Produktbild: Mr. Goebbels Jazz Band

Mr. Goebbels Jazz Band

18

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,9 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00306-7

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,9 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00306-7

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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Sprachlich überragender historischer Roman

Bewertung am 02.05.2024

Bewertungsnummer: 2192050

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lienhard hat ein sprachlich und erzählerisch herausragendes Buch geschrieben, das ich vorbehaltslos weiterempfehle. Die Handlung, die sich um den Gründer des Jazzorchesters und Propagandaradiomoderator William Joyce sowie die Mitglieder der Band dreht, ist verschachtelt und voller Überraschungen. Die Figuren wirken in ihrer Zerrissenheit authentisch und oftmals auch witzig. Dass dem Moderator und Songschreiber William Joyce viel Platz eingeräumt wird, hat mich nie gestört, im Gegenteil. Dank ihm erfahren wir auch viel über die Propagandamechanismen der Zeit und über das Umfeld, in dem die Band lebte und überlebte. Eine tolle Geschichte, die der Autor mit viel Witz und Ironie zu erzählen weiss.

Sprachlich überragender historischer Roman

Bewertung am 02.05.2024
Bewertungsnummer: 2192050
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lienhard hat ein sprachlich und erzählerisch herausragendes Buch geschrieben, das ich vorbehaltslos weiterempfehle. Die Handlung, die sich um den Gründer des Jazzorchesters und Propagandaradiomoderator William Joyce sowie die Mitglieder der Band dreht, ist verschachtelt und voller Überraschungen. Die Figuren wirken in ihrer Zerrissenheit authentisch und oftmals auch witzig. Dass dem Moderator und Songschreiber William Joyce viel Platz eingeräumt wird, hat mich nie gestört, im Gegenteil. Dank ihm erfahren wir auch viel über die Propagandamechanismen der Zeit und über das Umfeld, in dem die Band lebte und überlebte. Eine tolle Geschichte, die der Autor mit viel Witz und Ironie zu erzählen weiss.

Kurios

Bewertung am 14.03.2024

Bewertungsnummer: 2154256

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir erinnern uns aus dem Geschichtsunterricht an Dinge, die bei den Nationalsozialisten verpönt oder gar verboten waren. Darunter „entartete Kunst“, in der Musik vor allem der als dekadent angesehene Jazz. Da in der Kriegs-Propaganda jedes Mittel recht war verwundert es nicht, dass das Reichspropagandaministerium eine Jazzband zusammenstellen ließ, um mittels der Radiosendung „Germany calling“, den britischen Hörern die Ohren für deutsche Desinformationen zu öffnen. Diesem kuriosen Fakt liegt die Kerngeschichte von „Mr. Goebbels Jazz Band“ zu Grunde, „Charlie and His Orchestra“ hat tatsächlich existiert. Wesentlichen Raum widmet Demian Lienhard in seinem Roman aber auch der – historisch belegten – Person William Joyce, dem Moderator von „Germany calling“, sowie dem fiktiven Autor Fritz Mahler. Die Geschichte ist originell und geschickt konstruiert, der Autor „malt“ seine Sätze förmlich, bilderreich und atmosphärisch dicht zieht er den Leser in seinen Bann. Ich kann getrost behaupten, dass ich einen Roman wie diesen noch nie gelesen habe. Er ist unterhaltsam und lehrreich zugleich, und, mit Blick auf das Weltgeschehen, derzeit leider auch ziemlich aktuell.

Kurios

Bewertung am 14.03.2024
Bewertungsnummer: 2154256
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir erinnern uns aus dem Geschichtsunterricht an Dinge, die bei den Nationalsozialisten verpönt oder gar verboten waren. Darunter „entartete Kunst“, in der Musik vor allem der als dekadent angesehene Jazz. Da in der Kriegs-Propaganda jedes Mittel recht war verwundert es nicht, dass das Reichspropagandaministerium eine Jazzband zusammenstellen ließ, um mittels der Radiosendung „Germany calling“, den britischen Hörern die Ohren für deutsche Desinformationen zu öffnen. Diesem kuriosen Fakt liegt die Kerngeschichte von „Mr. Goebbels Jazz Band“ zu Grunde, „Charlie and His Orchestra“ hat tatsächlich existiert. Wesentlichen Raum widmet Demian Lienhard in seinem Roman aber auch der – historisch belegten – Person William Joyce, dem Moderator von „Germany calling“, sowie dem fiktiven Autor Fritz Mahler. Die Geschichte ist originell und geschickt konstruiert, der Autor „malt“ seine Sätze förmlich, bilderreich und atmosphärisch dicht zieht er den Leser in seinen Bann. Ich kann getrost behaupten, dass ich einen Roman wie diesen noch nie gelesen habe. Er ist unterhaltsam und lehrreich zugleich, und, mit Blick auf das Weltgeschehen, derzeit leider auch ziemlich aktuell.

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Mr. Goebbels Jazz Band

von Demian Lienhard

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Anja Ehrmann

OSIANDER Schwäbisch Hall

Zum Portrait

5/5

Dieser Roman ist ein Meisterstück!...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist ein Meisterstück! Historisch belegt nimmt einen diese Satire auf den Propagandabetrieb der Nazis mit auf einen musikalischen Ausflug in verruchte Jazz-Keller und lässt die Beine im Takt "entarteter" Musik wippen.
  • Anja Ehrmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dieser Roman ist ein Meisterstück!...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist ein Meisterstück! Historisch belegt nimmt einen diese Satire auf den Propagandabetrieb der Nazis mit auf einen musikalischen Ausflug in verruchte Jazz-Keller und lässt die Beine im Takt "entarteter" Musik wippen.

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Florian Paschedag

OSIANDER Rottenburg

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5/5

Absurd unterhaltsam!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die wahre Geschichte der Jazzband "Charlie and His Orchestra", die im Auftrag des Reichspropagandaministeriums (daher auch der titelgebende Spitzname) Jazz spielte - der ja eigentlich als "entartete Kunst" galt. Doch für die englischsprachige Radiosendung "Germany calling" machte man gerne eine Ausnahme - schließlich galt es, die Moral der Briten zu untergraben. Mit "Nachrichten", Sketches und eben textlich umgeschriebenem Jazz. Demian Lienhard erzählt die Geschichte dieser Band, des Radiomoderators William "Lord Haw-Haw" Joyce und auch des schweizer Schriftstellers Fritz Mahler. Mahler soll im Auftrag des Ministeriums einen schmissigen Roman über das Ensemble schreiben. Und verliert sich in seiner Recherche im Nachtleben Berlins und in verschiedensten Widersprüchen. Schillernde Figuren, absurde Episoden und ein wunderbar ironischer Ton voll herrlicher Stilblüten - trotz der ernsten Thematik bietet dieses Buch glänzende Unterhaltung. Und hebt sich wohltuend von anderen Romanen über die NS-Zeit ab.
  • Florian Paschedag
  • Buchhändler/-in

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5/5

Absurd unterhaltsam!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die wahre Geschichte der Jazzband "Charlie and His Orchestra", die im Auftrag des Reichspropagandaministeriums (daher auch der titelgebende Spitzname) Jazz spielte - der ja eigentlich als "entartete Kunst" galt. Doch für die englischsprachige Radiosendung "Germany calling" machte man gerne eine Ausnahme - schließlich galt es, die Moral der Briten zu untergraben. Mit "Nachrichten", Sketches und eben textlich umgeschriebenem Jazz. Demian Lienhard erzählt die Geschichte dieser Band, des Radiomoderators William "Lord Haw-Haw" Joyce und auch des schweizer Schriftstellers Fritz Mahler. Mahler soll im Auftrag des Ministeriums einen schmissigen Roman über das Ensemble schreiben. Und verliert sich in seiner Recherche im Nachtleben Berlins und in verschiedensten Widersprüchen. Schillernde Figuren, absurde Episoden und ein wunderbar ironischer Ton voll herrlicher Stilblüten - trotz der ernsten Thematik bietet dieses Buch glänzende Unterhaltung. Und hebt sich wohltuend von anderen Romanen über die NS-Zeit ab.

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