• Produktbild: I love you, Fräulein Lena
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Band 1

I love you, Fräulein Lena Roman

Aus der Reihe Die Fräulein-Lena-Reihe
26

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,2/13,5/4 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Elfenbein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60312-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,2/13,5/4 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Elfenbein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60312-2

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Eva_G

    5/5

    12.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die bewegende Geschichte der Lena Both und ihrer Schwester

    Niebüll, 1945: Die beiden Pfarrerstöchter Lena und Margot klopfen nervös und ausgezehrt an die Pfarrhaustür von Niebüll. Ihnen öffnet die Pfarrfrau und zu Lena und Margots Glück nimmt sie sie auf und schickt sie nicht wieder weg. Denn die beiden Schwestern kommen aus Pommern, Margot wurde während der Flucht von der Mutter und der dritten Schwestern getrennt und der Vater ist im Pfarrhaus geblieben, um den übrig geblieben Dorfbewohnern mit seinen Russischkenntnissen zu unterstützen. Obwohl sie in der neuen Heimat immer verächtlich und abschätzig angesehen werden, fühlen sie sich doch schnell angekommen und sind froh, so freundlich behandelt zu werden und endlich nicht mehr hungern zu müssen. So nimmt Lena auch die Stelle bei den englischen Besatzern an und hilft dort künftig als Dolmetscherin, um Verständigungsproblemen vorzubeugen. Schnell verbessert sich ihre Sprache und sie findet in Offiziersbursche James einen guten, brüderlichen Freund. Umso mehr schockieren sie die Taten, die die Nazis in den Konzentrationslagern verübt haben und dem deutschen Volk so lange verborgen waren und nun von den Besatzern aufgedeckt und allen gezeigt werden. Da sie selbst so manches Geheimnis hat, weiß sie oft nicht, wie sie damit umgehen soll und was Richtig oder Falsch ist... Hanna Aden hat in Anlehnung an die Geschichte ihrer Großmutter und somit die eigene Familiengeschichte diesen Roman erschaffen. Obwohl sich natürlich nicht alles genau so zugetragen hat und auch einige Details und Personen von der Autorin hinzugefügt wurden, wirkt die Handlung sehr realistisch und zieht die Leser in ihren Bann. Dieser Roman war genau nach meinem Geschmack, denn ich mag es sehr, wenn eine Handlung so echt und ungefiltert wirkt und auf Tatsachen beruht. Man spürt die gute und gründliche Recherchearbeit der Autorin immer wieder und merkt auch, dass sie das Schicksal ihrer Großmutter selbst sehr berührt hat. Lena ist eine sehr starke junge Frau, die sich nicht so schnell beirren lässt und sicher in ihrem Glauben an Gott steht. Trotzdem begeht sie so manche Tat, die ihr ein schlechtes Gewissen bereitet, aber in dieser Situation das einzig Richtige war. Da mich der Roman so sehr gefesselt und nicht mehr losgelassen hat, kann ich ihn allen Fans von historischen Romanen nur ans Herz legen!

  • Eva_G

    5/5

    12.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die bewegende Geschichte der…

    Die bewegende Geschichte der Lena Both und ihrer Schwester Niebüll, 1945: Die beiden Pfarrerstöchter Lena und Margot klopfen nervös und ausgezehrt an die Pfarrhaustür von Niebüll. Ihnen öffnet die Pfarrfrau und zu Lena und Margots Glück nimmt sie sie auf und schickt sie nicht wieder weg. Denn die beiden Schwestern kommen aus Pommern, Margot wurde während der Flucht von der Mutter und der dritten Schwestern getrennt und der Vater ist im Pfarrhaus geblieben, um den übrig geblieben Dorfbewohnern mit seinen Russischkenntnissen zu unterstützen. Obwohl sie in der neuen Heimat immer verächtlich und abschätzig angesehen werden, fühlen sie sich doch schnell angekommen und sind froh, so freundlich behandelt zu werden und endlich nicht mehr hungern zu müssen. So nimmt Lena auch die Stelle bei den englischen Besatzern an und hilft dort künftig als Dolmetscherin, um Verständigungsproblemen vorzubeugen. Schnell verbessert sich ihre Sprache und sie findet in Offiziersbursche James einen guten, brüderlichen Freund. Umso mehr schockieren sie die Taten, die die Nazis in den Konzentrationslagern verübt haben und dem deutschen Volk so lange verborgen waren und nun von den Besatzern aufgedeckt und allen gezeigt werden. Da sie selbst so manches Geheimnis hat, weiß sie oft nicht, wie sie damit umgehen soll und was Richtig oder Falsch ist... Hanna Aden hat in Anlehnung an die Geschichte ihrer Großmutter und somit die eigene Familiengeschichte diesen Roman erschaffen. Obwohl sich natürlich nicht alles genau so zugetragen hat und auch einige Details und Personen von der Autorin hinzugefügt wurden, wirkt die Handlung sehr realistisch und zieht die Leser in ihren Bann. Dieser Roman war genau nach meinem Geschmack, denn ich mag es sehr, wenn eine Handlung so echt und ungefiltert wirkt und auf Tatsachen beruht. Man spürt die gute und gründliche Recherchearbeit der Autorin immer wieder und merkt auch, dass sie das Schicksal ihrer Großmutter selbst sehr berührt hat. Lena ist eine sehr starke junge Frau, die sich nicht so schnell beirren lässt und sicher in ihrem Glauben an Gott steht. Trotzdem begeht sie so manche Tat, die ihr ein schlechtes Gewissen bereitet, aber in dieser Situation das einzig Richtige war. Da mich der Roman so sehr gefesselt und nicht mehr losgelassen hat, kann ich ihn allen Fans von historischen Romanen nur ans Herz legen!

  • Bewertung

    aus Mülheim

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sehr tiefgründige und menschliche Geschichte der Besatzungszeit

    "I love you, Fräulein Lena" handelt von einer jungen Frau, die in der Nachkriegszeit mit ihrer kleinen Schwester von Ostdeutschland in den Norden nach Niebüll flüchtet. Fort vor der russischen Besetzung zur Britischen. Dort bekommt sie aufgrund ihrer Schulbildung eine Stelle als Dolmetscherin bei den Briten, doch die Vorurteile sitzen bei allen noch tief. Sowohl bei den Besetzern, als auch bei den Deutschen, sogar gegenüber der Flüchtlinge aus dem eigenen Land. Das Buch zeigt die vielen Facetten der Kriegsfolgen. Ob Soldat, früher Heimkehrer als Kriegsinvalide, wartende Familie, leugnender SS-Mann, Flüchtling, Sieger und Verlierer. Sie alle haben ihre Bürde zu tragen und versuchen, mit dem, was sie getan haben und tun mussten, zu leben. Das Buch ist in einem ruhigen Tempo geschrieben und erzählt das Leben in dem Ort. Es bleibt realistisch, ohne zu viel Dramaturgie oder gezwungener Spannung, aber immer feinfühlig. Eine schöne Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann. Besonders, da es viele wahre Erlebnisse der Großmutter der Autorin beinhaltet.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    24.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Deutschland nach dem 2. Weltkrieg

    Lena und Margot, Pastorentöchter aus Pommern verschlägt es in den Wirren nach Ende des 2. Weltkrieges nach Niebüll in die britische Besatzungszone. Sie kommen in einem Pfarrhaus unter, wo sie versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen. Die beiden haben „schweres Gepäck“ mitgebracht – da sind die schrecklichen Erfahrungen auf der Flucht und die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Eltern und Geschwister. Leider erleben sie auch Ablehnung von vielen Dorfbewohnern, die Flüchtlinge nicht mögen und sie als Gesindel aus dem Osten bezeichnen. Langsam beginnt sich in Deutschland vieles zu ordnen. Britische Soldaten regieren in Niebüll und Lena bekommt überraschend eine Stelle als Übersetzerin in deren Verwaltung. Die ersten deutschen Soldaten kommen aus dem Krieg heim, die meisten mit körperlichen und seelischen Wunden. Lena erkennt einen Soldaten wieder, der während des Krieges schreckliche Dinge getan hat. Sie hat sogar Beweise in der Hand. Was soll sie tun? Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die Charaktere sind bildhaft beschrieben und kommen einem sehr nahe. Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten und ist die Geschichte der Oma der Autorin. Außerdem sind die historischen Begebenheiten gut recherchiert, was für mich immer sehr wichtig ist. Viele Fragen sind am Schluss noch offen, gerne hätte ich mehr erfahren. Die Wogen werden auch in Zukunft noch hoch sein, doch Lena hat ihren Fels in der Brandung gefunden. Und vielleicht gibt es auch eine Fortsetzung. Ein lesenswertes, nachdenklich machendes Buch über das Weiterleben nach dem 2. Weltkrieg, der alles verändert hat. Diese Geschichte könnte jeder unserer Eltern oder Großeltern so oder ähnlich erlebt haben.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Stunde Null

    Der Krieg ist zu Ende und eine neue Zeit Beginnt in Deutschland. Noch ist nichts zu ahnen von den Gräueltaten der Nazis. Lena und ihre Schwester Margot kommen als Flüchtlinge in Niebüll an. Sie werden gut aufgenommen, dich nach und nach kommen Hindernisse für sie auf. Hanna Aden hat mich mit diesem Roman sehr ins Grübeln gebracht. Über Schuld, Gehorsam und Vergebung. Darüber, dass im Krieg Verbrechen begangen werden, die man im zivilen Leben niemals begehen würde. Darüber, wie ein Mann, der solche Taten begangen hat daran zerbricht. Darüber, dass wir nicht richten können und vielleicht auch nicht dürfen und darüber, wie es irgendwie auch in die heutige Zeit passt. Dies alles transportiert die Autorin in einem nüchternen Schreibstil, der alles so alltäglich erscheinen lässt, so nebenbei - ich kann es gar nicht beschreiben. Am Ende lag ich die ganze Nacht wach und habe gegrübelt. Ein Highlight für mich und bestimmt für viele andere Leser. Ich hoffe, dass deutsche „Niemals wieder“ gilt für alle Völker dieser Erde.

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Unsere Meinungen

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    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

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    5/5

    27.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Irreführender Titel

    Unzählige Romane über den 2. WK und das Kriegsende habe ich schon gelesen, aber dieser hier vorliegende sticht aus dieser Menge hervor. Der Titel lässt eigentlich auf eine Liebesgeschichte schließen, ist aber schlussendlich so viel mehr. Besonders eine Szene verdeutlicht dies: Die beiden Pastorentöchter Margot und Lena stranden nach ihrer Flucht aus Pommern im Niebühler Pfarrhaus. Lena sitzt erschöpft auf der Eckbank und betrachtet das Kreuz, daran wurde unsachgemäß herumgeschnitzt, das dort angebrachte Hakenkreuz wurde entfernt. Hanna Aden spricht hier also auch das Verhältnis der Evangelischen Kirche zum Nationalsozialismus an. Ebenfalls denkt sie darüber nach, welche Verantwortung jeder Einzelne den Opfern gegenüber hat. Sehr berührend auch die Darstellung der britischen Besatzungssoldaten, die es gar nicht fassen konnten, dass der Großteil der Bevölkerung nichts von den Vernichtungslagern wusste. Tolles Buch mit einem irreführenden Titel.

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