Produktbild: Rauch und Schall

Rauch und Schall

Aus der Reihe detebe
21

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/2,5 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

02. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07259-4

Beschreibung

Rezension

»Charles Lewinskys Roman ›Rauch und Schall‹ ist, um ›Faust‹ zu zitieren, alles andere als Schall und Rauch. Er ist ein sehr großes Lesevergnügen.«
»Das ist eines der Bücher, die auf Anhieb gefallen. Das Vergnügen hält bis zur letzten Seite an.«
»Der Autor komponiert aus historischen Fakten und fantasievollen Lügen eine Geschichte mitten aus dem Leben.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/2,5 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

02. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07259-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Goethe hatte Hämorrhoiden ."…

    "Goethe hatte Hämorrhoiden ." Ein erster Satz, der natürlich neugierig macht. Und dann kommt noch eine veritable Schreibblockade dazu. Selten hat man den großen Olympier so menschlich geschildert bekommen wie von Charles Lewinsky. Wie Goethe von seinen Gebrechen geheilt und wie außerdem einer der größten Literaturskandale aufgedeckt wird, sei hier nicht verraten. Auf jeden Fall ein großer Lesespaß. Und ein wenig klassische Bildung gibt es obendrein gratis.

  • Bewertung

    5/5

    06.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman ist ein absolutes Muss

    Dieser Roman ist ein absolutes Muss für Goethe- bzw. WeimarliebhaberInnen. In sehr vergnüglicher Form wird die Schreibblockade des großen Dichters thematisiert und wie sein ungeliebter Schwager Vulpius ihm aus dieser misslichen Lage hilft. Diverse geläufige Zitate lassen grüßen.

  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    08.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Goethe und die Angst vor dem leeren Blatt

    Das erste Buch, das ich im neuen Jahr 2024 gelesen habe, war schon mal ein absoluter Volltreffer und zwar an Intellekt, Unterhaltung und Witz: “Rauch und Schall” - eine Anlehnung an einen Vers aus Goethes “Faust” (“Name ist Schall und Rauch”) - von Charles Lewinsky aus dem Diogenes Verlag. Ein Mann in der Mitte des Lebens, der aufgrund seiner dichterischen Tätigkeit hohes Ansehen genießt und den die kulturbeflissene Öffentlichkeit gar ein Genie heißt. Was macht nun dieser Mann, wir nennen ihn Goethe, wenn ihn sowohl der geheimrätliche After (in Form von Hämorrhoiden) schmerzt, als auch eine Schreibblockade plagt? Leiden, aber still, denn beide Probleme sind nur allzu tabuisiert… Wir schreiben das Jahr 1796 (erschlossen anhand der erwähnten, aus Goethes Leben bekannten Fakten, denn im Roman gibt es keine konkreten Zeitangaben). Goethe ist auf der Rückkehr nach Weimar. Er war mal wieder auf einer seiner Schweizer Reisen, auf denen er seltene Quarzite und Inspiration für neue dichterische Werke sammeln wollte. Zumindest ersteres ist ihm gelungen. Zuhause erwarten ihn also nun seine Lebensgefährtin Christiane Vulpius und das einzige überlebende Kind der beiden, der siebenjährige Sohn August sowie viele leere Blätter, die von ihm oder dem Secretarius Geist qua Diktat beschrieben werden wollen. Was Goethe in dieser Situation gar nicht gebrauchen kann: Zum einen, einen Auftrag des Weimarer Herzogs Carl August (mein bescheidener Vorschlag: Ein Trinkspiel jedes Mal wenn das lustige Wort “Serenissimus” im Text vorkommt) für ein Festgedicht anlässlich des baldigen Geburtstags seiner Gemahlin. Zum anderen, einen sehr selbstbewussten und redegewandten Schwager namens Christian August Vulpius, seines Zeichens schlecht bezahlter Bibliotheksregistrator und Schriftsteller von Trivialliteratur, aus dem die Einfälle und Ideen für seine in Goethes Augen minderwertigen Bücher nur so fließen. Als eine Person, die Neuere deutsche Literatur im Hauptfach studiert, sich viel mit der Weimarer Klassik auseinandergesetzt hat und schon öfters im wunderschönen Weimar war, habe ich schon einen gewissen Wissensvorsprung gehabt, vor allem was Goethes Lebenssituation angeht. Mir war z.B. bewusst, dass Goethe einen Schwager hatte, der Trivialliteratur verfasste und dass er nur einen überlebenden Sohn hatte. Auch der “Rinaldini” verstaubt in der zweiten Reihe in einem meiner Klassiker-Regale. Aber auch wenn man all diese Vorabinformationen nicht hat, kann man wunderbar eintauchen in dieses Buch, denn alles, was man zum Verständnis wissen muss, wird einem erklärt - ob man “weimaraffin” ist oder auch nicht. Die Figurenzeichnung in diesem Buch ist einfach hilarious - mir fällt kein passendes deutsches Wort ein, vielleicht ist Goethes Wortschöpfungskrise auf mich übergesprungen - und könnte nicht mehr auf den Punkt sein in einer Fiktion, die sich in die Realhistorie eingenistet hat. Nach der Lektüre will man einfach, dass es genau so gewesen ist und dass Goethe, Christiane und Christian August Vulpius sowie der “Serenissimus” Carl August genau so gesprochen und agiert haben wie in diesem Roman. Der Humor des Autors ist genau meiner, subtil und britisch und immer auf den Punkt. Ich habe die Lektüre einfach genossen, anders kann ich es nicht sagen. Schwere Themen werden gekonnt umschifft oder so verpackt, dass sie ihre Schwere verlieren. Ein wunderbar unterhaltsames Buch, nicht nur aber natürlich auch besonders für “Goethezeitliebhaber:innen”. Die einzige Sache, die man an diesem Romam kritisieren darf und muss ist die Tatsache, dass er viel zu schnell vorbei ist. Nein, das darf nicht sein. Ich wünsche mir bitte eine oder mehrere Fortsetzungen mit anderen Situationen in Goethes Leben aus Ihrer Feder, Herr Lewsinky. Oder vielleicht mit Schiller als Hauptfigur, ich kann den Odeur der verfaulten Äpfel förmlich riechen. Wenn Sie das lesen, setzen Sie sich also bitte ins Gartenhaus und schreiben drauflos bzw. einfach weiter, in bester Vulpius’scher Manier: Nicht dichten, sondern schreiben - hoc est motto. 

  • Bewertung

    aus Küsnacht ZH

    5/5

    27.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Goethe einmal anders - ein Volltreffer!

    Seit der Mittelschule habe ich mich kaum mehr mit dem "grössten Dichter deutscher Zunge" befasst - umso erfrischender, interessanter und unterhaltsamer war dieser Blick in einen kurzen Abschnitt aus seinem Leben. Charles Lewinsky hat einmal mehr einen Volltreffer gelandet, besten Dank!

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    04.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Goethe hatte Hämorrhoiden.“…

    „Goethe hatte Hämorrhoiden.“ Welch ein Romananfang, direkt zum Schmunzeln. Der Dichterfürst ist auf der Rückkehr von einem Aufenthalt in der Schweiz. Die Kutschfahrt auf den holprigen Wegen verstärkt noch seine Sitzbeschwerden. In Weimar angekommen, drückt ihn ein Termin, den er seit Wochen vernachlässigt, ja vergessen hat. Der Herzog hatte sich von ihm ein Festgedicht zum Geburtstag der Herzogin erbeten, ja bestellt. Die Lieferfrist endete in vier Tagen, doch bisher hat Goethe noch keinen Gedanken daran verschwendet, geschweige denn eine Zeile zu Papier gebracht. Da ist guter Rat oder Hilfe nötig … und die kommt ausgerechnet von seinem Schwager Christian August Vulpius, der für ihn aber nichts weiter als ein „zu wahrer Kunst nicht berufener Vielschreiber“ ist, Doch die besorgte Ehefrau Christiane spielt den Vermittler zwischen Gatten und Bruder, obwohl sich Goethe immer noch dagegen wehrt, mit diesem Dilettanten zusammenzuarbeiten. Doch in der Not muss er in den sauren Apfel beißen, denn die Musen haben ihn verlassen. Unterhaltsam und humorvoll berichtet Charles Lewinsky in der fiktiven Geschichte von der Schreibblockade des Geheimrates. Außerdem gibt er einen amüsanten Einblick in die Weimarer Gesellschaft. Eine köstliche Satire um Goethe und ein vergnüglicher Lesespaß.

Kundinnen und Kunden meinen

5

15

4

6

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (21)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Rauch und Schall