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Wachstum bremsen oder untergehen Wie wir mit Degrowth die Welt retten | Das Grundlagenbuch zum Thema Degrowth und Postwachstum

1

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/3,7 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ralentir ou périr. L'économie de la décroissance

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397606-9

Beschreibung

Rezension

ein talentierter Autor; sein historisches und aktuelles Wissen, sein Formulierungs- und Urteilsvermögen sind beeindruckend. ("Sonnenseite")
ein kämpferisches, radikal ehrliches und hochaktuelles Werk, das die Widersprüche und Abgründe des Wachstumsparadigmas schonungslos entlarvt. ("prozukunft")
klug und faktengesättigt ("Table.Media")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/3,7 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ralentir ou périr. L'économie de la décroissance

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397606-9

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • S.A.W

    5/5

    13.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Der Kamineffekt ungebremsten Wachstums

    Angeblich brauchen wir immer mehr Wachstum, um die Unterschicht aus der Armut zu holen. Doch das ist nur ein Mythos der Reichen, die vom Kamineffekt des Kapitalismus profitieren und damit immer noch reicher werden wollen. Die Bereicherung in der Industriegesellschaft funktioniert wie der Kamineffekt in einem Industrieschlot. Je mehr Brennstoff unten verheizt wird, desto heißer wird die Luft im Schlot und desto schneller wird die Wärme nach oben befördert und kommt oben als Rauch und Asche wieder raus, beides verpestet die Umwelt. Das ist es, was überflüssiges Wachstum bewirkt: immer mehr Rauch, Asche und Umweltzerstörung, nicht aber mehr soziale Gerechtigkeit, das geben die Zahlen einfach nicht her. 1945 benötigte man in Frankreich 100% des BSP, um alle Bedürfnisse aller Franzosen erfüllen zu können. Inzwischen produziert Frankreich um 44% mehr, als die Franzosen eigentlich brauchen, dieser Mehrgewinn landet aber in den Taschen der Oberschicht und nicht in den Taschen der Armen – die Armut bleibt daher trotz Wachstum prozentuell gleich. Armut ist daher ein Verteilungsproblem, kein Geldproblem. Es ist genug Geld da, die Armut wäre sofort abgeschafft, wenn Putzfrauen, Pfleger und Müllmänner anständig bezahlt würden, sodass ihr Gehalt die normale Bedürfniserfüllung ermöglicht. Dazu braucht es nicht Wachstum, dessen Gewinne die Reichen am Ende beim Fenster rauswerfen, sondern nur den Willen zur sozialen Gerechtigkeit. Mindestpension, Mindesteinkommen und gesichertes Grundeinkommen wären einfache politische Instrumente, um das ungerechte Aufklaffen der Einkommensschere zu beenden. Dann könnte man von den 44% Überfluss für Reiche durchaus ein Stück wegschneiden und es ginge dennoch allen gut. Mit Degrowth würde vor allem der Ressourcenverbrauch vermindert und alle gewännen ein Mehr an Natur, Gesundheit und Schutz vor Klimakatastrophen. Ein geniales Buch, dass die Irrtümer und Märchen der Überflussgesellschaft aufzeigt und entzaubert

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    Julian Kufferath-Sieberin

    OSIANDER Tübingen

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    5/5

    06.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum wir nicht mehr Wachstum, sondern Degrowth brauchen

    Timothée Parriques Buch ist zweifellos ein wichtiger Beitrag zu einer leider immer noch viel zu wenig geführten Debatte. Selbst diejenigen, die es ernst meinen mit Klima- und Umweltschutz sind oft der Meinung, dass wir die Probleme mit noch mehr (dann eben "grünem") Wachstum lösen können. Aber was, wenn das Wachstum nie wirklich grün sein wird, da eine absolute Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Materialverbrauch nicht klappen wird? Was, wenn der enorme Zubau an erneuerbaren Energien, den es glücklicherweise gibt, durch das Wachstum "aufgefressen" wird, wir also einfach zusätzlich zur fossilen Energie noch die erneuerbare nutzen anstatt sie damit zu ersetzen? Und was, wenn immer weiteres Wachstum auch unabhängig von der Umweltfrage gar nicht die Lösung, sondern vielmehr Teil des Problems ist? Der größte Teil des Wachstums kommt leider nur noch den oberen Einkommens- und Vermögensklassen zugute, welche mit ihrem ökologischen Fußabdruck sowieso jenseits von Gut und Böse leben. Die französische Wirtschaftsleistung (da der Autor selbst Franzose ist, bezieht er sich oft auf sein Heimatland, in Deutschland sieht es sicherlich nicht anders aus) würde es allen Französ*innen ermöglichen, ein materiell sorgenfreies Leben zu führen, dafür bräuchte es kein bisschen weiteres Wachstum, sondern nur eine faire Verteilung von Einkommen und Vermögen. Glücklicherweise stellt Parrique aber nicht nur die richtigen Fragen, sondern liefert uns auch Antworten, wie wir zu einer Wirtschaft ohne Wachstum kommen und dabei trotzdem für viele Menschen ein besseres Leben ermöglichen.

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