Produktbild: Vor einem großen Walde
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Leo Vardiashvili

1. Vor einem großen Walde

Vor einem großen Walde Eine aufwühlende georgische Familiengeschichte zwischen Vertreibung, Hoffnung und Versöhnung

Gesprochen von
89
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Shenja Lacher

Spieldauer

12 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783844938197

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Shenja Lacher

Spieldauer

12 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783844938197

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich gut

    Eine intensive Geschichte, welche sich mit dem Bürgerkrieg in Georgien und dessen weitereichenden Folgen befasst. Ich habe den Roman wirklich ausgesprochen gerne gelesen. Einmal gefällt mir die stilistische Umsetzung und ich war wirklich gefesselt von der Geschichte. Außerdem habe ich wirklich sehr viel neues gelernt über ein Land, von das man in den alltäglichen Nachrichten oder in den Geschichtsstunden wenig erzählt mitbekommt. Der historische Kontext ist in eine Familiengeschichte gebettet und verleiht der Geschichte somit auch eine starke Emotionalität. Anfangs findet man noch leichte Momente oder besonders spannungsgeladene Passagen. Eine traurige und angespannte Grundstimmung ist jedoch allgegenwärtig und spitzt sich besonders gegen Ende hin auch zu. Ich kann den Roman wirklich sehr empfehlen!!!

  • siddi

    5/5

    06.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Autor, der aus dem Herzen schreibt

    Meine Meinung: Diese Lektüre war für mich ein wundervolles und sehr bereicherndes Buch, vielleicht sogar eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Doch warum hat mich dieses von außen doch recht unscheinbare Buch so sehr begeistern können? Zunächst einmal muss man sagen, dass sich der Autor mit seiner naturbezogenen, sehr einfachen, aber gerade in der daraus entstehenden Monumentalität seiner Worte absolut in mein Herz geschlichen hat. Er erschafft Bilder, die gerade in der Charakterentwicklung, aber vor allem in den Beschreibungen der Natur und historischen Geschehnisse zu brillieren wissen und ich selten eine solch ruhige, schön belassene, unaufgeregte und geerdete Sprache lesen durfte, wie sie der Autor zu Papier bringt. Und das obwohl das was der Autor niederschreibt, an Emotionalität und Härte manchmal kaum zu überbieten ist. Dieses Buch lebt stark von der Interpretation der zeitlichen Geschehnisse und der Auslegung und des Hineinversetzens in diese Zeit. Eines ist aber klar, zentrale Themen der Geschichte, sind wir Menschen, unsere Entwicklung als Mensch. Ein Werk welches die Probleme im Krieg und die Trennung von Familie erzählt, eine Geschichte, die mir sehr an die Nieren ging und die ich so schnell nicht vergessen werde.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fulminantes Debüt!

    Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, der so gekonnt Realität, Fiktion, Märchen, Familiendrama, Krimi und gesellschaftskritische Politiksatire miteinander verknüpft – vielleicht sogar noch nie. Dass es sich bei diesem außergewöhnlichen Roman ausgerechnet um das Debüt eines Mannes handelt, der sein Geld als Steuerberater verdient, erstaunt noch mehr. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht wieder daraus entlassen. Ich habe viel über die georgische Gesellschaft und Geschichte gelernt, ich habe mit Saba, Nodar, und den anderen Protagonist:innen mitgefiebert und mitgelitten und wollte nicht, dass die Geschichte endet. Ich wünsche mir noch viel mehr Bücher dieses außergewöhnlichen Autors und hoffe, dass er das Schreiben zukünftig zu seinem Hauptberuf machen wird - es wäre seinen zukünftigen Leser:innen absolut zu wünschen!

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolle Schnitzeljagd durch ein von Bürgerkrieg gebeuteltes Land

    Saba ist noch ein Kind als er mit seinem Vater und seinem zwei Jahre älteren Bruder vor dem Bürgerkrieg in Georgien nach England flieht. Doch das Geld reicht nicht für die Mutter. Jahrelang müht sich der Vater ab, doch es kommt nie genug Geld zusammen, um die Mutter nachzuholen. Weitere Jahre später macht sich der Vater auf die Suche nach der Mutter und reist nach Georgien. Als seine Kommunikation abbricht, reist der ältere Bruder Sandro ebenfalls nach Georgien, doch auch seine Lebenszeichen bleiben aus. Sowohl Vater als auch Bruder haben eine Brotkrumenspur hinterlassen und so entschließt sich Saba, trotz Warnungen dieser Spur in Georgien folgen. Nicht nur die Brotkrumenspur verbindet diese Geschichte mit der Märchenwelt. Saba und Sandro lieben Literatur und ihre Kindheitserinnerungen bestehen unter anderem aus einer Mutter, die ihnen Märchen erzählt. So sind auch die Hinweise, die Sandro hinterlässt, immer wieder Märchen entlehnt und führen Saba auf eine Schnitzeljagd durch das unbekannte Heimatland. Auch die Stimmung der Geschichte ähnelt oft einem düsteren Märchenwald, wenn Saba beispielsweise durch den dunkelnden Stadtpark läuft, während die Sicherheitsbehörden die nach einer Flut entlaufenen Zootiere suchen, unter denen sich auch Wölfe und Tiger befinden. Und dennoch bleibt die Stimmung nicht durchweg düster, sondern vermittelt oft auch Leichtigkeit und Lesespaß. Saba trifft bereits bei seiner Ankunft am Flughafen in Tbilissi auf den Taxifahrer Nodar, zu dem sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Die beiden frotzeln miteinander herum und vermitteln dadurch eine eigene Art von Humor. Dabei verkörpert Nodar die gute georgische Seele und das Sprichwort "Ein Gast ist ein Geschenk". Über Nodar erfährt man beim Lesen viel über die Gepflogenheiten in Georgien und dadurch, dass Saba das Land so jung verlassen hat, muten Nodars Erklärungen auch nicht konstruiert an. Das Buch hat jedoch auch eine sehr ernste Seite, denn Georgien ist geprägt von einem Bürgerkrieg und die überwunden geglaubten sowjetischen Machtstrukturen bestehen fort, der Machtapparat ist durchzogen von Korruption, Einschüchterung und Gewalt. Auch der anhaltende Konflikt mit Russland, welcher dem Buch eine aktuellpolitische Dimension gibt, klingt immer wieder an, besonders im Alltag der Figuren. Fast alle haben im Bürgerkrieg Verluste erlitten, so bekommt auch Nodar abseits der Clownereien eine tiefere, traurige Dimension. Auch Saba wird durch die Geister seiner Verlorenen, die regelmäßig und teilweise zu den ungünstigsten Zeitpunkten mit ihm sprechen, immer wieder von der Vergangenheit eingeholt. Einige davon sind lauter als andere. So hat das Buch passend zum Märchenthema noch Elemente magischen Realismus`. Das Buch wechselt hin und her zwischen leichten und teils skurrilen Momenten, Spannung und berührenden Emotionen. Saba muss die Leute überlisten, die hinter seinem Vater, seinem Bruder und nun auch ihm her sind. Dadurch bekommt das Buch Züge eines Schelmenromans. Am Ende verfliegt diese Leichtigkeit und die Nachwirkungen des Bürgerkriegs kommen noch einmal eindringlich zur Geltung, wenn Saba in das immer noch umkämpfte Ossetien reist. Mit diesem Buch bekommt man einen unterhaltsamen, berührenden und nachdenklich machenden Eindruck eines Landes, von dem man abseits der tagesaktuellen Nachrichten wenig weiß und welches noch immer von Konflikten mit Russland geprägt und teilweise traumatisiert ist. Vermittelt wird dies über einen sympathischen Protagonisten, der ähnlich wenig weiß über sein Herkunftsland und mit dem man auf eine eindrucksvolle Reise in einem klapprigen Wolga geht, die ein großes Lesevergnügen und viel Verständnis beschert.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolle Schnitzeljagd…

    Eindrucksvolle Schnitzeljagd durch ein von Bürgerkrieg gebeuteltes Land Saba ist noch ein Kind als er mit seinem Vater und seinem zwei Jahre älteren Bruder vor dem Bürgerkrieg in Georgien nach England flieht. Doch das Geld reicht nicht für die Mutter. Jahrelang müht sich der Vater ab, doch es kommt nie genug Geld zusammen, um die Mutter nachzuholen. Weitere Jahre später macht sich der Vater auf die Suche nach der Mutter und reist nach Georgien. Als seine Kommunikation abbricht, reist der ältere Bruder Sandro ebenfalls nach Georgien, doch auch seine Lebenszeichen bleiben aus. Sowohl Vater als auch Bruder haben eine Brotkrumenspur hinterlassen und so entschließt sich Saba, trotz Warnungen dieser Spur in Georgien folgen. Nicht nur die Brotkrumenspur verbindet diese Geschichte mit der Märchenwelt. Saba und Sandro lieben Literatur und ihre Kindheitserinnerungen bestehen unter anderem aus einer Mutter, die ihnen Märchen erzählt. So sind auch die Hinweise, die Sandro hinterlässt, immer wieder Märchen entlehnt und führen Saba auf eine Schnitzeljagd durch das unbekannte Heimatland. Auch die Stimmung der Geschichte ähnelt oft einem düsteren Märchenwald, wenn Saba beispielsweise durch den dunkelnden Stadtpark läuft, während die Sicherheitsbehörden die nach einer Flut entlaufenen Zootiere suchen, unter denen sich auch Wölfe und Tiger befinden. Und dennoch bleibt die Stimmung nicht durchweg düster, sondern vermittelt oft auch Leichtigkeit und Lesespaß. Saba trifft bereits bei seiner Ankunft am Flughafen in Tbilissi auf den Taxifahrer Nodar, zu dem sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Die beiden frotzeln miteinander herum und vermitteln dadurch eine eigene Art von Humor. Dabei verkörpert Nodar die gute georgische Seele und das Sprichwort "Ein Gast ist ein Geschenk". Über Nodar erfährt man beim Lesen viel über die Gepflogenheiten in Georgien und dadurch, dass Saba das Land so jung verlassen hat, muten Nodars Erklärungen auch nicht konstruiert an. Das Buch hat jedoch auch eine sehr ernste Seite, denn Georgien ist geprägt von einem Bürgerkrieg und die überwunden geglaubten sowjetischen Machtstrukturen bestehen fort, der Machtapparat ist durchzogen von Korruption, Einschüchterung und Gewalt. Auch der anhaltende Konflikt mit Russland, welcher dem Buch eine aktuellpolitische Dimension gibt, klingt immer wieder an, besonders im Alltag der Figuren. Fast alle haben im Bürgerkrieg Verluste erlitten, so bekommt auch Nodar abseits der Clownereien eine tiefere, traurige Dimension. Auch Saba wird durch die Geister seiner Verlorenen, die regelmäßig und teilweise zu den ungünstigsten Zeitpunkten mit ihm sprechen, immer wieder von der Vergangenheit eingeholt. Einige davon sind lauter als andere. So hat das Buch passend zum Märchenthema noch Elemente magischen Realismus`. Das Buch wechselt hin und her zwischen leichten und teils skurrilen Momenten, Spannung und berührenden Emotionen. Saba muss die Leute überlisten, die hinter seinem Vater, seinem Bruder und nun auch ihm her sind. Dadurch bekommt das Buch Züge eines Schelmenromans. Am Ende verfliegt diese Leichtigkeit und die Nachwirkungen des Bürgerkriegs kommen noch einmal eindringlich zur Geltung, wenn Saba in das immer noch umkämpfte Ossetien reist. Mit diesem Buch bekommt man einen unterhaltsamen, berührenden und nachdenklich machenden Eindruck eines Landes, von dem man abseits der tagesaktuellen Nachrichten wenig weiß und welches noch immer von Konflikten mit Russland geprägt und teilweise traumatisiert ist. Vermittelt wird dies über einen sympathischen Protagonisten, der ähnlich wenig weiß über sein Herkunftsland und mit dem man auf eine eindrucksvolle Reise in einem klapprigen Wolga geht, die ein großes Lesevergnügen und viel Verständnis beschert.

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  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familien- und Abenteuerroman zugleich. Mal derb, mal poetisch erzählt.

    Während des Bürgerkriegs in Georgien flieht Saba mit seinem Vater und seinem älteren Bruder Sandro nach Großbritannien. Die Mutter muss, ohne Pass, zurückbleiben und stirbt, bevor sie nachkommen kann. Jahre später reist Sabas Vater nach Georgien und verschwindet. Ebenso Sandro, der ihrem Vater nachreiste um ihn zu suchen. So macht sich auch Saba auf nach Tiflis. Dort angekommen stößt er auf den Taxifahrer Nador, der ihm bei der Suche hilft. Immer wieder findet Saba Hinweise seines Bruders, Brotkrumen gleich, wie in dem Märchen "Hänsel und Gretel" auf das sich der Buchtitel bezieht, die ihm weiterhelfen. Und im Geist führt er Gespräche mit seinen verstorbenen Verwandten und seiner Kindheitsfreundin, an deren Tod er sich schuldig fühlt. Saba und Nador müssen auf ihrer Fahrt durch das geteilte Land viele Gefahren überstehen. Es ist ein Roman mit Sogwirkung, mal derb, mal poetisch und immer großartig erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Rick

    Angela Rick

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartiger Georgienroman

    Saba reist nach Georgien, auf der Suche nach Vater und Bruder und folgt dabei einer Spur aus Manuskriptseiten und Graffitis. Zu ihm gesellt sich Nodar, ein Taxifahrer. Auch er sucht - nach seiner Tochter. Beinahe kafkaesk mutet die abenteuerliche Suche der Beiden an. Durch verwinkelte Altstadtgassen, dunkle Wälder mit entflohenen Zootieren und Alpträume. Alles kommentiert von Sabas verstorbenen Verwandten... Der Krieg hat überall seine Wunden hinterlassen. Doch lassen sie sich als Leser davon nicht abschrecken. Dieses Buch ist ein Stück Erzählkunst vom Feinsten. Absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Worte sollte man wiegen, nicht zählen" (Zitat)

    Der Titel reminisziert "Hänsel und Gretel" und spielt auf Sabas Spurensuche durch ein vom Krieg zerrissenes Land an. Eine Reise, die mehr einem Albtraum - in Teilen einem Horrortrip - gleicht. Zum Glück begegnet er in Georgien immer wieder auch Menschen, deren Menschlichkeit Hoffnung gibt auf doch noch ein gutes Ende - auch wenn das Leben kein Märchen ist. 450 Seite Georgien pur.

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