Februar 33 Der Winter der Literatur
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Sprache:Deutsch
16,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
23606
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.02.2024
Abbildungen
mit 30 Abbildungen
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
288
Maße (L/B/H)
19,1/12,1/2,2 cm
Gewicht
284 g
Farbe
Cool Grey / Anthrazit
Auflage
6
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-81497-6
"EIN ERSCHÜTTERND SPANNENDES BUCH." ELKE HEIDENREICH, SPIEGEL
Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt von Tag zu Tag, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers "Machtergreifung", die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.
"Packend und beängstigend: die Verwandlung Deutschlands in eine Hölle aus Diktatur und Terror." Sten Nadolny
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