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Ann-Helén Laestadius

1. Das Leuchten der Rentiere

Das Leuchten der Rentiere Roman

Gesprochen von
168

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Jana Marie Backhaus-Tors

Spieldauer

11 Stunden und 20 Minuten

Erscheinungsdatum

18.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Steinbach sprechende Bücher

Übersetzt von

Dagmar Missfeldt + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783987360671

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Jana Marie Backhaus-Tors

Spieldauer

11 Stunden und 20 Minuten

Erscheinungsdatum

18.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Steinbach sprechende Bücher

Übersetzt von

  • Dagmar Missfeldt
  • Maike Barth

Sprache

Deutsch

EAN

9783987360671

Herstelleradresse

Steinbach Sprechende
Panoramaweg 22
74547 Untermünkheim
DE

Email: vertrieb@sprechendebuecher.de

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  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    3/5

    27.03.2024

    Hörbuch (CD)

    bedrückende Geschichte über das Leben der Sami

    3,5 Sterne Die 9jährige Elsa, eine Samin, wird Zeugin am Mord ihres Rentierkalbs Nastegallu, was sie nie verwindet. Und der Täter hat ihr gedroht und das abgeschnittene Ohr ihres Kalbs hingeworfen, weshalb sie sich nun nicht zugeben traut, dass sie diesen gesehen hat. Und die Polizei sieht das Töten eines Rentiers nicht als Straftat an. Dieses schreckliche Wissen belastet Elsa ihr Leben lang. Und es ist für alle Samen bedrückend, dass diese immer noch diskriminiert und nicht ernst genommen werden. Die Polizei unternimmt nie etwas (Elsas Rentier ist ja nicht das einzige Vorkommnis dieser Art). Das Buch wird als Roman eingestuft, und nicht als Krimi. Aber aufgrund des Klappentextes hätte ich mir schon mehr in der Art Krimi vorgestellt. Das ging leider etwas unter bzw. war nicht soo gut ausgearbeitet und teilweise auch nicht fesselnd erzählt. Das Erzähltempo ist eher langsam und die Erzählweise sehr ruhig. Da man ja schon von Anfang an weiß, wer der Täter ist, fällt hier auch Spannung weg. Die Geschichte der Sami, deren Leben und Alltag ist allerdings sehr interessant dargestellt, und leider ist wohl heutzutage tatsächlich immer noch so, dass dieses Volk nicht akzeptiert, sondern diskriminiert wird. Und Rentiere sind eben nur Dinge. Wenn jemand also sämtliche Rentiere tötet, ist es nur Diebstahl. Leider wird das sehr oft wiederholt, und mich hat gestört, dass die Sami nichts gegen diese Ungerechtigkeit unternehmen, sondern sich derart unterdrücken lassen. Erst als Erwachsene möchte Elsa für die Rechte ihres Volkes kämpfen. Am Ende nimmt die Geschichte nochmal etwas an Fahrt auf. Schade, dass der Täter keine 'richtige' Strafe erhalten hat. Also etwas, das aufs Gesetz aufbaut und den Samen in Zukunft Hoffnung geben kann. Die Sprecherin spricht mir manchmal etwas zu eintönig, dennoch habe ich ihr gerne zugehört. Fazit: Eine bedrückende Geschichte über das Leben der Sami mit einer starken Protagonistin, die Änderungen herbeiführen will.

  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    3/5

    27.03.2024

    Hörbuch (CD)

    bedrückende Geschichte über…

    bedrückende Geschichte über das Leben der Sami 3,5 Sterne Die 9jährige Elsa, eine Samin, wird Zeugin am Mord ihres Rentierkalbs Nastegallu, was sie nie verwindet. Und der Täter hat ihr gedroht und das abgeschnittene Ohr ihres Kalbs hingeworfen, weshalb sie sich nun nicht zugeben traut, dass sie diesen gesehen hat. Und die Polizei sieht das Töten eines Rentiers nicht als Straftat an. Dieses schreckliche Wissen belastet Elsa ihr Leben lang. Und es ist für alle Samen bedrückend, dass diese immer noch diskriminiert und nicht ernst genommen werden. Die Polizei unternimmt nie etwas (Elsas Rentier ist ja nicht das einzige Vorkommnis dieser Art). Das Buch wird als Roman eingestuft, und nicht als Krimi. Aber aufgrund des Klappentextes hätte ich mir schon mehr in der Art Krimi vorgestellt. Das ging leider etwas unter bzw. war nicht soo gut ausgearbeitet und teilweise auch nicht fesselnd erzählt. Das Erzähltempo ist eher langsam und die Erzählweise sehr ruhig. Da man ja schon von Anfang an weiß, wer der Täter ist, fällt hier auch Spannung weg. Die Geschichte der Sami, deren Leben und Alltag ist allerdings sehr interessant dargestellt, und leider ist wohl heutzutage tatsächlich immer noch so, dass dieses Volk nicht akzeptiert, sondern diskriminiert wird. Und Rentiere sind eben nur Dinge. Wenn jemand also sämtliche Rentiere tötet, ist es nur Diebstahl. Leider wird das sehr oft wiederholt, und mich hat gestört, dass die Sami nichts gegen diese Ungerechtigkeit unternehmen, sondern sich derart unterdrücken lassen. Erst als Erwachsene möchte Elsa für die Rechte ihres Volkes kämpfen. Am Ende nimmt die Geschichte nochmal etwas an Fahrt auf. Schade, dass der Täter keine 'richtige' Strafe erhalten hat. Also etwas, das aufs Gesetz aufbaut und den Samen in Zukunft Hoffnung geben kann. Die Sprecherin spricht mir manchmal etwas zu eintönig, dennoch habe ich ihr gerne zugehört. Fazit: Eine bedrückende Geschichte über das Leben der Sami mit einer starken Protagonistin, die Änderungen herbeiführen will.

  • Martina

    aus Bottrop

    5/5

    12.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch das unter die Haut geht

    Ich habe diesen Roman verschlungen . Er hat mich betroffen gemacht und berührt. Die Rücksichtslosigkeit gegenüber Intrigen Volksgruppen gibt es in vielen Ländern ,das bedrückt. Der Klimawandel ,der in dieser Geschichte gut dargestellt wird, mit seinen Auswirkungen auf uns alle und auf die Tierwelt wird offensichtlich. Ein Buch das man so schnell nicht vergisst. Danke an die Autorin die mich in eine andere Welt mitgenommen hat.

  • Bewertung

    5/5

    09.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Einsicht in das Leben der Sami

    Für mich ist das Buch richtig gut und wichtig. Es zeigt das die ach so toleranten Schweden wahrscheinlich doch nicht so tolerant sind wenn es um ein Urvolk geht das anders lebt. Die unglaubliche Brutalität gegenüber den Rentieren ist unfassbar. Das Buch ist richtig und wichtig.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    16.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Leuchten und Schatten – Ein Blick auf die samische Welt

    „Das Leuchten der Rentiere“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ann-Helén Laestadius erzählt mit viel Einfühlungsvermögen und einer bildhaften, klaren Sprache vom Leben der samischen Gemeinschaft im hohen Norden – zwischen Rentierzucht, Traditionen und den Herausforderungen einer modernen Welt. Die Landschaftsbeschreibungen sind so eindrucksvoll, dass ich beim Lesen das Knirschen des Schnees und das besondere Licht der Polarnächte fast selbst gespürt habe. Die Figuren wirken authentisch, nahbar und lebendig – Menschen, deren Leben stark mit Natur und Tieren verbunden ist. Besonders intensiv fand ich, wie das Buch auch den schwierigen Aspekt anspricht: den oft respektlosen oder gleichgültigen Umgang der Mehrheitsbevölkerung mit der samischen Kultur. Es schmerzt zu sehen, wie Vorurteile, mangelnde Unterstützung und fehlendes Verständnis das Zusammenleben belasten. Laestadius schafft es, diese Konflikte nicht plakativ, sondern subtil und aus Sicht der Betroffenen darzustellen, sodass sie lange nachwirken. Für mich ist „Das Leuchten der Rentiere“ deshalb nicht nur ein poetischer Blick auf eine besondere Lebensweise, sondern auch ein wichtiges literarisches Plädoyer für kulturelle Vielfalt, Respekt und Empathie. Ein Buch, das Herz und Kopf berührt – und eine Einladung, die eigene Haltung gegenüber Minderheiten zu hinterfragen. Fazit: Bewegend, atmosphärisch und gesellschaftlich relevant – ein Roman, der sowohl Schönheit als auch Schatten zeigt und deshalb umso bleibender wirkt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (168)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion Olßon

    Marion Olßon

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Licht und Schatten in der Dunkelheit

    Kraftvoll und voller Leben, dunkel und voller Mysterien , ein Roman so ergreifend und tiefgehend. So mitreißend, so schön und doch voller Urgewalt und Gewalt. Dieser tiefe Einblick in ein zerrissenes Land voller Vorurteile und Neid und doch so weit und unbegreiflich, doch voller Verständnis für die Natur und deren Bewohner, der Hohe Norden voller Geheimnisse.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Buch über ein weites Land, eine unterdrückte Völkergruppe, Verbrechen, Schuld und Sühne

    Das Buch spielt ganz hoch im Norden Skandinaviens beim Volk der Samen, eines der letzten indigenen Völker Europas. Ihre Hauptaufgabe ist es sich um die Rentiere zu kümmern, die für sie als Familienmitglieder gelten. Das Buch beginnt mit einem Überfall auf eines der Tiere. Ein junges Mädchen wird Zeuge dieser Wilderei aber durch eine Drohung zum Schweigen gebracht. Dieser Abend wird ihr Leben prägen… Ein großartiges Buch über ein weites Land, eine unterdrückte Völkergruppe, Verbrechen, Schuld und Sühne- sehr zu empfehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Forster

    Stephanie Forster

    OSIANDER Marktoberdorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise nördlich des Polarkreises. die man so schnell nicht wieder vergisst!

    Als Tochter samischer Rentierhirten muss Elsa früh lernen wie hart das Leben sein kkann. Und während sie zwischen Familientraditionen und großen Träumen aufwächst, muss sie immer wieder gegen uralte Vorstellungen von Geschlechterrollen, Ungerechtigkeit und Vorurteilen kämpfen. Eine zutiefst bewegende Geschichte eines Mädchens, dass die Widrigkeiten des Lebens nach vorneweg angeht und gleichzeitig den Schwund einer uralten Kultur, die auch ihre eigenen Familie prägt, ankämpft. Sehr ergreifend geschrieben nimmt uns diese Geschichte mit auf eine Reise nördlich des Polarkreises. die man so schnell nicht wieder vergisst!
  • Zum Bewerterprofil von Hannah Mozer

    Hannah Mozer

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman hat mich bis zur...

    Dieser Roman hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und in Atem gehalten. Einen Einblick in Elsas Familiengeschichte zu bekommen und ihre Kultur und die damit verbundenen Hürden sind sehr eindrücklich beschrieben. Große Klasse und für alle die was besonderes lesen wollen.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Trautmann-Fessler

    Barbara Trautmann-Fessler

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarer Roman aus einer anderen Welt

    Elsa, die in einer samischen Familie in Nordnorwegen aufwächst, ist neun Jahre alt, als sie ihr Rentier getötet auffindet und den Mann, der dafür verantwortlich ist, erkennt. Dieser gibt ihr mit einer eindeutigen Geste zu erkennen, was ihr blüht, wenn sie ihn verrät und tief verschreckt schweigt Elsa. Dieses Schweigen und die Unmöglichkeit, mit jemand anderem darüber zu sprechen, lässt sie einsam und traurig werden. Erst viele Jahre und viele getötete und qualvoll verendete Rentiere später trifft Elsa als erwachsene Frau auf ihn, sie hat sein Leben in der Hand und muss eine Entscheidung treffen. In diesem unglaublich dichten und spannenden Roman ist neben Elsa und ihrer Familie vor allem die samische Lebensart und Kultur mit ihren Bräuchen und Traditionen, aber auch mit ihren Schwierigkeiten und Problemen in einer sich wandelnden Welt das Thema. Hat ihre Lebensweise noch eine Zukunft? Hoffentlich! Das wünscht man sich nach dieser Lektüre von ganzem Herzen. Unbedingte Leseempfehlung!

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