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Wir träumten vom Sommer Roman | Der Sommer der Wahrheit – und der Entscheidung

99

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/2,7 cm

Gewicht

307 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06949-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/2,7 cm

Gewicht

307 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06949-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    4/5

    26.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ein unterhaltsamer Roman aus München

    „Wir träumten vom Sommer „von Heidi Rehn , ist ein guter Einblick in das Lebensgefühl der Ende sechziger und Anfang Siebziger Jahre in München. München“ eigentlich ein Dorf“ wie die Einheimischen sagen, mausert sich zur Großstadt. Überall wird gebaut, da 1972 hier die Olympischen Spiele stattfinden sollen. Dies zieht so manchen Unmut der Einwohner nach sich. Auch der Zeitgeist der Studentenszene wird gut eingefangen, mitten drin Amrei, die aus einem kleinen Ort in der Pfalz nach München gezogen ist , um dort zu studieren. Studentenproteste, die auch mit Verletzten und Toten enden, werden beschrieben, genauso wie das freie WG - Leben. Die jungen Leute wollen den Mief der fünfziger Jahre und vor allem die politische Vergangenheit hinter sich lassen und leben das Liberale . Zwischen zwei Männer, David , ein Kunststudent, der großer Befürworter der Studentenproteste ist und Wastel, einem Polizisten, der Amrei auf einer Demo das Leben und noch einiges mehr rettet, ist sie hin und hergerissen. 1972 nachdem Amrei nach dreijährigem Auslandaufenthalt in England, Frankreich und Italien wieder nach München kommt, um dort als Hostess bei den Olympischen Spielen zu arbeiten, hat sich vieles verändert und Amrei muss für sich einen Weg finden, aber auch ihre Freunde suchen eine neue Orientierung. Ich habe das Buch gern gelesen, spiegelt es das Lebensgefühl der damaligen Zeit doch gut wieder. Es ist keine hochkarätige Literatur, vieles wird nur angerissen und bleibt an der Oberfläche, aber es ist gute Unterhaltung mit einer netten Liebesgeschichte. Wer allerdings glaubt hier etwas über das politische Geschehen während der Olympischen Spiele zu erfahren, wird enttäuscht werde. Dieses Ereignis findet nur kurze Erwähnung.

  • Bewertung

    5/5

    16.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebesgeschichte vor dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse

    Der Roman "Wir träumten vom Sommer" erzählt die Geschichte einer jungen Studentin vor dem Hintergrund der Münchner Studentenunruhen 1968 und den Olympischen Spielen 1972. Dabei wird der Focus allerdings mehr auf die Entwicklung der Protagonistin als auf die detaillierte Wiedergabe der historischen Ereignisse gerichtet. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ansprechend. Vom Aufbau her wechseln sich Gegenwart (1972) und Vergangenheit (1968) regelmäßig ab. Allerdings tut das der Handlung keinen Abbruch. Man kann ihr trotzdem noch gut folgen. Die Charaktere sind ausführlich und authentisch ausgearbeitet. Einige erscheinen zwar liebenswürdiger als andere, aber das ist ja im wahren Leben auch der Fall. Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert. Man muss dazu noch nicht einmal an geschichtlichen Gegebenheiten interessiert sein.

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    22.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine spannenden Zeitreise in die 68er-Jahre

    Das Cover: München, im Hintergrund das Olympiastadion und der Turm. Vorne zwei Menschen im Outfit der Zeit. Ein Bucheinband, der mich sofort angesprochen hat. Die Geschichte: Amrei hat die Chance während der Olympischen Spiele 72 in München als Hostess zu arbeiten. Eine intensive Überlegung, denn sie müsste zurückkehren nach München. Wenige Jahre zuvor, während der Studentenproteste in München, hat sie wegen ihrer Zukunftspläne und zwei Männern, dem Polizisten Wastl und dem Linken David, fluchtartig die Stadt verlassen. Sie kommt zurück und stellt fest, dass die Stadt im Zeichen der Olympiade und sogar ihre Freunde, die mittlerweile befreundet waren, sich sehr verändert haben. Das Attentat deckt alte Gräben auf. Amrei gerät in einen Konflikt. Meine Meinung: Ich habe den Klappentext gelesen und war sehr gespannt auf die Zeitreise in meine Jugend. Zahlreiche Protagonisten, die in ihren Charakteren wunderbar den Zeitgeist der 60er und 70er Jahren präsentieren und mich beim Lesen zurückschleuderten in die Atmosphäre meiner eigenen Jugend. Großtante Annamirl ist mir besonders ans Herz gewachsen. Heidi Rehn schreibt in einer flüssigen und bildhaft starken Sprache, die es gestattet den Figuren nahe zu sein. Die Geschichte wird aus zwei Zeitebenen erzählt, was den Spannungsbogen hochhält. Gefreut habe ich mich wieder in der Amalienstraße über der Buchhandlung zu sein, die mir (das Buch) sehr in Erinnerung geblieben ist. Die perfekt eingearbeitete Zeitgeschichte, wie die Unruhen, das Attentat und die Radikalisierung, verweisen auf eine intensive Recherche. Alle Schauplätze sind präzise beschrieben, sodass ich sehr gut mit den Protagonisten unterwegs sein konnte. Mein Fazit: Ein Buch, das auf unterhaltsame und spannende Art Zeitgeschichte und Fiktion auf höchstem Niveau präsentiert. Ich kann nur meine ausdrückliche Empfehlung aussprechen. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    5/5

    20.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lebendig erzählt und gut…

    Lebendig erzählt und gut recherchiert In ihrem neuen Roman „Wir träumten vom Sommer“ entführt Heidi Rehn ihre Leser*innen nach München. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart ist das Jahr 1972. München fiebert den Olympischen Spielen entgegen. Amrei, die vor einigen Jahren München den Rücken gekehrt hatte kommt zurück. Ihre Bewerbung als Hostess bei den Olympischen Spielen zu arbeiten wurde angenommen. Heidi Rehn zeigt ihren Leser*innen hier das aufregende München. Es zeigt sich auf Grund der Olympiade und der vielen internationalen Gäste die erwartet werden von einer ganz neuen Seite. Alles ist neu und modern, die vielen Baustellen der letzten Jahre sind verschwunden. Die Bewohner, die oft gegen die Olympischen Spiele waren fiebern denen jetzt entgegen. Heidi Rehn zeigt aber auch die Schattenseiten der Olympischen Spiele auf. Die Geiselnahme der israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen durch die Palästinenser ist ja hinreichend bekannt. Die zweite Zeitebene führt ein paar Jahre zurück. 1967 ist Amrei vom Land nach München zu ihrer Großtante Annamirl gezogen um zu studieren. Schnell findet sie Anschluss an eine Studentenclique. Hier erleben die Leser*innen die Studentenunruhen hautnah mit. Als Amrei sich zwischen zwei Männern entscheiden muss verlässt sie München und zieht in die Welt hinaus. Heidi Rehn erzählt die Geschichte sehr lebendig. Ich habe noch gute Erinnerungen an die Jahre. Die Studentenunruhen die wir auch hier in Frankfurter hatten werden sehr lebensnah erzählt. Auch die Geiselnahme in München bei den Olympischen Spielen 1972 ist mit noch in Erinnerung. Die Charaktere finde ich sympathisch. Die bunte Gruppe von Freunden und Freundinnen die Amrei in München findet haben mit gut gefallen. Auch den Polizisten Wastl finde ich sympathisch. Genauso schockiert wie Amrei war ich dann allerdings von den Veränderung ihrer Freunde die sich radikalisiert haben. Heidi Rehn überzeugt auch in diesem Roman wieder mit ihrer genauen Recherche. Die Leser*innen bekommen viele Hintergrundinformationen mit auf den Weg. Die Studentenunruhen, die vielen Umbauten in München, der Aufbau des Olympischen Dorfs und letztendlich die Geiselnahme. Alles wird sehr authentisch erzählt. „Wir träumten vom Sommer“ ist wieder ein interessanter und gleichzeitig unterhaltsamer Roman aus der Feder von Heidi Rehn.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    5/5

    20.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lebendig erzählt und gut recherchiert

    Klappentext: Sommer 1972: Nach zwei Jahren im Ausland kehrt Amrei nach München zurück, um ihr Studium zu beenden, die Stadt, in der sie während der Studentenproteste 1968 kühne Träume für die Zukunft gesponnen hat. Hin- und hergerissen zwischen zwei Männern, dem Polizisten Wastl und dem Linken David, ist sie damals überstürzt aus der Stadt geflohen. Verblüfft stellt sie fest, dass aus den einstigen Rivalen nun Freunde geworden sind. Doch die Idylle trügt. Entsetzt sieht Amrei sich gezwungen, mit anzusehen, wie sich ihre Freunde vor der Kulisse der Olympischen Spiele radikalisieren und sie zwischen die Fronten gerät. Plötzlich muss auch sie sich entscheiden, welchen Preis sie für ihre Träume zu bereit ist zu zahlen. In ihrem neuen Roman „Wir träumten vom Sommer“ entführt Heidi Rehn ihre Leser*innen nach München. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart ist das Jahr 1972. München fiebert den Olympischen Spielen entgegen. Amrei, die vor einigen Jahren München den Rücken gekehrt hatte kommt zurück. Ihre Bewerbung als Hostess bei den Olympischen Spielen zu arbeiten wurde angenommen. Heidi Rehn zeigt ihren Leser*innen hier das aufregende München. Es zeigt sich auf Grund der Olympiade und der vielen internationalen Gäste die erwartet werden von einer ganz neuen Seite. Alles ist neu und modern, die vielen Baustellen der letzten Jahre sind verschwunden. Die Bewohner, die oft gegen die Olympischen Spiele waren fiebern denen jetzt entgegen. Heidi Rehn zeigt aber auch die Schattenseiten der Olympischen Spiele auf. Die Geiselnahme der israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen durch die Palästinenser ist ja hinreichend bekannt. Die zweite Zeitebene führt ein paar Jahre zurück. 1967 ist Amrei vom Land nach München zu ihrer Großtante Annamirl gezogen um zu studieren. Schnell findet sie Anschluss an eine Studentenclique. Hier erleben die Leser*innen die Studentenunruhen hautnah mit. Als Amrei sich zwischen zwei Männern entscheiden muss verlässt sie München und zieht in die Welt hinaus. Heidi Rehn erzählt die Geschichte sehr lebendig. Ich habe noch gute Erinnerungen an die Jahre. Die Studentenunruhen die wir auch hier in Frankfurter hatten werden sehr lebensnah erzählt. Auch die Geiselnahme in München bei den Olympischen Spielen 1972 ist mit noch in Erinnerung. Die Charaktere finde ich sympathisch. Die bunte Gruppe von Freunden und Freundinnen die Amrei in München findet haben mit gut gefallen. Auch den Polizisten Wastl finde ich sympathisch. Genauso schockiert wie Amrei war ich dann allerdings von den Veränderung ihrer Freunde die sich radikalisiert haben. Heidi Rehn überzeugt auch in diesem Roman wieder mit ihrer genauen Recherche. Die Leser*innen bekommen viele Hintergrundinformationen mit auf den Weg. Die Studentenunruhen, die vielen Umbauten in München, der Aufbau des Olympischen Dorfs und letztendlich die Geiselnahme. Alles wird sehr authentisch erzählt. „Wir träumten vom Sommer“ ist wieder ein interessanter und gleichzeitig unterhaltsamer Roman aus der Feder von Heidi Rehn.

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