Alles, was Sie als Assistenzarzt in Weiterbildung für die Facharztprüfung wissen müssen - lernfreundlich aufbereitet mit zahlreichen Kästen, Algorithmen und Abbildungen.
- Allgemeininternistisches Wissen aus den Schwerpunktbereichen Angiologie, Kardiologie, Pneumologie, Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie, Nephrologie, Rheumatologie und Endokrinologie.
- Zudem das zur Prüfung notwendige Wissen aus Infektiologie, Intensivmedizin und Sonografie in jeweils eigenen Kapiteln.
- Die übersichtliche Darstellung der prüfungsrelevanten Krankheitsbilder inklusive zusammenfassender Tabellen und umfangreicher Flussdiagramme zur Diagnostik und Differenzialdiagnosen unterstützen den effektiven Lernprozess
Neu in der 4. Auflage:
- Neue Kapitel zu COVID-19 und zu Gicht
- Alle Inhalte komplett aktualisiert und an die gültigen Leitlinien angepasst
Das Bch eignet sich für:
- Weiterbildungsassistent*innen, die sich auf die Facharztprüfung Innere Medizin vorbereiten
- Interessierte Weiterbildungsassistent*innen Allgemeinmedizin
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Übersichtlich und gut strukturiert
Pseudonym am 26.10.2024
Bewertungsnummer: 2325774
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
ich habe das Buch gelesen in der Vorbereitung für die Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin im nächsten Jahr. Ich möchte einen Überblick geben über die Gestaltung des Buches. Es handelt sich dabei nur um meine persönliche Meinung. Ich möchte hier keine Beurteilung fachlicher Korrektheit oder inhaltlicher Fehler bzgl medizinischer Fakten abgeben. Das würde den Rahmen einer einfachen Rezension sprengen.
1. Zum Aufbau:
Das Buch besteht aus 11 Kapiteln zu den wichtigsten Fächern der Inneren Medizin: Angiologie, Kardiologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Infektiologie, Notfall- und Intensivmedizin, Hämatologie/Onkologie, Nephrologie/Hypertonie, Pneumologie, Rheumatologie, Sonographie des Abdomens. Das Seitenstärkste Kapitel ist die Gastroenterologie mit etwas über 90 Seiten.
Insgesamt hat das Buch knapp 600 Seiten.
Insgesamt gut zum Mitnehmen und für Unterwegs aufgrund der eher geringen Größe.
2. Form
Die einzelnen Kapitel sind angenehm gestaltet mit vernünftiger und übersichtlicher Gliederung. Hierbei werden die einzelnen Krankheitsbilder überwiegend in der für Lehrbücher bewährten Manier abgehandelt: Definition, Ätiologie, Pathophysiologie, Diagnostik usw..
Die einzelnen Abschnitte sind dabei kurz und übersichtlich gehalten ohne ausufernde Exkurse, die man bis zur Prüfung ohnehin nicht mehr weiß.
Wie man es von den Elsevier Lehrbüchern vielleicht schon kennt, wird der fließende Text ergänzt durch zahlreiche verschieden farbig gestaltete Tabellen, Merkkästchen, wichtigen Hinweisen und Konsensusempfehlungen sowie Praxisempfehlungen. Vereinzelt findet man auch Abbildungen zu radiologischen Bildern oder auch Algorithmen und Diagramme. Naturgemäß finden sich im Kapitel Sonographie des Abdomens vernetzt Bilder von Sonoschnitten, wobei es auch hier mehr sein könnten.
3. Inhalt
Letztlich ist die innere Medizin ein Fass ohne Boden und wer darauf Wert legt, alles nachschlagen und nachlesen zu können, was dieses Fach zu bieten hat, wird mit einem Repertorium nicht glücklich. Jedoch ist das auch nicht der Anspruch eines Repertoriums und ein Nachschlagewerk wäre meiner Meinung nach auch keine sinnvolle Vorbereitung für die Prüfung.
Die grossen Krankheitsbilder der einzelnen Unterdisziplinen sind vertreten, nach konkreten Erläuterungen zu selteneren Erkrankungen wie der Haarzellleukämie oder dem M. Whipple wird man vergeblich suchen. Einen konkreten Mangel wird man dennoch selten benennen können. Wird zum Beispiel das weite Feld der Gallenwegserkrankungen gerade mal auf knapp 10 Seiten beschränkt, liest man trotzdem über die IgG4-aaaoziierre Cholangitis.
4. Zusammenfassung.
Insgesamt ist das 'Repertorium Facharztprüfung Innere Medizin' genau das, was es verspricht. Eine Repertorium für die Prüfung. Es ist kein Nachschlagewerk und keine Aneinanderreibung von ausgedruckten Leitlinien.
Es ist sehr angenehm zu lesen und man kann sich die Informationen gut merken. Es geht wenig ins Detail und vermittelt dafür den Überblick über das wichtigste. Und ein solides Fundament. An der ein oder anderen Stelle habe ich unter zu Hilfenahme weiterer Literatur etwas mehr in die Tiefe lesen müssen.
Nachdem man sich aber im Berufsleben doch häufig detailliert mit nur einzelnen Disziplinen der Inneren beschäftigt, war es gut, auch einmal "die gesamte Innere" gröber zu wiederholen.
Die klaren Stärken sind die Übersichtlichkeit und die Leichtigkeit beim Lesen. Die Kritikpunkte sind, dass hier und da etwas mehr Informationen nutzen könnte, jedoch sind diese Punkte bei dem Anspruch eines kurzen Repertoriums natürlich zu relativieren. Ein paar mehr Bilder bei der Sonographie wären nett und ein paar mehr Unterkapitel nötig. Konkretes Beispiel: Die Beatmung ist schon sehr knapp geraten und auch das komplexe Thema der Transfusionen von Blut- und Gerinnungsprodukten war etwas knapp. Mehr Krankheitsbilder gingen zwar zu Lasten der Übersichtlichkeit, wären aber teilweise lohnenswert.
Also Fazit: Gute und übersichtliche Wiederholung!
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