Produktbild: Frankie
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Michael Köhlmeier

1. Frankie

Frankie

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michael Köhlmeier

Spieldauer

6 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844548525

Beschreibung

Rezension

»Dieses packende Buch [...] liest Köhlmeier mit dem Ton, der dem Buch seinen unheimlichen Geist gibt: alltäglich und doch von Beginn an von unentrinnbarer Bedrohlichkeit.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Michael Köhlmeier

Spieldauer

6 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844548525

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • easymarkt3

    3/5

    11.01.2023

    Hörbuch-Download

    Wendepunkte im Leben von Jugendlichen

    Ein 14-jähriger Gymnasiast Frank aus Wien steht im Mittelpunkt. Seine berufstätige, ihm gegenüber liebevolle Mutter wirkt ängstlich gegenüber ihrem eigenartigen, sturen, kriminellen Vater, der nach 18 Jahren aus dem Gefängnis kommt, mittlerweile 71 Jahre alt. Viele detailreiche Überlegungen des Jungen zu fast alltäglichen Dingen, geschwängert von österreichischer Wortwahl, lassen den Roman relativ spannungslos daher fließen, jedoch mit einem für mich überraschenden Ende. Wie können Menschen wie der despotische Großvater Jugendliche wie Frank in die bösartige, negative Richtung beeinflussen? Welche Rolle spielt die Abwesenheit eines biologischen Vaters im Leben junger Menschen? Solche Fragen zu Verantwortung und auch Schuld treten bei mir auf. Dieser sehr detaillierte, beschreibende Schreibstil wirkt etwas ermüdend auf mich. Das Cover zeigt den Waldrand der Autobahnraststätte mit dem gestohlenen PKW, dem Ort der Konfrontation mit dem Damenrevolver – dem eigentlichen Wendepunkt von Frank – passend gewählt.

  • Lesemama

    2/5

    02.03.2023

    Hörbuch-Download

    Seltsam und langatmig

    Zum Hörbuch: Frank lebt mir seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Deren Vater, Franks Großvater, wird nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Frank hat keine Erinnerung an ihn, er saß länger ein, als Frank alt ist. Dann fahren die beiden mit einem gestohlenen Auto weg. Was dann passiert ist äußerst verwirrend für den Jungen. Meine Meinung: Ich war neugierig auf die Geschichte, eigentlich mag ich Roadtrips ganz gerne. Aber diese Geschichte war irgend sehr seltsam. Dazu noch der Sprecher, das Hörbuch wurde vom Autor selbst gelesen. Er sprach sehr langsam, dagegen kann man zum Glück etwas mit der Abspielgeschwindigkeit tun, aber er sprach auch im Dialekt und das fand ich sehr ungewöhnlich und auch unpassend. Die Story hatte meiner Meinung nach keinen roten Faden, es war eine Aneinanderreihung von Worten, die Frank gerne hörte. Das Ende fand ich total unpassend und alles in allem war es sehr langatmig mit wenig Aktion. Es hat mich einfach nicht unterhalten können.

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Böse ergreift Besitz

    Im August holt der dreizehnjährige Frank zusammen mit seiner Mutter den Großvaters aus der Justizvollzugsanstalt ab. Der ist definitiv gemäß der Mutter ein böser Mensch, hat er doch 18 Jahre gesessen. Was genau hat er gemacht? Er soll ihn selber fragen, trägt sie ihm auf. Frank oder Frankie, wie er vom Grossvater gerufen wird, ist gleichermaßen abgestoßen wie fasziniert von diesem jähzornigen, eigensinnigen und nur schwer zugänglichen alten Mann. Nicht nur das ändert sich in seinem Leben. Die geschiedene Mutter bringt einen neuen Partner mit nach Hause. In der Schule wird er gemobbt. Ein erster Ausbruchsversuch mit dem Opa endet tragisch. Immer mehr erliegt der Junge der Faszination einer Waffe, und als er dann auch noch seinem Vater und dessen mondänen neuen Partnerin über den Weg läuft, fasst er einen kühnen Plan. Köhlmeier schildert einen Antihelden, der genug hat vom braven Funktionieren. Der sich entscheiden muss zwischen der geordneten Welt seiner adretten und peniblen Mutter und dem Abenteuer des Grenzen überschreiten. Erzählt wird das in der naseweisen Sprache des stark von seiner Mutter geprägten Teenagers, der manchmal Wörter benutzt, die ich den meisten Gleichaltrigen kaum zutraue. Auch typisch das muntere Schwadronieren und Philosophieren, das Köhlmeiers Bücher so unverwechselbar und vergnüglich macht.

  • Bewertung

    5/5

    09.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisch

    Zunächst hat mich der Einband angesprochen. Nach dem Lesen der Kurzzusammenfassung entschied ich mich zum Kauf. Und diesen habe ich bei keiner einzigen Seite bereut. Obwohl mich anfangs störte, dass die Denk- und Handlungsweisen nicht denen eines 14-Jährigen entsprechen konnten. Diesen Umstand relativierte ich für mich, indem ich für mich feststellte, dass die Denk- und Handlungsweisen sehr wohl einem 14-Jährigen zugeordnet werden können - im Buch sind sie beschrieben mit den Worten eines reflektierten Erwachsenen. Und somit fühlte ich mich auch gleich wieder verstanden. Überhaupt sind sämtliche Charaktere sehr realistisch, die ganze Szene sowieso. Für mich gerne wieder!

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    05.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach so. Kein warum.

    Der aktuelle Roman von Michael Köhlmeier hat mich extrem positiv überrascht, ich könnte regelrecht davon schwärmen. Überrascht war ich zunächst deswegen, weil mich Coming-of-Age-Stories in der Regel nicht sonderlich interessieren; meist langweilen mich Erzählungen über Jugendliche beim Eintritt ins Erwachsenenleben eher - zu lange ist es wohl her, dass diese Themen meine Themen waren. Doch das ist in dieser Geschichte ganz anders, oder besser gesagt spielt es einfach keine Rolle. Womit wir beim Schwärmen angelangt sind: Dieser Mann kann einfach schreiben, ich bin schockverliebt in Köhlmeiers Stil, hier sitzt jedes Wort, da wirkt jeder Satz authentisch, und keiner ist zu viel, hier war ein Meister der Schreibkunst am Werk. So wie man ja über gute Schauspieler*innen (mit einem Augenzwinkern) sagt, sie könnten ein Telefonbuch vorlesen und man würde gespannt an ihren Lippen hängen, so bin ich versucht, mir vorzustellen, Köhlmeier könne über die größte Banalität oder auch eine komplett surreale Szenerie schreiben, und ich würde alles hingerissen verschlingen und nichts hinterfragen, einfach deshalb, weil er so gut schreibt. Aber was genau macht dieses Buch zu einem derart gelungenen? Die Story ist schnell erzählt, wenngleich ich das Ende nicht vorweg nehmen möchte. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Frank - "Frankie" - ein vierzehnjähriger Junge, dessen Leben bei seiner alleinerziehenden Mutter aus den Fugen gerät, als sein Großvater nach 18 Jahren Strafvollzug aus dem Gefängnis entlassen wird. Der Opa ist eine großartige Type, ein harter, selbstbezogener Kerl mit Hang zum Philosophieren; er wirkt wie einem Quentin-Tarantino-Film entsprungen. Frank nabelt sich von der Mutter ab, verlässt seine wohlbehütete Kinderstube und tappst seinem Großvater in die rauhe Wirklichkeit hinterher, gleichermaßen abgeschreckt wie fasziniert. Kohlmeiers Universum ist von präzise umrissenen Figuren bevölkert, gespickt mit Anspielungen auf Tierfabeln, voll von charakteristischer, teils lakonischer Sprache und ironischen Twists. Gerne mehr davon!

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Bewertungen (162)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelegenheiten, die einen zum Verbrecher machen können…

    Der 14jährige Frank lebt allein mit seiner Mutter in Wien. Als sein Großvater nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Aber eigentlich lässt sich Frank da nicht beirren -oder doch? Ein spannendes, faszinierendes, manchmal etwas derb(aber authentisch) geschriebenes Buch über Gelegenheiten, die einen zum Verbrecher machen können.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Trautmann-Fessler

    Barbara Trautmann-Fessler

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die ungewöhnlichste Großvater-Enkel-Beziehung der Literaturgeschichte

    Frank ist fast vierzehn, als sein Großvater nach 18 Jahren Gefängnis vorzeitig entlassen wird. Er kennt ihn nur von einigen Besuchen, jetzt wohnt er für ein paar Tage bei ihm und seiner Mutter. Ein fremder Mann, wortkarg, rätselhaft und angsteinflössend und doch auch faszinierend für den Jungen.Obwohl abgestossen von seiner Vergangenheit und seinem Verhalten, sucht er den Kontakt. Wie es dazu kommt, dass er seinen Großvater im gestohlenen Auto begleitet, plötzlich eine Pistole in der Hand hat und diese auch benutzt, davon erzählt Michael Köhlmeier in diesem wirklich rätselhaften und ungewöhnlichen Roman, der spannend und auch zart von der Unsicherheit und Entwicklung eines Vierzehnjährigen erzählt. Außergewöhnlich und lesenswert!

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

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