• Produktbild: Jahre mit Martha
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Band 52356

Jahre mit Martha Roman | Geschenkausgabe im Miniformat

92

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

14,3/9,2/2,5 cm

Gewicht

216 g

Farbe

Wollweiß / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52356-6

Beschreibung

Rezension

Martin Kordić erzählt in einem präzisen und gleichzeitig feinen Ton. ("NDR Norddeutscher Rundfunk (DAS!)")
Keine Frage, das Buch gehört zum Besten, was in diesem Jahr erschienen ist. ("Kölnische Rundschau")
Die literarische Leistung des Romans besteht darin, [dem Protagonisten] bei all seinen Irrungen eine überzeugende Erzählstimme gegeben zu haben. ("Deutschlandfunk – Büchermarkt")
eine der zartesten Liebesgeschichten des Jahres. ("DONNA")
›Jahre mit Martha‹ ist ein Roman, für den es eine eigene Triggerwarnung geben müsste: Achtung, Anmut! ("Neue Zürcher Zeitung")
Wir brauchen mehr Geschichten wie diese. ("Brigitte")
Lust und pures Vergnügen. ("Brigitte Woman")
[Martin Kordić] erzählt mit Witz und Tempo von der gläsernen Decke, an die Menschen mit migrantischen Wurzeln stoßen. ("Welt am Sonntag")
Coming-of-Age-Story, Migrationsgeschichte, Gesellschaftsporträt, Bildungs-, Beziehungs- und München-Roman. Ein einziges Label würde diesem Buch nicht gerecht. ("Münchner Feuilleton")
Ein sehr sensibel mit seinen Sujets jonglierender Roman. ("Rolling Stone")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

14,3/9,2/2,5 cm

Gewicht

216 g

Farbe

Wollweiß / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52356-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    3/5

    25.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Obwohl mich die Geschichte nicht...

    Obwohl mich die Geschichte nicht so ganz überzeugte konnte ich das Buch nicht aus der hand legen. Das lag an dem flüssigen und leichten Erzählstils des Autoren. Für alle die gerne mal was leichtes zwischendurch lesen möchten.

  • Bewertung

    2/5

    03.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das war doch Missbrauch – oder etwa nicht?

    Željko (auch Jimmy genannt) ist fünfzehn und stammt aus einer sozial schwachen Migrantenfamilie. Martha ist Universitätsprofessorin und um viele Jahre älter. Diese äußeren Merkmale machen bereits deutlich, dass das Verhältnis, welches zwischen den beiden entsteht, einen schlechten Beigeschmack hinterlässt. Obgleich Martha stets die besten Intentionen für Jimmy zu haben scheint und ihm mit Zärtlichkeit begegnet, ist das Machtverhältnis gestört. Nicht nur altersbedingt, sondern auch kulturell und materiell. Wenn die Geschlechterrollen vertauscht wären, so wäre die Antwort auf die Missbrauchsfrage glasklar. Doch so wird die Antwort verschwommen und auch das Buch selbst beantwortet die Frage nie explizit. Als Leser wird man dadurch aufgefordert, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Obwohl ich der Meinung bin, dass es durchaus gut ist, wenn ein Buch durch seine Uneindeutigkeit zum eigenen Beantworten gewisser Fragen anregt, hat mich die fehlende Reflektion bei einem solch ersten Thema sehr gestört. Dieses Empfinden hat sich durch die sehr explizit beschriebenen Sex Szenen nur verstärkt. Im Endeffekt war mein immer wiederkehrender Gedanke beim Lesen: Das war doch Missbrauch – oder etwa nicht?

  • MarieOn

    5/5

    21.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervolle Erzählstimme

    Zeljko alias Jimmy (der Einfachheit halber) wohnt mit seinen Eltern und beiden Geschwistern in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen. Sein Vater ist Hausmeister, seine Mutter Putzfrau. Seine Mutter feiert ihren Geburtstag im Gemeindehaus im Hinterhof. Sie schickt Jimmy noch schnell zum Supermarkt, dort soll er eine tiefgekühlte Schwarzwälder Kirschtorte kaufen. Der Kuchen ist für die Frau Professor Gruber aus Heidelberg, für die seine Mutter putzt. Die ist feiner als seine Mutter, Tanten und Cousinen und seine Mutter möchte, dass die Frau Gruber denkt, sie wären gute Ausländer. Die Frau Gruber kommt in Jeanshose und lockerem Wollpulli, wahrscheilich, weil sie zeigen will, dass sie eine nette Deutsche ist. Jimmy konnte das Gemeinde-WC nicht reparieren und deswegen kommen alle, die mal müssen, zu ihnen in die Wohnung. Während Frau Gruber reinkommt, sitzt Jimmy auf seinem Bett hinter dem Vorhang und liest einen Zeitungsartikel in der Zeitschrift, die er frisch aus dem Altpapiercontainer gefischt hatte. Die Frau Gruber kann nicht, wenn Jimmy quasi vor der Toilettentür sitzt, deshalb bittet sie ihn zu gehen. Als sie es doch noch geschafft hat, begegnen sie sich im Flur und sie stellt sich als Martha vor. Jimmy hat auf der Straße eine Geldbörse gefunden. Zuerst wollte er die 438 Mark herausnehmen und den Rest in den Briefkasten der Anwaltskanzlei werfen, die auf den Visitenkarten adressiert war. Doch dann fiel ihm ein, dass er gelesen hatte, dass einem 5 % Finderlohn zustehen und die in einer Anwaltskanzlei sollten das wissen. Er gab den Geldbeutel an der Rezeption einer Frau und wartete. Sie ließ ihn in eine Schale mit Schokolinsen greifen. Er mochte gar keine Schokolinsen. Richtig sauer war er dann, weil er sich nicht behauptet hatte. Er wollte aber jemand sein, der für sich einstand. Fazit: Martin Kordic hat mich mit wundervoller Erzählstimme in das Leben seines Protagonisten mitgenommen. Ich konnte ihm dabeizusehen, wie er sich als fünfzehnjähriger in die ältere Martha verliebt. Sie weckt seine Neugier auf die Welt der Bücher und Kultur. Während sie sich aus den Augen verlieren, ist er über die Maßen motiviert, das beste Abitur in ganz Ludwigshafen zu machen. Er glaubt, dass er sich als Ausländer besonders bemühen muss, um Anerkennung zu finden. Er studiert in München und trifft Martha wieder. Zwischen den beiden entflammt eine besondere Liaison. Dennoch fühlt Jimmy sich verloren und entwurzelt. Seine Überzeugung, wertlos zu sein, keiner Kultur richtig anzugehören, treibt ihn in die Depression. Sinnlosigkeit macht sich breit. Ich erfahre viel über den Bürgerkrieg im Balkan und die kroatische Mentalität. Die Stimmfarbe des Autors ist absolut authentisch. Während Jimmys Jugend plätschert sie mit humorvoller Leichtigkeit dahin. Später in der Beziehung zu Martha schreibt er getrieben und begehrend. In der Depression fließen die Worte hoffnungslos dahin. Es liest sich, wie die vier Jahreszeiten Vivaldis klingen. Jede Seite hat mich feinfühlig unterhalten. Ein wirklich schönes Buch mit ergreifender Thematik über Migration und Chancengleichheit.

  • Bewertung

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

    "Jahre mit Martha" ist ein tolles Buch - ich kann es nur weiterempfehlen, auch als Geschenk eine gute Wahl. Es hat gesellschaftskritische Anteile, das Ende ist nicht von vornerein absehbar und es wirft während des Lesens einige Fragen auf, die bis zum Schluss unbeantwortet bleiben. Ich wünschte ich könnte es noch einmal von vorne lesen ohne es zu kennen.

  • Bewertung

    5/5

    21.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegender Roman

    „Jahre mit Martha" von Martin Kordic ist ein Roman, der mich von Anfang bis Ende mit seiner fesselnden Geschichte und der Art und Weise, wie er die Identitätssuche eines Sohnes eines Gastarbeiters darstellt, begeistert hat. Der Autor schafft es, die Leser in eine Welt zu entführen, die geprägt ist von den Erfahrungen eines Mannes, der mit seinen Wurzeln ringt und nach seinem Platz in der Gesellschaft sucht.

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  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einer der schönsten, wärmsten und realistischsten Romane über Integration

    Wenn Sie so möchten, ist dies ein Buch über eine Amour Fou: Ein 16jähriger Junge mit Migrationshintergrund verliebt sich in eine deutsche, deutlich ältere Professorin, bei der seine Mutter als Reinigungskraft arbeitet. Diese Frau wird sein Leben prägen, weil sie ihm Zugang zu Büchern, Bildung, Kultur und somit zu einer für ihn völlig neuen Welt ermöglicht. Für mich persönlich ist es eines der schönsten, wichtigsten und realistischsten Bücher über Integration. Mit ganz viel Wärme versteht es der Autor das Hin- und Hergerissen Sein zwischen den Erwartungen der Familien und seiner eigenen Träume und Wünsche zu beschreiben. Ein wunderbares Buch über einen Außenseiter, der -egal in welcher Gesellschaft- aus dieser Rolle nie wirklich raus kommt.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Trautmann-Fessler

    Barbara Trautmann-Fessler

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ungleiches Paar

    Er ist 15 und ein Kind bosnisch-kroatischer Eltern und sie Professorin in Heidelberg, gebildet und kultiviert und sie werden ein Liebespaar. Dies wird so wundervoll erzählt in so poetischen und zarten Bildern und feinem Humor und ist doch so viel mehr als "nur" eine Liebesgeschichte. Gleichzeitig ist es nämlich auch ein Roman über Migration und Hoffnungen, über Abhängigkeit und Scheitern - einfach unwiderstehlich. Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Kaiser-Motz

    Stephanie Kaiser-Motz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Liebe findet viele Wege ...

    Als sich Željko und Martha ineinander verlieben, ist er noch ein Teenager und sie bereits Professorin. Vernünftigerweise geht es zuerst nicht über einen harmlosen Kuss hinaus. Einige Jahre vergehen, Željko gelingt, gegen alle Widerstände, ebenfalls eine akademische Karriere. Als die beiden sich wiedertreffen beginnt eine leise, hocherotische Beziehung, die beide fast ein Leben lang begleitet. Aber nicht nur diese außergewöhnliche Liebe ist Thema des Romans, auch die quasi Chancenlosigkeit als Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland in der Wissenschaft Fuß zu fassen.
  • Zum Bewerterprofil von Ewa Petrakis

    Ewa Petrakis

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch, das viele Emotionen hervorruft

    Ein wunderschönes Buch, das bereits zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Zurecht wird das Buch schon überall gefeiert. Die Geschichte von Željko, der seit der fünften Klasse »Jimmy« genannt wird, ist eine Liebesgeschichte zu einer Frau – einer Professorin aus Heidelberg – Frau Gruber – Martha. Zu der Zeit ist Jimmy erst 15 und lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in Ludwigshafen. Seine Mutter putzt (auch bei Frau Gruber) und der Vater arbeitet auf Baustellen. Jimmy lernt durch Martha eine andere Welt kennen. Diese Welt, zu der er gehören möchte und die er von seinen Eltern, die in Deutschland nur hart arbeiteten, nie gezeigt bekommen hätte… wohin das führt und was noch in seinem Leben passiert, müsst ihr unbedingt selber lesen. Martin Kordić ist ein toller Erzähler, der einen zum Nachdenken, Lachen und auch zum Weinen bringt.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Abeln

    Ingrid Abeln

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die zärtlichste, traurigste und bewegendste Liebesgeschichte unserer Zeit

    "Ich wollte einer werden, den man nicht herumschieben kann. Ich wollte einer werden mit Verstand. Ich war bereit, alles dafür zu tun." Zeljko, genannt Jimmy, lernt mit 15 Jahren Martha, eine Professorin, kennen. Sie macht ihn vertraut mit der Welt der Bücher, und eine ungleiche Liebesgeschichte beginnt. Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus Zeljkos Sicht. Für ihn war diese Beziehung der Aufstieg in die Bildungsgesellschaft. Er wollte sich von seiner Herkunft befreien. Seine Eltern, Einwanderer aus Bosnien-Herzegowina, mussten rund um die Uhr arbeiten, und es reichte immer noch nicht.

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