Produktbild: Keine gute Geschichte

Keine gute Geschichte Roman | "Ein aufregendes, kompromissloses Debüt." WDR Westart

122

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22898

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2468 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644015968

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • ARIA-Rollen vorhanden
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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Kopierschutz

Nein

Verkaufsrang

22898

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2468 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644015968

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  • Tina K.

    aus Mülheim

    5/5

    11.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ausgezeichnetes Debüt

    Keine gute Geschichte Ein Roman von Lisa Roy „Eine Geschichte über die Suche nach Familie und Herkunft, nach Identität und Liebe.“ Dieses Buch wurde mir von einem lieben Bekannten empfohlen mit dem Hinweis, dass es nicht einfach wäre zu lesen. Ich gebe ihm Recht in Bezug auf den Bereich um Social Media Plattformen und deren Ausdrücke. Ein wenig sollte man sich hiermit schon auskennen und zumindest wissen was sich dahinter verbirgt. Ansonsten hat die Autorin in einem sehr verständlichen Stil geschrieben. Und dennoch außergewöhnlich. Das Buch ist schonungslos ehrlich geschrieben oder auch gnadenlos, je nachdem wie man es sehen möchte. Und manchmal war ich mir nicht sicher ob es sarkastisch war oder der Spiegel einem vorgehalten wurde. Zudem auch sehr spannend geschrieben, fast wie ein Krimi. Wenn man sich ein wenig in Essen auskennt, dann merkt man dass die Autorin mit viel Herzblut über die Menschen dort erzählt. Ich hoffe, wir werden zukünftig noch mehr von dieser außergewöhnlichen Autorin zu lesen bekommen.

  • Phoebe Caulfield

    5/5

    29.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein starkes Debüt – definitiv…

    Ein starkes Debüt – definitiv eines meiner Bücher des Jahres 2023 Es ist keine Wohlfühlgeschichte, die einen hier erwartet. Aber Lisa Roys klare und präzise Sprache hat mich gleich auf den ersten Seiten in den Plot gezogen. Die Hauptfigur Arielle gewinnt nach und nach an Sympathie, denn mit Humor und gleichzeitig unfassbarer Traurigkeit tauchen die Leser_innen ein in den Alltag prekärer Lebensverhältnisse. Die Charaktere wirken glaubwürdig und die Geschichte hat mich emotional total gefangen. Für mich ist dieses Buch das erste auf der Liste „Neuentdeckungen 2023“. Ein kraftvolles Buch, mit Humor und viel Mitgefühl für seine Figuren. Zudem noch eine wunderbar gelungene Buchgestaltung – tolles Cover und Lesebändchen, was fürs Bücherherz.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    24.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    interessant

    Zunächst einmal ist mir das recht bunte, aber schöne Cover aufgefallen. In ihrem Debütroman schreibt die Autorin Lisa Roy in einer Art trockener Humor das Buch einer klassenlosen Gesellschaft. Arielle Freytag ist Anfang dreißig und verdient als Social-Media-Managerin viel Geld. Aufgewachsen ist sie in dem Essener Stadtteil Katernberg, wohnt aber inzwischen in Düsseldorf. Dann wirft eine Depression sie aus ihrer Bahn. Nach zwölf Jahren kehrt sie das erste mal an den Ort ihrer Kindheit zurück. Wieder zu Hause wird sie dadurch, dass zwei Mädchen vermisst werden, an ihre Mutter erinnert. die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand. Arielle wird an die Zeit erinnert, als sie bei ihrer Großmutter zurückblieb. Auch kennt sie ihren Vater nicht. Es gibt so viele Fragen, auf die sie Antworten sucht. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    4/5

    24.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    rau und zynisch

    Die Protagonistin aus "Keine gute Geschichte", Arielle, kommt aus dem armen Stadtteil Essen Katernberg. Jetzt lebt sie allerdings als Social-Media-Managerin in Düsseldorf. Der Gegensatz könnte nicht größer sein. Und genau das ist auch ihr Ziel, selbst als das Schicksal sie zurück an den Ort ihrer Kindheit führt. Ihr großes Thema ist die Abgrenzung zu den Menschen in Katernberg, vor allem zu denen, die niemals weggezogen sind. Sie hält sich für etwas besseres und begegnet alten Bekannten mit Überheblichkeit. Doch Arielle hadert vor allem mit ihrer eigenen Kindheit. All ihre Gedanken im Roman sind an ihre verschwundene Mutter adressiert. Das wirkt oft traurig, gibt Arielle aber die Bestätigung: "Ich hatte eine Mutter.". Arielle ist tough und zynisch. Die Sprache des Romans ist oft rau. Arielle ist zwar nicht in jeder Situation sympathisch aber immer interessant. Ein total aktueller Roman, der den Ton der Zeit trifft und mit einer gelungenen Kulisse abseits von Berlin auskommt.

  • Barbara

    aus Remscheid

    4/5

    22.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Arielle hat es geschafft: sie…

    Arielle hat es geschafft: sie ist entkommen aus ihrer armen und assigen Heimat Essen-Katernberg, hat ihrer multikulturellen Nachbarschaft und den Freunden aus Kindertagen den Rücken gekehrt. Doch trotz Karriere in Düsseldorf in der Werbebranche, Designer-Klamotten und gut aussehenden Freunden kann sie ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Ein Burnout zwingt sie zurück zu ihrer Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, wo sie sich mit ihrer Vergangenheit und dem Verschwinden ihrer Mutter auseinandersetzen muss. Sie ist nicht wirklich eine sympathische Person diese Arielle. Sie raucht und trinkt, nutzt Sex als Ablenkung, verachtet ihre alte Umgebung und mit ihr die Menschen, die es dort nicht heraus geschafft haben. Bei aller Herablassung merkt man, dass sie immer noch an der Unsicherheit darüber leidet, was mit ihrer Mutter passiert ist und an der Lieblosigkeit ihrer Großmutter. Alles Austeilen, Niedermachen, Schimpfen, ist ein Hilferuf. Intensiv und schonungslos beschreibt Lisa Roy hier einen Menschen, der zutiefst hilfebedürftig ist. Dabei benutzt sie eine Sprache, die zwischen vulgär und humorvoll schwankt, beschreibt die Düsseldorfer Schickeria mit vielen Anglizismen aus der Influenzer-Branche und die Essener Assis mit schonungslosem Jargon. Es ist keine gute Geschichte, die die Autorin hier zu erzählen hat. Sie ist traurig und hart, grausam und bedrückend. Aber sie zieht die Leser in ihren Bann, verbindet einen Krimi mit dem Schicksal einer jungen Frau, Arm mit Reich. Gut gefällt mir, dass die Protagonistin sich aus ihrer Sicht an die so schmerzlich seit vielen Jahren vermisste Mutter wendet. Und zum Glück bleiben am Ende nicht viele Fragen offen. Ein modernes Buch, eine ungewöhnliche Sprache, nichts für zart besaitete Leser*innen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (122)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Eva Dorner

    Eva Dorner

    OSIANDER Fürth

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was soll denn daran keine gute Geschichte sein?

    Arielle Freytag, Anfang 30, erfolgreiche Social-Media-Managerin in Düsseldorf, hat es geschafft. Aus prekären Verhältnissen stammend, hat sie sich hochgearbeitet, besitzt eine schicke Eigentumwsohnung, Designerklamotten, hat Freunde und ein gut gefülltes Bankkonto. Als Arielle allerdings wieder in die Wohnung ihrer hilfsbedürftigen Großmutter zurückkehren muss, bei der sie aufgewachsen ist, muss sie erkennen, dass sich an ihrer Herkunft und ihren unbewältigten Lebensfragen nichts geändert hat. Der Fall zweier verschwundener Kinder erinnert sie sofort wieder an das Verschwinden ihrer Mutter vor 24 Jahren. Arielle wird regelrecht verschlungen von ihrem alten Quartier und all ihre Schutzschilde zerbersten. Von diesem Buch war ich restlos begeistert. Noch nie habe ich eine Geschichte gelesen, in der ich mich von der Protagonistin gleichermaßen abgestoßen und angezogen gefühlt habe. Lisa Roy hat es geschafft, Arielle zum Leben zu erwecken: mit aller Gemeinheit, Schroffheit, Schnoddrigkeit, Geschmacklosigkeit, Verlorenheit. Diese Geschichte hat eine ungeheuerliche Sogwirkung. Auch wenn ein schreckliches Ende der Geschichte im Raum steht, ist nicht weiterlesen keine Option. 
  • Zum Bewerterprofil von Kolja Hornung

    Kolja Hornung

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zynismus in Buchform

    Die selbst ernannte High Performerin Arielle Freytag kehrt nach einem schweren Burnout depressiv in das verwahrloste Viertel ihrer Kindheit zurück. Während sie ziellos durch die Straßen schlendert und mit ihrem Zynismus aneckt, sucht die Nachbarschaft verzweifelt nach zwei verschwundenen Mädchen. Humor mit ernsten Themen zu verbinden ist ein schwieriger Balanceakt, der Lisa Roy bei ihrem Debüt ziemlich gut gelingt. Der Kulturpessimismus ihrer Protagonistin ist dabei teils so derb, dass man es nicht wagt, ihn zahnlos zu nennen. Dass die Handlung des Buches manchmal etwas unkontrolliert durchs Vakuum driftet kann man als Schwäche ansehen, oder als kluge Veranschaulichung genau der Antriebslosigkeit, die die Protagonistin plagt. "Keine gute Geschichte" unterhält vorzüglich und tut an den besten Stellen auf die gute Art weh.

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