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Noah – Von einem, der überlebte Der Spiegel-Bestseller erstmals im Taschenbuch

37

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30776

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/2,2 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10844-3

Beschreibung

Rezension

»Die Erinnerungen eines jüdischen Helden. Gut, dass Noah Kliegers Geschichte für kommende Generationen festgehalten ist. Ein bewegendes, erschütterndes, wunderbares Buch.« ("Philipp Engel, Jüdische Allgemeine")
»Dieses Dokument hält die Erinnerungen an das schwärzeste Kapitel der deutschen Geschichte wach.« ("Andreas Wallentin, WDR 5 »Bücher«")
»Es ist ein großes Buch.« ("Anna Prizkau, FAS")
»Es [das Buch] ist bewegend, zu Herzen gehend, aufklärerisch und unbedingt wichtig.« ("NDR Kultur »Neue Bücher«, Karin Eßbach")
»Alles aufschreiben, es für die Nachwelt erhalten, ist alles, was ein Mensch in Not tun kann. Noah Klieger war dazu nicht in der Lage. Gut, dass Takis Würger es für ihn getan hat.« ("Die Welt »Die literarische Welt«, Henryk M. Broder")

Produktdetails

Verkaufsrang

30776

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/2,2 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10844-3

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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„Noah Klieger hat sie alle…

ins_lebenlesen aus Schleswig-Holstein am 04.07.2023

Bewertungsnummer: 2891405

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Noah Klieger hat sie alle überlebt, Mengele und die Nationalsozialisten, die EXODUS und das Meer, die Briten und die Feinde Israels, ein paar Kriege, das Alter, seine Freunde und einen Herzinfarkt. Auschwitz blieb.“ (S. 138) Noah Klieger ist Franzose, Jude, und schon früh - als Kind eines jüdischen Journalisten und Schriftstellers - in Belgien im Nazi-Widerstand auf gefährlicher Mission. Er hilft dabei, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Er ist 17 als die Gestapo ihn erwischt, direkt nach Auschwitz bringt und die Hölle über ihn hereinbricht. Er überlebte mit viel Glück und dem Traum von zwölf Brötchen auf einem Frühstückstisch. Lebte weiter. Erzählte seine Geschichte immer wieder. Auch in Deutschland, gerade vor jungen Leuten. Er starb 2018 mit 93 Jahren. Takis Würger hat 2017 über mehrere Monate in Tel Aviv Interviews mit ihm geführt und daraus dieses Zeugnis eines Überlebenden geschrieben. Er schreibt über das Überleben, über Terror und Grausamkeit, aber auch über Hoffnung und Freundschaft. Er schreibt über das Weiterleben. Über die Odyssee, die viele überlebende Juden nach den Lagern auf der Suche nach einer Heimat durchlebten. Und über die Unfassbarkeit: „Aber Du hast eine Zukunft. Du hast Deine Zukunft wieder. Was machst Du damit? Was kannst Du? Was willst Du? (S.82) Und er schreibt über vieles nicht, weil Noah es nicht erzählen kann oder will. Würger erzählt journalistisch, sachlich, nüchtern. Kurze knappe Sätze schildern die Geschichte präzise und entlang harter Fakten aus der Erinnerung von Noah Klieger. Doch wie eine Klinge rammen sich die unbegreiflichen Fakten mitten in die Brust und lassen einen erschüttern. Es ist eine erinnerte Geschichte. Auf 150 Seiten. Kein Epos, kein Geschichtsbuch, auch kein literarisches Ereignis. Doch es ist ein wichtiges Zeugnis, denn wenn die letzten Überlebenden gestorben sind und davon nicht mehr erzählen können, brauchen wir solche Geschichten, um zu fühlen, was passiert ist. Dass hinter den Millionen Toten und Überlebenden Schicksale stehen. Wäre es nicht doch möglich, dass jedes davon unseres oder das unseres Nachbarn sein könnte? Dem Menschen wohnen beide Anteile inne: die brutalste Grausamkeit und die tiefste Liebe.

„Noah Klieger hat sie alle…

ins_lebenlesen aus Schleswig-Holstein am 04.07.2023
Bewertungsnummer: 2891405
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Noah Klieger hat sie alle überlebt, Mengele und die Nationalsozialisten, die EXODUS und das Meer, die Briten und die Feinde Israels, ein paar Kriege, das Alter, seine Freunde und einen Herzinfarkt. Auschwitz blieb.“ (S. 138) Noah Klieger ist Franzose, Jude, und schon früh - als Kind eines jüdischen Journalisten und Schriftstellers - in Belgien im Nazi-Widerstand auf gefährlicher Mission. Er hilft dabei, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Er ist 17 als die Gestapo ihn erwischt, direkt nach Auschwitz bringt und die Hölle über ihn hereinbricht. Er überlebte mit viel Glück und dem Traum von zwölf Brötchen auf einem Frühstückstisch. Lebte weiter. Erzählte seine Geschichte immer wieder. Auch in Deutschland, gerade vor jungen Leuten. Er starb 2018 mit 93 Jahren. Takis Würger hat 2017 über mehrere Monate in Tel Aviv Interviews mit ihm geführt und daraus dieses Zeugnis eines Überlebenden geschrieben. Er schreibt über das Überleben, über Terror und Grausamkeit, aber auch über Hoffnung und Freundschaft. Er schreibt über das Weiterleben. Über die Odyssee, die viele überlebende Juden nach den Lagern auf der Suche nach einer Heimat durchlebten. Und über die Unfassbarkeit: „Aber Du hast eine Zukunft. Du hast Deine Zukunft wieder. Was machst Du damit? Was kannst Du? Was willst Du? (S.82) Und er schreibt über vieles nicht, weil Noah es nicht erzählen kann oder will. Würger erzählt journalistisch, sachlich, nüchtern. Kurze knappe Sätze schildern die Geschichte präzise und entlang harter Fakten aus der Erinnerung von Noah Klieger. Doch wie eine Klinge rammen sich die unbegreiflichen Fakten mitten in die Brust und lassen einen erschüttern. Es ist eine erinnerte Geschichte. Auf 150 Seiten. Kein Epos, kein Geschichtsbuch, auch kein literarisches Ereignis. Doch es ist ein wichtiges Zeugnis, denn wenn die letzten Überlebenden gestorben sind und davon nicht mehr erzählen können, brauchen wir solche Geschichten, um zu fühlen, was passiert ist. Dass hinter den Millionen Toten und Überlebenden Schicksale stehen. Wäre es nicht doch möglich, dass jedes davon unseres oder das unseres Nachbarn sein könnte? Dem Menschen wohnen beide Anteile inne: die brutalste Grausamkeit und die tiefste Liebe.

Niemals vergessen

J am 01.10.2023

Bewertungsnummer: 2034380

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Verfassen einer "Rezension" zu einem Buch wie diesem ist sehr schwer. Alles klingt abgedroschen und nicht respektvoll genug... Ich versuche es… Man kann nicht anders, als den Hut vor der außergewöhnlichen Stärke zu ziehen, die Noah Klieger aufgebracht hat, um die schrecklichen Zeiten in den Konzentrationslagern zu überstehen. Doch nicht nur das, seine Bereitschaft, die grauenvollsten Kapitel seiner Lebensgeschichte erneut zu durchleben, damit wir diese als Zeitzeugenbericht lesen können, erfüllt mich mit gewaltigem Respekt. Dieses Buch ist nicht wie ein abstrakter Absatz in einem Geschichtsbuch - es ist ein wahres menschliches Schicksal, das mich beim Lesen an meine Grenzen brachte, mich nicht nur einmal dazu brachte, das Buch erstmal wegzulegen. Dieser Mensch erlebte Grausames, Unerträgliches, Abstoßendes. Als Leser werden wir auf jeder Seite damit konfrontiert. Schonungslos. Diese Gewalt hatte keinen Sinn. Wir können ihr nur einen geben, indem wir sie in Erinnerung behalten, als Mahnung und Appell verstehen, Derartiges für immer zu verhindern. Zu verstehen wird es niemals sein.

Niemals vergessen

J am 01.10.2023
Bewertungsnummer: 2034380
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Verfassen einer "Rezension" zu einem Buch wie diesem ist sehr schwer. Alles klingt abgedroschen und nicht respektvoll genug... Ich versuche es… Man kann nicht anders, als den Hut vor der außergewöhnlichen Stärke zu ziehen, die Noah Klieger aufgebracht hat, um die schrecklichen Zeiten in den Konzentrationslagern zu überstehen. Doch nicht nur das, seine Bereitschaft, die grauenvollsten Kapitel seiner Lebensgeschichte erneut zu durchleben, damit wir diese als Zeitzeugenbericht lesen können, erfüllt mich mit gewaltigem Respekt. Dieses Buch ist nicht wie ein abstrakter Absatz in einem Geschichtsbuch - es ist ein wahres menschliches Schicksal, das mich beim Lesen an meine Grenzen brachte, mich nicht nur einmal dazu brachte, das Buch erstmal wegzulegen. Dieser Mensch erlebte Grausames, Unerträgliches, Abstoßendes. Als Leser werden wir auf jeder Seite damit konfrontiert. Schonungslos. Diese Gewalt hatte keinen Sinn. Wir können ihr nur einen geben, indem wir sie in Erinnerung behalten, als Mahnung und Appell verstehen, Derartiges für immer zu verhindern. Zu verstehen wird es niemals sein.

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Noah – Von einem, der überlebte

von Takis Würger

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Ingrid Abeln

OSIANDER Tübingen

Zum Portrait

5/5

Dieses Buch empfehle ich als Schullektüre....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch empfehle ich als Schullektüre. Wie Noah den Holocaust überlebt hat ist unfassbar. Ein Zeitdokument, welches nie vergessen werden darf und uns immer wieder erinnern muss, was tatsächlich passiert ist. Noah kannte keine Furcht und hat überlebt. Danke an Takis Würger
  • Ingrid Abeln
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dieses Buch empfehle ich als Schullektüre....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch empfehle ich als Schullektüre. Wie Noah den Holocaust überlebt hat ist unfassbar. Ein Zeitdokument, welches nie vergessen werden darf und uns immer wieder erinnern muss, was tatsächlich passiert ist. Noah kannte keine Furcht und hat überlebt. Danke an Takis Würger

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Martin Riethmüller

RavensBuch Osiander Ravensburg

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5/5

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu den großen Privilegien meines Berufes gehört auch, dass man zu manchen AutorInnen Kontakt knüpft und sich daraus schöne Beziehungen entwickeln.So, wie bei Takis Würger. Sein neues Buch Noah habe ich schon deutlich vor dem Erscheinen bekommen. An einem Abend, alle lagen schon im Bett, habe ich es dann in einem Rutsch durchgelesen.Es gibt Bücher, die fesseln einen von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt Bücher, bei denen man einfach über das Gelesene reden und sich austauschen muss. Sofort. Genau so ein Buch ist Noah.Da ich an diesem Abend nicht mehr die Möglichkeit hatte über das Buch zu reden, ohne mich verdammt unbeliebt zu machen, habe ich mitten in der Nacht noch eine Nachricht an Takis geschrieben.Lieber Takis,ich hoffe Dir geht es gut. Irgendwie habe ich das Bedürfnis und nutze jetzt einfach meine Möglichkeit, dass ich Dir, dem Autor, persönlich schreiben kann. “Noah” habe ich gerade durchgelesen. Surreal danach zum Kühlschrank zu gehen und einfach reinzugreifen.Du hast mir gesagt, dass ich danach sagen soll, wie mir das Buch gefallen hat. Ganz ehrlich: Ich finde es schrecklich! Und dabei meine ich nicht das Buch, sondern die Geschichte.Für jemanden, der in Europa aufgewachsen ist, in Deutschland, im Süden, in den 90ern, der kann sich einfach nicht ausmalen zu was Menschen fähig sein können. Zu was Schrecklichem Menschen fähig sind.Es ist schrecklich. Aber gleichzeitig so unheimlich wichtig. Gerade jetzt hat man das Gefühl, dass so Vieles, das vor einigen Jahren undenkbar schien, wieder möglich wäre. Dass man sich heute wieder für Antifaschismus rechtfertigen muss, macht mich traurig.Ich bin Dir dankbar, dass du noch dieses Buch mit Noah geschrieben hast. Wie du schreibst, es ist so wichtig, dass genau diese Erlebnisse nie in Vergessenheit geraten. Es ist wichtig und richtig, dass sie so schrecklich und brutal, ohne Beschönigung, aufgeschrieben werden. Da gibt es einfach nichts schönzuschreiben und zu verharmlosen.Du bist vermutlich bereits im Bett. Aber ich musste das einfach rausschreiben.Ich wünsche mir viele LeserInnen und uns allen die Erkenntnis, dass es sich für Werte und Würde lohnt einzustehen. Immer.Viele Grüße (wo immer du gerade bist) und ich freue mich, wenn wir uns wieder in Berlin oder sonst wo treffen.Müde GrüßeMartin
  • Martin Riethmüller
  • Buchhändler/-in

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5/5

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu den großen Privilegien meines Berufes gehört auch, dass man zu manchen AutorInnen Kontakt knüpft und sich daraus schöne Beziehungen entwickeln.So, wie bei Takis Würger. Sein neues Buch Noah habe ich schon deutlich vor dem Erscheinen bekommen. An einem Abend, alle lagen schon im Bett, habe ich es dann in einem Rutsch durchgelesen.Es gibt Bücher, die fesseln einen von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt Bücher, bei denen man einfach über das Gelesene reden und sich austauschen muss. Sofort. Genau so ein Buch ist Noah.Da ich an diesem Abend nicht mehr die Möglichkeit hatte über das Buch zu reden, ohne mich verdammt unbeliebt zu machen, habe ich mitten in der Nacht noch eine Nachricht an Takis geschrieben.Lieber Takis,ich hoffe Dir geht es gut. Irgendwie habe ich das Bedürfnis und nutze jetzt einfach meine Möglichkeit, dass ich Dir, dem Autor, persönlich schreiben kann. “Noah” habe ich gerade durchgelesen. Surreal danach zum Kühlschrank zu gehen und einfach reinzugreifen.Du hast mir gesagt, dass ich danach sagen soll, wie mir das Buch gefallen hat. Ganz ehrlich: Ich finde es schrecklich! Und dabei meine ich nicht das Buch, sondern die Geschichte.Für jemanden, der in Europa aufgewachsen ist, in Deutschland, im Süden, in den 90ern, der kann sich einfach nicht ausmalen zu was Menschen fähig sein können. Zu was Schrecklichem Menschen fähig sind.Es ist schrecklich. Aber gleichzeitig so unheimlich wichtig. Gerade jetzt hat man das Gefühl, dass so Vieles, das vor einigen Jahren undenkbar schien, wieder möglich wäre. Dass man sich heute wieder für Antifaschismus rechtfertigen muss, macht mich traurig.Ich bin Dir dankbar, dass du noch dieses Buch mit Noah geschrieben hast. Wie du schreibst, es ist so wichtig, dass genau diese Erlebnisse nie in Vergessenheit geraten. Es ist wichtig und richtig, dass sie so schrecklich und brutal, ohne Beschönigung, aufgeschrieben werden. Da gibt es einfach nichts schönzuschreiben und zu verharmlosen.Du bist vermutlich bereits im Bett. Aber ich musste das einfach rausschreiben.Ich wünsche mir viele LeserInnen und uns allen die Erkenntnis, dass es sich für Werte und Würde lohnt einzustehen. Immer.Viele Grüße (wo immer du gerade bist) und ich freue mich, wenn wir uns wieder in Berlin oder sonst wo treffen.Müde GrüßeMartin

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