Produktbild: Dreizehnfurcht

Dreizehnfurcht Longlist Phantastik-Preis 2024

39

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4434 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608121940

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4434 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608121940

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  • melange

    aus Bonn

    4/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Aus der Zeit gefallen

    Zum Inhalt: Moritz, genannt Momme, hat Angst vor der Zahl 13. So sehr, dass sie ihn an der Führung eines normalen Lebens mit Arbeitsplatz und Unterkunft hindert. Der Ausweg bietet sich mit einem Jobangebot in die brandenburgische Provinz. Sein neuer Arbeitgeber entpuppt sich als Mensch aus einer Parallelwelt, in die auch Momme wechselt. Hinein in ein Berlin, welches eine dreizehnte Stunde, jedoch weder Elektrizität noch andere neumodische Errungenschaften besitzt. Mein Eindruck: Der Autor Wieland Freund weiß geschickt eine Zeit auferstehen zu lassen, die an den Anfang des letzten Jahrhunderts erinnert - inklusive Verhalten und Sprache der darin befindlichen Charaktere. Interessant wird es immer dann, wenn die Figuren die Welten wechseln und entweder Unbehagen, Furcht oder Freiheit verspüren. Es ist spannend zu sehen, wie auf der einen Seite Personen versuchen, den Status Quo beizubehalten und dabei auch nicht vor Gewalt und Umsturz zurückschrecken und andere das Beste aus beiden Welten suchen, um beispielsweise mit dem Schmuggel von Medikamenten Leben zu retten. So bietet sich eine unorthodoxe Geschichte, die sich der Einordnung in ein Genre entzieht. Wie die Grenzgänger in Berlin. Mein Fazit: Seltsam, aber fesselnd

  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    16.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Das Spiel der Schwestern

    Momme Bangs panische Angst vor der Zahl 13 hat ihm schon das ge­samte Leben ver­saut. Sein Stu­dium musste er ab­brechen, bei jedem Job wurde er schnell wie­der ge­kün­digt, denn wer braucht schon eine Be­die­nung im Café, die keine Summe kas­siert, in der 13 Euro oder 13 Cent vor­kom­men, wer einen Kurier­fah­rer, der keine Sen­dungen in Haus­num­mern 13 zu­stellt? Sogar den Räu­mungs­be­scheid für seine Woh­nung hat er über­sehen, weil er Briefe, die am 13. ein­tref­fen, un­ge­sehen ver­nich­tet. Mit viel Glück be­kommt er dann doch noch einen Haus­meis­ter­job. Und sein neuer Chef weiß sogar, dass Momme unter der Drei­zehn­furcht lei­tet – und dass diese ‚Krank­heit’ hand­feste Gründe hat. Dieses Weltenreise-Abenteuer von Wieland Freund fällt selbst im Urban-Fan­tasy-Genre weit aus dem ge­wohn­ten Rah­men. Üb­liche Fan­tasy-Ele­mente feh­len hier näm­lich kom­plett. Zau­berei oder magi­sche Wesen exis­tie­ren in die­ser Ge­schichte nicht. Statt­des­sen steht eine Paral­lel­welt, ein von unse­rer Welt ab­ge­trenn­ter Be­reich Ber­lins na­mens Drei­zehn­eichen, in dem die Uhren im wört­lichen Sinne anders gehen, im Zent­rum des Ge­sche­hens. Die ein­zige Ver­bin­dung stel­len einige we­nige Türen mit der Zahl 13 dar, die aber nur von sehr we­ni­gen Men­schen unse­rer Rea­li­tät wahr­nehm­bar sind. Damit ar­bei­tet der Autor The­men wie techni­sierte Welt vs. Tra­di­ti­onen oder Wei­ter­ent­wick­lung vs. pseudo-reli­giö­sem Be­har­ren auf dem Vor­her­be­stimm­ten auf. Der junge Prota­gonist wird hier zum Spiel­ball der Aus­ein­an­der­set­zungen. Die Zahl 13 ist dabei schnell seine ge­ringste Sorge. Das Ende wirkt dann fast etwas ab­rupt, und manche De­tail­fra­gen blei­ben offen. Auf eine Fort­set­zung deu­tet das Ende aller­dings nicht hin. Nachdem der Autor den Anfang aus Sicht seines Hauptprota­gonis­ten er­zählt, wech­seln sich die im Fokus ste­hen­den Cha­rak­tere später ab. Fazit: Dieses Buch gewinnt seinen Reiz hauptsächlich aus der außer­ge­wöhn­lichen Idee, die den Leser fern­ab ge­wohn­ter Pfade führt.

  • Sonjalein1985

    4/5

    15.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Zahl Dreizehn

    Inhalt: Der junge Momme Bang hat panische Angst vor der Zahl 13. Diese Angst ist so stark, dass sie sein ganzes Leben beeinflusst und seine letzte Chance auf eine Arbeit darin besteht, als Haushüter in einem ehemaligen Hotel anzufangen. Dort stößt er allerdings auf ein Portal, das ihn ausgerechnet in den dreizehnten Bezirk Berlins entführt, einen Ort, an dem jeglicher Fortschritt abgelegt wird. Doch wer meint, ohne Fortschritt wäre die Welt noch in Ordnung, der irrt, denn auch hier lauern Machtkämpfe und Verschwörungen, in die Momme prompt hineingezogen wird. Meinung: „Dreizehnfurcht“ ist ein interessanter Fantasyroman, der sich nicht nur mit Zwängen und Angst, sondern auch noch mit einer ganzen verborgenen Welt befasst. Im Mittelpunkt steht unter anderem Momme Bang, der panische Angst vor der Zahl 13 hat. Diese Angst hat ihn von anderen Menschen isoliert und eine Abwärtsspirale gedrängt, der er aus eigener Kraft nicht entkommen kann. Denn an einem 13. seine Wohnung zu verlassen oder nur um 13 Uhr zu einem Termin zu erscheinen, wäre dem jungen Mann unmöglich. Als er von einer mysteriösen GmbH die Chance erhält, in einem abgelegenen ehemaligen Hotel, als Haushüter anzufangen, hofft er auf einen Neuanfang. Erzählt wird nicht nur aus Mommes Sicht, sondern, unter anderem, noch aus der des mürrischen Obersts Falke, der mit seinem Fall betraut wird und eine Abneigung gegen alles und jeden zu haben scheint. Und aus der Sicht von Merle, einer starken Frau, die viel verloren hat und noch mehr riskiert, um anderen zu helfen. Zwischenzeitlich werden immer wieder Tagebucheinträge des Dichters Clemens vom Stein eingespielt, die die Geschehnisse aus seiner Sicht untermauern. Die Geschichte ist interessant gemacht und andersartig. Die Idee eines verborgenen Teils Berlins, der sich dem Fortschritt verweigert, ist, definitiv besonders. Ebenso wie die verborgenen Machtkämpfe, die hier stattfinden. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn das Buch an einigen Stellen einige Längen aufweist. Fazit: Interessantes Buch mit einigen Längen, das dennoch gut unterhalten kann.

  • MsChili

    3/5

    11.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Teils verwirrend, mit einer guten Idee

    Hier hat mich der Klappentext gleich angesprochen und doch konnte mich die Geschichte am Ende nicht so mitreißen, wie ich es gerne gehabt hätte. Momme ist zwanghaft und hat es dadurch schwer in dieser schnelllebigen Welt. Doch dann soll er sich um ein abgelegenes Haus kümmern und stolpert so in ein anderes Berlin. Die Geschichte wird aus den Sichten verschiedener Charaktere erzählt und man bekommt so umfassende Eindrücke. Dennoch bleibt es eher eine Erzählung, für mich gab es wenige Überraschungen und es fehlten mir grundlegende Spannungsmomente. Die Idee fand ich aber spitze. Ein Berlin, das neben dem echten Berlin existiert, aber ohne jegliche Errungenschaften der heutigen Zeit, von der wir doch so sehr abhängig sind. Zuerst wurde ich mit Momme nicht richtig warm, das hat sich im Verlauf gebessert und doch war er nicht vollständig greifbar für mich. Auch die anderen Charaktere blieben für mich etwas blass, wie allgemein die Beschreibung der Welt. Dennoch hat mir Dreizehneichen als Handlungsort gefallen, ein paar Beschreibungen mehr wären aber super gewesen. Es gab verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen und so auch die einzelnen Charaktere. Und doch hatte ich erwartet mehr von Momme zu erfahren. Interessant, nur mich konnte es nicht so mitreißen, wie erwartet.

  • Bewertung

    aus Apolda

    3/5

    11.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Punkte für das Cover und die Idee

    Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Den Klappentext und das Cover haben mich dazu eingeladen, mir das Buch zuzulegen. Der Anfang war auch gar nicht so schlecht, aber dann hat das Wort "dreizehn" einfach nur noch genervt. Ich habe es nicht zu Ende gelesen. Sicher gibt es Leser, denen es gefallen hat. Die Idee ist auch gar nicht schlecht, für mich war es nichts.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (39)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jonas Reisser

    Jonas Reisser

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Triskaidekaphobiker aufgepasst!

    Man stelle sich ein Leben ohne die 13 vor. Leicht dachte ich zunächst. Doch für Moritz "Momme" ist es alles andere als leicht. Seien es Telefonnummern, Postleitzahlen, Treppenstufen oder die Uhrzeit, überall lauern Gefahren. Was aber, wenn sich hinter diesem Fluch ein Segen verbirgt, eine ganz neue Welt? Eine Welt ohne die Tücken moderner Technik, ohne den stressigen Alltag, der heute allgegenwärtig ist. Die ganz besondere Welt, die Wieland Freund im Schatten Berlins erschafft ist ein echter Hingucker und die Geschichte, die sich um Moritz Bang entfaltet nicht minder spannend. Wer einmal ein bisschen abseits der 08/15 Fantasy lesen will, der ist hier hervorragend aufgehoben!

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