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Besser allein als in schlechter Gesellschaft »Ein Leben lang mittags Pasta und man überlebt alles!« — Meine eigensinnige Tante

29

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2,8 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Graublau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00424-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Adriana Altaras erzählt mit lakonischer Melancholie, großem Witz und einem schönen Tempo. Ein Buch, das guttut!« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Adriana Altaras lässt zwei Leben Revue passieren: Das ihrer geliebten Tante und ihr eigenes. Auch dieses Mal: mit einer guten Portion Selbstironi, lakonisch philosophisch.« ("rbb Kultur")
»Es ist ein trotziges, ein lustiges, ein unglaublich starkes Trotzdem-Buch, ein Ja zum Leben und sehr komisch.« ("WDR 4")
»In seinen stärksten Momenten wird das Buch, ohne auch nur im Ansatz belehrend zu sein, zu einem regelrechten Lehrbuch über den freundlichen Umgang miteinander.« ("Die Rheinpfalz")
» Es ist ein Buch über Dankbarkeit und Wertschätzung eines bewegten Lebens, wie man es lebt, wenn man es sich eigentlich anders vorgestellt hat.« ("myself")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2,8 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Graublau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00424-3

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Edith Berger

    5/5

    29.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührend schönes Leseerlebnis

    Adriana ist 4 Jahre alt, als sie zu ihrer Tante nach Italien kommt. Ihr Vater wurde aus der kommunistischen Partei geworfen und flieht in die Schweiz. Ihrer Mutter wird in Zagreb zurückgehalten und darf nicht ausreisen. Adrianas Teta Jele und Cika Giorgio reisen aus Italien an. Unter einer Wolldecke im Fond ihres Autos schmuggeln sie ihre Nichte bei Triest über die Grenze. Adriana Altares erzählt über das faszinierende Leben ihrer schönen Tante Jele. Ein berührend schönes Leseerlebnis

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tod ist ein guter Bekannter

    Berührend und voller Liebe entwirft Altaras ein Bild über die letzten Tage, Wochen, Monate ihrer 99jährigen Tante Jele. Beide sind hunderte Kilometer voneinander entfernt und Corona lässt höchstens mal ein Telefonat zu. Und so hängt jede der Frauen dazwischen mehr oder weniger ihren Gedanken und Erinnerungen nach, lässt das Leben noch einmal an sich vorüberziehen. Wunderbar

  • Bewertung

    5/5

    15.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch,ergreifend, berührend.

    So kann man Tante Jele’s Leben zusammenfassen. Mit viel Humor und Intimität schreibt Jele’s Nichte Adriana ein Buch über ihre geliebte Tante, die Trotz aller erlebten Dinge nie Ihren Lebenswillen verloren hat, Eine Geschichte mit prägenden Inhalt. Eine Erfahrung über die ich sehr froh bin, sie gelesen zu haben.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    18.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Leben in einem

    „Alle sterben, nur die Tante nicht. Gott hat sie einfach vergessen.“ (S. 27) Wer hat noch nicht vom ewigen Leben geträumt, bei Adrianas Tante Jele sieht es fast so aus, als würde dieser (Alb)Traum wahrwerden. Die sitzt 2021 nach einem Oberschenkelhalsbruch kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag im Pflegeheim in Mantua fest und darf wegen der Pandemie keinen Besuch empfangen oder raus, dabei hat sie bis zuletzt selbstständig gelebt. Sie ist zwar fast blind und hört schwer, aber in ihrem gewohnten Umfeld hat sie sich noch gut zurecht gefunden. Vor allem aber gab es ihren Hund, einen Fernseher in Stadionlautstärke, Freunde und Nachbarn. Jetzt hat sie plötzlich viel Zeit, um über ihr wechselvolles Leben nachzudenken und sich über Adriana Sorgen zu machen, die auch zwei Jahre nach der Trennung ihres Mannes nicht mit dem Verlust fertig wird. Regelmäßig telefonieren Adriana und Jele, die nicht versteht, warum sie im Zimmer eingeschlossen wird und ständig eine Maske tragen soll, warum auf der Straße niemand mehr zu sehen. „Ich lebe in einem Totenhaus. Stille und Leere überall.“ (S. 6) Als später Besucher mit Passierschein kommen dürfen, werden Erinnerungen an die Zeit im Lager werden wach. Sie fragt sich, warum Gott sie so vieles er- und überleben lassen hat. „Obwohl sie sich immer häufiger verabschiedet, ist sie gleichzeitig so präsent wie noch nie. Sie zieht Bilanz, sie rechnet ab, sie ist wirklich gründlich.“ (S. 128) Jele hatte ein hartes Leben. Ihre gesamte jüdische Familie wurde aus Zagreb vertrieben und in ein Lager gesteckt. Erst Adriana erkämpft Jahrzehnte später eine Entschädigung für Jele als letzte Überlebende. Das Überleben spielt überhaupt eine große Rolle. Nach dem Krieg musste sie ihre streng katholische italienische Schwiegermutter und eine verrückte Schwägerin überstehen. Ihren Mann hatte sie nur aus Dankbarkeit und nicht aus Liebe geheiratet – ihr Leben fing erst nach seinem Tod so richtig an, wobei sie sich auch vorher schon den einen oder anderen Liebhaber gegönnt hat. Jetzt versorgt sie ihre Nichte ganz nonchalant mit ihren gesammelten Lebensweisheiten, die gleichermaßen klug und witzig sind: „Ach, das Leben ist, was es ist. Wieso glauben wir, es wäre da, um uns glücklich zu machen?“ (S. 177) Und bringt ihr alles bei, was sie über das (Über-)Leben, Unabhängigkeit, Männer, Kleidung und Genuss wissen muss. „Besser allein als in schlechter Gesellschaft“ ist ein wunderbar melancholischer, warmherziger und berührender Roman über Familie und das Älterwerden. Mit leisem Humor erzählt Adriana Altaras aus dem Leben ihrer eigenwilligen Tante und ihrem eigenen, ihrer Kindheit zwischen Deutschland und Italien, zwischen Eltern und Tante (die ihr oft mehr Mutter war als ihr eigentliche), zwischen Strenge und Grandezza, gepaart mit Dolce Vita. „Das Letzte, was von mir gehen wird, ist die Lust auf Pasta. Und die Liebe zu meiner Nichte.“ (S. 84)

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    18.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Leben in einem „Alle…

    Zwei Leben in einem „Alle sterben, nur die Tante nicht. Gott hat sie einfach vergessen.“ (S. 27) Wer hat noch nicht vom ewigen Leben geträumt, bei Adrianas Tante Jele sieht es fast so aus, als würde dieser (Alb)Traum wahrwerden. Die sitzt 2021 nach einem Oberschenkelhalsbruch kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag im Pflegeheim in Mantua fest und darf wegen der Pandemie keinen Besuch empfangen oder raus, dabei hat sie bis zuletzt selbstständig gelebt. Sie ist zwar fast blind und hört schwer, aber in ihrem gewohnten Umfeld hat sie sich noch gut zurecht gefunden. Vor allem aber gab es ihren Hund, einen Fernseher in Stadionlautstärke, Freunde und Nachbarn. Jetzt hat sie plötzlich viel Zeit, um über ihr wechselvolles Leben nachzudenken und sich über Adriana Sorgen zu machen, die auch zwei Jahre nach der Trennung ihres Mannes nicht mit dem Verlust fertig wird. Regelmäßig telefonieren Adriana und Jele, die nicht versteht, warum sie im Zimmer eingeschlossen wird und ständig eine Maske tragen soll, warum auf der Straße niemand mehr zu sehen. „Ich lebe in einem Totenhaus. Stille und Leere überall.“ (S. 6) Als später Besucher mit Passierschein kommen dürfen, werden Erinnerungen an die Zeit im Lager werden wach. Sie fragt sich, warum Gott sie so vieles er- und überleben lassen hat. „Obwohl sie sich immer häufiger verabschiedet, ist sie gleichzeitig so präsent wie noch nie. Sie zieht Bilanz, sie rechnet ab, sie ist wirklich gründlich.“ (S. 128) Jele hatte ein hartes Leben. Ihre gesamte jüdische Familie wurde aus Zagreb vertrieben und in ein Lager gesteckt. Erst Adriana erkämpft Jahrzehnte später eine Entschädigung für Jele als letzte Überlebende. Das Überleben spielt überhaupt eine große Rolle. Nach dem Krieg musste sie ihre streng katholische italienische Schwiegermutter und eine verrückte Schwägerin überstehen. Ihren Mann hatte sie nur aus Dankbarkeit und nicht aus Liebe geheiratet – ihr Leben fing erst nach seinem Tod so richtig an, wobei sie sich auch vorher schon den einen oder anderen Liebhaber gegönnt hat. Jetzt versorgt sie ihre Nichte ganz nonchalant mit ihren gesammelten Lebensweisheiten, die gleichermaßen klug und witzig sind: „Ach, das Leben ist, was es ist. Wieso glauben wir, es wäre da, um uns glücklich zu machen?“ (S. 177) Und bringt ihr alles bei, was sie über das (Über-)Leben, Unabhängigkeit, Männer, Kleidung und Genuss wissen muss. „Besser allein als in schlechter Gesellschaft“ ist ein wunderbar melancholischer, warmherziger und berührender Roman über Familie und das Älterwerden. Mit leisem Humor erzählt Adriana Altaras aus dem Leben ihrer eigenwilligen Tante und ihrem eigenen, ihrer Kindheit zwischen Deutschland und Italien, zwischen Eltern und Tante (die ihr oft mehr Mutter war als ihr eigentliche), zwischen Strenge und Grandezza, gepaart mit Dolce Vita. „Das Letzte, was von mir gehen wird, ist die Lust auf Pasta. Und die Liebe zu meiner Nichte.“ (S. 84)

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  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine humorvolle, dynamische Tante,...

    Eine humorvolle, dynamische Tante, die bald 100 Jahre alt wird steckt in einem Pflegeheim in Italien fest. Obwohl sie mit der Pandemiesituation zu kämpfen hat versucht sie ihre in Deutschland lebende Nichte nach der Trennung aufzumuntern. Ihre Telefongespräche sind köstlich!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Ventzky

    Angela Ventzky

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Autorin ist in Berlin gerade...

    Die Autorin ist in Berlin gerade von ihrem Mann verlassen worden. Die Tante ist kurz vor ihrem 100. Geburtstag in einem Pflegeheim in Mantua wegen Corona isoliert. In klugen witzigen Dialogen am Telefon erzählen sie von Sorgen, Nöten und wie man dieses Leben doch bewältigen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Schulte

    Daniela Schulte

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für alle "Tante Martl"-Fans

    Teta Jele wir 100 Jahre alt und blickt auf ein ereignisreiches Leben zurück. Sie hat das KZ und den größten Teil ihrer Familie überlebt. Mitten in Italien, mitten in der Corona Pandemie, erzählen sie und ihre in Berlin lebende Nichte Adriana, von ihrem Leben. Eine von Tante und Nichte erzählte Familiengeschichte mit unterschiedlichen Wahrnehmungen. Ein Buch mit viel Herz und Esprit, aber auch Tragik und Trauer. Die besten Geschichten schreibt eben das Leben! Wunderschön!!!
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hommage auf Tante Zia

    Als kleines Kind lebte Altaras einige Jahre bei ihrer Tante Zia in Italien, da ihre Eltern aus Zagreb fliehen mussten. Es bleibt eine liebevolle Beziehung zwischen beiden und nun steht der hundertste Geburtstag der Tante kurz bevor. Diese wohnt nach einem Sturz in einem Pflegeheim in Mantua, Adriana lebt in Deutschland, es ist Corona und Besuche sind nicht möglich, es bleibt nur der telefonische Kontakt. Aktuelle Probleme, die sie mit Adriana bespricht und Gedanken an die Vergangenheit, an ein Leben vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und dessen dramatische Folgen für die jüdische Famile, wechseln sich ab. Die Grandezza der Tante, die Sturheit, der jüdische Humor, die Liebe zum Leben trotz aller Grausamkeiten, machen das Buch zu einer trotz aller Dramatik vergnüglichen Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Judith Schlepütz

    Judith Schlepütz

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungener Spagat zwischen Tragik und Komik

    Die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras und ihre 100jährige Tante Jele stehen sich sehr nahe. Als kleines Mädchen hat Adriana eine Weile bei der Tante in Italien gelebt, wohin die aus Zagreb stammende jüdische Frau nach ihrem KZ Aufenthalt geheiratet hatte. Als die Künstlerin nach 30 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen wird, ist es ihre pragmatische und lebenskluge Tante, die ihr in vielen Telefonaten zwischen Berlin und dem Pflegeheim in Mantua beisteht. Der Ton zwischen beiden ist herzerfrischend unsentimental und in Rückblenden erfährt man nach und nach vom ereignisreichen Leben der Hundertjährigen. Ein Buch, das mir viel Spaß gemacht hat.

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