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Die Freiheit so nah Roman nach einer wahren Geschichte

31

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22193

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/2,7 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30941-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein Stück lebendig erzählter Geschichte zu Zeiten des getrennten Deutschlands" Radio Mühlheim 20231015

Produktdetails

Verkaufsrang

22193

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/2,7 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30941-4

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    aus Hannover

    5/5

    19.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein aufrüttelnder, emotionaler und wichtiger Roman

    Die Freiheit so nah – ein Roman nach einer wahren Geschichte ist im Droemer Verlag erschienen. Ein Buch, das mich nicht mehr losgelassen hat. Innerhalb weniger Tage habe ich es verschlungen – zu erschütternd, zu fesselnd, um es aus der Hand zu legen. Was zunächst wie die Geschichte einer außergewöhnlich engen Freundschaft beginnt, entwickelt sich zu einem bewegenden und zugleich verstörenden Zeitdokument. Im Mittelpunkt stehen acht Freunde, die sich von Kindheit an kennen. Sie teilen alles miteinander: ihre Träume, ihre Sorgen, ihre Hoffnungen und Zukunftspläne. Sie erleben eine aufregende Jugend, erste Lieben, erste Schritte ins Erwachsenwerden. Ihre Verbundenheit scheint unerschütterlich – tief, ehrlich und selbstverständlich ist ihre tiefe Freundschaft. Doch dann schleicht sich ein Gedanke ein, der alles verändert: Was, wenn nicht alles so ist, wie es scheint? Was, wenn jemand mithört, weitergibt, verrät? Innerhalb des engsten Freundeskreises befindet sich ein IM. Plötzlich zerplatzen Träume, Vertrauen bricht weg, und die scheinbar sichere Welt bekommt Risse. Die Erkenntnis, dass Nähe auch Täuschung bedeuten kann, ist erschütternd. Besonders eindrucksvoll ist, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Kay, der Protagonist des Romans, ist der heutige Ehemann der Autorin. Dieses Wissen verleiht der Erzählung eine zusätzliche Intensität. Man liest mit angehaltenem Atem – kaum zu glauben, dass all dies real ist. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass solche Geschichten erzählt werden. Der Roman spielt überwiegend in den 1980er-Jahren in der DDR und zeichnet diese Zeit atmosphärisch dicht und authentisch nach. Immer wieder wird die Handlung durch Episoden aus dem Jahr 2016 unterbrochen, als sich die Freunde anlässlich einer Beerdigung wieder begegnen. Diese beiden Zeitebenen sind klug miteinander verwoben. Sie machen deutlich, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen – wie alte Wunden, Ängste und offene Fragen auch Jahrzehnte später noch nachwirken. Die Freiheit so nah ist nicht nur ein Buch über politische Überwachung und Verrat. Gerade für die heutige junge Generation ist dieses Buch von großer Bedeutung: Es zeigt, wie kostbar echte Freundschaft ist – und mahnt zugleich, dass Freiheit und Vertrauen niemals selbstverständlich sind.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    24.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Freundschaft und Verrat

    Eine Freundesclique in der Endphase der DDR, die aus der Enge des Systems fliehen will, aber von einem der Mitglieder verraten wird. Eine ziemlich detaillierte Beschreibung der Atmosphäre in Ostdeutschland und der Umgang der Freunde untereinander haben mir gefallen. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und hat einen guten Spannungsbogen. Nach einer wahren Geschichte. Sehr empfehlenswert.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wandernde Worte

    In diesem Buch schaut die Autorin A. A. Kästner auf eine Clique von Freunden in der DDR, aber es ist nicht irgendeine Gruppe von Freunden. Es ist die Clique ihres Mannes. Das Buch ist ein Blick auf ein reales Geschehen, ist ein Blick auf ein nahes Geschehen. Und dies merkt man als Leser. Dieses Buch sitzt und dringt in mich ein. Denn die DDR kenne ich noch und von daher sitze ich auch nicht so weit weg vom Geschehen. Einiges von den gezeichneten Dingen ist natürlich für ehemalige DDR-Bürger besser zu verstehen, und auch dieser Staatsapparat ist natürlich ein Begriff. Eine Clique von Freunden versucht nach der Schule ihr Leben zu führen und diese Clique scheitert an ihrem Leben. Denn in der Gruppe gibt es viel Kritik am System und diese Kritik bekommt leider ein Eigenleben und stürzt diese Gruppe von jungen Männern ins Chaos. Traurig. Aber leider wahr. Aber nicht nur dadurch finde ich dieses Buch richtig gut. Die Autorin kann natürlich schreiben und sie hat einen besonderen Blick auf die Menschen, wobei ihre Ausbildung/ihr Studium/ihre Arbeit in der Psychologie und in der Psychiatrie sicher sehr hilfreich war. Dieses Buch ist spannend und intensiv. Aber es ist auch etwas düster, bzw. lauert dieses Düstere etwas am Rande. Bevor es dann zu Tage tritt. Manchen mag das natürlich zu viel erscheinen, besonders wenn man mit dem System nicht kollidierte. Aber dass dies einem nicht selbst widerfahren ist, heißt ja bekanntlich nicht, dass es das nicht gab. Besonders zu jetzigen Zeiten finde ich dieses Buch sehr sehr passend. Hoffentlich lesen es viele von diesen Menschen, die unsere Demokratie so kritisieren, vielleicht hilft dieser Blich auf ein die Menschen zerstörendes System diesen Menschen ihre Gedanken etwas zu ordnen, also möglichst vor der nächsten Kreuzchenvergabe, bevor sie sich selbst und anderen mit ihrer Ignoranz schaden.

  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    11.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ohne Parteibuch keine Perspektive

    Seit der ersten Klasse in den 70er Jahren in Rostock sind Kay, der Prof, Juri, die Zwillinge Alexander und Ricksen, Oliver, Hannes sowie Sascha unzertrennliche Freunde! Sie gehen durch dick und dünn und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Als Anfang der 80er Jahre die Schulzeit beendet ist und jeder in einen Beruf gezwungen wird, fängt alles leicht an zu bröckeln. Es gibt Partnerinnen, die die wenige Zeit in Anspruch nehmen und somit die Freundschaft der Jungen ein wenig auf Eis legen. Kay hat bei der Schifffahrt angeheuert und lebt seinen Traum. Doch von einem Tag auf dem anderen verliert er seinen Job, weil die Stasi ihn auf dem Kieker hat! Wer hat ihn denunziert und warum? Das Leben in der DDR wird zunehmend schwieriger und die ersten Fluchtpläne werden geschmiedet. Doch auch die sind nicht sicher Umdenken bei einem mit Inhaftierung. In einer zweiten Zeitebenen 2016 treffen die mittlerweile erwachsenen Männer wieder aufeinander. Trauriger Anlass ist eine Beerdigung. Doch an diesem Abend kommen viele Tatsachen auf den Tisch, was die noch bestehende, lose Freundschaft auf ein ganz harte Bewährungsprobe stellt. Mich hat dieses Buch teilweise erschüttert und teilweise die Augen geöffnet. Einiges war mir bekannt, das ich Verwandtschaft in der DDR hatte. Aber vieles war mir erschreckend neu. Wer sich mit der für ihn unbekannten Geschichte der DDR auseinandersetzen möchte, den kann ich dieses Buch empfehlen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    04.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Jugend und Freundschaft in der DDR

    Angélique Kästner erzählt in ihrem Roman nach wahren Begebenheiten die Geschichte von Kay. Kay ist einer der acht Jugendlichen in der Clique. Beginnend nach einem kurzen Prolog, der die besondere Freundschaft verdeutlicht, springt die Autorin in das Jahr 2016, in dem sich fast alle wieder treffen. Der Anlass ist ein trauriger, eine Beerdigung. In Rückblicken werden besondere Ereignisse und Begebenheiten berichtet. Sehr bildhaft beschreibt Angélique Kästner die Treffen der Jugendlichen, bei denen viel Alkohol fließt. Die Freunde vertrauen einander und stehen füreinander ein. Sie teilen ihre Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Mit zunehmendem Alter werden die Mitglieder der Clique kritischer. Sie erkennen die Enge des Systems, die ihre Möglichkeiten einschränkt und viele ihrer Träume scheitern lässt. Kay weiß sicher, dass er zur See fahren möchte. Er hat es seinem Vater versprochen und tut alles, um seinen Traum zu verwirklichen. Dann wird der Erste aus der Clique wegen versuchter Republikflucht verhaftet, weitere Festnahmen folgen. Kay darf seine Ausbildung nicht beenden und hangelt sich durch, bis er keine Perspektive für sich mehr sehen kann. Die Mitglieder der Clique und ihr Umfeld werden authentisch und lebendig beschrieben. Wechselnde Perspektiven und Zeitsprünge machen die Geschichte spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die sehr persönlichen Erinnerungen machen diesen Roman zu etwas Besonderem. Einige Fotos vervollständigen das Bild sehr gut. Fazit: eine Empfehlung für alle, die mehr über das Leben in der DDR in den 80er Jahren erfahren möchten.

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