Produktbild: Gewässer im Ziplock

Gewässer im Ziplock Roman | Ein mitreißendes Porträt jüdischen Familienlebens heute

18

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

20437

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

359 (Printausgabe)

Dateigröße

1908 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518777640

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

20437

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

359 (Printausgabe)

Dateigröße

1908 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518777640

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  • Bewertung

    5/5

    08.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So schön

    Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert. Eines der Besten (neben der Kanninchenstall), die ich dieses Jahr gelesen habe. Jemand hat in den Kommentaren vorher geschrieben, dass die Sichtweise Margaritas (Tochter) interessanter war. Ich hab lieber die Sichtweisen von Avi (Vater) gelesen.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingte Leseempfehlung!

    Die 15 jährige Margarita verbringt, wie jedes Jahr, ihre Ferien bei ihren jüdischen Großeltern in Chicago. Sie lebt mit ihrem israelischen, alleinerziehenden Vater in Berlin. Dort ist er seid vielen Jahren Vorbeter und Sänger in einer Synagoge. Nun beschliesst die Großmutter ein Treffen zwischen ihrer Enkelin und deren Mutter, ihrer Tochter, in Jerusalem zu organisieren und Margarita reist dorthin. Die Mutter Marsha hat Mann und Tochter schon vor vielen Jahren verlassen, ist Linguistin geworden und lebt nun für eine gewisse Zeit in Israel. Die beiden kennen sich kaum und Margarita ist eigentlich auch nicht daran interessiert, schließlich hat ihre Mutter nie großes Interesse an ihr gezeigt. Und damit beginnt eine umwerfende Geschichte. Dieses Buch ist ein so großartig erzähltes, vielschichtiges und kluges Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Margarita, die als Teenager versucht ihren oft so steinigen Weg ins Erwachsensein zu gehen. Ari, ihr Vater, der trotz der vielen Jahre in Berlin immer noch nicht richtig deutsch spricht, seine Heimat nicht in der Stadt findet dafür aber in der Synagoge, in der er arbeitet und seinen Glauben lebt. Und seine unendlich große Liebe zu seiner Tochter, bei der sich des Lesers Herz vor Wärme weitet. Was macht Elternsein aus? Dann die Frage nach dem jüdischen Leben: kann man Heimat ausserhalb von Israel finden? Was gehört zum Jüdischsein dazu? Den Glauben leben oder nicht? Ein tiefgehendes, sprachlich oft zartes und poetisches Buch, voller Konflikte und Chaos, laut und leise, einfach umwerfend weise und gut. Unbedingte Leseempfehlung!

  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    18.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bemerkenswertes Debut über modernes jüdisches Leben

    „…aus den Lautsprechern kam Schumanns Träumerei, vielleicht ein Zeichen dafür, dass es ein Albtraum war, nicht echt, doch es war echt, scheiße.“ Wie sieht ein jüdisches Leben in Deutschland heute aus? In Dana Vowinckels Roman „Gewässer im Ziplock“ tauchen wir in das Leben einer zerrissenen jüdischen Familie ein. Die 15-jährige Margarita lebt bei ihrem Vater, dem Kantor Avi in Berlin. Die Sommerferien verbringt sie wie gewöhnlich bei ihren Großeltern in Chicago, bis ihre Mutter aus der Versenkung auftaucht und sie zu sich nach Israel einlädt. Dana Vowinckel wirft verschiedenste jüdische Identitäten zusammen: die amerikanische Familie der Mutter, die israelische des Vaters, die Tochter, die in Deutschland aufwächst. Diese Konstellation führt immer wieder zu Identitätsfragen und Konflikten, die die Protagonisten durch das ganze Buch beschäftigten. „Er war nur satt, weil er Angst vor dem Hunger hatte.“ Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Margarita und Avi. Damit ist der Autorin ein genialer Schachzug gelungen, denn so gewinnt die Handlung an Dynamik und die so unterschiedlichen Sichtweisen, die konservative des Vaters und die liberale der Tochter werden so ständig gegeneinander argumentiert und es entsteht ein vielschichtiges Bild modernen jüdischen Lebens. Sprachlich bewegt sich der Roman auf einem hohen Niveau. Die erst 26-jährige Autorin wurde zu Recht beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet. Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die ausufernden, teils sehr kindischen Streitigkeiten vor allem im letzten Drittel. Dana Vowinckel ist ein bemerkenswertes Debüt gelungen, das einen guten Einblick in das Judentum heute gibt. 4,5/5

  • si_liest

    aus Lörrach

    5/5

    06.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich muss zugeben, dass ich…

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch, hätte ich es in der Buchhandlung gesehen, wahrscheinlich übersehen hätte, da das Cover trotz des schönen Designs doch recht unscheinbar ist und der Titel mich auf den ersten Blick auch nicht unbedingt angesprochen hätte. Leider wäre dann aber ein absolutes Highlight dieses Lesejahres an mir vorbei gegangen! In ihrem Debütroman erzählt die Autorin Dana Vowinckel sehr gekonnt und überraschend ausgereift eine Familiengeschichte zwischen Kontinenten und Kulturen, die sich auf moderne Art und Weise mit Tradition und Glaube auseinandersetzt und die mir eine Fülle an neuen Perspektiven und Denkweisen aufgezeigt hat. Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, ob mir der Roman nicht zu „jugendlich“ ist, da vieles aus der Perspektive der 15-jährigen Margarita erzählt wird, aber dem war zum Glück nicht so. Beim Lesen war ich in einem richtigen Flow, was wahrscheinlich auch daran lag, dass verschiedene Orte und Perspektiven in die Handlung einfließen; das hat den Text für mich sehr abwechslungsreich und interessant gemacht. Wie die Autorin die Zerrissenheit Margaritas zwischen den Kulturen darstellt, hat mich sehr beeindruckt. Ich habe mir oft die Frage gestellt, wer oder was eigentlich unsere Herkunft und unsere Heimat definiert. Toll und spannend fand ich auch, welch große Rolle die Sprache(n) spielt. Wie drückt man sich aus, wenn man zwischen verschiedenen Sprachen steht? Was bleibt dabei auf der Strecke? Der Roman bietet auf jeden Fall viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren und ich wünsche mir, dass noch viele Leser*innen dieses wunderbare Buch entdecken.

  • Readaholic

    5/5

    02.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die 15-jährige Margarita lebt…

    Die 15-jährige Margarita lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater Avi in Berlin, die Mutter hat sie verlassen, als Margarita noch ganz klein war. Avi ist strenggläubiger Jude und Kantor in einer jüdischen Gemeinde. Wie jedes Jahr verbringt Margarita den Sommer bei ihren Großeltern mütterlicherseits in Chicago. Früher hat ihr das gefallen, heute langweilt sie sich. Als ihre Großmutter den Vorschlag macht, Margarita könnte ihre Mutter Marsha in Jerusalem besuchen, wo diese einen Lehrauftrag angenommen hat, weigert sich Margarita zunächst. Schließlich hat sie ihre Mutter seit 13 Jahren nicht mehr gesehen und auch sonst keinen Kontakt zu ihr gehabt. Trotz großer Bedenken fliegt sie. Nach anfänglichen Problemen und Missverständnissen, bei denen Marsha gleich ihre Unzuverlässigkeit beweist, reisen die beiden durch Israel, mal keimt so etwas wie Zuneigung auf, dann streiten sie sich wieder, dass die Fetzen fliegen. Das Ganze kulminiert darin, dass Margarita abhaut und damit Mutter, Vater und Großeltern in Panik versetzt und Avi ebenfalls nach Israel fliegt. Ich wollte dieses Buch gern lesen, um etwas über den jüdischen Glauben zu erfahren. In der Tat nimmt die Beschreibung der vielfältigen Rituale einen großen Platz in diesem Roman ein. Das lückenhafte Glossar hebräischer Begriffe war zum Verständnis nur bedingt hilfreich. Die Vielzahl an nicht erklärten und oft auch aus dem Zusammenhang nicht hervorgehenden Begriffe ist meine größte Kritik an diesem Roman. Den Deutschenhass, dem Margarita in Israel ausgesetzt ist, fand ich schlimm. Was kann eine Fünfzehnjährige für den Holocaust? Auch Avi, der sich bewusst für ein Leben in Deutschland entschieden hat, steht Deutschland sehr kritisch gegenüber. Deutsch bezeichnet er als Nazi-Sprache, seine Überlegung, ob es in Auschwitz wohl Handcreme gebe „mit Tote-Juden-Asche“, die wahrscheinlich sarkastisch sein sollte, finde ich in höchstem Maße geschmacklos. Wir erleben Margarita als verunsicherten Teenager, der seinen Platz in der Welt sucht und einfach nur gesehen werden möchte. Die sich ständig streitenden Eltern machen es ihr nicht leicht. Am Schluss muss sie eine große Entscheidung treffen, jedoch ist nicht ganz klar, wie sie sich auf Dauer entscheidet. Ein durchaus empfehlenswertes, aber nicht einfach zu lesendes Buch über die Sorgen und Nöte eines Teenagers in der Findungsphase, eine schwierige Familienkonstellation und jüdisches Leben in Deutschland, den USA und Israel.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu Recht preisgekrönt.

    Bachmannpreis 2023 für einen Auszug, Literturpreis der deutschen Wirtschaft und jetzt der Buchpreis Familienroman 2024 der Stiftung Ravensburger Verlag - die Auszeichnungenn für diesen Roman haben mich neugierig gemacht. Es geht um die Geschichte einer jüdischen Familie, deren Mitglieder kaum unterschiedlicher sein könnten. Die Eltern der 15-jährigen, heftig pubertierenden Erzählerin Margarita leben getrennt. Der alleinerziehende Vater, gebürtiger Israeli, arbeitet in Berlin als Kantor einer jüdischen Gemeinde.Der Roman vermittelt anschaulich Einblicke in den Alltag und die Erfahrungen jüdischer Familien in Deutschland, zugleich ist er eine Coming-of-Age-Geschichte. Margarita wächst dreisprachig auf – Deutsch, Amerikanisch, Iwrit – und bewegt sich sprachlich geschmeidig, psychologisch aber überfordert in den Welten ihrer Eltern und Großeltern, wodurch der Roman eine besondere Intensität gewinnt.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Baumgartner

    Verena Baumgartner

    OSIANDER Lörrach

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Mädchen, 3 Kontinente und 3 Sprachen

    Die 15-jährige Margarita lebt mit ihrem Vater Avi in Berlin, der von Beruf Kantor in einer Synagoge ist. In den Sommerferien besucht Margarita immer ihre Großeltern mütterlicherseits in Chicago. Doch dieses Mal ist es anders, sie langweilt sich nicht nur, auch soll sie plötzlich ihre Mutter in Jerusalem besuchen. Wirklich Lust hat Margarita nicht, schließlich glänzt ihre Mutter seit vielen Jahren mit Abwesenheit. Nach anfänglichen Protest lenkt sie ein, schließlich hat sie auch einige Fragen an ihre Mutter. Ein mitreißender Familienroman, mit einer beeindruckenden Sprache und liebenswürdigen, teils widerspenstigen Charaktere. Als Leser taucht man tief in die Geschichte ein, ob hoch in den Wolken oder mit den Füßen im Meer, und ist traurig, wenn diese endet. Begeisternd und ganz toll!

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