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Fremd „Dieser Text ist das Persönlichste, was Friedman je geschrieben hat." (Oliver Reese) Persönliche Erforschung des Fremdseins. Ein poetisches Werk über Identität und Zugehörigkeit.

5

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,3/12,1/2 cm

Gewicht

176 g

Farbe

Dunkellila / Goldfarben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32101-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,3/12,1/2 cm

Gewicht

176 g

Farbe

Dunkellila / Goldfarben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32101-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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„Jeder Mensch ist ein…

literaturwohnung am 24.02.2024

Bewertungsnummer: 2840485

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Jeder Mensch ist ein einzigartiges Ich, ein anderes Ich. Wer ist dieser andere? Ist er außerhalb meiner Selbst?“ (S. 36) Gestern habe ich das Buch in der Bücherei gefunden und als ich las, welche Themen es behandelt, musste ich es lesen. Dieses Buch nimmt einen in seinen Bann, und mit auf eine Reise, zu sich selbst, dem Weltenschmerz, dem Anderssein. Zwischen Judenhass, Rassismus und Ausgrenzung. Zwischen weinenden, lachenden, ängstlichen Augen stellt der Autor, Michel Friedman, seine Welt vor. Auf den Punkt, niemals drumherum. Es hat etwas mit mir gemacht. Mit mir als Mensch, der nicht nur in sicheren Gewässern aufgewachsen ist und lebt. Es durchbohrt einem das Herz beim Lesen und flickt es wieder zusammen. Doch Bruchstücke bleiben verankert.

„Jeder Mensch ist ein…

literaturwohnung am 24.02.2024
Bewertungsnummer: 2840485
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Jeder Mensch ist ein einzigartiges Ich, ein anderes Ich. Wer ist dieser andere? Ist er außerhalb meiner Selbst?“ (S. 36) Gestern habe ich das Buch in der Bücherei gefunden und als ich las, welche Themen es behandelt, musste ich es lesen. Dieses Buch nimmt einen in seinen Bann, und mit auf eine Reise, zu sich selbst, dem Weltenschmerz, dem Anderssein. Zwischen Judenhass, Rassismus und Ausgrenzung. Zwischen weinenden, lachenden, ängstlichen Augen stellt der Autor, Michel Friedman, seine Welt vor. Auf den Punkt, niemals drumherum. Es hat etwas mit mir gemacht. Mit mir als Mensch, der nicht nur in sicheren Gewässern aufgewachsen ist und lebt. Es durchbohrt einem das Herz beim Lesen und flickt es wieder zusammen. Doch Bruchstücke bleiben verankert.

bewegend, beunruhigend und aufrüttelnd

Bewertung am 25.08.2023

Bewertungsnummer: 2007715

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Autobiographisch. Michel Friedman lässt seine Leserinnen und Leser sehr nah an sich heran - sein Schreibstil ist minimalistisch - scheinbar reduziert er dadurch das Erlebte und Empfundene. Doch er erreicht bei mir das genaue Gegenteil: Seine Aufzeichnungen, verdichtet auf einzelne Nomen, kurze Sätze, Adjekive, Fragen, Verben, usw., haben diese Eigenschaft, sich plötzlich in mir auszubreiten: Da entstehen Bilder, Szenen, Schreckensbilder und so etwas wie ein Eindruck von seinen erlebten Ängsten.

bewegend, beunruhigend und aufrüttelnd

Bewertung am 25.08.2023
Bewertungsnummer: 2007715
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Autobiographisch. Michel Friedman lässt seine Leserinnen und Leser sehr nah an sich heran - sein Schreibstil ist minimalistisch - scheinbar reduziert er dadurch das Erlebte und Empfundene. Doch er erreicht bei mir das genaue Gegenteil: Seine Aufzeichnungen, verdichtet auf einzelne Nomen, kurze Sätze, Adjekive, Fragen, Verben, usw., haben diese Eigenschaft, sich plötzlich in mir auszubreiten: Da entstehen Bilder, Szenen, Schreckensbilder und so etwas wie ein Eindruck von seinen erlebten Ängsten.

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Fremd

von Michel Friedman

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Peter Seifert

OSIANDER Waiblingen

Zum Portrait

5/5

Zu Hause lebenslang fremd

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ungemein sprachmächtiges, berührendes und exemplarisches Buch über Ausgrenzung und Fremdsein in unserer Gesellschaft. In einer prosaisch-lyrischen Form - der Ballade ähnlich - geschrieben, erzählt es mit vielen autobiographischen Anteilen von den vielfältigen Verletzungen, Ängsten und unerfreulichen Erfahrungen, die einhergehen mit dem lebenslangen Gefühl des Ausgeschlossenseins. Gleichzeitig ist es ein sehr politisches Buch, dass uns, der Mehrheitsgesellschaft, diese Heimatlosigkeit und Hilfslosigkeit vor Augen führt und uns damit die Möglichkeit gibt, unser eigenes Verhalten und Vorleben zu überdenken und abzuändern.
  • Peter Seifert
  • Buchhändler/-in

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5/5

Zu Hause lebenslang fremd

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein ungemein sprachmächtiges, berührendes und exemplarisches Buch über Ausgrenzung und Fremdsein in unserer Gesellschaft. In einer prosaisch-lyrischen Form - der Ballade ähnlich - geschrieben, erzählt es mit vielen autobiographischen Anteilen von den vielfältigen Verletzungen, Ängsten und unerfreulichen Erfahrungen, die einhergehen mit dem lebenslangen Gefühl des Ausgeschlossenseins. Gleichzeitig ist es ein sehr politisches Buch, dass uns, der Mehrheitsgesellschaft, diese Heimatlosigkeit und Hilfslosigkeit vor Augen führt und uns damit die Möglichkeit gibt, unser eigenes Verhalten und Vorleben zu überdenken und abzuändern.

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Jakob Rimmler

OSIANDER Aalen

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5/5

Lässt niemanden kalt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der intensivste Text, den ich in letzter Zeit gelesen habe. In sprachlich hochwertigen und lyrisch angehauchten Abschnitten gibt Michel Friedman persönliche Einblicke in seine von Fremdenhass geprägte Vergangenheit und lässt uns spüren, was es bedeutet, als fremd angesehen und dadurch sich selbst fremd zu werden. Und in all der Traurigkeit blitzt zum Schluss der entscheidende Funke Hoffnung auf. Ein enorm wichtiges Werk.
  • Jakob Rimmler
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5/5

Lässt niemanden kalt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der intensivste Text, den ich in letzter Zeit gelesen habe. In sprachlich hochwertigen und lyrisch angehauchten Abschnitten gibt Michel Friedman persönliche Einblicke in seine von Fremdenhass geprägte Vergangenheit und lässt uns spüren, was es bedeutet, als fremd angesehen und dadurch sich selbst fremd zu werden. Und in all der Traurigkeit blitzt zum Schluss der entscheidende Funke Hoffnung auf. Ein enorm wichtiges Werk.

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