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Band 4

Die einzige Frau im Raum Roman

159

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10397

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

12,3/18,7/2,7 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

The Only Woman in the Room

Übersetzt von

Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00675-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10397

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

12,3/18,7/2,7 cm

Gewicht

245 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

The Only Woman in the Room

Übersetzt von

Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00675-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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2 Sterne

1 Sterne

Spannend und gleichzeitig zum Haare raufen

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.01.2026

Bewertungsnummer: 3031831

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin wirklich keine leidenschaftliche Leserin historischer Romane. Aber Marie Benedict hat die Geschichte von Hedy Lamarr einfach so mitreißend erzählt, dass ich ihr an den Lippen hing. Ganz am Rand hatte ich von dieser beeindruckenden Erfinderin schon gehört, aber natürlich haben auch in meiner Bildung vor allem alte weiße Männer Raum gefunden. Umso toller finde ich Benedicts Leistung, durch den Matilda-Effekt verdrängte Frauen in den Fokus zu nehmen. Hedys Leben als Jüdin im Österreich der 1930er-Jahre fand ich dabei wirklich schon spannend genug. Die Dynamiken ihrer gewaltvollen Ehe mit dem einflussreichen Waffenfabrikanten Fritz Mandl sowie die damit einhergehenden mitgehörten Gespräche hochrangiger Politiker werden hier detailliert und greifbar beschrieben. Ich habe beim Lesen ein gutes Gefühl bekommen für die inneren wie äußeren Bedrohungen, die diese Frau erfahren haben muss. Auch wenn sie glücklicherweise sowohl ihrem Mann als auch der drohenden Verfolgung durch das NS-Regime entfliehen konnte, hörte ihr Kampf an dieser Stelle nicht auf. Ihre Ambivalenz als Überlebende, die so detaillierte Informationen hatte und irgendwie nutzbar machen wollte, war deutlich spürbar. Dass der Krieg vielleicht anders hätte verlaufen können, wenn machtvolle Männer ihr nur einmal zugehört bzw. ihre Erfindung nicht so belächelt hätten, ist einfach zum Haare raufen. Doch selbst, wenn sich in Sachen Emanzipation natürlich einiges getan hat, werden Frauen auch heute noch vor allem für ihr besonderes Aussehen gefeiert, Männer hingegen für ihre Errungenschaften. Hedys Geschichte führt uns das besonders eindrücklich vor Augen. Die Geschichte ist richtig zugänglich geschrieben, lässt sich flüssig lesen und bietet damit einen so unterhaltsamen wie lehrreichen Einstieg in das Leben Hedy Lamarrs. An einigen Stellen mussten die Details zwar spürbar eingekürzt werden, das halte ich aber für eine sinnvolle Entscheidung, um den Umfang des Buches überschaubar zu halten. Es kann dann ja als Ausgangspunkt für weitere Recherche dienen.

Spannend und gleichzeitig zum Haare raufen

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.01.2026
Bewertungsnummer: 3031831
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin wirklich keine leidenschaftliche Leserin historischer Romane. Aber Marie Benedict hat die Geschichte von Hedy Lamarr einfach so mitreißend erzählt, dass ich ihr an den Lippen hing. Ganz am Rand hatte ich von dieser beeindruckenden Erfinderin schon gehört, aber natürlich haben auch in meiner Bildung vor allem alte weiße Männer Raum gefunden. Umso toller finde ich Benedicts Leistung, durch den Matilda-Effekt verdrängte Frauen in den Fokus zu nehmen. Hedys Leben als Jüdin im Österreich der 1930er-Jahre fand ich dabei wirklich schon spannend genug. Die Dynamiken ihrer gewaltvollen Ehe mit dem einflussreichen Waffenfabrikanten Fritz Mandl sowie die damit einhergehenden mitgehörten Gespräche hochrangiger Politiker werden hier detailliert und greifbar beschrieben. Ich habe beim Lesen ein gutes Gefühl bekommen für die inneren wie äußeren Bedrohungen, die diese Frau erfahren haben muss. Auch wenn sie glücklicherweise sowohl ihrem Mann als auch der drohenden Verfolgung durch das NS-Regime entfliehen konnte, hörte ihr Kampf an dieser Stelle nicht auf. Ihre Ambivalenz als Überlebende, die so detaillierte Informationen hatte und irgendwie nutzbar machen wollte, war deutlich spürbar. Dass der Krieg vielleicht anders hätte verlaufen können, wenn machtvolle Männer ihr nur einmal zugehört bzw. ihre Erfindung nicht so belächelt hätten, ist einfach zum Haare raufen. Doch selbst, wenn sich in Sachen Emanzipation natürlich einiges getan hat, werden Frauen auch heute noch vor allem für ihr besonderes Aussehen gefeiert, Männer hingegen für ihre Errungenschaften. Hedys Geschichte führt uns das besonders eindrücklich vor Augen. Die Geschichte ist richtig zugänglich geschrieben, lässt sich flüssig lesen und bietet damit einen so unterhaltsamen wie lehrreichen Einstieg in das Leben Hedy Lamarrs. An einigen Stellen mussten die Details zwar spürbar eingekürzt werden, das halte ich aber für eine sinnvolle Entscheidung, um den Umfang des Buches überschaubar zu halten. Es kann dann ja als Ausgangspunkt für weitere Recherche dienen.

Sehr interessant

Daniela Stein aus Wien am 04.10.2025

Bewertungsnummer: 2615519

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover ist mich sofort angesprungen! Ich finde die farbliche Anpassung sehr gelungen. Der Titel "Die einzige Frau im Raum" (OT The only woman in the room) erinnerte mich gleich an Virginia Woolf's Roman "a room of one's own". Auch Hedy Lamarr hatte zu kämpfen, um ihre Schauspielkarriere durchsetzen bzw. wieder aufnehmen zu können. Dass sie auch noch Wissenschaftlerin und Erfinderin war, war mir bis ich das Buch gelesen hatte, nicht klar. Grundsätzlich fällt es mir ein wenig schwer, einen autobiographisch anmutenden Roman aus der Ich-Perspektive einer verstorbenen Person zu lesen, da ich normalerweise ständig überlegen muss, ob das denn wirklich so vorgefallen sein könnte. Ob die Gespräche tatsächlich so stattgefunden haben. Bei diesem Werk von Marie Benedict hatte ich diese Gedanken nur sehr selten, weil es außer dem informativen Inhalt auch extrem spannend war. Ich empfehle dieses Buch all jenen, die vielleicht schon mal von Hedy Lamarr gehört haben, aber nicht genau wissen, wer diese Person war und sich auch nicht in Wikipedia-Einträgen verlieren wollen, sondern ein paar durchaus unterhaltsame und lehrreiche Stunden mit der Lektüre eines Werkes verbringen wollen.

Sehr interessant

Daniela Stein aus Wien am 04.10.2025
Bewertungsnummer: 2615519
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover ist mich sofort angesprungen! Ich finde die farbliche Anpassung sehr gelungen. Der Titel "Die einzige Frau im Raum" (OT The only woman in the room) erinnerte mich gleich an Virginia Woolf's Roman "a room of one's own". Auch Hedy Lamarr hatte zu kämpfen, um ihre Schauspielkarriere durchsetzen bzw. wieder aufnehmen zu können. Dass sie auch noch Wissenschaftlerin und Erfinderin war, war mir bis ich das Buch gelesen hatte, nicht klar. Grundsätzlich fällt es mir ein wenig schwer, einen autobiographisch anmutenden Roman aus der Ich-Perspektive einer verstorbenen Person zu lesen, da ich normalerweise ständig überlegen muss, ob das denn wirklich so vorgefallen sein könnte. Ob die Gespräche tatsächlich so stattgefunden haben. Bei diesem Werk von Marie Benedict hatte ich diese Gedanken nur sehr selten, weil es außer dem informativen Inhalt auch extrem spannend war. Ich empfehle dieses Buch all jenen, die vielleicht schon mal von Hedy Lamarr gehört haben, aber nicht genau wissen, wer diese Person war und sich auch nicht in Wikipedia-Einträgen verlieren wollen, sondern ein paar durchaus unterhaltsame und lehrreiche Stunden mit der Lektüre eines Werkes verbringen wollen.

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Die einzige Frau im Raum

von Marie Benedict

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Birgit Steinhauser

RavensBuch Osiander Ravensburg

Zum Portrait

4/5

Spannend erzählt wird vor allem...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannend erzählt wird vor allem Hedy Lamarrs erste Ehe mit einem österreichischen Waffenfabrikanten und der beginnende Antisemitismus in Wien vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach ihrer Flucht beginnt das neue Leben mit Schauspielkarriere in Amerika, aber der Krieg holt sie dort ein.
  • Birgit Steinhauser
  • Buchhändler/-in

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4/5

Spannend erzählt wird vor allem...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannend erzählt wird vor allem Hedy Lamarrs erste Ehe mit einem österreichischen Waffenfabrikanten und der beginnende Antisemitismus in Wien vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach ihrer Flucht beginnt das neue Leben mit Schauspielkarriere in Amerika, aber der Krieg holt sie dort ein.

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Bärbel Isermeyer

OSIANDER Ditzingen

Zum Portrait

4/5

Hedy Lamarr - von Wien nach Hollywood

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hedy Kiesler wächst in einem jüdischen Viertel Wiens der 30-er Jahre auf. Trotzdem erlauben es ihre liberalen Eltern, dass sie ihrem Traumberuf als Schauspielerin nachgeht und sie am Wiener Theater zum Shootingstar wird. Diese Karriere endet abrupt nach der Heirat mit Fritz Mandl, einem Waffenproduzenten mit weitreichenden Kontakten. Denn auch Hedy und ihre Eltern bemerken das Erstarken des Antisemitismus und den drohenden "Anschluss Österreichs ans Reich" und erhoffen sich durch diese Verbindung einen gewissen Schutz. Und Fritz hat ein hübsches Püppchen, das er auf seinen Veranstaltungen, bei denen Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur vertreten sind, vorzeigen kann. Allerdings ist Hedy intelligenter als er meint und schafft es schließlich sich aus dem goldenen Käfig zu befreien und bis nach Hollywood zu fliehen. Das Buch beschreibt sehr eindrücklich das Leben einer jungen, starken und ehrgeizigen Frau, die sich aus Vernunft den Umständen ergibt und trotzdem ihre Ziele verfolgt. Man kann schon fast das Erstarken des Nationalsozialismus spüren, dem die Politiker nur wenig entgegensetzen können/wollen. Und auch das Gefühl der Ohnmacht, das die geflohenen Europäer in Amerika während der 30/40-er Jahre empfinden, kann man heute angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sehr nachvollziehen. Sehr lesenswert!
  • Bärbel Isermeyer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Hedy Lamarr - von Wien nach Hollywood

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hedy Kiesler wächst in einem jüdischen Viertel Wiens der 30-er Jahre auf. Trotzdem erlauben es ihre liberalen Eltern, dass sie ihrem Traumberuf als Schauspielerin nachgeht und sie am Wiener Theater zum Shootingstar wird. Diese Karriere endet abrupt nach der Heirat mit Fritz Mandl, einem Waffenproduzenten mit weitreichenden Kontakten. Denn auch Hedy und ihre Eltern bemerken das Erstarken des Antisemitismus und den drohenden "Anschluss Österreichs ans Reich" und erhoffen sich durch diese Verbindung einen gewissen Schutz. Und Fritz hat ein hübsches Püppchen, das er auf seinen Veranstaltungen, bei denen Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur vertreten sind, vorzeigen kann. Allerdings ist Hedy intelligenter als er meint und schafft es schließlich sich aus dem goldenen Käfig zu befreien und bis nach Hollywood zu fliehen. Das Buch beschreibt sehr eindrücklich das Leben einer jungen, starken und ehrgeizigen Frau, die sich aus Vernunft den Umständen ergibt und trotzdem ihre Ziele verfolgt. Man kann schon fast das Erstarken des Nationalsozialismus spüren, dem die Politiker nur wenig entgegensetzen können/wollen. Und auch das Gefühl der Ohnmacht, das die geflohenen Europäer in Amerika während der 30/40-er Jahre empfinden, kann man heute angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sehr nachvollziehen. Sehr lesenswert!

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