Produktbild: Zürcher Verrat
Band 9
Artikelbild von Zürcher Verrat
Gabriela Kasperski

1. Zürcher Verrat

Zürcher Verrat Kriminalroman Schnyder & Meier

Aus der Reihe Schnyder & Meier
Gesprochen von
26
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Irina Schönen + weitere

Spieldauer

10 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.06.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

60

Verlag

Speech Studio Schweiz

Sprache

Deutsch

EAN

9783039681624

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Spieldauer

10 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.06.2025

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

60

Verlag

Speech Studio Schweiz

Sprache

Deutsch

EAN

9783039681624

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Eine literarische Komposition, wie ein Musikstück...

Bewertung am 23.03.2025

Bewertungsnummer: 2446675

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Freude war groß, als ich erfuhr, dass ich an der Leserunde von Gabriela Kasperski teilnehmen darf. Die Reihe um Werner Meier und Zita Schnyder habe ich mit Band 6 kennen- und lieben gelernt. Es ist zwar keinesfalls notwendig, die Vorgängerbände zu kennen – um allerdings die turbulente und sehr ungewöhnliche Beziehung zwischen Zita und Meier zu verstehen und sich sogar darüber amüsieren zu können, weil man die beiden ja nun schon etwas „kennt“, ist es doch von Vorteil, nicht erst mit diesem Band in die Reihe einzusteigen. Meiers und Zitas jüngstes Kind, Lily, ist trotz Hörbehinderung ein fröhliches Chormitglied und darf demnächst bei der Premiere im Opernhaus mitsingen. So kommt es, dass sie mit ihrem Vater bei den Proben hinter den Kulissen ist und Zeugin wird, wie ein Mann von einer versteckten Loge in den Orchestergraben stürzt und stirbt. Der nur zufällig anwesende Meier wird sofort mit den Ermittlungen in diesem Todesfall betraut, obwohl er ja gar nicht mehr aktiv für den Polizeidienst tätig ist und eigentlich erst einmal einen Vertrag benötigt... Es stellt sich heraus, dass der Tote der gewalttätige Exmann der Dirigentin Lou ist, welche seit dem Ereignis unauffindbar ist. Welche Rolle spielt sie und was hat Lily gesehen? Natürlich geht es zum einen um den rätselhaften Todesfall, zum anderen aber auch um ein anderes, immer noch brennendes Thema. Man kann gar nicht so recht beschreiben, wie geschickt die Autorin hier mit verschiedensten Ebenen spielt, bastelt, Stücke zusammenfügt. Wie bei einem Quilt, einer Patchworkdecke oder halt einem Musikstück kommen immer wieder andere Muster zum Tragen...Es ist beeindruckend, wie sie historische Ereignisse und persönliche Geschichten miteinander verwebt, um eine tiefere Bedeutung und Parallelen zu ziehen. Da ist zum einen die Opernwelt, anschaulich beschrieben, mit attitüdenhafter Altdiva, einem Intendanten, der für einen Ausbau des Opernhauses viel mehr Gelder benötigt als vorhanden, dagegen demonstrierenden AktivistInnen und ähnlichen Problemen...und zum anderen die Flucht von Lou. Die Erzählperspektiven wechseln immer wieder, und als Lou über ihre Mutter in den Besitz alter Tagebuchaufzeichnungen aus dem zweiten Weltkrieg kommt, wechseln auch die zeitlichen Ebenen einander ab. Die Geschichte in der Geschichte zieht den Leser unwillkürlich total in seinen Bann. Sehr ergreifend werden hier Ereignisse aus der auch in der Schweiz sehr dunklen Epoche der Judenverfolgung geschildert. Die Brücken, die Parallelen, zwischen Lous Flucht, die gleichzeitig eine Suche nach Erklärungen ist, und der Flucht von damaligen Juden aus Deutschland in die Schweiz, sind sehr gelungen. Das Buch ist (wie bei Gabriela Kasperski üblich) sehr gut und flüssig geschrieben. Jedoch sollte man schon konzentriert lesen, denn es handelt sich keinesfalls um einen genreüblichen „Regionalkrimi“; das Buch ist viel mehr als das. Wir begleiten zwar Meier bei den Ermittlungen zur Aufklärung des Todesfalls, bei denen sich Zita auf ihre Weise ebenfalls wieder erfolgreich einbringt, gleichzeitig auch Lou auf ihrer Flucht, welche nicht nur von der Polizei verfolgt wird. Doch durch die immer wieder eingestreuten Tagebuchschnipsel und Zeitungsauszüge von „damals“ entsteht ganz langsam ein Gesamtbild...und der tödliche Sturz vom Beginn verliert fast an Relevanz. Die Autorin hat das Geschehen auf zwei Zeitebenen meisterlich miteinander verknüpft. Gegen Ende kommt es zu einem packenden Showdown und einem schließlich recht versöhnlichem Epilog, wo (fast) alle Enden miteinander verknotet sind und ein einheitliches Ganzes bilden. Für mich persönlich gab es jedoch ein paar offene Möglichkeiten zu viel, die nach dem Motto „so könnte es gewesen sein“ mit eigenen Gedanken und anhand der damaligen Wahrscheinlichkeiten ergänzt werden müssen... Daher gibt es von mir einen halben Stern Abzug – aber auch 4,5* machen aufgerundet natürlich 5. Und eine Leseempfehlung ist selbstverständlich, nicht nur für Fans der Reihe, sondern für alle, die ein anspruchsvolles, spannendes Buch, abseits der üblichen Krimis, lesen möchten.

Eine literarische Komposition, wie ein Musikstück...

Bewertung am 23.03.2025
Bewertungsnummer: 2446675
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Freude war groß, als ich erfuhr, dass ich an der Leserunde von Gabriela Kasperski teilnehmen darf. Die Reihe um Werner Meier und Zita Schnyder habe ich mit Band 6 kennen- und lieben gelernt. Es ist zwar keinesfalls notwendig, die Vorgängerbände zu kennen – um allerdings die turbulente und sehr ungewöhnliche Beziehung zwischen Zita und Meier zu verstehen und sich sogar darüber amüsieren zu können, weil man die beiden ja nun schon etwas „kennt“, ist es doch von Vorteil, nicht erst mit diesem Band in die Reihe einzusteigen. Meiers und Zitas jüngstes Kind, Lily, ist trotz Hörbehinderung ein fröhliches Chormitglied und darf demnächst bei der Premiere im Opernhaus mitsingen. So kommt es, dass sie mit ihrem Vater bei den Proben hinter den Kulissen ist und Zeugin wird, wie ein Mann von einer versteckten Loge in den Orchestergraben stürzt und stirbt. Der nur zufällig anwesende Meier wird sofort mit den Ermittlungen in diesem Todesfall betraut, obwohl er ja gar nicht mehr aktiv für den Polizeidienst tätig ist und eigentlich erst einmal einen Vertrag benötigt... Es stellt sich heraus, dass der Tote der gewalttätige Exmann der Dirigentin Lou ist, welche seit dem Ereignis unauffindbar ist. Welche Rolle spielt sie und was hat Lily gesehen? Natürlich geht es zum einen um den rätselhaften Todesfall, zum anderen aber auch um ein anderes, immer noch brennendes Thema. Man kann gar nicht so recht beschreiben, wie geschickt die Autorin hier mit verschiedensten Ebenen spielt, bastelt, Stücke zusammenfügt. Wie bei einem Quilt, einer Patchworkdecke oder halt einem Musikstück kommen immer wieder andere Muster zum Tragen...Es ist beeindruckend, wie sie historische Ereignisse und persönliche Geschichten miteinander verwebt, um eine tiefere Bedeutung und Parallelen zu ziehen. Da ist zum einen die Opernwelt, anschaulich beschrieben, mit attitüdenhafter Altdiva, einem Intendanten, der für einen Ausbau des Opernhauses viel mehr Gelder benötigt als vorhanden, dagegen demonstrierenden AktivistInnen und ähnlichen Problemen...und zum anderen die Flucht von Lou. Die Erzählperspektiven wechseln immer wieder, und als Lou über ihre Mutter in den Besitz alter Tagebuchaufzeichnungen aus dem zweiten Weltkrieg kommt, wechseln auch die zeitlichen Ebenen einander ab. Die Geschichte in der Geschichte zieht den Leser unwillkürlich total in seinen Bann. Sehr ergreifend werden hier Ereignisse aus der auch in der Schweiz sehr dunklen Epoche der Judenverfolgung geschildert. Die Brücken, die Parallelen, zwischen Lous Flucht, die gleichzeitig eine Suche nach Erklärungen ist, und der Flucht von damaligen Juden aus Deutschland in die Schweiz, sind sehr gelungen. Das Buch ist (wie bei Gabriela Kasperski üblich) sehr gut und flüssig geschrieben. Jedoch sollte man schon konzentriert lesen, denn es handelt sich keinesfalls um einen genreüblichen „Regionalkrimi“; das Buch ist viel mehr als das. Wir begleiten zwar Meier bei den Ermittlungen zur Aufklärung des Todesfalls, bei denen sich Zita auf ihre Weise ebenfalls wieder erfolgreich einbringt, gleichzeitig auch Lou auf ihrer Flucht, welche nicht nur von der Polizei verfolgt wird. Doch durch die immer wieder eingestreuten Tagebuchschnipsel und Zeitungsauszüge von „damals“ entsteht ganz langsam ein Gesamtbild...und der tödliche Sturz vom Beginn verliert fast an Relevanz. Die Autorin hat das Geschehen auf zwei Zeitebenen meisterlich miteinander verknüpft. Gegen Ende kommt es zu einem packenden Showdown und einem schließlich recht versöhnlichem Epilog, wo (fast) alle Enden miteinander verknotet sind und ein einheitliches Ganzes bilden. Für mich persönlich gab es jedoch ein paar offene Möglichkeiten zu viel, die nach dem Motto „so könnte es gewesen sein“ mit eigenen Gedanken und anhand der damaligen Wahrscheinlichkeiten ergänzt werden müssen... Daher gibt es von mir einen halben Stern Abzug – aber auch 4,5* machen aufgerundet natürlich 5. Und eine Leseempfehlung ist selbstverständlich, nicht nur für Fans der Reihe, sondern für alle, die ein anspruchsvolles, spannendes Buch, abseits der üblichen Krimis, lesen möchten.

Tod in der Oper

Martin Schult aus Borken am 20.01.2025

Bewertungsnummer: 2391004

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Werner Meier und seine Lebensgefährtin Zita Schnyder wollen eigentlich einen entspannten Abend in der Oper erleben, als plötzlich die Leiche eines Mannes im Orchestergraben gefunden wird. Werner Meier übernimmt die Ermittlungen und nach den ersten Zeugenbefragungen steht die Chorleiterin Lou Müller unter Verdacht, den Mann in die Tiefe gestoßen zu haben. Lou Müller ist seitdem aber auch spurlos verschwunden und es beginnt die Jagd auf die vermeintliche Täterin. Dies führt die beiden Ermittler aber auch in die historische Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges, in dem die Wurzeln zur Tat zu liehen scheinen... Ich habe bereits viele Kriminalromane aus der Feder der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski gelesen und immer wieder konnte sie mich mit ihren spannenden Geschichten begeistern. Ich bin daher mit viel Vorfreude in den neuen und mittlerweile neunten Band der Krimi-Reihe um das Ermittler-Duo Werner Meier und Zita Schnyder gestartet und wurde nicht enttäuscht. Gabriela Kasperski erzählt die Geschichte in ihrem gewohnt hervorragend zu lesenden Schreibstil, der die Geschehnisse lebendig vor Augen führt. Der Spannungsbogen wird mit dem Tod des Mannes im Opernhaus direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die schwierigen, in die Historie reichenden Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Es gelingt Gabriela Kasperski für mich sehr gut, den aktuellen Fall in die brisante Zeit des Zweiten Weltkrieges zu verpacken und verleiht dem Kriminalroman so eine zusätzliche Tiefe. Auch die Weiterentwicklung der interessant gezeichneten Protagonisten tragen zum Gelingen des Buches bei. Die Geschichte konnte mich bis zum packenden Finale in den Bann ziehen. Insgesamt ist "Zürcher Verrat" die aus meiner Sicht sehr gelungene Fortsetzung einer besonderen Krimi-Reihe, die mit komplexen und gut durchdachten Fällen, sympathischen und interessant gezeichneten Akteuren und natürlich dem Erzähltalent der Autorin voll und ganz überzeugen kann. Ich empfehle den Kriminalroman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

Tod in der Oper

Martin Schult aus Borken am 20.01.2025
Bewertungsnummer: 2391004
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Werner Meier und seine Lebensgefährtin Zita Schnyder wollen eigentlich einen entspannten Abend in der Oper erleben, als plötzlich die Leiche eines Mannes im Orchestergraben gefunden wird. Werner Meier übernimmt die Ermittlungen und nach den ersten Zeugenbefragungen steht die Chorleiterin Lou Müller unter Verdacht, den Mann in die Tiefe gestoßen zu haben. Lou Müller ist seitdem aber auch spurlos verschwunden und es beginnt die Jagd auf die vermeintliche Täterin. Dies führt die beiden Ermittler aber auch in die historische Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges, in dem die Wurzeln zur Tat zu liehen scheinen... Ich habe bereits viele Kriminalromane aus der Feder der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski gelesen und immer wieder konnte sie mich mit ihren spannenden Geschichten begeistern. Ich bin daher mit viel Vorfreude in den neuen und mittlerweile neunten Band der Krimi-Reihe um das Ermittler-Duo Werner Meier und Zita Schnyder gestartet und wurde nicht enttäuscht. Gabriela Kasperski erzählt die Geschichte in ihrem gewohnt hervorragend zu lesenden Schreibstil, der die Geschehnisse lebendig vor Augen führt. Der Spannungsbogen wird mit dem Tod des Mannes im Opernhaus direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die schwierigen, in die Historie reichenden Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Es gelingt Gabriela Kasperski für mich sehr gut, den aktuellen Fall in die brisante Zeit des Zweiten Weltkrieges zu verpacken und verleiht dem Kriminalroman so eine zusätzliche Tiefe. Auch die Weiterentwicklung der interessant gezeichneten Protagonisten tragen zum Gelingen des Buches bei. Die Geschichte konnte mich bis zum packenden Finale in den Bann ziehen. Insgesamt ist "Zürcher Verrat" die aus meiner Sicht sehr gelungene Fortsetzung einer besonderen Krimi-Reihe, die mit komplexen und gut durchdachten Fällen, sympathischen und interessant gezeichneten Akteuren und natürlich dem Erzähltalent der Autorin voll und ganz überzeugen kann. Ich empfehle den Kriminalroman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Zürcher Verrat

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