Produktbild: Zürcher Verrat
Band 9

Zürcher Verrat Kriminalroman

Aus der Reihe Schnyder & Meier
26

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

371 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1843-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

371 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1843-2

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine literarische Komposition, wie ein Musikstück...

    Meine Freude war groß, als ich erfuhr, dass ich an der Leserunde von Gabriela Kasperski teilnehmen darf. Die Reihe um Werner Meier und Zita Schnyder habe ich mit Band 6 kennen- und lieben gelernt. Es ist zwar keinesfalls notwendig, die Vorgängerbände zu kennen – um allerdings die turbulente und sehr ungewöhnliche Beziehung zwischen Zita und Meier zu verstehen und sich sogar darüber amüsieren zu können, weil man die beiden ja nun schon etwas „kennt“, ist es doch von Vorteil, nicht erst mit diesem Band in die Reihe einzusteigen. Meiers und Zitas jüngstes Kind, Lily, ist trotz Hörbehinderung ein fröhliches Chormitglied und darf demnächst bei der Premiere im Opernhaus mitsingen. So kommt es, dass sie mit ihrem Vater bei den Proben hinter den Kulissen ist und Zeugin wird, wie ein Mann von einer versteckten Loge in den Orchestergraben stürzt und stirbt. Der nur zufällig anwesende Meier wird sofort mit den Ermittlungen in diesem Todesfall betraut, obwohl er ja gar nicht mehr aktiv für den Polizeidienst tätig ist und eigentlich erst einmal einen Vertrag benötigt... Es stellt sich heraus, dass der Tote der gewalttätige Exmann der Dirigentin Lou ist, welche seit dem Ereignis unauffindbar ist. Welche Rolle spielt sie und was hat Lily gesehen? Natürlich geht es zum einen um den rätselhaften Todesfall, zum anderen aber auch um ein anderes, immer noch brennendes Thema. Man kann gar nicht so recht beschreiben, wie geschickt die Autorin hier mit verschiedensten Ebenen spielt, bastelt, Stücke zusammenfügt. Wie bei einem Quilt, einer Patchworkdecke oder halt einem Musikstück kommen immer wieder andere Muster zum Tragen...Es ist beeindruckend, wie sie historische Ereignisse und persönliche Geschichten miteinander verwebt, um eine tiefere Bedeutung und Parallelen zu ziehen. Da ist zum einen die Opernwelt, anschaulich beschrieben, mit attitüdenhafter Altdiva, einem Intendanten, der für einen Ausbau des Opernhauses viel mehr Gelder benötigt als vorhanden, dagegen demonstrierenden AktivistInnen und ähnlichen Problemen...und zum anderen die Flucht von Lou. Die Erzählperspektiven wechseln immer wieder, und als Lou über ihre Mutter in den Besitz alter Tagebuchaufzeichnungen aus dem zweiten Weltkrieg kommt, wechseln auch die zeitlichen Ebenen einander ab. Die Geschichte in der Geschichte zieht den Leser unwillkürlich total in seinen Bann. Sehr ergreifend werden hier Ereignisse aus der auch in der Schweiz sehr dunklen Epoche der Judenverfolgung geschildert. Die Brücken, die Parallelen, zwischen Lous Flucht, die gleichzeitig eine Suche nach Erklärungen ist, und der Flucht von damaligen Juden aus Deutschland in die Schweiz, sind sehr gelungen. Das Buch ist (wie bei Gabriela Kasperski üblich) sehr gut und flüssig geschrieben. Jedoch sollte man schon konzentriert lesen, denn es handelt sich keinesfalls um einen genreüblichen „Regionalkrimi“; das Buch ist viel mehr als das. Wir begleiten zwar Meier bei den Ermittlungen zur Aufklärung des Todesfalls, bei denen sich Zita auf ihre Weise ebenfalls wieder erfolgreich einbringt, gleichzeitig auch Lou auf ihrer Flucht, welche nicht nur von der Polizei verfolgt wird. Doch durch die immer wieder eingestreuten Tagebuchschnipsel und Zeitungsauszüge von „damals“ entsteht ganz langsam ein Gesamtbild...und der tödliche Sturz vom Beginn verliert fast an Relevanz. Die Autorin hat das Geschehen auf zwei Zeitebenen meisterlich miteinander verknüpft. Gegen Ende kommt es zu einem packenden Showdown und einem schließlich recht versöhnlichem Epilog, wo (fast) alle Enden miteinander verknotet sind und ein einheitliches Ganzes bilden. Für mich persönlich gab es jedoch ein paar offene Möglichkeiten zu viel, die nach dem Motto „so könnte es gewesen sein“ mit eigenen Gedanken und anhand der damaligen Wahrscheinlichkeiten ergänzt werden müssen... Daher gibt es von mir einen halben Stern Abzug – aber auch 4,5* machen aufgerundet natürlich 5. Und eine Leseempfehlung ist selbstverständlich, nicht nur für Fans der Reihe, sondern für alle, die ein anspruchsvolles, spannendes Buch, abseits der üblichen Krimis, lesen möchten.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    20.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tod in der Oper

    Werner Meier und seine Lebensgefährtin Zita Schnyder wollen eigentlich einen entspannten Abend in der Oper erleben, als plötzlich die Leiche eines Mannes im Orchestergraben gefunden wird. Werner Meier übernimmt die Ermittlungen und nach den ersten Zeugenbefragungen steht die Chorleiterin Lou Müller unter Verdacht, den Mann in die Tiefe gestoßen zu haben. Lou Müller ist seitdem aber auch spurlos verschwunden und es beginnt die Jagd auf die vermeintliche Täterin. Dies führt die beiden Ermittler aber auch in die historische Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges, in dem die Wurzeln zur Tat zu liehen scheinen... Ich habe bereits viele Kriminalromane aus der Feder der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski gelesen und immer wieder konnte sie mich mit ihren spannenden Geschichten begeistern. Ich bin daher mit viel Vorfreude in den neuen und mittlerweile neunten Band der Krimi-Reihe um das Ermittler-Duo Werner Meier und Zita Schnyder gestartet und wurde nicht enttäuscht. Gabriela Kasperski erzählt die Geschichte in ihrem gewohnt hervorragend zu lesenden Schreibstil, der die Geschehnisse lebendig vor Augen führt. Der Spannungsbogen wird mit dem Tod des Mannes im Opernhaus direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die schwierigen, in die Historie reichenden Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Es gelingt Gabriela Kasperski für mich sehr gut, den aktuellen Fall in die brisante Zeit des Zweiten Weltkrieges zu verpacken und verleiht dem Kriminalroman so eine zusätzliche Tiefe. Auch die Weiterentwicklung der interessant gezeichneten Protagonisten tragen zum Gelingen des Buches bei. Die Geschichte konnte mich bis zum packenden Finale in den Bann ziehen. Insgesamt ist "Zürcher Verrat" die aus meiner Sicht sehr gelungene Fortsetzung einer besonderen Krimi-Reihe, die mit komplexen und gut durchdachten Fällen, sympathischen und interessant gezeichneten Akteuren und natürlich dem Erzähltalent der Autorin voll und ganz überzeugen kann. Ich empfehle den Kriminalroman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • Claudia R.

    5/5

    10.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dunkle Seiten der Schweizer Geschichte

    Zürcher Verrat beginnt mit einem dramatischen Vorfall auf dem Sechseläutenplatz in Zürich, als während einer Live-Übertragung von Arien aus der Opernhausbühne ein Mann tot im Orchestergraben aufgefunden wird. Werner Meier übernimmt zusammen mit seiner Partnerin Zita Schnyder die Ermittlungen. Die Chorleiterin Lou Müller wird schnell verdächtigt, doch sie flieht, was eine spannende Verfolgungsjagd zur Folge hat. Bei ihren Nachforschungen stossen Meier und Schnyder auf ein düsteres Geheimnis, das tief in die Schweizer Geschichte des Zweiten Weltkriegs reicht. Gabriela Kasperski schafft es auch in diesem Band der Schnyder & Meier-Reihe, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Mit einer raffiniert aufgebauten Handlung, die mit unerwarteten Wendungen und geschickt eingesetzten Rückblenden spielt, wird die Geschichte nicht nur zu einem packenden Krimi, sondern auch zu einem nachdenklich stimmenden Werk über die dunklen Seiten der Schweizer Geschichte. Die Ermittler Meier und Schnyder ergänzen sich perfekt, wobei besonders Zita mit ihrem unermüdlichen Spürsinn und ihrer Beharrlichkeit glänzt. Neben den Ermittlern trifft der Leser auf eine Vielzahl von faszinierenden und geheimnisvollen Charakteren. Die vielen Verdächtigen und ungelösten Rätsel treiben die Spannung immer weiter voran. Die Verbindung der Geschichte zum Zweiten Weltkrieg wird nach und nach immer deutlicher und lässt den Leser über die dunklen Kapitel der Geschichte nachdenken. Die Verstrickungen und Wendungen halten den Leser in Atem und steigern die Spannung bis zum fulminanten Finale. Das Ende ist sowohl schlüssig als auch offen genug, um dem Leser Raum für eigene Gedanken zu lassen. Zürcher Verrat ist nicht nur ein packender Krimi, sondern auch ein Werk, das zum Nachdenken anregt und die Bedeutung von Vergessen und Erinnern thematisiert.

  • Bewertung

    aus Mannheim

    5/5

    15.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mord im Herzen Zürichs

    Klappentext: Auf dem Sechseläutenplatz werden zu Mittsommer live Arien von der Opernhausbühne übertragen. Doch das musikalische Schauspiel kommt zu einem jähen Ende, als ein Mann tot im Orchestergraben aufgefunden wird. Werner Meier, der im Publikum sitzt, übernimmt die Ermittlungen. Zeugen wollen die Chorleiterin Lou Müller als Täterin erkannt haben. Lou flüchtet, und eine Verfolgungsjagd beginnt, bei der Meier und seine Partnerin Zita Schnyder eine düstere Geschichte aufdecken, deren Ursprung im Zürich des Zweiten Weltkriegs liegt.. Mein Leseeindruck: Mit „Zürcher Verrat“ liegt dem Leser ein spannender Züricher Regionalkrimi aus der Feder der Autorin Gabriela Kasperski vor. Dies ist bereits der 9. Fall des Ermittlerduos Zita Schnyder & Werner Meier, von denen ich die meisten zuvor gelesen hatte, so war ich schnell wieder vertraut mit den Hauptcharakteren. Wie im Klappentext bereits zu lesen liegt ein Mann tot im Orchestergraben. Sogleich beginnt Werner Meier, der im Publikum sitzt, die Ermittlungen, denn die Chorleiterin Lou Müller soll wohl die Täterin sein. Ihr bleibt nur die Flucht und eine filmreife Verfolgungsjagd nimmt ihren Lauf… Ein wirklich sehr lesenswerter und kurzweilige Krimi, der gespickt mit interessanten Figuren, viel Lokalkolorit und vielen Ereignissen ist. Auf rund 320 Seiten kam keinerlei Langeweile auf, sehr gerne möchte ich weitere Fälle lesen. Das Cover mit dem Opernhaus Zürich ist ein Hingucker. @ esposa1969

  • Bewertung

    aus Utting

    5/5

    10.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder Krimi, der in die Vergangenheit führt

    Ein spannender Krimi, dessen Auflösung nur mit dem Blick zurück in die Zeiten des Zweiten Weltkrieges gelingt. Geschickt verwebt sind die verschiedenen Erzählstränge und der Schauplatz Opernhaus bietet eine tolle Kulisse. Ein Kinderchor spielt eine Rolle. Meier und Schnyder ermitteln wieder in Zürich und auch diesen Band habe ich sehr gerne gelesen.

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