bewußt wie gut sie es hat. Doch als sie dann das Tagebuch von "Coco",einem jungen Mädchen ,das bei ihr zu Gast zum Duschen war,da erfährt sie das es andere viel schwerer haben als sie.Amra und Lousie erfahren sehr viel über Coco und machen sich dann auf die Suche nach ihr,damit sie ihr Tagebuch wiederbekommt.Eine sehr fesselnde Geschichte ,die zeigt wie es vielen Straßenkindern ergehen kann, ergeht. Durch das Tagebuch ,das Coco im Badezimmer vergessen hat,bekommt man einen sehr deutlichen Eindruck,was sie schon alles durchmachen musste.

  • Honeybook

    5/5

    17.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannender und wichtiger Krimi

    Eines Tages spricht Amras Mutter ein fremdes, obdachloses Mädchen auf der Straße an und lädt es zum Duschen ein. Amra findet das gar nicht gut von ihrer Mutter! Doch dann vergisst dieses Mädchen – Coco – ihr Tagebuch in Amras Badezimmer. Amra und ihre beste Freundin Louise finden schnell heraus, dass dieses Tagebuch eine wichtige Bedeutung für Coco hat, weshalb sie es ihr unbedingt zurückgeben müssen. Doch Coco ist plötzlich spurlos verschwunden! Nicht einmal die ganzen Hinweise, die im Tagebuch versteckt sind, helfen weiter. Werden Amra und Louise Coco schließlich finden und das Tagebuch zurückgeben? Das Cover ist auf jeden Fall einmal etwas speziell, außergewöhnlich und vor allem interessant. Es weckt die Neugier für das Buch. Ich war schon sehr gespannt darauf, das Buch zu lesen, da es einfach so spannend klang. Und ich kann euch verraten, dass meine Erwartungen auch nicht enttäuscht wurden. Der Jugendkrimi hat mich wirklich sehr in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mit Amra und Louise mitgefiebert und das Beste: Ich konnte daneben auch noch etwas dazulernen! Man erfährt nämlich ziemlich viel zum Thema Obdachlosigkeit bei Jugendlichen. Über das Thema wird eigentlich viel zu wenig gesprochen, denn es betrifft mehr Jugendliche als gedacht! Ich kann euch das Buch also definitiv nur weiterempfehlen

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    5/5

    22.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    aufwühlender Jugendkrimi

    Henrik Hitzbleck hat mit "Das Mädchen in unserem Badezimmer" einen spannenden und aufwühlenden Jugendkrimi über Straßenkinder in Berlin geschrieben. Seit September diesen Jahres ist das 272 Seiten umfassende Hardcover im Handel erhältlich. Gleich die ersten Seiten der Geschichte sind richtig aufwühlend: Protagonistin Amra, 14 Jahre alt, ist mit ihrer Mutter im Park unterwegs. Dort sehen sie das obdachlose Mädchen mit Namen Coco auf einer Bank sitzen. Amras Mutter spricht die 17-Jährige an und lädt sie letzten Endes zu sich nach Hause zum Duschen ein. Als Coco am nächsten Tag erscheint und das Badezimmer für viele Stunden besetzt, lässt sie versehentlich ihr Tagebuch zurück. Neugierig geworden studiert Amra Cocos Aufzeichnungen und findet dabei immer mehr über das Leben auf der Straße heraus... Sensibel greift der Autor die Themen Obdachlosigkeit, Verwahrlosung sowie Vernachlässigung in der eigenen Familie innerhalb der Handlung auf. Zahlreiche Informationen gerade über das Leben von Jugendlichen auf der Straße, das Tätigwerden von Hilfsorganisationen und Vereinen lässt Henrik Hitzbleck in die Geschichte miteinfließen. Die Figuren selbst gestaltet er als sehr vielschichtig. Dabei beschreibt er sie sehr detailreich, sodass man sich als Leser gut in sie hineinversetzen kann. Schon nach wenigen Kapiteln wird deutlich, dass sich der Jugendroman zu einem richtigen Krimi entwickelt. Die Spannung wird dabei kontinuierlich aufgebaut und nimmt bis zum Ende nicht ab. So ist es kein Wunder, dass man als Leser regelrecht die Seiten verschlingt. Die einzelnen Kapitel werden teilweise durch ganzseitige grobe Schwarz-Weiß-Abbildungen aufgelockert. Hier werden einzelnen Aspekte oder auch Schauplätze der Geschichte künstlerisch dargestellt. Mein Fazit: Ein lesenswerter Jugendkrimi, der aufwühlt und den Leser mit den Themen Obdachlosigkeit und Straßenleben von Jugendlichen konfrontiert.

  • HeRu

    aus Regensburg

    5/5

    11.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berlins Straßenkinder

    „Das Mädchen in unserem Badezimmer“ von Henrik Hitzbleck und Kerstin Wacker ist ein Jugendkrimi, der uns ein wenig näher bringt was Jugendliche dazu bringt von zuhause wegzulaufen und auf der Straße zu leben. Amra und Lousie versuchen die siebzehnjährigen Coco zu finden, um ihr ihr Tagebuch zurückzugeben. Dieses hat Coco bei Amra vergessen, als ihre Mutter ihr erlaubte bei ihnen zu duschen. Denn Coco saß alleine und verloren auf einer Parkbank, als Amras Mutter sie frägt, wie sie ihr helfen könnte. Und das einzige was Coco wollte, war eine Dusche zu nehmen. Das Buch zeigt abwechseln Abschnitte aus dem Tagebuch und sowie die Suche/Recherche von Amra und Louise um Coco zu finden. Wir begleiten die beiden bei ihrer Suche und werden auf viele Themen aufmerksam gemacht, weswegen Jugendliche auf der Straße leben, was für Hilfen sie bekommen können und was man tun kann, wen jemand vermisst wird. Ich muss gestehen, dass ich Amra anfangs nicht unbedingt als einen sehr sympathischen Charakter wahrgenommen habe, sie jedoch im Buch eine tolle Entwicklung durchmacht. Ganz besonders gefällt mir die Aufmachung des Buches und die darin enthaltenen Illustrationen. Auf jeden Fall ein Buch, dass man in Print besitzen sollte. Das Buch ist für Jugendliche geschrieben, dennoch kann ich es auch für andere Altersklassen empfehlen, da es wichtig ist, auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

  • Kikki/Leseratte77

    aus dem Thüringer Wald

    5/5

    09.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jugendkrimi über Berliner Straßenkinder

    „Das Mädchen in unserem Badezimmer“ von Henrik Hitzbleck und Kerstin Wacker ist ein Jugendkrimi, der aufzeigt, wie schwer das Leben auf der Straße ist. Kein Frühstücksbrot von Mutti, keine Dusche eigentlich nichts, was selbstverständlich ist. Der Abrutsch in Drogen und andere Suchtkrankheiten ist dann sehr nah, um das ganze Elend zu ertragen; aber auch ein Teufelskreislauf aus dem man allein selten wieder heraus kommt. Amra und Louise finden das Tagebuch von Coco, die bei Amras Familie einmal duschen durfte. Coco ist siebzehn und hält ihr Leben in einem Tagebuch fest. Louise und Amra lesen das Tagebuch und machen sich auf die Suche nach Coco; Hinweise entnehmen sie dem Tagebuch. Das Buch ist für Jugendliche geschrieben um auf viele Themen aufmerksam zu machen, verpackt in einen Krimi der raffiniert und fesselnd ist. Das Buch liest sich gut und es wäre ein prima Buch, welches in Klasse 8 oder 9 als Schulbuch gelesen werden könnte. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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  • Zum Bewerterprofil von Verena Bothe

    Verena Bothe

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Mädchen in unserem Badezimmer

    Die vierzehnjährige Amra fällt aus allen Wolken, als ihre Mutter das seltsame Mädchen von der Parkbank einlädt, bei ihnen zu duschen. Das Mädchen, die siebzehnjährige Coco, gegenwärtig ohne festen Wohnsitz, taucht tatsächlich auf und verbringt geschlagene 6 Stunden im Bad, färbt sich die Haare, benutzt Mutters Parfüm und Nagellack - und vergißt ihr Tagebuch, das später die Putzfrau findet. Amra und ihre beste Freundin Louise lesen es, um herauszufinden, wo Coco sein könnte, damit sie ihr das Buch zurückbringen können. Alle Einträge beginnen mit “Liebe Jasmin”. Jasmin ist Cocos jüngere Halbschwester. Als Jasmin geboren wurde, war Coco 11 Jahre alt. Damals war sie glücklich. Der neue Freund ihrer Mutter, Jasmins Vater Carlos, war auch für sie wie ein Vater. Als Carlos stirbt, bricht ihre Welt zusammen. Ihre Mutter stürzt völlig ab, verfällt dem Alkohol und verschwindet oft tagelang. Coco kümmert sich um Jasmin. Die beiden sind oft in der Bücherei. Irgendwann kommt ihre Mutter in eine Entzugsklinik, doch sie bricht den Entzug ab und verschwindet mit ihrem neuen Freund nach Tunesien. Jasmin kommt zu Pflegeeltern und Coco in eine Wohngruppe irgendwo in der Pampa. Nach ihrem Hauptschulabschluss arbeitet Coco in der Altenpflege. Als ihr eine demente Dame 1375 schenkt, haut sie ab nach Berlin, wo sie zunächst bei ihrer Bekannten Nessa unterkommt. Nessa ist drogenabhängig und wird von ihrem “Freund” Karim zur Prostitution gezwungen. Schnell kommt es zum Bruch zwischen den beiden Mädchen, denn Coco hält nichts von Drogen. Sie kommt eine Weile bei verschiedenen Bekannten und Freunden von Freunden unter, übernachtet dann in Schrebergärten … Amra und Louise sind geschockt von dem, was Coco in dem Tagebuch schreibt. Sie müssen Coco unbedingt finden, fragen nach ihr in der Bücherei, im Schwimmbad, an all den Orten, über die Coco im Tagebuch geschrieben hat. Sie hängen auch Zettel auf. Sie kombinieren ihre Suche mit einer Artikelserie für die Schülerzeitung, interviewen die Helfer in der Bahnhofsmission Zoo, wo es Duschen und Essen für Obdachlose gibt und sogar Tierärzte für deren Hunde, interviewen eine Polizistin von der Vermisstenstelle und den Sozialarbeiter/ Streetworker Sebastian, der den Straßenjugendlichen auf dem Alexanderplatz hilft. Sie treffen viele Leute, die Coco kennen, doch niemand scheint zu wissen, wo sie ist. Frau Kowaczek, mit der Coco immer am Brunnen geraucht hat, meint, dass Coco im Krankenhaus sei. Sie will ihr das Tagebuch bringen. Kaum hat sie das Tagebuch, hören Amra und Louise nichts mehr von ihr. Da ist doch etwas faul. Sie vermuten, dass Frau Kowaczek verhindern will, dass sie Coco finden. Warum sonst sollte sie ihnen so viele unterschiedliche Geschichten erzählt haben, von wegen, Coco sei bei ihrer Oma, in Hamburg, in Kuba und jetzt angeblich im Krankenhaus. Sie machen sich große Sorgen um Coco und malen sich die schlimmsten Dinge aus, die ihr passiert sein könnten, als sie plötzlich eine heiße Spur finden … Würdest Du eine(n) Obdachlose(n) bei Dir zuhause duschen lassen? Die sehr authentisch erzählte Geschichte von Coco geht unter die Haut und regt zum Nachdenken an. Es ist alles andere als ein typischer Krimi. Sowohl durch Cocos Tagebuch als auch durch Amras und Louises Recherchen bekommt man einen guten Einblick in das Leben von Straßenjugendlichen. Die Recherchen und Tagebucheinträge wechseln sich ab, und die fertigen Schülerzeitungsartikel mit den Interviews findet ihr dann ganz hinten im Buch. Ich kannte Amra schon von “Klappe, Cut, Hurra”, was auch ein tolles Buch war, muss aber sagen, dass mir “Das Mädchen in unserem Badezimmer” noch besser gefallen hat. Es ist einfach ein total interessantes Thema, super spannend geschrieben, und es wühlt einen beim Lesen auf, aber nicht so, dass es einen total runterzieht.

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