Produktbild: Die Gabe

Die Gabe Roman | Die feministische Entdeckung aus Japan

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

5149 KB

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

EAN

9783104918433

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

5149 KB

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

EAN

9783104918433

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  • Bewertung

    3/5

    31.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Definitiv keine "Wohlfühlliteratur".

    Die Autorin erzählt hier eine bittere Geschichte über Mütter, Töchter und deren Beziehungen zueinander. Sie wird dabei nicht emotional, die Story ist eher sachlich und beinahe schon trocken, wenn auch dennoch in einem schönen Stil geschrieben. Den Stil zu bewerten, finde ich aber bei Sprachen, die von der deutschen so sehr abweichen wie die japanische, sehr schwierig. Wie viele Botschaften, die zwischen den Zeilen und Wörtern stecken, eine Übersetzung überleben, das weiß man wohl nie. Deshalb bleibe ich bei meiner Bewertung beim Inhalt. Hier erzählt die Autorin eine Geschichte vom Scheitern, von Selbstbestimmung, von Freiheit und Verlust. Die Beziehung der Protagonistin zu ihrer Mutter ist schwierig, und dennoch kümmert sie sich so gut sie kann um ihre im Sterben liegende Mutter. Aber wie gut kann das sein, wie viel Liebe kann man noch aus sich schöpfen, wenn man buchstäblich vom Leben und der eigenen Mutter so gebrandmarkt worden ist? Suzumi Suzuki erzählt hier von Tristesse, Fehlschlägen und Hoffnung.

  • V

    aus München

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierige Mutter-Tochter-Beziehung glasklar beschrieben

    Ein spannender Roman über eine komplizierte Mutter-Tochter Beziehung, geschrieben aus der Sicht der Tochter. Das Buch spielt in Japan, die Tochter verdingt sich als Hostess im Rotlichtmilieu, als ihre schwerkranke Mutter zu ihr zieht, weil die Schriftstellerin dort in der Wohnung der Tochter ihr letztes Gedicht schreiben möchte. Das Buch hat mich gepackt, man erfährt viel über die schwierige Beziehung der beiden, über die Misshandlungen, die die Mutter der Tochter zufügte und das Leben der Mutter, die ihre Tochter als alleinerziehende Schriftstellerin durchbringen musste. Sehr gut geschrieben, vor allem aber nicht nur für Fans japanischer Literatur.

  • helena

    aus Potsdam

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende und Fragen aufwerfende Mutter-Tochter-Beziehung in Japans Hostess-Welt

    Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich in Tokyo in Clubs als Hostess verdingt. Sie hat nur wenige und lockere Freundinnen, von denen eine weggezogen ist und eine andere sich unlängst das Leben genommen hat. Gleichzeitig ist ihre Mutter, eine eher unbekanntere Dichterin, schwer an Krebs erkrankt. Sie liegt im Sterben und möchte noch ein letztes Gedicht zu Papier bringen. Die junge Frau kümmert sich um ihre Mutter, erst bei sich zu Hause, dann im Krankenhaus. Zugleich lässt sie uns teilhaben an ihren Gedanken, die sich vor allem um ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihr Alltagsgeschehen drehen. Die Mutter hatte ihre eigenen Herausforderungen, als Alleinerziehende. Die Tochter spürte nie die Liebe ihrer Mutter, fühlte sich ungeliebt und gehasst. Es gab eine traumatisierende Situation zwischen ihnen, die nie wirklich aufgearbeitet wurde. Letztlich tut die Tochter genau das, was ihre Mutter für sich selbst nie wollte- sich und ihren Körper verkaufen. Das Buch liest sich fesselnd und berührend. Das Setting und die Personen sind interessant gezeichnet. Man erfährt alles aus der Ich Perspektive der Tochter. Doch war ich der jungen Frau selten richtig nah, da sie sowohl zu sich als auch zum Leben Distanz wahrt. Die Themen werden umkreist, so dass ich sie erstmal nicht so recht zum Fassen bekam. Warum war die Beziehung zu ihrer Mutter so wie sie war? Warum handelte die Mutter so, wie sie handelte ? Warum sprachen sie so wenig miteinander? Warum waren sie so beziehungslos? Warum förderte sie ihre Tochter nicht, warum setzte sie kaum Grenzen? Wo sind die Trennlinien zu den eigenen Kindern? Inwiefern gehören sie den Eltern? Wieviel Wert bzw. welchen Preis hat ein Körper? Welche Rolle spielt die Schöhnheit von Frauen? Am Ende war ich voller Emotionen und aufgerüttelt, auch aufgrund meiner vielen Fragen und las daher den kurzen Roman ein zweites Mal, diesmal aufmerksamer und zielgerichteter. Dadurch konnte ich tiefer einsteigen und Antworten erhalten. Da mir bislang die Szene der Hostess und Host Clubs in Japan fremd waren, wurde ich zudem angeregt, hierüber zu recherchieren, um das Setting besser zu verstehen. Fazit: Ein kurzer, schön erzählter, durchaus auch herausfordernder Roman, den man aufmerksam lesen sollte, der aufrüttelt, berührt, beeindruckt und nachhallt. Das Buch würde sich zudem gut für einen Buchclub, zum Lesen mit Austausch, eignen, da es Fragen, Interpretations- sowie Diskussionsmöglichkeiten aufwirft.

  • helena

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende und Fragen…

    Berührende und Fragen aufwerfende Mutter-Tochter-Beziehung in Japans Hostess-Welt Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich in Tokyo in Clubs als Hostess verdingt. Sie hat nur wenige und lockere Freundinnen, von denen eine weggezogen ist und eine andere sich unlängst das Leben genommen hat. Gleichzeitig ist ihre Mutter, eine eher unbekanntere Dichterin, schwer an Krebs erkrankt. Sie liegt im Sterben und möchte noch ein letztes Gedicht zu Papier bringen. Die junge Frau kümmert sich um ihre Mutter, erst bei sich zu Hause, dann im Krankenhaus. Zugleich lässt sie uns teilhaben an ihren Gedanken, die sich vor allem um ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihr Alltagsgeschehen drehen. Die Mutter hatte ihre eigenen Herausforderungen, als Alleinerziehende. Die Tochter spürte nie die Liebe ihrer Mutter, fühlte sich ungeliebt und gehasst. Es gab eine traumatisierende Situation zwischen ihnen, die nie wirklich aufgearbeitet wurde. Letztlich tut die Tochter genau das, was ihre Mutter für sich selbst nie wollte- sich und ihren Körper verkaufen. Das Buch liest sich fesselnd und berührend. Das Setting und die Personen sind interessant gezeichnet. Man erfährt alles aus der Ich Perspektive der Tochter. Doch war ich der jungen Frau selten richtig nah, da sie sowohl zu sich als auch zum Leben Distanz wahrt. Die Themen werden umkreist, so dass ich sie erstmal nicht so recht zum Fassen bekam. Warum war die Beziehung zu ihrer Mutter so wie sie war? Warum handelte die Mutter so, wie sie handelte ? Warum sprachen sie so wenig miteinander? Warum waren sie so beziehungslos? Warum förderte sie ihre Tochter nicht, warum setzte sie kaum Grenzen? Wo sind die Trennlinien zu den eigenen Kindern? Inwiefern gehören sie den Eltern? Wieviel Wert bzw. welchen Preis hat ein Körper? Welche Rolle spielt die Schöhnheit von Frauen? Am Ende war ich voller Emotionen und aufgerüttelt, auch aufgrund meiner vielen Fragen und las daher den kurzen Roman ein zweites Mal, diesmal aufmerksamer und zielgerichteter. Dadurch konnte ich tiefer einsteigen und Antworten erhalten. Da mir bislang die Szene der Hostess und Host Clubs in Japan fremd waren, wurde ich zudem angeregt, hierüber zu recherchieren, um das Setting besser zu verstehen. Fazit: Ein kurzer, schön erzählter, durchaus auch herausfordernder Roman, den man aufmerksam lesen sollte, der aufrüttelt, berührt, beeindruckt und nachhallt. Das Buch würde sich zudem gut für einen Buchclub, zum Lesen mit Austausch, eignen, da es Fragen, Interpretations- sowie Diskussionsmöglichkeiten aufwirft.

  • jellyhead

    5/5

    29.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutter-Tochter-Beziehung

    „Die Gabe“ von Suzumi Suzuki hat mich schon mit seinem schlichten, aber ausdrucksstarken Cover angesprochen. Es zeigt eine junge Frau, die vermutlich die Protagonistin der Geschichte darstellen soll. Suzumi Suzuki, eine japanische Autorin, erzählt auf knapp über 100 Seiten eine eindringliche Geschichte, die von Katja Busson ins Deutsche übersetzt wurde. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen, nicht nur wegen seiner Kürze, sondern vor allem, weil mich die Erzählung tief bewegt und mitgerissen hat. Die Protagonistin führt ein Leben als Hostess in einem japanischen Rotlichtviertel. Ihre ohnehin schwierige Lebenssituation gerät weiter aus dem Gleichgewicht, als ihre schwerkranke Mutter sie bittet, bei ihr einzuziehen, um ihre letzten Gedichte zu schreiben. Doch die Krankheit schreitet schnell voran, und schon bald muss die Mutter in ein Krankenhaus verlegt werden. Während wir die Protagonistin begleiten, wird deutlich, wie kompliziert und schmerzhaft ihre Beziehung zu ihrer Mutter ist. Alte Wunden brechen auf, unausgesprochene Vorwürfe und Verletzungen stehen zwischen ihnen. Gleichzeitig ist die Geschichte eine Reise durch den Alltag der Protagonistin, geprägt von den Besuchen im Krankenhaus, ihrer Arbeit und einem Verlust, der über allem schwebt. Die Erzählung ist leise, aber intensiv. Suzumi Suzuki schafft es, das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis und die emotionalen Spannungen einfühlsam darzustellen, ohne dabei alles auszusprechen. Es bleibt Raum für die eigenen Gedanken. Für mich ist „Die Gabe“ eine traurige, aber wunderschön geschriebene Geschichte, die trotz ihrer Kürze lange nachhallt.

Kundinnen und Kunden meinen

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