Der atmosphärische Bestseller mit dramatischen Wendungen bis zum Schluss.
Eiskalter Winter, tosendes Meer: Cara und ihre Freunde treffen sich auf der irischen Insel Inishmore wieder. Zehn Jahre sind seit der Tragödie vergangen, die sie auseinandergerissen hat. Nun wollen sie den Jahrestag begehen. Die Feier hat kaum begonnen, als die Insel durch einen Schneesturm abgeschnitten wird; keine Fähre, kein Helikopter. Da kommt die Schreckensnachricht: Ein Mensch wurde von den berüchtigten Steilklippen gestürzt. Alle sitzen in der Falle. Die Freundschaft weicht Feindseligkeit, Lügen und Neid. Denn der Mörder oder die Mörderin ist noch auf der Insel – und längst nicht am Ende angekommen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
aus Berlin
5/5
28.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Niemand entkommt
Inishmore, eine kleine irische Insel, kurz vor Silvester. Cara und ihre Freunde treffen sich nach vielen Jahren hier wieder, um den Todestag von Caras Ehemann zu begehen. Doch die Insel wird von einem Schneesturm heimgesucht. Der Strom fällt aus und es gibt keine Möglichkeit die Insel zu verlassen. Plötzlich wird aus dem Meer eine Leiche geborgene und als Cara klar wird um wen es sich dabei handelt, ist dies ein Schock für sie. Und klar wird auch, der Täter muss noch auf der Insel sein, denn niemand kommt von ihr weg. Es beginnt eine spannende Story mitten im klirrendkalten Schneesturm.
Dieses Buch war für mich so ein richtiger Pageturner. Ganz viel Spannung und ein atemberaubend schönes Setting. Ich liebe den rauen Norden und dann noch versunken in Schnee und Eis, dass hat mir das graue Großstadtschmuddelwetter so richtig versüßt. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe mit den irischen Namen, die wollten in meinem Kopf einfach keinen Klang annehmen. Aber im Laufe der Geschichte habe ich, sowohl die Namen als auch die irische Sprache, lieben gelernt. Die ließ die Autorin nämlich immer wieder mit einfließen. Das hat viel zu dieser reizvollen, nordischen, rauen Stimmung beigetragen. Man kann diesen Thriller bestimmt auch zu einer anderen Jahreszeit lesen, für mich hat er aber perfekt in den Winter gepasst. Sehr zu empfehlen, spannend und mit angemessenem Tempo.
Gelincik
4/5
21.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Gut
In dem Buch "Schneesturm" von Tríona Walsh treffen sich Cara und ihre Freunde nach zehn Jahren wieder auf der Insel Inishmore. Dort ist jemand von den Klippen gestürzt und der Mörder ist aber noch zwischen ihnen...
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sodass ich das Buch relativ schnell beenden konnte. Die Geschichte, die hinter all dem steckt, ist ebenso interessant.
Beim Lesen wurde mir schon wegen der Wetterlage im Buch kalt :) mega passend zur Winterzeit also!
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Barbara T.
aus Hagen i.Bremischen
4/5
18.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannende Unterhaltung Cara…
Spannende Unterhaltung Cara freut sich auf das Treffen mit ihren alten Freunden aus den Jugendjahren. Manche von ihnen haben die Insel Inishmore vor Jahren verlassen und kehren jetzt zurück, um den Todestag von Cillian, Caras Mann, zu gedenken. Kurz vor dem Treffen erhält Cara, die einzige Inselpolizistin, die Nachricht über den Fund einer Leiche. Da zu der Zeit ein heftiger Schneesturm die kleine Felseninsel vom Rest der Welt abgeschnitten hat, muss Cara allein den Fall versuchen zu lösen. Eins ist auf jeden Fall von Anfang an klar: der Mörder befindet sich immer noch auf der Insel. Wem kann Cara vertrauen? Sehr unterhaltsam ist der Thriller vom Triona Walsh. Spektakulär wirkt der im Prolog beschriebene Tathergang. Außergewöhnlich fand ich auch die bedrohliche Atmosphäre in dem kleinen Cottage, in dem sich Caras Freunde treffen, um gemeinsam um ihren vor zehn Jahren verunglückten Freund zu trauern. Im Verlauf der Handlung wird es klar, dass manche von den damaligen Freunden einiges verschweigen, Ängste und Emotionen bestimmen jetzt ihr Verhalten. Und langsam stellt sich die Frage, ob man einander noch trauen kann, ob sie wirklich immer noch Freunde sind. Dank der einfachen, lebendigen Sprache ist der Thriller leicht zu lesen. Die Spannung bleibt konstant, der Mordfall wird zum Schluss sauber gelöst. Ich habe den Thriller gerne gelesen und empfehle ihn als gute Unterhaltung für zwischendurch.
sleepwalker
2/5
15.07.2024
Buch (Taschenbuch)
„Schneesturm“ war das erste…
„Schneesturm“ war das erste Buch der irischen Autorin Triona Walsh, das ich gelesen habe. Da ich aber mit ihrem Stil nicht ganz warm werden konnte, wird es vermutlich auch das letzte bleiben. Dabei ist die Idee hinter dem Krimi wirklich gut, richtig schlecht erzählt ist die Geschichte auch nicht, aber so ganz konnte die Autorin mich einfach nicht für sich gewinnen. Der Krimi wirkt durch die viele Bewegung der Charaktere (und das meine ich wörtlich: jeder scheint irgendwie ständig irgendwohin unterwegs zu sein) ein bisschen verfahren. Dazu gibt es den Schneesturm und Tote. Leidlich unterhaltsam ja, aber nicht wirklich gut. Inishmore ist eine Insel mit rund 900 Einwohnern an der irischen Küste. Cara hat es dort wirklich nicht leicht. Als Polizistin hat sie kaum Autorität und ist eine Außenseiterin, die Einheimischen ignorieren sie gerne, da sie kein Gälisch spricht und dazu noch rote Haare hat, was laut des Aberglaubens der Ewiggestrigen Unglück bringen soll. Dass sie mit einem „von ihnen“ verheiratet war, zählt nicht, schließlich ist ihr Mann Cieran schon seit zehn Jahren tot. Anlässlich seines Todestages trifft sich der damalige Freundeskreis zu Silvester auf der Insel. Die frühere Vertrautheit und Freundschaft stellen sich aber nicht mehr ein. Es wird gestichelt und gestritten und als an den Steilklippen eine Leiche gefunden wird, kippt die Stimmung plötzlich völlig. Durch den Schneesturm kann niemand die Insel verlassen, der Mörder muss also noch vor Ort sein. Obwohl Cara als einfache Garda weder die Erfahrung noch die Kompetenz hat, beginnt sie zu ermitteln. Es bleibt ihr ja wenig anderes übrig, da wegen des Sturms auch keine Ermittler auf die Insel kommen können. Nach und nach kommen bei allen Beteiligten Geheimnisse und Lügen ans Tageslicht. Wem kann Cara überhaupt noch trauen, da zu ihrer eigenen Überraschung jeder, mit dem sie es zu tun hat, etwas zu verstecken zu haben scheint? Die Idee, die hinter „Schneesturm“ steckt, ist wirklich gut. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, die Autorin wollte schlicht zu viel. Freundschaften, Feindschaften, Drogen, ein Schneesturm, Leichen, dann ein eher undurchsichtiges Doppelgänger-Spiel noch einiges mehr versucht sie verzweifelt in ihrem Krimi stimmig zu verarbeiten und leider gelingt es ihr in der Hauptsache nicht wirklich gut. Außer dem tollen Insel-Setting, das die Autorin in seiner Beklemmung und Düsternis wirklich gut einfängt, konnte mich nichts packen. Vor allem mit den Charakteren konnte sie bei mir nicht punkten. Am authentischsten fand ich Patrick Kelly, den seltsamen Stalker, der ist mir ans Herz gewachsen. Wirklich gut beschrieben fand ich eigentlich außer ihm keinen, dazu kamen langatmige, gewollt ausschweifende pseudo-poetische Passagen, die für mich die ganze Geschichte zäh und über weite Strecken quälend langweilig gemacht haben. Außerdem lässt die Autorin so gut wie kein Klischee aus: Cara hat rote Haare. Rothaarige Frauen bringen Unglück. Und Bewohner abgelegener Inseln sind immer alle hinterwäldlerisch und abergläubisch. Die Übersetzung fand ich gelungen und die vielen Sätze auf Gälisch waren sicher passend. Da ich aber nur sehr wenig Gälisch spreche, wusste ich außer bei den Namen bei den meisten Wörtern nicht, wie man sie ausspricht, was mir den Lesefluss wirklich störte. Der Schluss der Geschichte ist gleichermaßen stimmig und für mich völlig überzogen. Denn natürlich löst Cara den Fall. Aber dass sie ihre Ermittlungsergebnisse in einem seitenlangen Monolog präsentieren muss, gab dem Buch für mich den Rest. Spätestens da habe ich so quergelesen, dass ich beinahe versäumt hätte, wer jetzt tatsächlich hinter allem steckt. Bei Krimis bin ich wirklich kein anspruchsvoller Leser, aber das Buch blieb sogar hinter meinen Erwartungen weit zurück. So viel nicht ausgeschöpftes Potential! Daher kann ich es nicht wirklich weiterempfehlen und vergebe zwei Sterne.
Jasika
2/5
01.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Cara ist die einzige Polizisti…
Cara ist die einzige Polizistin auf der kleinen schottischen Insel Inishmore. Vor zehn Jahren ist ihr Mann bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen. Anlässlich des 10. Jahrestages wollen die Freunde nun zusammen auf der Insel zum Gedenken feiern. Die Party gestaltet sich jedoch anders als gedacht, ein Schneesturm tobt, kein Helikopter kann landen, die Fähre nicht fahren. Weiterhin erhält Cara die Nachricht, dass jemand von den Steilklippen gestoßen worden ist. Die Polizistin eilt zum Tatort und entdeckt zu ihrem Entsetzen, dass die Tote aus ihrem engsten Freundeskreis stammt. Da die Insel wetterbedingt vom Festland abgeschnitten ist, muss der Täter oder die Täterin noch auf der Insel sein. Wem kann Cara überhaupt noch trauen? Trìona Walsh hat mit der eisigen Kälte, dem tosenden Meer und dem verschlossenen Bewohnern durchaus eine düstere-schaurige Atmosphäre geschaffen. Doch leider agiert Cara als Inselpolizistin nicht glaubhaft, weiterhin sind einige Aspekte unglaubwürdig dargestellt, angefangen beim Fund und der Bergung der Toten im Meer an den steilen Klippen mitten im Schneesturm und trotzdem scheint Cara kaum nass geworden zu sein. Sie geht planlos vor und erzählt ihren Freunden munter alles weiter, statt ihr anvertraute Sachverhalte und Beobachtungen zunächst vertraulich zu behandeln. Ich habe daher bereits schnell das Interesse an der wenig fesselnden Handlung verloren. Zudem hatte ich früh eine Ahnung wer als Mörder in Betracht kommt, da der Kreis der Verdächtigen sehr klein war. Meine Vermutung hat sich zudem bestätigt, eine überraschende Wendung, ein origineller Twist, blieb leider aus. Eine raue Inselschönheit, Freunde, die sich lange nicht gesehen haben, alte Rivalitäten brechen aus, Eifersucht, Rache und dazu ein No Escape-Szenario - das ist alles ist so gar nichts neues, den Thrill in diesem Thriller habe ich vergeblich gesucht. Fazit: Für mich gehört dieses Buch allenfalls in die Kategorie "Spannungsroman", es ist jedoch wahrlich kein Highlight am Krimi- bzw./Thriller-Himmel! Die Autorin schafft es nicht, Spannung aufzubauen und kontinuierlich zu halten. Die Hauptprotagonistin wurde farblos und austauschbar gestaltet. Schade!
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5/5
14.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Atmosphärischer Kriminalroman
Sechs Freunde treffen sich nach etlichen Jahren wieder in ihrer alten Heimat, einer kleinen, einsamen Insel an der irischen Westküste. Natürlich ist es Winter, der Strom fällt aus und der titelgebende Schneesturm verhindert Ankommen und Verlassen der Insel. Polizistin Cara, die mutige und kluge Heldin ist also komplett auf sich allein gestellt als einer ihrer Freunde ermordet wird. Die Genrebezeichnung Thriller ist etwas irreführend, denn Tríona Walsh hat eher einen klassischen "Wer war's?"-Kriminalroman geschrieben, der langsam beginnt und knackig endet. Besonderer Bonus: Das ungewöhnliche, raue Setting und der bildhübsche Farbschnitt!
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5/5
06.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Du denkst du kannst deinen Freunden...
Du denkst du kannst deinen Freunden vertrauen? In dieser Geschichte besser nicht! Richtig spannende Ermittlung mitten im irischen Winter auf einer kleinen Insel.
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5/5
08.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Dunkel, stürmisch, regnerisch- das richtige Wetter für diesen Krimi !
Polizistin Cara ist als einzige der sechs Freunde auf der kleinen irischen Insel geblieben, als ihr Ehemann Cillian vor 10 Jahren an Silvester beim Fischen tödlich verunglückt ist.
Jetzt kommen die Freunde von damals wieder zusammen, um gemeinsam Silvester zu feiern und sich an ihn zu erinnern. So groß die Wiedersehensfreude ist, liegen dennoch Spannungen und unausgesprochene Vorwürfe in der Luft.
Als ein Schneesturm die Insel von der Außenwelt abschneidet und ihre Freundin Maura tot am Fuß der Steilklippen aufgefunden wird, spitzt sich die Lage zu- denn der Täter muss noch auf der Insel sein.
Misstrauen und gegenseitige Verdächtigungen spalten die Clique und je mehr Details aus der Vergangenheit Cara ans Licht bringt, desto näher kommt sie der Antwort auf die Frage: “Wer war es ?!
"Schneesturm" ist auf jeden Fall ein bildgewaltiger Thriller, mit einer rasanten Handlung. Ich habe mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt, und auch der irische Flair hat mich sehr beeindruckt. Der Schauplatz dieser Geschichte lädt zum Träumen und Fürchten ein.
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