An Minnas Schule wird ein Wettbewerb ausgeschrieben: Weltverbessern für Anfänger. Echt jetzt?! Immerhin, der Klasse, in der man sich am meisten engagiert, winkt eine Fahrt nach Tallinn. Minna lässt das erst mal kalt. Bis ihre Oma ins Pflegeheim kommt und glasklar wird, welchem Bereich des täglichen Lebens man eine deutliche Verbesserung verpassen könnte. Also organisiert Minna kurzerhand einen Pflegeheimbesuchsdienst. Keine leichte Aufgabe in einer Klasse, die selbst der Schulpsychologe meidet. Rumgezicke, Liebeskummer, Lehrergenerve und getrennte Eltern tun ihr Übriges. Was nach einigen Anlaufschwierigkeiten dann passiert, übersteigt allerdings nicht nur Minnas Vorstellungsvermögen .
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Bewertung am 23.07.2021
Bewertungsnummer: 1534908
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Als an Minnas Schule ein Wettbewerb zum Thema Weltverbessern ausgeschrieben wird, sind sofort alle Schüler Feuer und Flamme: Neben einem täglichen (und unausweichlichen) Begrüßungsdienst und einem (eigentlich unnötigen) Fahrradstellplatz-Zuweiser wird ein (halbtoter) Hamster gerettet. Doch Minna sieht an anderer Stelle Verbesserungsbedarf: im Altenheim. Und so stellt sie kurzerhand einen Besuchsdienst auf die Beine. Mit viel Witz und tollen Charakteren beleuchtet Stepha Quitterer ein topaktuelles Thema und zeigt dabei, was in den meisten Fällen zu kurz kommt - die Umsetzung. Also: Lasst uns was tun und nicht nur reden! Ab 12 Jahren
Minna
Bewertung aus Dresden am 19.11.2020
Bewertungsnummer: 1404413
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Klappentext
An Minnas Schule wird ein Wettbewerb ausgeschrieben: Weltverbessern für Anfänger. Echt jetzt?! Immerhin, der Klasse, in der man sich am meisten engagiert, winkt eine Fahrt nach Tallinn. Minna lässt das erst mal kalt. Bis ihre Oma ins Pflegeheim kommt und glasklar wird, welchem Bereich des täglichen Lebens man eine deutliche Verbesserung verpassen könnte. Also organisiert Minna kurzerhand einen Pflegeheimbesuchsdienst. Keine leichte Aufgabe in einer Klasse, die selbst der Schulpsychologe meidet. Rumgezicke, Liebeskummer, Lehrergenerve und getrennte Eltern tun ihr Übriges. Was nach einigen Anlaufschwierigkeiten dann passiert, übersteigt allerdings nicht nur Minnas Vorstellungsvermögen ...
Sprachspielerisch und lautstark zündet Stepha Quitterer in ihrem ersten Roman ein Feuerwerk an Ideen und erzählt mitreißend vom Weltverbessern, von generationenübergreifenden Freundschaften und nicht nur jugendlichem Übermut!
Inhalt & Meinung
Die gesamte Handlung ist aus der Sicht von Minna beschrieben. Dabei bekommen wir ihre Gedanken mit, es werden aber natürlich auch die Kommentare und Gespräche mit Eltern, Lehrern und Klassenkameraden wiedergegeben. Dies geschieht natürlich größtenteils in Jugendsprache und was soll ich sagen, das war für mich mal wirklich herrlich erfrischend. Die Gespräche und Gedanken über die Lehrer, die coolen Typen und Mädels mit ihren Ausdrücken und natürlich dazu immer wieder die Eltern und Lehrer. Für mich ist das sehr rund und gut gelungen. Da ich mich noch sehr gut dran erinnern kann, dass es bei mir ganz ähnlich war. Nun gibt es den Wettbewerb „ Weltverbessern für Anfänger“ an Minnas Schule, doch so richtig mit Begeisterung nimmt da zunächst niemand dran teil. Für Minna ändert sich einiges nach einem Besuch bei ihrer Oma im Pflegeheim. Dort stellt sie fest, dass man einiges verbessern könnte und kurzerhand geht sie mit ihren Kumpels Basti und Pawel ins nahe gelegene Pflegeheim und die drei verbringen ihre Zeit dort gemeinsam mit ganz unterschiedlichen Menschen. Irgendwann wird zumindest Minna bewusst, dass es für den Gewinn des Wettbewerbes wohl nicht ausreicht wenn nur drei aus einer Klasse versuchen die Welt zu verbessern. Also überlegen sie sich, wie sie den Rest ihrer Klasse überzeugen können und suchen passende Bewohner des Pflegeheims für ihre jeweiligen Klassenkameraden heraus. Doch so einfach ist es nicht eine Klasse die völlig zerteilt in Splittergruppen ist zusammen zu bringen. Wird es ihnen am Ende gelingen? Stepha Quitterer gelingt es sehr anschaulich zu zeigen, wie das Weltverbessern schon im Kleinen funktioniert. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es hier nicht um die großen Veränderungen geht, die ein einzelner Mensch wahrscheinlich so wie so nicht alleine durchführen kann. Hier geht es um das was realistisch für viele umsetzbar ist, eine Veränderung in der näheren Umgebung, in dem man sich zusammen schließt und gemeinsam wirklich großes schaffen kann. Ein emotionales, lustiges, teilweise romantisches Buch, welches mich sehr positiv gestimmt zurück lässt.
Meinung aus der Buchhandlung
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Als in der Schule der Wettbewerb „Weltverbessern für Anfänger“ ausgeschrieben wird, sind die Schüler der 8b begeistert, denn die Sieger-Klasse gewinnt eine coole Klassenfahrt nach Estland. Die Aufgabe ist, einen Bereich des alltäglichen Lebens zu optimieren, wovon möglichst viele profitieren sollen. Während andere Klassen reihenweise Projekte, von „Hängegarten“ bis „Tauschbörse“, in Angriff nehmen, wissen Minna und ihre Freunde Basti, Christoph und Pawel nicht einmal, wo sie anfangen sollen. Dafür handeln sie sich in der Latein-Stunde einen Verweis von der strengen Frau Griesinger ein, weil sie ihre unfairen Unterrichtsmethoden offen kritisiert haben. Warum können nicht alle Lehrer so nett wie die Englischlehrerin Frau Muhbalk sein? Minna lebt bei ihrer Mutter Suse, einer Theaterschauspielerin. Suse ist wütend, als sie erfährt, dass ihr Ex-Mann seine Mutter, Minnas Oma, einfach in ein Heim gesteckt hat und es nicht mal für nötig hielt, die Familie zu informieren, dass die Oma vor zwei Wochen wegen eines Gerinnsels im Gehirn operiert werden musste. Als Minna die Oma in dem weit entfernten Heim besucht, ist sie entsetzt. Oma ist ganz dünn und eingefallen, kann nicht sprechen und sich nicht bewegen. Der graue Linoleumboden, die beigen Wände, der säuerliche Geruch und die pampige Pflegerin – Minna findet diesen Ort grauenvoll. Sie schlägt ihrem besten Freund Basti vor, als „Projekt“ in das Pflegeheim vor Ort zu gehen und die einsamen Senioren zu besuchen. Auch dieses Heim ist ziemlich trostlos. Basti nennt es Vorhölle. Sie besuchen die bettlägerige Frau Klever, die früher Opernsängerin war und Herr Schnedelbach, der gern heimlich Zigarren raucht (bis der Rauchmelder los geht) und ohne Punkt und Komma wilde Kriegsgeschichten erzählt. Beim nächsten Besuch kommt auch der Pawel mit. Während Minna Frau Klevers Hände massiert und mit ihr Platten hört, gehen die Jungs mit Herr Schnedelbach in den Park. Die meisten Bewohner bekommen nie Besuch. Minna findet, die ganze Klasse sollte sich engagieren, doch die Mehrheit zeigt zunächst wenig Begeisterung. Immerhin ist Christoph beim nächsten Heimbesuch dabei. Er serviert den alten Damen im Garten Kaffee und Kuchen (und Eierlikör), und die Damen sind begeistert. Indem sie mit der Klassenfahrt lockt, schafft es Minna schließlich doch, auch die anderen aus ihrer Klasse ins Boot zu holen. Die Schüler bieten den Senioren Gesellschaft und Unterhaltung, lesen ihnen vor, spielen Karten mit ihnen und gehen mit ihnen spazieren. Gleichzeitig profitieren die Jungen vom Wissen und der Lebenserfahrung der Alten, nehmen beispielsweise bei ihnen Nachhilfe in Latein oder lernen Stricken. Der mürrischen Krankenschwester Frau Warwara sind der Trubel an ihrem Arbeitsplatz und die Meute von Jugendlichen, die nun regelmäßig das Heim heimsucht, ein Dorn im Auge. Weil zu wenig Pflegepersonal da ist, bekommen die Alten ab 17 Uhr Pillen, damit sie Ruhe geben. Als der Arzt nun die Beruhigungspillen reduziert, blühen die Alten richtig auf. Plötzlich ist Aktivität überall – und Frau Warwara richtig sauer. Dann macht Herr Schnedelbachs Tochter wegen der Schülerbesuche Stress und Frau Warwara fühlt sich bestätigt. Als dann auch noch mehrere Bewohnerinnen die Schüler beschuldigen, ihnen Perlen und anderen Schmuck gestohlen haben, kommt ihr das gerade recht. Der Klasse wird das Besuchsrecht entzogen. Doch stammt der Dieb wirklich aus der 8b? Was wird nun aus dem geplanten Sommerfest im Heim? Und was wird aus „Weltverbessern für Anfänger“?Ein echt tolles Buch! Die Geschichte ist frech, frisch und einfach mal was anderes!Viel Spaß beim Lesen!!!
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Ein Schulwettbewerb zum Thema Weltverbessern für Anfänger überfordert Minnas Klasse. Sie gründet kurzerhand einen Pflegeheimsbesuchsdienst. Ob Minna damit den ersten Platz erhalten kann? Ein unterhaltsames Buch für Kinder ab 12 Jahren
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