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Frankie Eine rasante All-Age-Road-Novel — Roman

162

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,4 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27618-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,4 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27618-5

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Böse ergreift Besitz

    Im August holt der dreizehnjährige Frank zusammen mit seiner Mutter den Großvaters aus der Justizvollzugsanstalt ab. Der ist definitiv gemäß der Mutter ein böser Mensch, hat er doch 18 Jahre gesessen. Was genau hat er gemacht? Er soll ihn selber fragen, trägt sie ihm auf. Frank oder Frankie, wie er vom Grossvater gerufen wird, ist gleichermaßen abgestoßen wie fasziniert von diesem jähzornigen, eigensinnigen und nur schwer zugänglichen alten Mann. Nicht nur das ändert sich in seinem Leben. Die geschiedene Mutter bringt einen neuen Partner mit nach Hause. In der Schule wird er gemobbt. Ein erster Ausbruchsversuch mit dem Opa endet tragisch. Immer mehr erliegt der Junge der Faszination einer Waffe, und als er dann auch noch seinem Vater und dessen mondänen neuen Partnerin über den Weg läuft, fasst er einen kühnen Plan. Köhlmeier schildert einen Antihelden, der genug hat vom braven Funktionieren. Der sich entscheiden muss zwischen der geordneten Welt seiner adretten und peniblen Mutter und dem Abenteuer des Grenzen überschreiten. Erzählt wird das in der naseweisen Sprache des stark von seiner Mutter geprägten Teenagers, der manchmal Wörter benutzt, die ich den meisten Gleichaltrigen kaum zutraue. Auch typisch das muntere Schwadronieren und Philosophieren, das Köhlmeiers Bücher so unverwechselbar und vergnüglich macht.

  • Bewertung

    5/5

    09.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisch

    Zunächst hat mich der Einband angesprochen. Nach dem Lesen der Kurzzusammenfassung entschied ich mich zum Kauf. Und diesen habe ich bei keiner einzigen Seite bereut. Obwohl mich anfangs störte, dass die Denk- und Handlungsweisen nicht denen eines 14-Jährigen entsprechen konnten. Diesen Umstand relativierte ich für mich, indem ich für mich feststellte, dass die Denk- und Handlungsweisen sehr wohl einem 14-Jährigen zugeordnet werden können - im Buch sind sie beschrieben mit den Worten eines reflektierten Erwachsenen. Und somit fühlte ich mich auch gleich wieder verstanden. Überhaupt sind sämtliche Charaktere sehr realistisch, die ganze Szene sowieso. Für mich gerne wieder!

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    05.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach so. Kein warum.

    Der aktuelle Roman von Michael Köhlmeier hat mich extrem positiv überrascht, ich könnte regelrecht davon schwärmen. Überrascht war ich zunächst deswegen, weil mich Coming-of-Age-Stories in der Regel nicht sonderlich interessieren; meist langweilen mich Erzählungen über Jugendliche beim Eintritt ins Erwachsenenleben eher - zu lange ist es wohl her, dass diese Themen meine Themen waren. Doch das ist in dieser Geschichte ganz anders, oder besser gesagt spielt es einfach keine Rolle. Womit wir beim Schwärmen angelangt sind: Dieser Mann kann einfach schreiben, ich bin schockverliebt in Köhlmeiers Stil, hier sitzt jedes Wort, da wirkt jeder Satz authentisch, und keiner ist zu viel, hier war ein Meister der Schreibkunst am Werk. So wie man ja über gute Schauspieler*innen (mit einem Augenzwinkern) sagt, sie könnten ein Telefonbuch vorlesen und man würde gespannt an ihren Lippen hängen, so bin ich versucht, mir vorzustellen, Köhlmeier könne über die größte Banalität oder auch eine komplett surreale Szenerie schreiben, und ich würde alles hingerissen verschlingen und nichts hinterfragen, einfach deshalb, weil er so gut schreibt. Aber was genau macht dieses Buch zu einem derart gelungenen? Die Story ist schnell erzählt, wenngleich ich das Ende nicht vorweg nehmen möchte. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Frank - "Frankie" - ein vierzehnjähriger Junge, dessen Leben bei seiner alleinerziehenden Mutter aus den Fugen gerät, als sein Großvater nach 18 Jahren Strafvollzug aus dem Gefängnis entlassen wird. Der Opa ist eine großartige Type, ein harter, selbstbezogener Kerl mit Hang zum Philosophieren; er wirkt wie einem Quentin-Tarantino-Film entsprungen. Frank nabelt sich von der Mutter ab, verlässt seine wohlbehütete Kinderstube und tappst seinem Großvater in die rauhe Wirklichkeit hinterher, gleichermaßen abgeschreckt wie fasziniert. Kohlmeiers Universum ist von präzise umrissenen Figuren bevölkert, gespickt mit Anspielungen auf Tierfabeln, voll von charakteristischer, teils lakonischer Sprache und ironischen Twists. Gerne mehr davon!

  • Aischa

    5/5

    05.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der aktuelle Roman von…

    Der aktuelle Roman von Michael Köhlmeier hat mich extrem positiv überrascht, ich könnte regelrecht davon schwärmen. Überrascht war ich zunächst deswegen, weil mich Coming-of-Age-Stories in der Regel nicht sonderlich interessieren; meist langweilen mich Erzählungen über Jugendliche beim Eintritt ins Erwachsenenleben eher - zu lange ist es wohl her, dass diese Themen meine Themen waren. Doch das ist in dieser Geschichte ganz anders, oder besser gesagt spielt es einfach keine Rolle. Womit wir beim Schwärmen angelangt sind: Dieser Mann kann einfach schreiben, ich bin schockverliebt in Köhlmeiers Stil, hier sitzt jedes Wort, da wirkt jeder Satz authentisch, und keiner ist zu viel, hier war ein Meister der Schreibkunst am Werk. So wie man ja über gute Schauspieler*innen (mit einem Augenzwinkern) sagt, sie könnten ein Telefonbuch vorlesen und man würde gespannt an ihren Lippen hängen, so bin ich versucht, mir vorzustellen, Köhlmeier könne über die größte Banalität oder auch eine komplett surreale Szenerie schreiben, und ich würde alles hingerissen verschlingen und nichts hinterfragen, einfach deshalb, weil er so gut schreibt. Aber was genau macht dieses Buch zu einem derart gelungenen? Die Story ist schnell erzählt, wenngleich ich das Ende nicht vorweg nehmen möchte. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Frank - "Frankie" - ein vierzehnjähriger Junge, dessen Leben bei seiner alleinerziehenden Mutter aus den Fugen gerät, als sein Großvater nach 18 Jahren Strafvollzug aus dem Gefängnis entlassen wird. Der Opa ist eine großartige Type, ein harter, selbstbezogener Kerl mit Hang zum Philosophieren; er wirkt wie einem Quentin-Tarantino-Film entsprungen. Frank nabelt sich von der Mutter ab, verlässt seine wohlbehütete Kinderstube und tappst seinem Großvater in die rauhe Wirklichkeit hinterher, gleichermaßen abgeschreckt wie fasziniert. Kohlmeiers Universum ist von präzise umrissenen Figuren bevölkert, gespickt mit Anspielungen auf Tierfabeln, voll von charakteristischer, teils lakonischer Sprache und ironischen Twists. Gerne mehr davon!

  • Bewertung

    5/5

    07.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein sehr starkes Buch

    Sie wollen den Opa abholen. Frank kennt ihn gar nicht, denn er sitzt eine Haftstrafe ab. Frank ist jetzt vierzehn und er und Mama sind in Stein bei Krems und warten. Da kommt er dann und sie nehmen ihn mit. Mit dem Zug geht es ab nach Wien und Opa schläft erstmal bei ihnen, bis er eine Wohnung zugeteilt bekommt. Frank kocht gerne und verwöhnt seine Mama, aber vorm Opa will er das nicht zugeben, er ist ihm fremd und seine forsche Art gefällt ihm nicht. Mama will auch nicht viel mit Opa zu tun haben, aber der lässt sich nicht so leicht abschütteln und lauert Frankie auf. Eine besondere Familiengeschichte. Schuld und Sühne, Vergangenheit und Gegenwart und ein Schritt zu viel. Michael Köhlmeier kann wunderbar Spannung aufbauen und hat seine Charaktere toll heraus gearbeitet. Es gibt immer wieder tolle, ruhige Momente, aber eben auch oft ein unangenehmes und gar mulmiges Gefühl. Ein sehr starkes Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (162)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelegenheiten, die einen zum Verbrecher machen können…

    Der 14jährige Frank lebt allein mit seiner Mutter in Wien. Als sein Großvater nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Aber eigentlich lässt sich Frank da nicht beirren -oder doch? Ein spannendes, faszinierendes, manchmal etwas derb(aber authentisch) geschriebenes Buch über Gelegenheiten, die einen zum Verbrecher machen können.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Trautmann-Fessler

    Barbara Trautmann-Fessler

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die ungewöhnlichste Großvater-Enkel-Beziehung der Literaturgeschichte

    Frank ist fast vierzehn, als sein Großvater nach 18 Jahren Gefängnis vorzeitig entlassen wird. Er kennt ihn nur von einigen Besuchen, jetzt wohnt er für ein paar Tage bei ihm und seiner Mutter. Ein fremder Mann, wortkarg, rätselhaft und angsteinflössend und doch auch faszinierend für den Jungen.Obwohl abgestossen von seiner Vergangenheit und seinem Verhalten, sucht er den Kontakt. Wie es dazu kommt, dass er seinen Großvater im gestohlenen Auto begleitet, plötzlich eine Pistole in der Hand hat und diese auch benutzt, davon erzählt Michael Köhlmeier in diesem wirklich rätselhaften und ungewöhnlichen Roman, der spannend und auch zart von der Unsicherheit und Entwicklung eines Vierzehnjährigen erzählt. Außergewöhnlich und lesenswert!

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