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Ulrike Herrmann

1. Das Ende des Kapitalismus

Das Ende des Kapitalismus Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden

Gesprochen von
21
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3066

Gesprochen von

Sandra Voss

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

112

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844931402

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3066

Gesprochen von

Sandra Voss

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

112

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844931402

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Das Ende des Kapitalismus

Bewertung am 23.12.2022

Bewertungsnummer: 1847472

Bewertet: Hörbuch-Download

Alle Menschen sollten dieses Buch lesen oder hören. Nie hätte ich gedacht , dass auch ein Sachbuch so spannend erzählt werden kann. Ich selbst bin Handelnde in dem Geschehen und es ist allerhöchste Zeit dieses Ohnmachtsgefühl zu beenden.

Das Ende des Kapitalismus

Bewertung am 23.12.2022
Bewertungsnummer: 1847472
Bewertet: Hörbuch-Download

Alle Menschen sollten dieses Buch lesen oder hören. Nie hätte ich gedacht , dass auch ein Sachbuch so spannend erzählt werden kann. Ich selbst bin Handelnde in dem Geschehen und es ist allerhöchste Zeit dieses Ohnmachtsgefühl zu beenden.

Sehr interessante Analyse der Klima- und Konsumproblematik

Bewertung aus Breitenfurt am 21.05.2024

Bewertungsnummer: 2205562

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch ist für mich sehr empfehlenswert für alle, die sich fragen, wie es mit unserem Wirtschaftssystem und dem Klima irgendwie positiv weitergehen könnte. Die Autorin beginnt damit, die Ursprünge unserer heutigen Form des Wirtschaftens im England des 18. Jahrhunderts zu erklären: Wegen der Knappheit von Arbeitskräften (z.B. auf Grund der Pest) waren die Löhne vergleichsweise hoch und dadurch rentierte es sich, Maschinen zu entwickeln um Arbeitskräfte einzusparen. Das war noch deutlich vor der Erfindung des Dampfmaschinen. Die in England gut erreichbare Kohle wurde bereits ab 1600 zum Heizen, Erz- und Salzerzeugung eingesetzt, aber erst ab 1712 als Krafterzeuger. Die Autorin räumt dann mit einige Mythen rund um den englischen Wohlstand der vorigen Jahrhunderte auf um dann auf die Kernfrage zu kommen: ist 'grünes' Wachstum, d.h. ein einfacher Ersatz von fossiler Energie mit erneuerbarer und einem immer weiter ansteigenden Konsum mit dem damit verbundenen Verbrauch von Rohstoffen möglich (so wie viele - auch grüne - Politiker uns erklären wollen). Ihre Antwort ist ein klares Nein. Auch durch noch so clevere und 'grüne' Technologien wird es nicht möglich sein, den heutigen Konsum von Gütern (und Bequemlichkeiten wie Flugreisen) immer weiter zu steigern. Weder eine drastische Verbesserung von Solarzellen noch die Digitalisierung wird unseren Konsum und das Klima gleichzeitig retten können. Sie postuliert, dass es eine Reduktion des Konsums brauchen wird. Selbst ein Stagnieren des Konsums wäre mit der derzeitigen Form des Kapitalismus (investieren durch Kredite, die verzinst zurückgezahlt werden müssen) nicht kompatibel. Daraus folgert die Autorin jedoch nicht, dass die Menschheit 'verloren' ist. Sie berichtet über die englische 'Kriegswirtschaft' des 2. Weltkriegs. Die Unternehmen blieben in Privatbesitz, wurden privat geführt, aber die Regierung ordnete an, was produziert werden sollte, teilte Arbeitskräfte und Rohmaterial zu und schaffte es, das Land ohne Not für die Bevölkerung durch den Krieg zu bekommen. Im Gegenteil, durch Rationierung und Zuteilung der Lebensmittel ging es den ärmeren Teilen der Bevölkerung teilweise besser als vor und nach dem Krieg.

Sehr interessante Analyse der Klima- und Konsumproblematik

Bewertung aus Breitenfurt am 21.05.2024
Bewertungsnummer: 2205562
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch ist für mich sehr empfehlenswert für alle, die sich fragen, wie es mit unserem Wirtschaftssystem und dem Klima irgendwie positiv weitergehen könnte. Die Autorin beginnt damit, die Ursprünge unserer heutigen Form des Wirtschaftens im England des 18. Jahrhunderts zu erklären: Wegen der Knappheit von Arbeitskräften (z.B. auf Grund der Pest) waren die Löhne vergleichsweise hoch und dadurch rentierte es sich, Maschinen zu entwickeln um Arbeitskräfte einzusparen. Das war noch deutlich vor der Erfindung des Dampfmaschinen. Die in England gut erreichbare Kohle wurde bereits ab 1600 zum Heizen, Erz- und Salzerzeugung eingesetzt, aber erst ab 1712 als Krafterzeuger. Die Autorin räumt dann mit einige Mythen rund um den englischen Wohlstand der vorigen Jahrhunderte auf um dann auf die Kernfrage zu kommen: ist 'grünes' Wachstum, d.h. ein einfacher Ersatz von fossiler Energie mit erneuerbarer und einem immer weiter ansteigenden Konsum mit dem damit verbundenen Verbrauch von Rohstoffen möglich (so wie viele - auch grüne - Politiker uns erklären wollen). Ihre Antwort ist ein klares Nein. Auch durch noch so clevere und 'grüne' Technologien wird es nicht möglich sein, den heutigen Konsum von Gütern (und Bequemlichkeiten wie Flugreisen) immer weiter zu steigern. Weder eine drastische Verbesserung von Solarzellen noch die Digitalisierung wird unseren Konsum und das Klima gleichzeitig retten können. Sie postuliert, dass es eine Reduktion des Konsums brauchen wird. Selbst ein Stagnieren des Konsums wäre mit der derzeitigen Form des Kapitalismus (investieren durch Kredite, die verzinst zurückgezahlt werden müssen) nicht kompatibel. Daraus folgert die Autorin jedoch nicht, dass die Menschheit 'verloren' ist. Sie berichtet über die englische 'Kriegswirtschaft' des 2. Weltkriegs. Die Unternehmen blieben in Privatbesitz, wurden privat geführt, aber die Regierung ordnete an, was produziert werden sollte, teilte Arbeitskräfte und Rohmaterial zu und schaffte es, das Land ohne Not für die Bevölkerung durch den Krieg zu bekommen. Im Gegenteil, durch Rationierung und Zuteilung der Lebensmittel ging es den ärmeren Teilen der Bevölkerung teilweise besser als vor und nach dem Krieg.

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Das Ende des Kapitalismus

von Ulrike Herrmann

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Georg Unger

OSIANDER Reutlingen

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5/5

Geht Kapitalismus ohne Wachstum?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Titel könnte man meinen, dass Ulrike Herrmann eine Kapitalismuskritikerin ist. So einfach ist es jedoch nicht. Für sie ist der Kapitalismus ein sehr erfolgreiches Gesellschaftsmodell, das im Kern allerdings einen entscheidenden Fehler in sich trägt. Der Kapitalismus benötigt ständiges Wachstum. Dieses Wachstum ist bei endlichen Ressourcen und den immer schneller fortschreitenden Klimawandel nicht mehr möglich, ohne das wir damit den Planeten vernichten und anderen Erdteilen ihren legitimen Anspruch auf Wohlstand verwehren. Wir brauchen eine Transformationspolitik um unserere Klimaziele zu erreichen. Eine grüne Wirtschaft bei gleichbleibenden Wohlstand ist mit aktuellen Technologien nicht zu schaffen. Wir müssen unsere Wirtschaft schrumpfen und gleichzeitig unseren Wohlstand einschränken. Wieso die Situation so dringlich ist und wie wir diese Transformation ohne große gesellschaftliche Verwerfungen steuern können, versucht sie in diesem intelligenten Buch darzulegen.
  • Georg Unger
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5/5

Geht Kapitalismus ohne Wachstum?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beim Titel könnte man meinen, dass Ulrike Herrmann eine Kapitalismuskritikerin ist. So einfach ist es jedoch nicht. Für sie ist der Kapitalismus ein sehr erfolgreiches Gesellschaftsmodell, das im Kern allerdings einen entscheidenden Fehler in sich trägt. Der Kapitalismus benötigt ständiges Wachstum. Dieses Wachstum ist bei endlichen Ressourcen und den immer schneller fortschreitenden Klimawandel nicht mehr möglich, ohne das wir damit den Planeten vernichten und anderen Erdteilen ihren legitimen Anspruch auf Wohlstand verwehren. Wir brauchen eine Transformationspolitik um unserere Klimaziele zu erreichen. Eine grüne Wirtschaft bei gleichbleibenden Wohlstand ist mit aktuellen Technologien nicht zu schaffen. Wir müssen unsere Wirtschaft schrumpfen und gleichzeitig unseren Wohlstand einschränken. Wieso die Situation so dringlich ist und wie wir diese Transformation ohne große gesellschaftliche Verwerfungen steuern können, versucht sie in diesem intelligenten Buch darzulegen.

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Das Ende des Kapitalismus

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