Produktbild: Matrix

Matrix

5

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2024

Verlag

Seuil Poche

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

17,8/10,9/1,5 cm

Sprache

Französisch

ISBN

978-2-7578-9979-3

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2024

Verlag

Seuil Poche

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

17,8/10,9/1,5 cm

Sprache

Französisch

ISBN

978-2-7578-9979-3

Kundinnen und Kunden meinen

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ungewöhnnlich realistisch

Bewertung am 08.08.2022

Bewertungsnummer: 1763582

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ganz und gar ungewöhnliches Buch. Ich mag das Mittelalter, aber meistens keine Romane, die im Mittelalter spielen. Da wird munter aus irgendwelchen kristallklaren Bächen Wasser getrunken und müßig in die Gegend gestarrt. Dieses verklärte Bild vom Mittelalter findet man hier nicht. Lauren Groff hat gut recherchiert und zeichnet ein realistischeres Bild vom Mittelalter. Zumindest, was die äußeren Umstände, das Essen, die Krankheiten etc. angeht. Ein Kloster voller Nonnen, deren Vorsteherein sehr abgeklärt, feministisch und weltgewandt ist: Warum nicht? Mir hat „Matrix“ sehr gut gefallen, weil es ungewöhnlich und außergewöhnlich ist. Nichts, was man ständig liest. Man muss sich auf große Zeitsprünge innerhalb der Handlung einstellen und man muss sich darauf einstellen, dass dies ein Buch ist, welches man vor allem für seine Sprache und nicht wegen der sich überschlagenden Handlung liest. Handlung gibt es auch genug, aber es geht hier nicht wie z. B. im Namen der Rose um die Lösung eines Kriminalfalls. Das erster Mittelalterbuch seit langem, das ich gelesen habe und das erste seit noch längerer Zeit, das ich auch wirklich gerne gelesen habe. Schön auch, dass ich durch das Buch die Autorin kennenlernen durfte, die ich trotz ihrer vorherigen Erfolge, noch nicht kannte. „Matrix“ ist ein sehr gutes Buch, welches man auch flott durchgelesen hat, mit dessen Ideen man sich aber noch einige Zeit auseinandersetzen kann.

Ungewöhnnlich realistisch

Bewertung am 08.08.2022
Bewertungsnummer: 1763582
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ganz und gar ungewöhnliches Buch. Ich mag das Mittelalter, aber meistens keine Romane, die im Mittelalter spielen. Da wird munter aus irgendwelchen kristallklaren Bächen Wasser getrunken und müßig in die Gegend gestarrt. Dieses verklärte Bild vom Mittelalter findet man hier nicht. Lauren Groff hat gut recherchiert und zeichnet ein realistischeres Bild vom Mittelalter. Zumindest, was die äußeren Umstände, das Essen, die Krankheiten etc. angeht. Ein Kloster voller Nonnen, deren Vorsteherein sehr abgeklärt, feministisch und weltgewandt ist: Warum nicht? Mir hat „Matrix“ sehr gut gefallen, weil es ungewöhnlich und außergewöhnlich ist. Nichts, was man ständig liest. Man muss sich auf große Zeitsprünge innerhalb der Handlung einstellen und man muss sich darauf einstellen, dass dies ein Buch ist, welches man vor allem für seine Sprache und nicht wegen der sich überschlagenden Handlung liest. Handlung gibt es auch genug, aber es geht hier nicht wie z. B. im Namen der Rose um die Lösung eines Kriminalfalls. Das erster Mittelalterbuch seit langem, das ich gelesen habe und das erste seit noch längerer Zeit, das ich auch wirklich gerne gelesen habe. Schön auch, dass ich durch das Buch die Autorin kennenlernen durfte, die ich trotz ihrer vorherigen Erfolge, noch nicht kannte. „Matrix“ ist ein sehr gutes Buch, welches man auch flott durchgelesen hat, mit dessen Ideen man sich aber noch einige Zeit auseinandersetzen kann.

Eine Frau, die ihren Mann steht

Bewertung aus Feldkirch am 05.08.2022

Bewertungsnummer: 1761390

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu einer Zeit, da Frauen fast überall unterdrückt und bei der Eheschließung enteignet wurden, wächst Marie heran, die nicht in einer normalen Vater-Mutter-Kind-Familie erzogen worden ist. Starke Frauenbilder hatte sie von klein auf vor Augen. Da sie als unehelicher Sproß des englischen Thrones geboren wurde, glaubt Königin Eleonore von Aquitanien, mit ihrer Halbschwester nach Belieben verfahren zu können, und schickt sie in ein völlig heruntergekommenes, verarmtes Kloster. Maries Einstand ist denn auch ein äußerst armseliger. Doch bald kann sie sich aufgrund ihrer Klugheit und ihres Geschickes durchsetzen, und davon profitieren auch die übrigen Nonnen und das umliegende Land. Doch Neid und Eifersucht gibt es überall. Mir gefällt schon mal das Thema, das bisher so wohl noch kaum angeschnitten wurde. Doch auch der Erzählstil, die Sprache der Übersetzerin Stefanie Jacobs, ein nicht unwesentlicher Faktor, hat mich von Beginn an sehr gern lesen lassen. Die Spannung hält sich durch alle 9 Kapitel hindurch. Die Handlung hat Drive und ist doch nicht aufregend, sie fließt trotz der Veränderungen ruhig dahin. Eine Ausnahme bildet natürlich die Abwehr der anstürmenden Rüpel, welche nachts durch das Labyrinth einbrechen und zum Kloster gelangen wollen. Wie klug umgehen die Nonnen doch das Gebot „Du sollst nicht töten“! Die Charaktere der Nonnen sind sehr plastisch herausgearbeitet, man sieht sie richtig vor sich und kann ihre Reaktionen vorausahnen. Auch vom Zustand der Abtei konnte ich mir ein gutes Bild machen. Mit Maries Tod endet zwar der Roman, nicht jedoch das Bestehen ihres Klosters. „Und die Stunden verstreichen, und die Arbeit geht weiter“, so lautet der letzte Satz. Die Gestaltung des Covers lässt vermuten, dass sowohl die Strahlkraft dieser Äbtissin als auch ihre Visionen dargestellt werden sollen. Erst auf den zweiten Blick habe ich die Schönheit des Bildes erkannt. Auf der Rückseite des Schutzumschlags sind die Reaktionen von drei Autorinnen angeführt. Mich freut es, dass Louise Erdrich mit einer überzeugenden Aussage darunter ist. Obwohl ich historische Romane sonst nicht so mag, dieser hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Ich empfehle ihn allen, die sich darüber freuen, dass es zu allen Zeiten starke und gescheite Frauen gab und die gute Literatur schätzen.

Eine Frau, die ihren Mann steht

Bewertung aus Feldkirch am 05.08.2022
Bewertungsnummer: 1761390
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu einer Zeit, da Frauen fast überall unterdrückt und bei der Eheschließung enteignet wurden, wächst Marie heran, die nicht in einer normalen Vater-Mutter-Kind-Familie erzogen worden ist. Starke Frauenbilder hatte sie von klein auf vor Augen. Da sie als unehelicher Sproß des englischen Thrones geboren wurde, glaubt Königin Eleonore von Aquitanien, mit ihrer Halbschwester nach Belieben verfahren zu können, und schickt sie in ein völlig heruntergekommenes, verarmtes Kloster. Maries Einstand ist denn auch ein äußerst armseliger. Doch bald kann sie sich aufgrund ihrer Klugheit und ihres Geschickes durchsetzen, und davon profitieren auch die übrigen Nonnen und das umliegende Land. Doch Neid und Eifersucht gibt es überall. Mir gefällt schon mal das Thema, das bisher so wohl noch kaum angeschnitten wurde. Doch auch der Erzählstil, die Sprache der Übersetzerin Stefanie Jacobs, ein nicht unwesentlicher Faktor, hat mich von Beginn an sehr gern lesen lassen. Die Spannung hält sich durch alle 9 Kapitel hindurch. Die Handlung hat Drive und ist doch nicht aufregend, sie fließt trotz der Veränderungen ruhig dahin. Eine Ausnahme bildet natürlich die Abwehr der anstürmenden Rüpel, welche nachts durch das Labyrinth einbrechen und zum Kloster gelangen wollen. Wie klug umgehen die Nonnen doch das Gebot „Du sollst nicht töten“! Die Charaktere der Nonnen sind sehr plastisch herausgearbeitet, man sieht sie richtig vor sich und kann ihre Reaktionen vorausahnen. Auch vom Zustand der Abtei konnte ich mir ein gutes Bild machen. Mit Maries Tod endet zwar der Roman, nicht jedoch das Bestehen ihres Klosters. „Und die Stunden verstreichen, und die Arbeit geht weiter“, so lautet der letzte Satz. Die Gestaltung des Covers lässt vermuten, dass sowohl die Strahlkraft dieser Äbtissin als auch ihre Visionen dargestellt werden sollen. Erst auf den zweiten Blick habe ich die Schönheit des Bildes erkannt. Auf der Rückseite des Schutzumschlags sind die Reaktionen von drei Autorinnen angeführt. Mich freut es, dass Louise Erdrich mit einer überzeugenden Aussage darunter ist. Obwohl ich historische Romane sonst nicht so mag, dieser hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Ich empfehle ihn allen, die sich darüber freuen, dass es zu allen Zeiten starke und gescheite Frauen gab und die gute Literatur schätzen.

Kundinnen und Kunden meinen

Matrix

von Lauren Groff

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Matrix