Produktbild: Ungleich vereint

Ungleich vereint Warum der Osten anders bleibt | Ein Buch, das aus Sackgassen herausführt - und für Gesprächsstoff sorgt | Bayerischer Buchpreis 2024

15

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

52005

Erscheinungsdatum

19.06.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

1450 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518781227

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

52005

Erscheinungsdatum

19.06.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

1450 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518781227

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Die BRD und die DDR

Kaffeeelse am 26.01.2025

Bewertungsnummer: 2396140

Bewertet: Hörbuch-Download

Ungleich vereint. Ja. Klarer Fall. Dies ist genau das Empfinden, das man als ehemalige DDR-Bürgerin hat. Wir DDR-Bürger sind die ewigen Nörgler, die chronisch Unzufriedenen und eigentlich sollte man am besten die Mauer wieder aufbauen. Das klingt schlimm. Leider oft genug gehört und gelesen. Da wird sofort die AfD-Keule geschwungen und man wird kollektiv in eine Schublade gesteckt. Das nervt mich ungemein. Denn der ehemalige DDR-Bürger ist nicht einheitlich. Jede politische Richtung ist vertreten, jedwede Eigenschaft ist da, jeder denkbare Charakter. Doch die Meisten von uns empfinden die deutsche Einheit nicht als Vereinigung, sondern eher als Übernahme, als eine Art feindliche Übernahme. Klingt schlimm. Ich weiß. Es ist aber auch nicht schön immer noch ein Bürger zweiter Klasse zu sein. Schließlich sind sehr viele Jahre vergangen. Und dieses Denken über die ehemaligen DDR-Bürger ist meiner Meinung nach auch ein Grund für das Erstarken der AfD in unseren fünf neuen Bundesländern, eigentlich 5,5, denn Ost-Berlin kommt ja auch noch dazu. Steffen Mau, ein 1968 geborener Soziologe und Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Uni von Berlin. Gleichzeitig sitzt er im Sachverständigenrat für Integration und Migration. Er kennt sich also aus. Integration. Ja, genau dies hatte mit uns zu passieren. Und jetzt ist man erstaunt darüber, dass genau das eben nicht passiert. Logischerweise sind natürlich nur wir selbst da schuld. Klar, wenn man anders darüber urteilen sollte, müsste man ja ans Eingemachte. Ist unbequem, weil anstrengend und deswegen immer schön mit dem Finger auf Andere zeigen. Nun, Steffen Mau macht genau dies nicht. Er recherchiert genau, warum der Osten ist, was er ist. Dieses Buch macht Spaß, es ist irre interessant und es zeigt recht differenziert das Warum! Mein Fazit: Ein sehr gutes Buch, welches jeder in Deutschland lesen sollte, jeder im Osten und jeder im Westen. Denn es wird wirklich langsam Zeit, dass dieses Ost- und Westding langsam verschwindet. Das schließt allerdings ein, dass Ost- und Westdeutsche endlich gleichberechtigt sind. 1990 war die Wiedervereinigung, jetzt haben wir 2025, 35 Jahre sind vergangen, es wird langsam Zeit denke ich. Und noch was, die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Bei uns rennen denen nur etwas mehr hinterher. Doch die Polemik hat eindeutig ein leichteres Spiel bei Menschen, die sich als Menschen zweiter Klasse empfinden. Wenn dies nicht so wäre. … Wunderbar gelesen von Heiko Grauel.

Die BRD und die DDR

Kaffeeelse am 26.01.2025
Bewertungsnummer: 2396140
Bewertet: Hörbuch-Download

Ungleich vereint. Ja. Klarer Fall. Dies ist genau das Empfinden, das man als ehemalige DDR-Bürgerin hat. Wir DDR-Bürger sind die ewigen Nörgler, die chronisch Unzufriedenen und eigentlich sollte man am besten die Mauer wieder aufbauen. Das klingt schlimm. Leider oft genug gehört und gelesen. Da wird sofort die AfD-Keule geschwungen und man wird kollektiv in eine Schublade gesteckt. Das nervt mich ungemein. Denn der ehemalige DDR-Bürger ist nicht einheitlich. Jede politische Richtung ist vertreten, jedwede Eigenschaft ist da, jeder denkbare Charakter. Doch die Meisten von uns empfinden die deutsche Einheit nicht als Vereinigung, sondern eher als Übernahme, als eine Art feindliche Übernahme. Klingt schlimm. Ich weiß. Es ist aber auch nicht schön immer noch ein Bürger zweiter Klasse zu sein. Schließlich sind sehr viele Jahre vergangen. Und dieses Denken über die ehemaligen DDR-Bürger ist meiner Meinung nach auch ein Grund für das Erstarken der AfD in unseren fünf neuen Bundesländern, eigentlich 5,5, denn Ost-Berlin kommt ja auch noch dazu. Steffen Mau, ein 1968 geborener Soziologe und Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Uni von Berlin. Gleichzeitig sitzt er im Sachverständigenrat für Integration und Migration. Er kennt sich also aus. Integration. Ja, genau dies hatte mit uns zu passieren. Und jetzt ist man erstaunt darüber, dass genau das eben nicht passiert. Logischerweise sind natürlich nur wir selbst da schuld. Klar, wenn man anders darüber urteilen sollte, müsste man ja ans Eingemachte. Ist unbequem, weil anstrengend und deswegen immer schön mit dem Finger auf Andere zeigen. Nun, Steffen Mau macht genau dies nicht. Er recherchiert genau, warum der Osten ist, was er ist. Dieses Buch macht Spaß, es ist irre interessant und es zeigt recht differenziert das Warum! Mein Fazit: Ein sehr gutes Buch, welches jeder in Deutschland lesen sollte, jeder im Osten und jeder im Westen. Denn es wird wirklich langsam Zeit, dass dieses Ost- und Westding langsam verschwindet. Das schließt allerdings ein, dass Ost- und Westdeutsche endlich gleichberechtigt sind. 1990 war die Wiedervereinigung, jetzt haben wir 2025, 35 Jahre sind vergangen, es wird langsam Zeit denke ich. Und noch was, die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Bei uns rennen denen nur etwas mehr hinterher. Doch die Polemik hat eindeutig ein leichteres Spiel bei Menschen, die sich als Menschen zweiter Klasse empfinden. Wenn dies nicht so wäre. … Wunderbar gelesen von Heiko Grauel.

Die BRD und die DDR Ungleich…

kaffeeelse aus D am 26.01.2025

Bewertungsnummer: 2922389

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die BRD und die DDR Ungleich vereint. Ja. Klarer Fall. Dies ist genau das Empfinden, das man als ehemalige DDR-Bürgerin hat. Wir DDR-Bürger sind die ewigen Nörgler, die chronisch Unzufriedenen und eigentlich sollte man am besten die Mauer wieder aufbauen. Das klingt schlimm. Leider oft genug gehört und gelesen. Da wird sofort die AfD-Keule geschwungen und man wird kollektiv in eine Schublade gesteckt. Das nervt mich ungemein. Denn der ehemalige DDR-Bürger ist nicht einheitlich. Jede politische Richtung ist vertreten, jedwede Eigenschaft ist da, jeder denkbare Charakter. Doch die Meisten von uns empfinden die deutsche Einheit nicht als Vereinigung, sondern eher als Übernahme, als eine Art feindliche Übernahme. Klingt schlimm. Ich weiß. Es ist aber auch nicht schön immer noch ein Bürger zweiter Klasse zu sein. Schließlich sind sehr viele Jahre vergangen. Und dieses Denken über die ehemaligen DDR-Bürger ist meiner Meinung nach auch ein Grund für das Erstarken der AfD in unseren fünf neuen Bundesländern, eigentlich 5,5, denn Ost-Berlin kommt ja auch noch dazu. Steffen Mau, ein 1968 geborener Soziologe und Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Uni von Berlin. Gleichzeitig sitzt er im Sachverständigenrat für Integration und Migration. Er kennt sich also aus. Integration. Ja, genau dies hatte mit uns zu passieren. Und jetzt ist man erstaunt darüber, dass genau das eben nicht passiert. Logischerweise sind natürlich nur wir selbst da schuld. Klar, wenn man anders darüber urteilen sollte, müsste man ja ans Eingemachte. Ist unbequem, weil anstrengend und deswegen immer schön mit dem Finger auf Andere zeigen. Nun, Steffen Mau macht genau dies nicht. Er recherchiert genau, warum der Osten ist, was er ist. Dieses Buch macht Spaß, es ist irre interessant und es zeigt recht differenziert das Warum! Mein Fazit: Ein sehr gutes Buch, welches jeder in Deutschland lesen sollte, jeder im Osten und jeder im Westen. Denn es wird wirklich langsam Zeit, dass dieses Ost- und Westding langsam verschwindet. Das schließt allerdings ein, dass Ost- und Westdeutsche endlich gleichberechtigt sind. 1990 war die Wiedervereinigung, jetzt haben wir 2025, 35 Jahre sind vergangen, es wird langsam Zeit denke ich. Und noch was, die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Bei uns rennen denen nur etwas mehr hinterher. Doch die Polemik hat eindeutig ein leichteres Spiel bei Menschen, die sich als Menschen zweiter Klasse empfinden. Wenn dies nicht so wäre. …

Die BRD und die DDR Ungleich…

kaffeeelse aus D am 26.01.2025
Bewertungsnummer: 2922389
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die BRD und die DDR Ungleich vereint. Ja. Klarer Fall. Dies ist genau das Empfinden, das man als ehemalige DDR-Bürgerin hat. Wir DDR-Bürger sind die ewigen Nörgler, die chronisch Unzufriedenen und eigentlich sollte man am besten die Mauer wieder aufbauen. Das klingt schlimm. Leider oft genug gehört und gelesen. Da wird sofort die AfD-Keule geschwungen und man wird kollektiv in eine Schublade gesteckt. Das nervt mich ungemein. Denn der ehemalige DDR-Bürger ist nicht einheitlich. Jede politische Richtung ist vertreten, jedwede Eigenschaft ist da, jeder denkbare Charakter. Doch die Meisten von uns empfinden die deutsche Einheit nicht als Vereinigung, sondern eher als Übernahme, als eine Art feindliche Übernahme. Klingt schlimm. Ich weiß. Es ist aber auch nicht schön immer noch ein Bürger zweiter Klasse zu sein. Schließlich sind sehr viele Jahre vergangen. Und dieses Denken über die ehemaligen DDR-Bürger ist meiner Meinung nach auch ein Grund für das Erstarken der AfD in unseren fünf neuen Bundesländern, eigentlich 5,5, denn Ost-Berlin kommt ja auch noch dazu. Steffen Mau, ein 1968 geborener Soziologe und Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Uni von Berlin. Gleichzeitig sitzt er im Sachverständigenrat für Integration und Migration. Er kennt sich also aus. Integration. Ja, genau dies hatte mit uns zu passieren. Und jetzt ist man erstaunt darüber, dass genau das eben nicht passiert. Logischerweise sind natürlich nur wir selbst da schuld. Klar, wenn man anders darüber urteilen sollte, müsste man ja ans Eingemachte. Ist unbequem, weil anstrengend und deswegen immer schön mit dem Finger auf Andere zeigen. Nun, Steffen Mau macht genau dies nicht. Er recherchiert genau, warum der Osten ist, was er ist. Dieses Buch macht Spaß, es ist irre interessant und es zeigt recht differenziert das Warum! Mein Fazit: Ein sehr gutes Buch, welches jeder in Deutschland lesen sollte, jeder im Osten und jeder im Westen. Denn es wird wirklich langsam Zeit, dass dieses Ost- und Westding langsam verschwindet. Das schließt allerdings ein, dass Ost- und Westdeutsche endlich gleichberechtigt sind. 1990 war die Wiedervereinigung, jetzt haben wir 2025, 35 Jahre sind vergangen, es wird langsam Zeit denke ich. Und noch was, die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Bei uns rennen denen nur etwas mehr hinterher. Doch die Polemik hat eindeutig ein leichteres Spiel bei Menschen, die sich als Menschen zweiter Klasse empfinden. Wenn dies nicht so wäre. …

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Ungleich vereint

von Steffen Mau

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Simone Renner

OSIANDER Schwäbisch Hall

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5/5

Tiefgründiger Abriss über die Identität von Ostdeutschland

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Steffen Mau, gebürtiger Rostocker und Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität in Berlin wagt sich in seinem Abriss zum Thema ostdeutsche Bundesländer an einen Versuch, die Identität und die geschichtlichen und sozialen Besonderheiten ebendieser zu verdeutlichen. Er erklärt dabei sachlich und zugewandt, warum ostdeutsche Menschen weniger in Vereinen, Kirchen und Parteien organisiert sind, warum Parteien weniger "Zugriff" auf ostdeutsche Menschen haben und wo der Unterschied zwischen ostdeutscher und westdeutscher Identität liegt und ob es den überhaupt gibt. Steffen Mau bietet am Ende sogar mögliche, alternative politische Gestaltungsmöglichkeiten für Ostdeutschland. Bürgerräte und runde Tische könnten eine Lösung gegen die Politikverdrossenheit sein und sogar als "Vorreiter" für ganz Deutschland dienen. Dirk Oschmanns Buch war harsch und leidenschaftlich, Maus dagegen mäßigend und beobachtend. Wichtig und richtig finde ich beide!
  • Simone Renner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Tiefgründiger Abriss über die Identität von Ostdeutschland

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Steffen Mau, gebürtiger Rostocker und Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität in Berlin wagt sich in seinem Abriss zum Thema ostdeutsche Bundesländer an einen Versuch, die Identität und die geschichtlichen und sozialen Besonderheiten ebendieser zu verdeutlichen. Er erklärt dabei sachlich und zugewandt, warum ostdeutsche Menschen weniger in Vereinen, Kirchen und Parteien organisiert sind, warum Parteien weniger "Zugriff" auf ostdeutsche Menschen haben und wo der Unterschied zwischen ostdeutscher und westdeutscher Identität liegt und ob es den überhaupt gibt. Steffen Mau bietet am Ende sogar mögliche, alternative politische Gestaltungsmöglichkeiten für Ostdeutschland. Bürgerräte und runde Tische könnten eine Lösung gegen die Politikverdrossenheit sein und sogar als "Vorreiter" für ganz Deutschland dienen. Dirk Oschmanns Buch war harsch und leidenschaftlich, Maus dagegen mäßigend und beobachtend. Wichtig und richtig finde ich beide!

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Jens Randecker

OSIANDER Reutlingen

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5/5

35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Unterschiede zwischen Ost und West noch immer groß

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fragen Sie sich auch, warum die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland fast 35 Jahre nach der Wiedervereinigung noch so groß sind? Griffig und schlüssig beantwortet der aus Rostock stammende Soziologe Seffen Mau diese Fragen und kommt zu teils überraschenden Erkenntnissen. Zuletzt plädiert er für eine Ergänzung der vorwiegend parteipolitschen Strukturen unserer Demokratie, beispielsweise durch Bürgerräte.
  • Jens Randecker
  • Buchhändler/-in

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5/5

35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Unterschiede zwischen Ost und West noch immer groß

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fragen Sie sich auch, warum die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland fast 35 Jahre nach der Wiedervereinigung noch so groß sind? Griffig und schlüssig beantwortet der aus Rostock stammende Soziologe Seffen Mau diese Fragen und kommt zu teils überraschenden Erkenntnissen. Zuletzt plädiert er für eine Ergänzung der vorwiegend parteipolitschen Strukturen unserer Demokratie, beispielsweise durch Bürgerräte.

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