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Neurobiest

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5379

Erscheinungsdatum

01.10.2023

Verlag

Eridanus Verlag

Seitenzahl

338 (Printausgabe)

Dateigröße

2340 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783946348405

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

5379

Erscheinungsdatum

01.10.2023

Verlag

Eridanus Verlag

Seitenzahl

338 (Printausgabe)

Dateigröße

2340 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783946348405

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Vielseitig, Innovativ, mit starker Sprache

Bewertung aus Stuttgart am 12.09.2024

Bewertungsnummer: 2290587

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neurobiest hat viel zu bieten, trotz angenehm überschaubarer Länge. Anstatt sich auf ein einziges Schema zu beschränken, kombiniert der Roman Elemente von Utopie, Dystopie, Hard-SF, Sozial-, Queer- und Biotech-Zukunftsvision. Schon allein das macht ihn zu einem Leseereignis. Ich habe in meinem Tolino zig Textstellen markiert. Trotzdem frage mich beim Anschauen meist, warum ich den Absatz darunter nicht ebenfalls markiert habe, weil auch dieser (be-)merkenswert ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht Bio-Punk, aber es geht ebenso um Neurologie und menschliches Bewusstsein. VR- und AR-Tech darf mitspielen, die Entwicklung von persönlichen Identitäten, sozialen Strukturen und Stadtentwicklung kommen vor, sogar Urban-Gardening-Punk (yeah!). Wenn es an dem Roman etwas zu kritisieren gibt, dann, dass es des Guten teils zu viel ist. Zwischen all den interessanten Themen geht schon mal der Fokus verloren: Was von den Ideen ist zentral für die Handlung? Es gibt zwei Handlungsstränge, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Der 2090er zeichnet sich durch dichtes Erzählen aus. Wenige Protagonistinnen, denen wir auf ihren Pfaden durch den ebenso verwunschenen wie verwünschten Amazonas-Dschungel folgen. Mira findet dabei eine Sprache, die auch surreale Wahrnehmungen und Bewusstseinszustände fühlbar macht. Der 2100er Handlungsstrang spielt in Berlin. Er ist breiter angelegt, mit mehr Personen und Schauplätzen. Herausragend finde ich die Schilderung der Megaparty „Kalypse“. Dort verbinden sich eine Reihe neuer Ideen zu einem sehr eindrücklichen sinnlichen Erlebnis. Ein Lebensgefühl der Zukunft wird lebendig. Der Showdown hat mich nicht mitgerissen, obwohl er schön neurobiestig in einem James-Bond-reifen Setting daherkommt. Vermutlich liegt es daran, dass die vorangehende Handlung nicht klar auf diesen Showdown zusteuert. Er kam (für mich) überraschend, ohne dass zuvor die zugehörige Spannung aufgebaut wurde. Dafür fand ich den Abschluss des Romans dann wieder sehr schön: Es findet zusammen, was zusammengehört. Ein Kreis schließt sich. Letztlich bleibt die Botschaft, dass wir nicht in Depressionen verfallen müssen angesichts von Krisen und Umweltzerstörung. Sondern dass wir trotz allem mit Zuversicht in die Zukunft gehen können. Dazu müssen wir uns allerdings aufraffen und es gemeinsam tun.

Vielseitig, Innovativ, mit starker Sprache

Bewertung aus Stuttgart am 12.09.2024
Bewertungsnummer: 2290587
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neurobiest hat viel zu bieten, trotz angenehm überschaubarer Länge. Anstatt sich auf ein einziges Schema zu beschränken, kombiniert der Roman Elemente von Utopie, Dystopie, Hard-SF, Sozial-, Queer- und Biotech-Zukunftsvision. Schon allein das macht ihn zu einem Leseereignis. Ich habe in meinem Tolino zig Textstellen markiert. Trotzdem frage mich beim Anschauen meist, warum ich den Absatz darunter nicht ebenfalls markiert habe, weil auch dieser (be-)merkenswert ist. Im Mittelpunkt der Handlung steht Bio-Punk, aber es geht ebenso um Neurologie und menschliches Bewusstsein. VR- und AR-Tech darf mitspielen, die Entwicklung von persönlichen Identitäten, sozialen Strukturen und Stadtentwicklung kommen vor, sogar Urban-Gardening-Punk (yeah!). Wenn es an dem Roman etwas zu kritisieren gibt, dann, dass es des Guten teils zu viel ist. Zwischen all den interessanten Themen geht schon mal der Fokus verloren: Was von den Ideen ist zentral für die Handlung? Es gibt zwei Handlungsstränge, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Der 2090er zeichnet sich durch dichtes Erzählen aus. Wenige Protagonistinnen, denen wir auf ihren Pfaden durch den ebenso verwunschenen wie verwünschten Amazonas-Dschungel folgen. Mira findet dabei eine Sprache, die auch surreale Wahrnehmungen und Bewusstseinszustände fühlbar macht. Der 2100er Handlungsstrang spielt in Berlin. Er ist breiter angelegt, mit mehr Personen und Schauplätzen. Herausragend finde ich die Schilderung der Megaparty „Kalypse“. Dort verbinden sich eine Reihe neuer Ideen zu einem sehr eindrücklichen sinnlichen Erlebnis. Ein Lebensgefühl der Zukunft wird lebendig. Der Showdown hat mich nicht mitgerissen, obwohl er schön neurobiestig in einem James-Bond-reifen Setting daherkommt. Vermutlich liegt es daran, dass die vorangehende Handlung nicht klar auf diesen Showdown zusteuert. Er kam (für mich) überraschend, ohne dass zuvor die zugehörige Spannung aufgebaut wurde. Dafür fand ich den Abschluss des Romans dann wieder sehr schön: Es findet zusammen, was zusammengehört. Ein Kreis schließt sich. Letztlich bleibt die Botschaft, dass wir nicht in Depressionen verfallen müssen angesichts von Krisen und Umweltzerstörung. Sondern dass wir trotz allem mit Zuversicht in die Zukunft gehen können. Dazu müssen wir uns allerdings aufraffen und es gemeinsam tun.

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Neurobiest

von Aiki Mira

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