Produktbild: Wie die Vögel unter dem Himmel

Wie die Vögel unter dem Himmel Roman | Der wichtigste Roman der amerikanischen Ikone - ein zeitloser Klassiker

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.12.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2993 KB

Übersetzt von

Antje Rávik Strubel

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730730

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

28.12.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2993 KB

Übersetzt von

Antje Rávik Strubel

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730730

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  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    29.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie immer lesenswert!

    Klappentext: „Gibt es Unschuld in einer Welt voller Gewalt? Die Amerikanerin Charlotte Douglas hat zwei gescheiterte Ehen hinter sich, ihre Tochter ist mit einer Guerillatruppe in den Untergrund gegangen. Dennoch ist Charlottes Vertrauen in die gutbürgerliche Welt durch nichts zu erschüttern. In der vagen Hoffnung, wieder mit ihrer Tochter vereint zu werden, reist sie in eine scheiternde mittelamerikanische Republik. Zwischen Dinnerpartys, Wohltätigkeitsarbeit und gedankenlosen Affären übersieht sie geflissentlich, was sich vor ihren Augen abspielt und droht, sie mit in den Abgrund zu reißen: Eine Spirale der sinnlosen Gewalt. Ein bedeutender und zeitloser Roman über die schicksalhafte Verknüpfung von Politischem und Privatem.“ Joan Didions Roman „Wie die Vögel unter dem Himmel“ ist eine Art Zeitzeugnis aus den 1970er Jahren der USA. Didions Schreibstil ist im Vergleich zu anderen ihrer Erzählungen recht starr und kühl. Schlimm? Ich muss gestehen, dass dadurch der sowieso bestehende Abstand zu den Figuren unweigerlich „normal“ wurde. Es war keinesfalls fremd Charlottes Geschichte zu folgen oder gar Gefühle darin zu verlieren. Didion zeichnete immer Aufnahmen ihrer Zeit auf. Egal wie und mit welchem Stil und so auch hier. Und solche Aufnahmen dürfen gerne unterkühlt präsentiert werden, zumindest für meine Begriffe. Ihr Schreibstil war auch hier wieder bildhaft und an den passenden Stellen emotional wen nötig. Überladen war er stets nie und auch immer mit politischen Spitzen versehen. Charlotte geht ihren Weg und die Politik zieht dabei ihre Bahnen, dass sie dabei das wichtigste in ihrem Leben verliert, kommt für Didion-Kenner nicht überraschend. Sie bohrte auch mit diesem Roman in tiefen Wunden des Landes und wer glaubt, dass das alles nur Geschichten sind, der irrt. Das Bild nach außen wurde immer gewahrt aber wehe es grätschte etwas dazwischen und die Politik ist erbarmungslos. Erschreckend ist, dass der Roman auch heute in den Jahren 2023/2024 aktuell ist. Ja, er ist zeitlos und von enormer Bedeutung. Fazit: Ja, es war ein Lesegenuss der anderen Art Didions aber dennoch war es ein Genuss. 5 Sterne hierfür!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    29.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klappentext: „Gibt es…

    Klappentext: „Gibt es Unschuld in einer Welt voller Gewalt? Die Amerikanerin Charlotte Douglas hat zwei gescheiterte Ehen hinter sich, ihre Tochter ist mit einer Guerillatruppe in den Untergrund gegangen. Dennoch ist Charlottes Vertrauen in die gutbürgerliche Welt durch nichts zu erschüttern. In der vagen Hoffnung, wieder mit ihrer Tochter vereint zu werden, reist sie in eine scheiternde mittelamerikanische Republik. Zwischen Dinnerpartys, Wohltätigkeitsarbeit und gedankenlosen Affären übersieht sie geflissentlich, was sich vor ihren Augen abspielt und droht, sie mit in den Abgrund zu reißen: Eine Spirale der sinnlosen Gewalt. Ein bedeutender und zeitloser Roman über die schicksalhafte Verknüpfung von Politischem und Privatem.“ Joan Didions Roman „Wie die Vögel unter dem Himmel“ ist eine Art Zeitzeugnis aus den 1970er Jahren der USA. Didions Schreibstil ist im Vergleich zu anderen ihrer Erzählungen recht starr und kühl. Schlimm? Ich muss gestehen, dass dadurch der sowieso bestehende Abstand zu den Figuren unweigerlich „normal“ wurde. Es war keinesfalls fremd Charlottes Geschichte zu folgen oder gar Gefühle darin zu verlieren. Didion zeichnete immer Aufnahmen ihrer Zeit auf. Egal wie und mit welchem Stil und so auch hier. Und solche Aufnahmen dürfen gerne unterkühlt präsentiert werden, zumindest für meine Begriffe. Ihr Schreibstil war auch hier wieder bildhaft und an den passenden Stellen emotional wen nötig. Überladen war er stets nie und auch immer mit politischen Spitzen versehen. Charlotte geht ihren Weg und die Politik zieht dabei ihre Bahnen, dass sie dabei das wichtigste in ihrem Leben verliert, kommt für Didion-Kenner nicht überraschend. Sie bohrte auch mit diesem Roman in tiefen Wunden des Landes und wer glaubt, dass das alles nur Geschichten sind, der irrt. Das Bild nach außen wurde immer gewahrt aber wehe es grätschte etwas dazwischen und die Politik ist erbarmungslos. Erschreckend ist, dass der Roman auch heute in den Jahren 2023/2024 aktuell ist. Ja, er ist zeitlos und von enormer Bedeutung. Fazit: Ja, es war ein Lesegenuss der anderen Art Didions aber dennoch war es ein Genuss. 5 Sterne hierfür!

  • yellowdog

    4/5

    28.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das harmonische Beben in Boca…

    Das harmonische Beben in Boca Grande Joan Didions Roman „Wie die Vögel unter dem Himmel“ ist in den siebziger Jahren entstanden und auch ein wenig ein Produkt seiner Zeit. Der Originaltitel A Book of Common Prayer ist vielleicht der bessere. Auffällig ist der sachliche Erzählstil. Es ist eine Art Bericht. Dadurch kommt man der Hauptfigur nicht so nahe. Erzählerin ist Grace Strasser-Mendana, eine Frau, die mit der amerikanischen Hauptprotagonistin Charlotte Douglas bekannt war. Sie treffen sich in einem lateinamerikanischen Land. Einschneidendes Ereignis für Charlotte war das Verschwinden ihrer Tochter Marin, nachdem diese an einem politisch motivierten Anschlag beteiligt war. Die distanzierte Erzählart erinnert an Essays, von denen Joan Didion so einige geschrieben hat. In einem Roman ist diese Form problematisch, doch die Themen an sich sind packend und die Dramaturgie des Plots nimmt kontinuierlich zu. Es ist insgesamt gesehen ein interessantes Buch.

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