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Blutbuch

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5678

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5678

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,1/12,5/2,5 cm

Gewicht

334 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6717-2

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3.4

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wunderbares literarisches und poetisches Werk

Buchreisender aus Ibbenbüren am 23.01.2024

Bewertungsnummer: 2115124

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Blutbuch von Kim de l’Horizon ist eines dieser Bücher bei dem sich die Leserschaft völlig spaltet und es nur noch gefällt mir oder gefällt mir nicht gibt. Es stand schon seid 2022 auf meiner Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen wollte. Wollte ist eigentlich auch falsch, denn es war eher ein Muss. Ich wollte selbst erlesen was es mit diesem umstrittenen Buch aufsich hat und welchen Eindruck es bei mir hinterlässt. Für mich war beeindruckend zu erfahren und beim Lesen zu erleben, wie Kim de l’Horizon es schafft komplett ohne eine männlich und weibliche Figur zu sein. Der ist einfach nur ein Mensch! Dieser Mensch hat eine ganze Menge zu sagen, fasst seine Gedanken in sehr klare Worte und Bilder. Er nimmt bei keinem Thema ein Blatt vor den Mund. Einige der Leserschaft empfanden dies als ordinär, manchmal auch sehr pornografisch. Ich persönlich empfand es nicht so, zwar war der ein oder andere Abschnitt sehr offen ge- und beschrieben. Dies tut dem Buch gut und versetzt zudem in eine ganz andere Authentizität! Ja, gelegentlich ist gerade diese Form das Licht im Dunkel des Buches und der Erzählfigur. Besonders war es zu lesen, wie die Geschichte der Jugend der Figur in Worte gefasst wurde. Es ist förmlich spürbar welch Zweifel, verquälte Emotionen und Leiden in der Familie und im Leben herrschte. Die Zweifel des Kindes, das Leiden des Teenagers und die immer unterschwingende Qual des Erwachsenen. Schonungslos lässt Kim de l’Horizon die Leserschaft daran teilhaben, um sie dann genauso ratlos und geschändet wie er selbst zurück zu lassen. Dies empfinde ich als sehr bemerkenswert, denn auch noch Wochen nach dem Lesen des Blutbuches klingt dieses Gefühl des Erfahrens nach und wird es auch noch weiterhin tun. Mich hat beeindruckt dass das Buch wirklich ohne die typischen er sie es Formen auskommt und dadurch zu einem ganz eigenen Leben und Blick auf die typischen Denkweisen wirft. Diese Zerrissenheit und doch auch Heilung durch sich selbst und immer wieder in Verbindung mit der einen einzigen Blutbuche in Großmeers Garten. Die Mutter und Großmutter, den Vater und Großvater nicht in Form von Mann oder Frau zu benennen sondern ihnen den Begriff Meer bzw. Peer anzuhängen ist großartig und zeigt von Beginn des Buches an wie sehr es Kim de l’Horizon beschäftigt. Man spürt diese, manchmal merkwürdige, Beziehung zwischen ihm und seiner Familie, besonders zu seiner Großmeer. Blutbuch von Kim de l’Horizon, welches mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022 ausgezeichnet wurde ist für mich eine Bereicherung. Absolut beeindruckend, ehrlich und offen geschrieben. Ein wahres Meisterwerk gegen und für die derzeitige Gender-Mentalität und ein für LGBTQIA+.
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wunderbares literarisches und poetisches Werk

Buchreisender aus Ibbenbüren am 23.01.2024
Bewertungsnummer: 2115124
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Blutbuch von Kim de l’Horizon ist eines dieser Bücher bei dem sich die Leserschaft völlig spaltet und es nur noch gefällt mir oder gefällt mir nicht gibt. Es stand schon seid 2022 auf meiner Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen wollte. Wollte ist eigentlich auch falsch, denn es war eher ein Muss. Ich wollte selbst erlesen was es mit diesem umstrittenen Buch aufsich hat und welchen Eindruck es bei mir hinterlässt. Für mich war beeindruckend zu erfahren und beim Lesen zu erleben, wie Kim de l’Horizon es schafft komplett ohne eine männlich und weibliche Figur zu sein. Der ist einfach nur ein Mensch! Dieser Mensch hat eine ganze Menge zu sagen, fasst seine Gedanken in sehr klare Worte und Bilder. Er nimmt bei keinem Thema ein Blatt vor den Mund. Einige der Leserschaft empfanden dies als ordinär, manchmal auch sehr pornografisch. Ich persönlich empfand es nicht so, zwar war der ein oder andere Abschnitt sehr offen ge- und beschrieben. Dies tut dem Buch gut und versetzt zudem in eine ganz andere Authentizität! Ja, gelegentlich ist gerade diese Form das Licht im Dunkel des Buches und der Erzählfigur. Besonders war es zu lesen, wie die Geschichte der Jugend der Figur in Worte gefasst wurde. Es ist förmlich spürbar welch Zweifel, verquälte Emotionen und Leiden in der Familie und im Leben herrschte. Die Zweifel des Kindes, das Leiden des Teenagers und die immer unterschwingende Qual des Erwachsenen. Schonungslos lässt Kim de l’Horizon die Leserschaft daran teilhaben, um sie dann genauso ratlos und geschändet wie er selbst zurück zu lassen. Dies empfinde ich als sehr bemerkenswert, denn auch noch Wochen nach dem Lesen des Blutbuches klingt dieses Gefühl des Erfahrens nach und wird es auch noch weiterhin tun. Mich hat beeindruckt dass das Buch wirklich ohne die typischen er sie es Formen auskommt und dadurch zu einem ganz eigenen Leben und Blick auf die typischen Denkweisen wirft. Diese Zerrissenheit und doch auch Heilung durch sich selbst und immer wieder in Verbindung mit der einen einzigen Blutbuche in Großmeers Garten. Die Mutter und Großmutter, den Vater und Großvater nicht in Form von Mann oder Frau zu benennen sondern ihnen den Begriff Meer bzw. Peer anzuhängen ist großartig und zeigt von Beginn des Buches an wie sehr es Kim de l’Horizon beschäftigt. Man spürt diese, manchmal merkwürdige, Beziehung zwischen ihm und seiner Familie, besonders zu seiner Großmeer. Blutbuch von Kim de l’Horizon, welches mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022 ausgezeichnet wurde ist für mich eine Bereicherung. Absolut beeindruckend, ehrlich und offen geschrieben. Ein wahres Meisterwerk gegen und für die derzeitige Gender-Mentalität und ein für LGBTQIA+.

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Anstrengend

Fila am 30.03.2024

Bewertungsnummer: 2166273

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist super anstrengend zu lesen, hab nach ca der Hälfte aufgegeben weil es einfach zu nervig war. Ich verstehe den Kern des Buches, aber es macht absolut keinen Spaß es zu lesen. Schade bei so einem wichtigen Thema!
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Anstrengend

Fila am 30.03.2024
Bewertungsnummer: 2166273
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist super anstrengend zu lesen, hab nach ca der Hälfte aufgegeben weil es einfach zu nervig war. Ich verstehe den Kern des Buches, aber es macht absolut keinen Spaß es zu lesen. Schade bei so einem wichtigen Thema!

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Blutbuch

von Kim de l'Horizon

3.4

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Flynn Take

Osiander Zentrale

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5/5

Ein Roman wie kein anderer

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Anfang war etwas schwer für mich zum reinkommen, auch wenn er sprachlich sehr gut war. Aber ab Teil zwei war dieses Buch wirklich ein sprachlicher Schmaus! Kim de l’Horizon hat wirklich eine Welle an wunderschöner und gleichzeitig verschwimmender Sprache verwendet, um deren Lebensweg und den vieler anderer zu beschreiben. Ab Teil zwei konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe auch ein paar Nächte dafür geopfert. Es geht um die Auflösung und dem Verschwimmen der Geschlechter/Geschlechtsidentitäten, Geschlechterzuweisungen und Klischees. Es geht um Loslösung von und die Verschmelzung mit der Verwandtschaft, den Eltern, den Großeltern und wie alle miteinander verwurzelt sind. Hexerei, Umzug, Freundschaft, Wahrheit, Illusion, Generationen an Wissen, Unterdrückung und Standhaftigkeit. All das und mehr findet sich in diesem Buch. So eine Sprache, nein so ein Roman habe ich auch noch nie zuvor gelesen. Eine Empfehlung für jeden Belletristik begeisterten Menschen!
5/5

Ein Roman wie kein anderer

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Anfang war etwas schwer für mich zum reinkommen, auch wenn er sprachlich sehr gut war. Aber ab Teil zwei war dieses Buch wirklich ein sprachlicher Schmaus! Kim de l’Horizon hat wirklich eine Welle an wunderschöner und gleichzeitig verschwimmender Sprache verwendet, um deren Lebensweg und den vieler anderer zu beschreiben. Ab Teil zwei konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe auch ein paar Nächte dafür geopfert. Es geht um die Auflösung und dem Verschwimmen der Geschlechter/Geschlechtsidentitäten, Geschlechterzuweisungen und Klischees. Es geht um Loslösung von und die Verschmelzung mit der Verwandtschaft, den Eltern, den Großeltern und wie alle miteinander verwurzelt sind. Hexerei, Umzug, Freundschaft, Wahrheit, Illusion, Generationen an Wissen, Unterdrückung und Standhaftigkeit. All das und mehr findet sich in diesem Buch. So eine Sprache, nein so ein Roman habe ich auch noch nie zuvor gelesen. Eine Empfehlung für jeden Belletristik begeisterten Menschen!

Flynn Take
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Alexander Watkiss

OSIANDER Lindau

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5/5

Das Blutbuch - Ein Roman der Gegensätze

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist kaum zu fassen, dass dieses Buch ein Erstlingsroman sein soll. Was Kim de l'Horizon hier mit Sprache und Erzählformen macht ist wahrlich meisterhaft. Blutbuch ist kein Roman zum abschalten und entspannen. Sondern einer der herausfordert. Jeder Satz, jedes Wort verlangt absolute Aufmerksamkeit. Und wenn man bereit ist, sich vollständig auf das einzulassen, was geboten wird, ist die Lektüre eine berreichernde und Horizonte erweiternde Leseerfahrung. Absolut faszinierend!
5/5

Das Blutbuch - Ein Roman der Gegensätze

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist kaum zu fassen, dass dieses Buch ein Erstlingsroman sein soll. Was Kim de l'Horizon hier mit Sprache und Erzählformen macht ist wahrlich meisterhaft. Blutbuch ist kein Roman zum abschalten und entspannen. Sondern einer der herausfordert. Jeder Satz, jedes Wort verlangt absolute Aufmerksamkeit. Und wenn man bereit ist, sich vollständig auf das einzulassen, was geboten wird, ist die Lektüre eine berreichernde und Horizonte erweiternde Leseerfahrung. Absolut faszinierend!

Alexander Watkiss
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