Produktbild: Barfuß in Tetas Garten

Barfuß in Tetas Garten Berlin, mein Libanon und ich | Die beliebte Tagesthemen-Moderatorin über ihre zweite Heimat

72

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

25190

Erscheinungsdatum

02.01.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

35000 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843732901

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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25190

Erscheinungsdatum

02.01.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

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288 (Printausgabe)

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35000 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843732901

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  • Regina1960

    5/5

    12.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mitreißend, einfühlsam, authentisch!

    Dieses Buch von Aline Abboud (in Zusammenarbeit mit Nana Heymann) habe ich an einem Wochenende ausgelesen. Es hat mich so gefesselt, dass ich es einfach nicht zur Seite legen konnte. Auf den knapp 240 Seiten gibt die bekannte Tagesthemen-Moderatorin deutsch-libanesischer Abstammung tiefe, teils sehr persönliche Einblicke in ihr Leben, und ihre Tiefe Verbindung mit dem Libanon. "Dieses Land ist ein Teil von mir", schreibt die 1988 in Ost-Berlin geborene Journalistin in einem von insgesamt 25 Kapiteln, in einem fesselnden und ansprechenden Schreibstil, der das Lesen des Buches "Barfuss in Tetas Garten" einfach angenehm macht. Die Autorin wächst im "Osten" Berlins auf, als Tochter eines libanesischen Vaters, der zu der Zeit in den letzten Zügen seines Fotografie-Studiums zwischen Leipzig und Berlin hin- und herpendelt, und ihrer Ostberliner Mutter Christine, die ein Pharmacie-Studium macht. Mit 3 1/2 Jahren kommt sie im Sommer 1991 zum ersten Mal in den Libanon - 5 Wochen, die ihr Leben nachhaltig geprägt haben, wie sie sehr schön schreibt - die Besuche in Omas (Tetas) Garten, die intensiven Begegnungen mit Familie, Land und Menschen, die Gepflogenheiten des Landes mit "Mokka-Trinken" als Zeichen der Gastfreundschaft, den frischen selbst gemachten Pommes am Strand, dem Salat Taboulé...Immer wieder schwärmt die Autorin vom "jungen und lebendigen" Libanon, einem Land, das man ganz anders aus Erzählungen kennt. Und ja, sie schreibt sogar einmal davon, dass ihre Mutter den Libanon beim Kennenlernen ihres Vaters gar nicht kannte, sondern dieses Land anfänglich irrtümlich mit Libyen verwechselte. Aline Abboud beginnt allerdings erst mit 15, sich mit ihrer Identität zu befassen. Und heute, selbst Mutter einer kleinen Tochter, der sie als "Viertellibanesin" ebenso wie ihrem Vater dieses wunderschöne Buch gewidmet hat, schaut sie zum Abschluß fast wehmütig auf "ihren" Libanon, der sich gewandelt hat. Persönliche Bilder, die Aline Abboud von sich auf mehreren Seiten zeigt, schaffen eine besondere Nähe zur Autorin und machen das Buch noch persönlicher. Konnte ich auf den ersten Blick nichts mit dem Cover das Buches - ein Kind in einem Garten- anfangen, so verstand ich nach dem Lesen sehr wohl die Entscheidung hierfür! Berührend wird es, wenn es um ihre Sorge um ihre Familienangehörigen im Libanon nach einer Explosion Beiruter im Hafen in 2020 geht. Dieses Buch ist eine wundervoll persönliche und ungewöhnliche Autobiografie, die sich mit Herkunft und eigener Identität auseinandersetzt. Ich könnte mir vorstellen und würde es mir wünschen, wenn es ein weiteres Buch von der Autorin hierzu gäbe, vielleicht der erste Besuch vom Libanon mit ihrer kleinen Tochter, die das Land bis jetzt noch nicht kennen gelernt hat.

  • Sabine

    4/5

    27.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert

    Das Cover strahlt eine Leichtigkeit aus, wie ein Spaziergang auf einer Wiese und auch der Titel lässt nicht auf einen teilweise ernsten Inhalt des Buches schließen. Es klingt leicht, beschwingt ohne Sorgen und Ängste. Aber ganz so locker und leicht ist die „Lesereise“ nicht. Da ich keine Nachrichtensendungen o.ä. schaue, war mir die Autorin nicht bekannt. Ich habe dann allerdings ein im Internet recherchiert, um sie auch außerhalb des Buches ein bisschen kennenzulernen. Ich liebe Länderdokumentationen und bin "fernsehend" durch den Libanon gereist. Ein wundervolles Land mit ebensolchen Menschen, das leider doch sehr gebeutelt von Kriegen und Unruhen ist, besonders Beirut hat man da vor Augen. Ich war sehr neugierig, was die Autorin von ihren beiden Welten erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und hat trotz des manchmal nicht einfachen Hintergrunds eine gewisse Leichtigkeit. Der Lesende wird durch zwei ganz unterschiedliche Welten geführt. Man erhält einen Einblick in die doch so unterschiedlichen Kulturen. Die Autorin erzählt von ihrer Kindheit in beiden Welten, von der Warmherzigkeiten der Menschen in ihrer zweiten Heimat, der Heimat ihres Vaters. Die Örtlichkeiten sind eindrücklich beschrieben. Und besonders natürlich auch die Personen, sind sie doch real und entspringen nicht der Fantasie eines Schreibenden. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, allerdings wäre es bei einer Neuauflage schön, wenn nicht korrekte Fakten noch verbessert würden. Nichtsdestotrotz ist es ein Buch, das die Autorin mit viel Liebe und Einblicke in ihr Privates geschrieben hat.  

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    04.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Libanon - Mon Amour

    Wann immer in den Nachrichten vom Libanon die Rede ist, denkt man an die verheerende Explosion im Hafen von Beirut im Jahr 2020, an Korruption und Vetternwirtschaft, an die Hisbollah sowie an instabile Machtverhältnisse. Dass es auch noch einen anderen Blickwinkel auf dieses Land, das am Mittelmeer liegt und an Syrien und Israel grenzt, gibt, zeigt uns Journalistin und Autorin Aline Abboud, deren Vater aus dem Libanon stammt und zum Studium in die DDR gereist ist. Dort hat er seine Frau kennengelernt. Als die Mauer fällt, ist Aline drei Jahre alt. Dennoch bleibt die Familie aus finanziellen Gründen im Ost-Berliner Stadtteil Pankow wohnen. Sie geht dort aufs Gymnasium, nicht gerne, wie sie schreibt. „Dass ist ein Pfund, dass du arabisch sprichst. Bau das ruhig aus. Daraus solltest du etwas machen.“ Die Kenntnisse der arabischen Sprache öffnet ihr die Türe zu ihrem Beruf als Journalistin und Moderatorin. Aline Abboud entführt uns in ein Land, in dem Familie über alles geht. In ein Land, das sie, obwohl sie es zunächst nur während der Sommerferien kennengelernt hat, geprägt hat. Abboud stellt uns den Libanon aus Sicht des Kindes, der Jugendlichen und als Erwachsene vor. Schmunzeln musste ich, als sie über den Besuch des berühmten Zedernwaldes als Pubertierende erzählt. Die Zeder - einst haben dichte Wälder das Gebiet bedeckt bevor Phönizier, Römer und ander Völker dieses Holz für den Schiffsbau entdeckt haben, ist zentraler Teil der libanesischen Flagge und Identität. Aline Abboud berichtet aber auch über Ängste, die sie und ihre in ganzen Welt verstreute Familie, ausstehen, wenn sie die Schreckensnachrichten aus Radio und TV hören und, die im Libanon verbliebenen Angehörigen tagelang nicht erreichen. Sie geht auch der Frage nach, warum so viele junge Menschen den Libanon verlassen. Gleichzeitig berichtet sie von opulenten Hochzeiten mit Stretchlimousinen und eleganten Kleidern. Und überhaupt, kleiden sich die viele Libanesinnen und Libanesen in teure Designerware. Ein Mittel des Trotzes gegen das Regime? Oder ein Statement für die Selbstachtung in schwierigen Zeiten? Das erinnert mich daran, dass sich die Pariserinnen, als ihre persönliche Art des Widerstandes, während der deutschen Besatzung chic gekleidet haben. Aufgeben ist für viele Libanesen keine Option, obwohl zahlreiche junge Menschen das Land verlassen. So haben Dutzende Geschäftsleute nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut 2020 wenig später ihre Geschäfte an anderer Stelle wieder eröffnet. Fazit: Dieser sehr persönliche Einblick in den Libanon hat mich sehr beeindruckt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    02.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Einblick in ein anderes Land

    Zum Inhalt: Aline Abboud ist Halblibanesin und hat den größten Teil ihres Lebens in Deutschland oder besser in der DDR verbracht. Doch die Sommerferien hat sie im Land ihres Vaters verbracht und ist durch diese Besuche trotzdem sehr mit dem Land verhaftet. So bringt sie uns in diesem Buch das Land näher, dass die meisten nur durch schlechte Nachrichten kennen. Meine Meinung: Eigentlich kann man sich den Libanon nicht wirklich vorstellen, denn eigentlich kennt man das Land meist nur aus den Nachrichten und dann sind es eher schlechte Nachrichten. Durch die Autorin erfahren wir mehr über ein Land, dass ihr wichtig ist und ihr Leben auch durchaus geprägt hat, auch wenn sie nicht dort groß geworden ist. Besonders die Beschreibung der Großeltern und der vielen Cousins und Cousinen hat mir gut gefallen und man kann sich vorstellen, dass es ihr dort sehr gefallen hat. Aber auch wie viel Angst sie jeweils hatte, wenn Schreckensnachrichten aus dem Libanon kamen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und einen neuen Blick auf den Libanon eröffnet. Fazit: Einblick in eine anderes Land

  • booklovingsandy

    3/5

    09.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Liebeserklärung an den Libanon

    Aline Abboud gewährt mit ihrem Buch interessante Einblicke in ihre Kindheit zwischen den Kulturen von Libanon und Ostdeutschland. Dabei ist ihr Schreibstil sehr sympathisch und sie berichtet bildlich von ihren Erfahrungen oder der ihrer Eltern. Die starke Liebe, die sie zu ihrer Familie und dem Libanon hegt, wird deutlich transportiert. Vor allem die Kriegseinblicke fand ich sehr bewegend. Etwas verwirrend empfand ich manchmal jedoch, dass die Reihenfolge der Ereignisse nicht chronologisch geschah oder dass innerhalb einer Erinnerung in eine andere gesprungen wurde. Auch hätte ich mir noch mehr Informationen zu ihr als Person gewünscht, z. B. wie sie letzten Endes zu ihrem Beruf kam. Nichtsdestotrotz empfand ich die geschilderten Einblicke sehr spannend, sodass sich das Buch schnell weglesen ließ. Die Bilder am Ende sind zudem eine schöne Ergänzung. Leider wurden mir diese auf meinem Tolino im ePub-Format aber nicht angezeigt. Jeder, der etwas mehr über das libanesische Leben erfahren möchte oder Aline Abboud interessant findet, sollte sich das Buch zur Hand nehmen.

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  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

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    5/5

    24.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr berührende Erinnerungen

    Ich erinnere mich noch lebhaft an die begeisterten Erzählungen meines Vaters aus dem Libanon. Er arbeitete dort vor Ausbruch des Bürgerkrieses. Geblieben ist die Liebe zum libanesischen Essen, das auch mich begeistert und der Wunsch dort einmal Urlaub zu machen. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mich für dieses Land interessiere und ich habe gleich nach dem Erscheinen des Buches zugegriffen. Bei der Lektüre wurde mir wieder bewusst, wie wenig ich über den Libanon weiß und dass die heutige Berichterstattung immer nur die Konflikte benennt. Ein Land definiert sich nicht nur darüber, sondern auch über seine Kultur und seine Menschen. In der persönlichen Beschreibung ihrer Familie klammert Aline Abboud den Krieg und die Auswirkungen auf Ihre Familie und den heutigen Libanon nicht aus, jedoch beschränkt sie sich nicht darauf. Sie verdeutlicht wie viel reicher aber auch schwieriger das Leben wird, wenn man in zwei Kulturen aufwächst. Das Buch hat bei mir die Neugier auf fremde Kulturen wieder richtig entfacht und hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Es ist zutiefst menschlich und sehr informativ.

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