Verflixte Hacke ! Eigentlich wollte ich in den Ferien in Ruhe zocken . Aber dann brauchte meine Oma Hilfe auf ihrer Algenfarm - an der Nordsee ! Zuerst war ich ziemlich genervt . Was sollte ich denn da ? Zum Glück habe ich bei der Pflege der Unterwasserbeete Bolle , Bas und Chandrani kennengelernt, und zusammen haben wir was Unglaubliches entdeckt: ganz viele Albino- Seepferdchen ! Und die sind in großer Gefahr, weil hier - haltet euch fest - ein Algendieb sein Unwesen treibt. Also haben wir jetzt eine Mission: Wir müssen die Seepferdchen schützen !
Mit vielen witzigen und liebevollen Illustrationen von Laura Rosendorfer
Inklusive Meeresspaghetti-Rezept , Rätseln und vielen Tipps zur Plastikvermeidung
»Ein warmherzig geschriebener Kinderroman, der Wissen über das Meer und seine Bedeutung für die Umwelt vermittelt, ohne mit erhobenem Zeigefinger daherzukommen.« Buchmarkt, 03.2023
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Rebellas rebellisches Tagebuch
Honigmond am 31.07.2024
Bewertungsnummer: 2257374
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Seepferdchen Ahoi nennt sich das Buch, welches sich um die 10 jährige Rebella Rosin dreht. Rebella schreibt in ihrem lustigen Tagebuch über die durch ihre Eltern versauten Ferien. Die Eltern möchten Rebella in den Ferien zu ihrer Oma schicken, damit sie ihr auf ihrer Algenfarm helfen kann. Doch eigentlich hatte Rebella ganz andere Pläne, als die langweiligen Algen auf Omas Farm zu hegen und pflegen. Und dies schon mal gar nicht so ganz ohne Handy oder Computer, denn sowas darf sie weder mitnehmen, noch hat die Oma sowas zur Verfügung. Nachdem Rebella bei ihrer Oma angekommen ist, fügt sie sich nur mürrisch ihren neuen Aufgaben, doch weil ihre Oma nicht einfach nur eine Oma ist, sondern auch lustige Ideen hat und eher eine außergewöhnliche etwas verrückte Oma, fällt es ihr immer leichter, sich mit der Algenfarm und den dazugehörigen Aufgaben anzufreunden, denn es sind ja nicht nur Algen, sondern noch ganz viele Geheimnisse des Meeres, die auf die kleine rebellische Rebella warten.
Dieses wundervolle Kinderbuch aus dem Baumhaus-Verlag umfasst auf 191 Seiten eine spannende, aber auch wirklich sehr unterhaltsame Geschichte um ein kleines rebellisches 10jähriges Mädchen, welches ihre Gedanken und Gefühle, welche manchmal wirklich heftig Achterbahn fahren, in einem Tagebuch niederschreibt. Es ist eine nicht nur halthaltsame, sondern auch lehrreiche Geschichte rund um Umweltverschmutzung und Umweltschutz, was hier wirklich sehr gut in die Geschichte eingepflegt wurde, aber auch die Algenfarm und alles Wissenswerte rundherum fand ich sehr informativ. Abgerundet wird die Geschichte am Schluss durch ein Rezept für Meeresspagetti alla Rebella, verschiedene Umwelttipps, welche wirklich sehr kindgerecht erklärt werden sowie ein kleines Rätsel. Das komplette Buch wurde mit liebevoll gestalteten Illustrationen passend zur Geschichte versehen und rundet das Buch perfekt ab. Das Buch ist nicht nur eine unterhaltsame und lehrreiche Geschichte Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Auch eignet sich das Buch wunderbar als Vorlesegeschichte.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, besonders der kesse Ton und die ein klein wenig rebellische Art von Rebella, was mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. Ich vergebe hierfür 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
Ich und das Meer
Bewertung aus Recklinghausen am 07.07.2024
Bewertungsnummer: 2239078
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Worum geht es?
Dies hier ist ein Tagebuch welches ein junges Mädchen Rebell schreibt. Ich mag ihre Einträge so gerne, sie schreit so gerne über ihren Alltag und ihre Freunde. Sie findet es doof, dass sie zu ihrer Oma fahren muss um in der Algenfarm zu helfen.
Es gibt so vieles was auf der Farm passiert und es wird auch lustig
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit
Das Cover ist richtig schön, es ist so toll illustriert. Aber nicht nur das Cover ist toll gezeichnet sondern auch im Buch sind tolle Illustrationen. Sie sind so wunderschön gestaltet und passen super zu dem Thema Meer und Algen.
Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen, ich mag die Form als Tagebuch echt gerne. Die Sprache ist leicht verständlich und leicht für Kinder und Jugendliche zu verstehen. Es macht aber auch Spaß beim Lesen.
Mein Fazit fällt gut aus, ich mag die Gespräche die sie mit ihrem Tagebuch führt und ihre Liebe zum Meer und zu ihrer Oma. Wie sie merkt, dass es soooo viel toller ist wie sie den Sommer verbringt. Die vielen kleinen und großen Dramen und wie sie langsam Algen lieben lernt.
Alles in allem ein Buch welches ich nicht nur Kinder oder Jugendliche empfehlen würde sondern auch Erwachsene die eine Liebe für wunderschöne Zeichnungen haben.
Das Setting ist übrigens ein Traum, direkt am Meer auf einem Boot und auch am Strand.
Ich danke dem Baumhaus Verlag für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.
Meinung aus der Buchhandlung
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Das erbarmungslos ehrliche Tagebuch der Rebella Rosin
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Rebella (10 ½ Jahre alt) aus München muss in den Ferien allein zur Oma an die Nordsee, denn ihre Eltern sind Ärzte ohne Grenzen und werden in Somalia gebraucht. Da ihr Handy kaputt ist und sie ihren PC zuhause lassen muss, sieht sich Rebella gezwungen, ein “altmodisches” Tagebuch zu führen und darin über die “schrecklichsten Ferien ihres Lebens” zu berichten. Oma Lilo (kurz für: Liselotte) ist zugegeben ziemlich cool, aber auch ziemlich speziell. Sie wohnt auf einem alten Fischkutter namens Yachtwurst. Eigentlich soll Rebella ihr bei der Gartenarbeit helfen, doch wo soll hier bitte der Garten sein? Ach du Schreck, der Garten ist eine Algenfarm! Da muss Rebella wohl tauchen lernen. Der viele Müll am Meeresgrund gefällt Rebella gar nicht. Da muss dringend etwas unternommen werden, doch allein wird sie das kaum schaffen. Da kommen Rebellas neue Ferienfreunde ins Spiel: Der coole Bas (12), der leicht hypochondrisch veranlagte Bolle (11), der den Blick immer auf seine Pulsuhr gerichtet hat und Chandrani (9), deren Eltern der örtliche Käseladen gehört und der Rebella den Spitznamen Cheesy verleiht. Beim Unkraut zupfen und Müll wegräumen entdecken die Kinder einen ganzen Schwarm weißer Seepferdchen, eine Sensation. Oma sagt, diese Albino-Seepferdchen sind unglaublich selten. Sie kennt sich aus, denn sie arbeitet nachts in einer Klinik für Meerestiere. Darum ist sie auch immer so müde. Letzte Nacht hat sie einem Mondfisch geholfen, der in eine Schiffsschraube geraten war. Oma nimmt Rebella einmal mit in die Klinik. Dort stehen keine Betten, sondern Aquarien, in denen sich die Patienten befinden, unter anderem Muscheln, die von einer ölverpesteten Sandbank gerettet wurden. Rebella muss zugeben, dass ihre Ferien alles andere als langweilig sind, wenn nur nicht jeden Tag Algen auf den Tisch kämen. Als Meeresspaghetti mit Tomatensoße schmecken sie immerhin ganz passabel. Und da Oma die Algen erfolgreich auf dem Wochenmarkt verkauft, müssen sie ja einigen Leuten echt gut schmecken. Oma überlegt, die Farm abzugeben, weil ihr das zusammen mit der Arbeit in der Klinik alles zu viel wird. Rebella ist dagegen. Omas Freund Käpt'n Frieso kommt mit seinem U-Boot Knutschkugel zu Besuch und zwar so schwungvoll, dass die Yachtwurst dann ein Leck hat. Die Yachtwust muss ein paar Tage zur Reparatur in die Werft. Oma schlägt vor, dass sie so lange am Strand schlafen. Ist sie jetzt völlig verrückt? Rebella bekommt kein Auge zu, während Oma schnarcht wie ein Murmeltier. Die morsche Yachtwurst muss aufwändiger saniert werden als gedacht. Oma will bei der Gelegenheit gleich ein Panoramafenster einbauen lassen. Rebella fasst es nicht. Noch dazu verkracht sie sich mit ihren Freunden. Cheesy hat ein Geheimnis, das sie nicht verraten will, und Bas hängt nur noch mit dem doofen Käpt'n Frieso ab. Rebella kann den Käpt'n nicht leiden, weil der sich immer in alles einmischt und ihrer Meinung nach alles kaputt macht. Das Bas in ihm einen Vaterersatz (sein eigner Vater arbeitet den ganzen Tag in der Fischkonservenfabrik) gefunden hat, macht es auch nicht besser. Rebella empfindet es so, als würde der Käpt'n ihr den Freund stehlen. Die ganze Arbeit bleibt an Rebella hängen, da Bolle in eine Glasscherbe getreten ist und mit seinem verletzten Fuß nicht helfen kann. Und warum musste Oma ein Zeitungsinterview geben? Jetzt weiß alle Welt von den Seepferdchen! Rebella findet das nicht gut und meint, sie müssen aus der Farm ein Schutzgebiet machen. Oma hält ihre Reaktion für übertrieben. Und dann passiert es: jemand hat Algen gestohlen, genau dort abgeschnitten, wo die Seepferdchen leben! Oma meint, es wäre das Beste, die Seepferdchen an einen sicheren Ort umzusiedeln, doch wohin? Vielleicht kann der Käpt'n helfen? Dann lernt Rebella Amanda kennen. Amanda ist die Tochter des Käptns. Sie stellt Naturkosmetik aus Algen her und hat Interesse daran, die Farm zu übernehmen. Rebella ist noch unschlüssig, ob sie ihr trauen kann. Wird Oma die Farm tatsächlich abgeben? Wer ist der Algendieb? Und was wird aus den Seepferdchen?
Von wegen langweilige Ferien! Dieses spannende Nordsee-Abenteuer hat es in sich! Mich hat es angesprochen, weil ich Seepferdchen mega-cool finde, und als ich dann angefangen hatte zu lesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Wer nach einer tollen Lektüre für die nächsten Ferien sucht, ist hier genau richtig! Und wer helfen will, die Meere zu schützen, der findet im Anschluss an die Geschichte Tipps und Tricks, Rezepte und Rätsel.
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