Einmal Himmel und zurück zu mir
Eine wahre Geschichte von einer Reise um die Welt, einer Frau, die vom Himmel stürzte und der Kunst, das Leben zu umarmen (Selbsthilfe Weltreise Reisebericht)
Unser destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht die meisten Menschen sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Genau dieses Hamsterrad führt paradoxerweise zu immer mehr Wirtschaftswachstum. Wo liegen die Ursachen dieser Tretmühle und wie kann man ausbrechen?
Im ersten Teil erfährst Du alles über die Konstruktionsfehler des Geldsystems. Erkenne die wahren, systemimmanenten Ursachen der Schulden- und Finanzkrise und verstehe, weshalb ein exponentielles Schuldgeldsystem immer wieder in gravierenden Finanzcrashs enden muss.
Der zweite Teil richtet die Aufmerksamkeit auf die Konsequenzen, die sich für uns alle ergeben. Du erfährst unter anderem, wem Zinsen wirklich nützen und weshalb 9 von 10 Menschen zu den Verlierern des Systems zählen.
Mache Dich gefasst auf eine erstaunliche Reise. Spannend wie ein Krimi, werfen wir einen völlig neuen Blickwinkel auf die Finanzwelt.
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Sehr interessante Lebensgeschichte
Buchbahnhof aus Dithmarschen am 28.08.2023
Bewertungsnummer: 2009482
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Autorin ist ungefähr in meinem Alter, als sie in Deutschland alles hinter sich lässt und zu einer Weltreise aufbricht. Vielleicht machte es mir das noch ein bisschen leichter, mich in sie hinein zu versetzen und ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.
Der Hauptteil des Buches dreht sich um den Südamerikanischen Kontinent. Celine Stüker schreibt so bildhaft, dass ich fast das Gefühl hatte, mit ihr dort zu sein. Mich hat beim Lesen stark beeindruckt, dass Celine so offen und mutig ist. Ich hatte den Eindruck, dass sie vor der Weltreise ein eher behütetes, angepasstes Leben geführt hat, in dem es nicht viele spontane Entscheidungen zu treffen gab. Sie war eher der Typ, der Listen führt, alles plant und nichts dem Zufall überlässt. Auf ihrer Reise durch Südamerika lernt sie, immer mehr Spontanität zulassen. Diese Entwicklung fand ich extrem spannend. Mit ihrem Erfahrungsbericht zeigt uns die Autorin auch, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Irgendwie findet es sich immer, sei es, dass das gebuchte Zimmer nicht bereit steht, oder dass eine eigentlich gewünschte Fahrt nicht stattfinden soll. Durch glückliche Fügungen oder eigene Initiative findet die Autorin immer eine Lösung und kommt vorwärts.
Schön fand ich, zu lesen, dass sie es relativ schnell schafft, sich von ihrem alten Leben insofern abzugrenzen, dass sie nicht mehr immer und sofort auf Nachrichten aus der Heimat reagiert. Vermutlich kennen das die Meisten von uns, dass wir immer auf Empfang sind. Es kommt eine Nachricht rein und wir beantworten die sofort. Das Handy ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es lenkt aber auch davon ab, den Moment voll zu genießen, voll im Hier und Jetzt zu sein. Da hat Celine sehr schnell einen gangbaren Weg für sich gefunden.
Was mir aufgefallen ist, dass es ihr zunächst sehr schwer fällt, wirklich zu entschleunigen. Sie schreibt, dass sie sich für den nächsten Tag vorgenommen hat, langsam und ruhig zu machen und dann ist der Tag (für mein Empfinden) doch wieder sehr voll gestopft. Mag sein, dass das tatsächlich nur mein Empfinden ist, aber ich hätte da durchaus langsamer gemacht. Mir kam es teilweise nicht wie ein Marathon, sondern wie ein Sprint vor, den Celine da absolviert hat. Umso schwieriger stelle ich es mir vor, neben der Schmerzen, die für sie kaum auszuhalten sind, wenn man von einem Tag auf den anderen so auf Null gefahren wird. Ich kann die physischen und psychischen Probleme, die der Unfall mit sich gebracht hat, nur ansatzweise nachvollziehen. Ich glaube, dass es in der Realität noch viel schlimmer ist.
Hervorheben möchte ich, dass Celine Stüker nichts beschönigt, als sie über ihr Leben nach dem Unfall schreibt. Sie behält auch nicht für sich, dass sie manchmal einfach nicht mehr kann. Die Schmerzen sind zu stark, ihr Leben ist zu sehr eingeschränkt. Die Ärzte sind, was mich absolut nicht gewundert hat, keine Unterstützung. Als ich über die Schmerzmedikation, die auch einer Depression entgegen wirken soll gelesen habe, wurde ich so unglaublich wütend. Genau das ist es. Sie wissen nicht weiter, wollen sich auch gar nicht wirklich damit beschäftigen, wie Heilung möglich wäre, dann gibt es eben Antidepressiva, die uns abstumpfen lassen. Ob von der Autorin gewollt oder nicht, meine Meinung zur Schulmedizin hat sich mal wieder bestätigt. Für eine Schmerztablette sind sie gut, aber wenn es um ganzheitliche Heilung geht, dann sind sie nicht zu gebrauchen. Wirkliche Unterstützung findet sie, als sie sich auch alternativen Methoden gegenüber öffnet.
Ein ums andere mal habe ich gedacht: was für eine starke Frau. Ich weiß nicht, ob ich diesen Lebenswillen gehabt hätte.
Zwischendurch hatte ich den Eindruck, dass sie vor allem auch durch den Abstand, den sie zu ihren Geschwistern einnimmt, wenig Unterstützung hat. Niemand hat z. B. Zeit, ihr Turnschuhe ins Krankenhaus zu bringen. Das hat mich tatsächlich sehr betroffen gemacht. Dann hörte man aber doch wieder heraus, dass sie wenige, aber dafür anscheinend gute Freundinnen hat. Mir persönlich hat Celine Geschichte nochmal stark vor Augen geführt, dass man sich um seine Freunde kümmern muss. Man vergisst das im Alltag viel zu oft.
Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ein starker Bericht, der zunächst durch Leichtigkeit und Abenteuer besticht und später betroffen macht, ohne, dass die Autorin mit ihren Worten um Mitleid heischen würde.
Ode an das Leben
Bewertung aus Luckenwalde am 22.07.2023
Bewertungsnummer: 1984903
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
"Einmal Himmel und zurück zu mir" von Celine Stüker ist eine wahre Geschichte einer Frau, die auf einer Reise im die Welt einfach sich selbst wiederfinden wollte.
Dieses Buch hat mich von Anfang an absolut überrascht, weil es so offen, ehrlich und doch warmherzig geschrieben ist. Es liest sich so, als säße man mit der besten Freundin bei einer Tasse heißer Schokolade und sie erzählte aus ihrem Leben. Die Autorin lässt auch unangenehme Situationen und falsch erscheinende Entscheidungen nicht aus und so fiebert man immer mit ihr für einen guten Ausgang der Situation.
Ihre Vergangenheit, ihr Leben bis zu der Reise, wird in kleinen Rückblicken immer wieder ma mit angesprochen, so dass man sehr gut verstehen und nachvollziehen kann, warum sie letztendlich aufgebrochen ist.
Der Reisebericht selber liest sich ganz wunderbar, fast so, als wäre man dabei. Mir waren die durchreisten Länder alle unbekannt und gerade das war für mich fast wie selber erleben.
Es startet bei den Vorbereitungen in der Heimat, mit Organisatorischem, Papierkram, Arbeit und Wohnung aufgeben. Vorfreude aber auch Angst, Zweifel und Bedenken stehen im Mittelpunkt.
Die Reise durch die Länder Südamerikas wird so offen und sympathisch beschrieben, es ist kein purer Reisebericht, weil sie ihren Fokus auch viel auf ihre Gedanken und Gefühle dabei legt. Und sie denkt meistens positiv, obwohl man ihr die Arbeit daran noch anmerkt.
Ganz begeistert haben mich ihre Fotos, ganz tolle Bilder, abseits der üblichen Touristenaufnahmen und auch anderer Reisebücher. Hier hat sie mich von Frau zu Frau einfach mitgenommen.
Der Unfall in Australien hat nicht nur die Autorin hart getroffen, auch als Leser leidet man hier sehr mit ihr. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, sondern zeigt uns hier auch ihren persönlichen Weg, um mit diesem weiteren Schicksalsschlag fertig zu werden.
Für mich ist dieses Buch eine einzige Ode an das Leben, an die Schönheit darin und auch eine Erinnerung an seine Vergänglichkeit, eine Mahnung jede einzelne Minute zu nutzen.
Wirklich für jeden zu empfehlen, egal ob Weltreisende oder eher Daheimbleibende. Mich hat diese Geschichte tief berührt und ich habe viel für mich mitgenommen.
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